Islam: In Deutschland porentief rein!

Muslima in Deutschland (Symbolbild:Pixabay)

Mit dem Islam ist es fast so wie mit der Kernkraft: An der deutschen Grenze findet eine mystische Transformation von „böse” zu „gut“ statt. Abgesehen von den ganz Verzückten wie Claudia Roth und Kathrin Göring-Eckardt sind allerdings sogar viele Linke bereit, das Unrecht zu erkennen, welches Frauen im Iran oder Afghanistan angetan wird, dort, wo die Scharia Gesetz ist. Die Demonstrationen anlässlich des Todes von Mahsa Amini finden hier durchaus Solidarität. Die junge Frau starb an den Folgen der Verletzungen, welche die iranischen Sittenwächter ihr zufügten, weil sie ihr Kopftuch nicht „vorschriftsmäßig“ trug. In diesen Leuten – es gibt auch weibliche Wächter – steckt genug Hass auf die „unislamische“ Lebensweise, um Frauen wegen einiger sichtbarer Haare krankenhausreif zu prügeln. Diese Sittenwächter scheinen mental mit unseren Corona-Jüngern verwandt zu sein, denn egal wo auf der Welt: Es braucht schon eine gute Portion Verbissenheit, Fanatismus und sadistische Wesenszüge, um so eine Aufgabe mit Engagement zu erfüllen.

Nun machen in den Medien Bilder die Runde, auf denen Frauen zu sehen sind, die sich aus Protest die Haare abschneiden. Mir tut das schon deshalb weh, weil ich schon immer ein wenig neidisch auf kräftiges „südländisches“ Haar geschaut habe. Allein schon die Tatsache, dass es sich die „Rebellinnen“ öffentlich die Mähne abschneiden, zeigt, welches Opfer sie bringen. Man sagt, wenn eine Frau sich die Haare kurz schneidet, dann emanzipiert sie sich von etwas. Nach Auffassung der Scharia trägt sie die Schuld daran, belästigt zu werden, wenn sie ihr Haar nicht bedeckt. Mir kommt das immer so vor, als entschuldige sich ein Räuber damit, dass die von ihm überfallene Bank ja schließlich kein Geld in ihren Räumen hätte aufbewahren müssen. Eine typische Täter-Opfer-Umkehr.

„Falsch interpretierter“ Islam?

Nun mag sich manche Europäerin denken: Wie schlimm das im Iran und in Afghanistan für die Frauen ist! Zum Glück haben wir solche Verhältnisse bei uns nicht! – aber ist das wirklich so? Ist nur der „weit-weit-weg-Islam“ eine Bedrohung, und in Deutschland ist alles fein? Gewiss: Abgesehen von dem Versuch, in Wuppertal eine „Scharia-Polizei“ zu etablieren, patrouillieren hier (noch) keine Sittenwächter. Allerdings haben sich überall in unserem Land längst Parallelgesellschaften etabliert, in denen die Menschen freimütig zugeben, wie wichtig ihnen die Scharia und wie unbedeutend für sie das Grundgesetz ist. Grünen-Co-Chef Omid Nouripur träumt gar davon, Teile des islamischen Gesetzes in Deutschland zu etablieren. Wahrscheinlich würde auch er sich entsetzt von den Ereignissen im Iran distanzieren – ganz so, als würde der Islam dort einfach nur falsch interpretiert (so wie Stalin und Pol Pot den Sozialismus nur falsch verstanden haben), in Deutschland liefe das ja gewiss viel menschlicher ab, weil hier alle Muslime nur gute Absichten haben! Das hat man von Khomeini auch lange geglaubt.

Aber Scharia ist eben nicht nur der Verzicht auf Schweinefleisch und Alkohol oder die Verpflichtung zur Einhaltung gewisser Gebetszeiten oder einer Kleiderordnung. Wenn dies so wäre, müsste man nicht auf seine Einführung in Deutschland drängen – denn dies alles wird bereits durch die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit ermöglicht. Wo die Scharia staatliches Gesetz ist, endet aber oft die Religionsfreiheit der anderen oder wird stark eingeschränkt. Und dabei reden wir noch nicht einmal vom Strafrecht, das eben alle mit archaischen Sanktionen belegt, die auch nur auf negativer Religionsfreiheit bestehen. Zum Beispiel Frauen, die keine Kopfbedeckung tragen wollen. Oder Männer, die Männer lieben. Das hat Omid Nouripur uns nämlich dezent verschwiegen. Was man im Iran abscheulich findet, wird in Deutschland doch gewiss aufgeklärter praktiziert, oder?

Fataler Fehlschluss

Der fatale Fehlschluss folgt auf den Fuß, wie wir im Falle Afghanistans sehen: Der linke Retterkomplex schlägt zu, man will möglichst viele Afghanen in Deutschland unterbringen, weil man selbstverständlich davon ausgeht, diese vor den Restriktionen der Taliban fliehen wollten. Das mag bei einigen der Migranten auch der Fall sein, aber wenn diese dann öffentlich über ihre Erfahrungen in der Theokratie berichten, mag man nicht zuhören. In Deutschland wollen wir schließlich tolerant sein und gehen wie selbstverständlich davon aus, dass auch alle anderen Afghanen den „bösen“ Islam daheim gelassen haben und sich in Europa ein Loch in den Bauch freuen, weil sie nun in Freiheit leben dürfen (von anderen Annehmlichkeiten einmal ganz abgesehen).

In Deutschland wird lediglich „guter“ Islam praktiziert, der auf dem Weg hierher durch den fünffachen Filter der Aufklärung gelaufen ist. Und selbst diejenigen Aspekte, die sogar dem buntesten Multikulturalisten unheimlich sein müssten, dürfen nicht angesprochen werden. Jedenfalls hat noch niemand eine Quotenregelung für Imame gefordert – was man der katholischen Kirche und ihren Pfarrern nicht so einfach durchgehen lässt. Und gibt es in muslimischen Gemeinden eigentlich Gleichstellungsbeauftragte? Im Gegenteil: Wer jetzt aufgrund der Proteste im Iran hierzulande ein Kopftuchverbot fordere, sei ein Rassist, behauptet die linke Twitterblase, ja ein Nazi sogar (wobei die Nazis ganz gewiss nicht islamophob waren – im Gegenteil!).

(Screenshot:Twitter)

Obwohl ich noch nicht einmal für ein komplettes Kopftuchverbot bin, stört es mich, dass die Debatte darüber wie üblich mit Tabus moralischer Natur ausgebremst wird. Die Ereignisse im Iran zeigen nur zu deutlich, wie es um die Freiwilligkeit des Kopftuchtragens in der islamischen Welt bestellt ist: Düster. Da muss es zumindest erlaubt sein, die Frage nach dem sozialen Druck innerhalb der Parallelgesellschaften zu stellen: Wie steht’s denn bei uns mit der Freiwilligkeit? Oder was will mir eine Frau vermitteln, die darauf beharrt, als Staatsanwältin oder Lehrerin im Amt unbedingt ihr Kopftuch zu tragen? Stehen bei ihr deutsches Recht und neutraler Lehrauftrag etwa nicht im Vordergrund ihrer Tätigkeit?

Ob man die demographische Entwicklung in Deutschland nun als gezielte „Umvolkung“ betrachtet oder aber als zwangsläufige Begleiterscheinung der Migration: Drücken gilt nicht. Man muss fragen dürfen, ob etwas noch unter die Religionsfreiheit fällt, oder schon zur Beschränkung der Freiheit der restlichen Bevölkerung geworden ist. So lange Muslime auch in Deutschland nicht die Freiheit haben, zu Ex-Muslimen zu werden, und solange Grundrechte im Namen der Religion für Frauen nicht gewährt werden, ist Misstrauen berechtigt. Vor 1979 hat man im Westen auch nicht glauben können, zu welchen gesellschaftlichen Änderungen die Revolution im Iran führen könnte – und das binnen so kurzer Zeit. Vom modernen Minirock hin zum Tschador war es nur ein kleiner Schritt.

8 Kommentare

  1. Meiner Meinung nach ist das Kopftuch längst zum Symbol der Abgrenzung der Muslime gegenüber der alten deutschen Kartoffel geworden, nach dem Motto „Wir sind etwas Besonderes“. So läuft eben die Landnahme durch den Islam ab.

  2. Warum genau sind Sie nicht für ein komplettes Kopftuchverbot, Frau Lübke?

    Das Kopftuch ist doch – ebenso wie Ku-Klux-Klan Kostüme oder Hakenkreuzarmbinden – ein Symbol einer menschenverachtenden und verfassungswidrigen Ideologie.

    Kopftuch bedeutet, dass Frauen schon vor ihrer ersten Menstruation als Ehefrauen mißbraucht werden können (Sure 65:4) und zwar ab 9 Jahren (Sahih al-Bukhari 5133, 5134, 5158).
    Kopftuch bedeutet, dass Frauen in der Ehe dem Züchtigungsrecht des Mannes unterworfen sind (Sure 4:34).
    Kopftuch bedeutet, dass Frauen ihrem Mann jederzeit zur Verfügung stehen müssen (Sure 2:223).
    Kopftuch bedeutet, dass Frauen sich erst loskaufen müssen, um sich scheiden lassen zu können (Sure 2:229).
    Kopftuch bedeutet, dass Frauen im Erbrecht schlechter gestellt sind (Sure 4:11).
    Kopftuch bedeutet, dass Frauen vor Gericht nur halb so glaubwürdig sind wie Männer („wegen der Unzulänglichkeit ihres Verstandes“, Sahih al-Bukhari 2658).
    Kopftuch bedeutet, dass Frauen bei ihrer Vergewaltigung vier Zeugen ihrer Unschuld benötigen (Sure 24:4), sonst werden sie selber wegen Unzucht verurteilt.
    Kopftuch bedeutet, dass Frauen wie Esel oder Hunde alleine durch ihre Anwesenheit Gebete von Männern ungültig machen (Sahih Muslim 510, Sahih al-Bukhari 511).
    Kopftuch bedeutet, dass Frauen während ihrer Menstruation zu „unrein“ sind, um den Koran lesen zu dürfen (Sure 56:79; Malik 1/199; an-Nisai 8/57; Ibn Hibban 793; al-Baihaqi 1/87).

    Etc., etc., …

  3. Es ist ja nicht nur das Kopftuch, in Deutschland sind wir mittlerweile schon viel weiter https://journalistenwatch.com/2022/09/21/islamische-maedchen-braut/ Hier ein Artikel aus 2016, der zeigt, wie auch die Justiz schon die Scharia einbezieht https://ga.de/news/politik/deutschland/haelt-die-scharia-einzug-in-deutsche-gerichte_aid-42953931 Ein Bericht mit Videos aus dem Iran https://www.rferl.org/a/iran-hijab-amini-death-challenge-clerical-rule-analysis/32046695.html Sollte man unseren rot-grünen Kopftuchbefürwortern täglich bis zum Erbrechen zeigen.

  4. im islam,
    kopftuch bringt den tod…
    von wegen nicht religiöses zeichen…
    wer im iran kein kopftuch trägt kann mit seinem leben dafür bezahlen… so geschehen gerade… wird aber von den medien als unfall im gefängnis dargestellt…
    tatsache ist: sie wurde auf der strasse verhaftet weil sie ihr kopftuch nich ordentlich trug…

    soviel zum islam und den verlogenen frauenfeindlichen religionswächter und scharideppen…..

  5. Die war Kurdin.. Hat man wohl auf der Wache erkannt… Pech fuer sie, die Pozilisten waren an dem Tag wohl kleine Erdowahns…

    Heuchelei ist es oben drein, die selben Weiber, die dort angeblich rebellieren, werden trotzdem keine Probleme damit haben, andere unzuechtige Frauen zu steinigen. Mit den regelmäßigen Hangman-Aktionen werden diese Weiber auch keine Probleme haben.

  6. Dazu passt die inzwischen wohl wieder in Vergessenheit geratene deutschenfeindliche Forderung des Islamisten Omid Nouripour vom 31. Januar 2022, die Scharia in Deutschland einzuführen:
    https://report24.news/neuer-gruenen-chef-nouripour-will-scharia-in-deutschland-einfuehren/

    „Die Grünen in Deutschland haben seit zwei Tagen eine neue Doppelspitze. Wer dachte, nach Baerbock und Habeck könne es nicht schlimmer kommen, wird eines Besseren belehrt. Die Corona-Maßnahmenradikale Ricarda Lang steht für Zwangsimpfungen für die Bevölkerung, während der Mohammedaner Omid Nouripour öffentlich über die Einführung der Scharia in Deutschland sinniert.
    Ricarda Lang hat keinerlei Qualifikation für eine wie auch immer geartete Führungsrolle. Sie hat keinen Berufsabschluss, brach ihr Studium ab – und kann nicht auf ein geregeltes Arbeitsleben zurückblicken. Für deutsche Grüne reicht dies offensichtlich für den Parteivorsitz(…)“

    Was aus der geforderten Scharia für „Deutsch“ land geworden ist, dazu finde ich nirgends eine Info – diese Bedrohung für Deutsche wird sicherlich im Geheimen beschlossen und einfach durchgeführt. Derweil werden auch immer mehr Migranten, vor allem „Aggro-Migros“, wie ich solche Deutschenhasser nenne, in die Parteien aufgenommen.
    Ich empfinde diese Masse an Kopftuchweibern als regelrechte Bedrohung (Indoktrination) für unsere Kinder und Enkel.
    Seit Längerem schon -dafür haben sich die christlichen Kirchen eingesetzt!- lehren z.B. in Düsseldorf Imame in Kindergärten und Schulen – die Unterwanderung ist perfekt. In Osnabrück z.B. gibt es ein Islamkolleg für die Ausbildung zum Imam: Die Ausbildung ist kostenlos. Finanziert wird sie vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium und vor allem vom Bundesinnenministerium. Es stellt den größten Teil des Jahresbudgets von rund einer Million Euro (Steuergelder???). Bewilligt wurde es zunächst für fünf Jahre. So solle das Kolleg zu einem Islam „in, aus und für Deutschland“ beitragen, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer. “

    Dieser faschistoide Islam gehört also zu Deutschland??? Mehr und mehr stimmt das auch noch – wir leben spätestens seit „Corona“ und der PLandemie in einem faschistischen Land…

  7. Im Iran gehen die Frauen gegen das Kopftuch an.
    In Deutschland steigt die Dichte dafür sichtbar als Zeichen von Vielfalt und Toleranz…

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