
An der traditionsreichen Katholischen Universität Leuven (KU Leuven) ist ein Streit um die Eröffnungsmesse des neuen akademischen Jahres ausgebrochen. Während der Eucharistiefeier erklang ein Gesang, der von belgischen Studenten und inzwischen mehreren internationalen katholischen Medien als islamisches Gebet bezeichnet wird. Das Video verbreitet sich international – und wirft eine peinliche Frage auf: Wofür steht eigentlich noch das “K” in KU Leuven?
Eigentlich hätte alles so katholisch sein können: Am 16. September eröffnete die KU Leuven ihr akademisches Jahr 2026/27 traditionsgemäß mit einer feierlichen Messe in der Sint-Pieterskerk. Die Universität selbst bezeichnet sie ausdrücklich als „Celebratory Mass“. Professor Jacques Haers, Pfarrer der Universitätspfarrei, stand der Feier vor, Professor Martijn Steegen hielt die Homilie. Dann erklang jener Gesang,, der inzwischen im Internet für Aufregung sorgt: Der flämisch-katholische Studentenverband KVHV Leuven bezeichnet ihn zutreffend als „islamitische gezangen“ und kommentiert bitter, die KU Leuven ziehe den Islam ihrer eigenen Identität vor. Auf Instagram brachte der Verband seinen Vorwurf noch hübscher auf den Punkt: „KU Leuven met de K van Koran.“ Auch das belgische Magazin “PAL” griff die Kontroverse inzwischen auf.
Gebetsruf gegen die christlichen „Götzenbilder“
Auch international verbreitet sich das Video. “Catholic Arena” bezeichnet den Beitrag als „Muslim prayer in Arabic“, inzwischen spricht auch “CatholicVote” ausdrücklich von einem “islamischen Gebet”. Eine offizielle Transkription und Erklärung der KU Leuven steht allerdings weiterhin aus. Der eigentliche Skandal erhält inzwischen noch eine zusätzliche Dimension: Nach Angaben des Islamwissenschaftlers und genialen Filmemachers Imad Karim handelt es sich bei dem Vortrag nicht einfach um irgendein arabisches oder „islamisches“ Gebet, sondern um eine Rezitation aus dem Koran, Sure 26,69–71. Dort wird erzählt, wie Abraham seinen Vater und sein Volk fragt: „Was betet ihr an?“ – worauf diese antworten: „Wir beten Götzen an…“ Das im arabischen Original verwendete Wort aṣnāman bezeichnet tatsächlich Götzen bzw. Götzenbilder.
Man muss sich die Absurdität dieser Szene vor Augen führen: Mitten in einer katholischen Eucharistiefeier, unter einem gotischen Lettner voller Heiligenfiguren, darf ein Koranrezitator das Mikrofon ergreifen – und trägt ausgerechnet Verse über die Verehrung von Götzenbildern vor. Ob diese Auswahl als bewusste Spitze gegen die christliche Bilderverehrung gemeint war, lässt sich nicht beweisen; doch schon dass die Verantwortlichen einer Katholischen Universität eine derart provokante Passage offenbar unbeanstandet zum Bestandteil ihrer Eröffnungsmesse machten, ist ein kirchlicher und liturgischer Eklat ersten Ranges.
Wie katholisch ist diese Universität noch?
Ein aufschlussreiches Vorspiel gab es bereits beim Belgien-Besuch von Papst Franziskus 2024. Ausgerechnet anlässlich des bevorstehenden 600-jährigen Jubiläums nutzte KU-Leuven-Rektor Luc Sels die Begrüßung des Papstes, um die Kirche öffentlich wegen ihrer Sexualmoral zu kritisieren und mehr Offenheit für Frauen im Weiheamt, mehr „gender diversity“ und LGBTQIA+ zu fordern. An der französischsprachigen Schwesteruniversität UCLouvain eskalierte der Konflikt am folgenden Tag, nachdem Franziskus die Verschiedenheit von Mann und Frau betont hatte; die Universität distanzierte sich öffentlich von seinen Aussagen des Papstes. Franziskus ließ sich davon nicht beeindrucken: Auf dem Rückflug bezeichnete er Abtreibung unmissverständlich als „Mord“ und Abtreibungsärzte als „Auftragskiller“. Zudem würdigte er König Baudouin, der 1990 die Unterzeichnung des belgischen Abtreibungsgesetzes verweigert hatte, und kündigte an, dessen Seligsprechungsverfahren voranzubringen.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich dürfen Muslime an einer Universität ihre Religion praktizieren. Die KU Leuven stellt ihnen dafür sogar Gebetsräume zur Verfügung; nach eigenen Unterlagen existieren außerdem ausdrücklich interreligiöse Feiern. Umso schwerer verständlich allerdings ist, warum ausgerechnet die katholische Eucharistie zum Schauplatz solcher christenfeindlicher Gebetsrufe werden muss. Die Messe ist keine interreligiöse Spielwiese – und schon gar nicht dazu da, zum Dschihad gegen christliche Heiligenbilder aufzurufen. Sie ist nach katholischem Verständnis Opfer und Sakrament, Gedächtnis von Tod und Auferstehung Christi und die Mitte des kirchlichen Lebens. So etwas zuzulassen ist nichts anderes als übelster Verrat am eigenen Glauben – und Blasphemie.
Zentrum katholischer Wissenschaft von internationalem Rang
Der Vorgang von Leuven ist deshalb ein Lehrstück über einen westeuropäischen Katholizismus, der vor lauter Dialogbereitschaft Gefahr läuft, die Grenzen seiner eigenen Liturgie und Identität bis zur Entstellung zu verwischen. Das „K“ trägt Leuven jedenfalls noch im Namen. Vielleicht sollte man in Leuven also nicht nur nachschlagen, wofür dieses „K“ eigentlich steht, sondern sich wieder an die große katholische Vergangenheit der Universität erinnern: Löwen gehört zu den traditionsreichsten Universitätsorten Europas; im 19. und 20. Jahrhundert blühte die katholische Universität zu einem Zentrum katholischer Wissenschaft von internationalem Rang auf. Hier begründete der spätere Kardinal Désiré-Joseph Mercier 1889 sein berühmtes philosophisches Institut und machte Leuven zu einer Hochburg der Erneuerung des Thomismus im Geist von Aeterni Patris.
Mit Leuven verbunden waren auch Gelehrte wie der Thomist Maurice De Wulf, der Theologe Gérard Philips (einer der prägenden Mitarbeiter des Zweiten Vatikanischen Konzils), der Kirchenhistoriker Roger Aubert und der spätere Kardinal Godfried Danneels; auch der junge Karol Wojtyła, der spätere Johannes Paul II., stand mit dem philosophischen Milieu von Leuven in engem wissenschaftlichem Austausch. Eine Universität mit einer solch traditionsreichen Geschichte sollte ihre katholische Identität nicht verschämt relativieren und, bildlich gesprochen, die Schlüssel zur Stadt den geschworenen Feinden übergeben. Sie müsste stattdessen wieder zum Mut zurückfinden, sich ihrer selbst zu erinnern.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf “Philosophia Perennis“.
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12 Kommentare
Dank der links-grünen Liberalen linkenden „Politik“ verschleudern die nicht nur unsere Steuergelder weltweit,
jetzt auch noch die EU_Religions-Kultur… Aber der schlafende Gutbürger will DAS so ?? DAS gibt dann wohl ein Blutiges Erwachen mit GEZwangs Pilgerreisen gen Mecca ?!
morgen konvertiere ich zum islam …übermorgen schicke ich meine 4 frauen aufs rathaus geld abheben und wohnung mit 6 zimmer beantragen… krankenkasse fällt auch weg bezahlt deutscher depp… hahahah inshallah ich bin da…
Wie katholisch ist die katholische Kirche? Ich bin ausgetreten, weil ich schon vor 10 Jahren erkennen musste, dass diese Kirche nichts mit Gott oder Jesus Christus zu tun haben will. Kinderschänder, Judenhasser, Kapitalisten und Lügenbarone, dass könnte man unter katholischer Kirche verstehen, wenn man näher hinsieht.
Und auch wichtig zu wissen:
die islamisierung wird von der CDU aktiv vorangetrieben !
Oft genug hat die AFD in den Parlamenten
Anträge für Gesetze zum Verbot von Kopftüchern gestellt
( in Hamburg auch 1 Antrag zum Verbot von muslim interraktiv) !! Aber
die CDU hat immer dagegen gestimmt !! Gemäss deren undemokratischen Brandmauer …
s. a. das SHORT bei NiUS
( https://archive.is/rYTYp )
Siedlungsgebiet für islamismus oder selbstbestimmte Nation
Die Säuberungen beginnen: Kirchen-„Betriebsräte“ wollen AfD-Kollegen rauswerfen – und nennen das Arbeitnehmervertretung
https://www.alexander-wallasch.de/gastbeitraege/die-saeuberungen-beginnen-kirchen-betriebsraete-wollen-afd-kollegen-rauswerfen-und-nennen-das-arbeitnehmervertretung
Mohammedaner „beten“ nicht, die unterweren sich und lassen sich von ihren Einpeitschern indoktrinieren.
…….sehr schön……ihr irren…….🤢🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮😃
wegen Volksverrat gab’s früher Strafe heute wird geklatscht!
……ich empfinde nur noch 🤢🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮
Kulturkampf in Polen
„Erste Regenbogensynode“: Bistum von Papst Johannes Paul II. versinkt im Trans-Kult
Die Erzdiözese Krakau hat den Bericht über die erste Phase ihrer Zweiten Pastoralsynode veröffentlicht. Das Dokument steht unter dem Einfluss der 54-jährigen Trans-Aktivistin Maria Minakowska, geboren als Marek Jerzy Minakowski – und feiert sich selbst als „erste Regenbogensynode“.
https://freiewelt.net/artikel/redaktion-hh/christliches/erste-regenbogensynode-bistum-von-papst-johannes-paul-ii-versinkt-im-trans-kult/45169
Katholischer Religionsunterricht fällt aus, Islam wird bedient: FPÖ prangert Wiener Schulskandal an
https://opposition24.com/politik/katholischer-religionsunterricht-faellt-aus-islam-wird-bedient/
Trump hebt wenige Tage vor dem Jahrestag des 11. September die Sanktionen gegen führende Rekrutierer und Geldgeber von Al-Qaida auf
https://uncutnews.ch/trump-hebt-wenige-tage-vor-dem-jahrestag-des-11-september-die-sanktionen-gegen-fuehrende-rekrutierer-und-geldgeber-von-al-qaida-auf/
„Bei alledem ist seine Kritik sogar noch relativ nüchtern. Merkel war die mit weitem Abstand schlechteste Regierungschefin seit 1945. Was sie Deutschland und Europa angetan hat, ist unermesslich in seinen kulturellen und wirtschaftlichen Konsequenzen. Erst spätere Generationen werden das ganze monströse Ausmaß ihres Zerstörungswerks überblicken. Dann wird es aber längst zu spät sein, um es noch korrigieren zu können. Diese Chance verpasst ihr irrlichternder Nachfolger Friedrich Merz gerade komplett und verurteilt Deutschland damit endgültig zum Untergang. (TPL)“®
endlich einer mit Eier!