Israel kickt mietfrei mit: Kaum scheiden die letzten arabischen Teams bei der WM aus, bricht der Judenhass los

Israel kickt mietfrei mit: Kaum scheiden die letzten arabischen Teams bei der WM aus, bricht der Judenhass los

Verbrennung der israelischen Flagge durch arabische Judenhasser (Symbolbild:Imago)

Wussten Sie, dass Israel bei der Fußball-WM mitspielt? Wie komisch… ich auch nicht und das, obwohl ich das Turnier doch einigermaßen aufmerksam verfolge. Trotzdem ist es so; der jüdische Staat nahm von Beginn an sozusagen implizit am Turnier teil, was kein Wunder ist, kickt das Team mit der Hauptstadt Jerusalem bei vielen arabischen und  muslimischen Mannschaften und bei noch mehr bei ihren islamischen Fans kickt das  gewissermaßen mietfrei in deren Köpfen mit. Was bei dem einen für Kopfschmerzen sorgen dürfte, führt beim anderen zu den üblichen, wenn auch spektakulär kreativen judenfeindlichen Verschwörungstheorien. So war für den Sieg Argentiniens über Ägypten im Achtelfinale nicht etwa die unzureichende Leistung der „Pharaonen“, wie das Team genannt wird, ausschlaggebend, sondern die angeblich allmächtige „zionistische Lobby“. Der Jude hatte wieder mal schuld.

Doch nicht nur das: Eine ägyptische Zeitung suggerierte mit einer Karikatur und abenteuerlichen Spekulationen, Israel genieße bei der FIFA Sonderrechte und habe im Hintergrund Einfluss auf das Ausscheiden Ägyptens genommen. Dass Israel, wie wir ja alle wissen, gar nicht bei diesem Turnier mitspielt, scheint für Anhänger dieser kruden Theorien kein Widersprich zu sein. Prompt verbreitete sich in den sozialen Netzwerken darüber anschließend manipulierte Videos, KI-generierte Bilder und frei erfundene Geschichten mit der üblichen Expansionsgeschwindigkeit; ein Treffen zwischen Javier Milei und Israels Außenminister wurde nachträglich zur Geheimabsprache über den vorgeplanten Turnierverlauf umgedeutet, ein künstlich erzeugtes Bild sollte Benjamin Netanjahu als Argentinien-Fan im Stadion zeigen. Ohnehin könne die farbliche Ähnlichkeit zwischen der Flagge des jüdischen Staats und der Albaceleste kein Zufall sein, und vereinzelte israelische Flaggen auf den Zuschauerrängen wurden als „Beweis“ dafür gewertet, Argentinien spiele eigentlich im Interesse Israels. Darauf muss man erst mal kommen.

Intellektuell haben die Judenhasser nichts zu bieten

Wie leicht sich solche Erzählungen in den Köpfen dieser quartalsirren Judenhasser verselbstständigen, zeigte der Fall des französischen Schiedsrichters François Letexier: Unbekannte ergänzten seinen Wikipedia-Eintrag um eine frei erfundene jüdische Familiengeschichte, woraufhin Screenshots als vermeintlicher Beweis für seine angebliche Voreingenommenheit und Parteilichkeit durchs Netz gingen. Nachdem der Eintrag korrigiert worden war, deuteten Verschwörungsgläubige wiederum die Löschung als Teil einer angeblichen Vertuschung. Frei nach dem Motto: Was nicht passt, muss eben passend gemacht werden. Verstärkt wurde diese genuin dumme Angelegenheit durch die nicht weniger genuin dumme politische Aufladung des Turniers: Weil sich Ägyptens Trainer Hossam Hassan sich demonstrativ mit den Gazanern solidarisiert hatte, konstruierten propalästinensische Netzwerke einen Zusammenhang zwischen dieser Haltung und dem Ausscheiden der Mannschaft. Dass derselbe Reflex auch andernorts in offenen Judenhass umschlug, zeigte sich jäh nach Marokkos Niederlage gegen Frankreich: In Den Haag skandierten Randalierer judenfeindliche Parolen bis hin zu „Alle Juden ins Gas“ – ein drastisches, aber leider übliches Beispiel dafür, wie mühelos in diesen Milieus selbst ein Fußballspiel zur Bühne für antisemitische Hetze gemacht wird. Davon erfahren Sie natürlich nichts in den öffentlich-rechtlichen Medien.

Dass dieses Narrativ intellektuell fürchterlich defizitär ist, zeigt der Turnierverlauf: Im Viertelfinale scheiterte das islamische Land Marokko mit 0:2 gegen Frankreich. Im Kader der Équipe Tricolore standen mehrere Moslems auf dem Platz, darunter der inzwischen gegen eine taktisch herausragend eingestellte und großartig spielende spanische Mannschaft im Halbfinale ausgeschiedene Moslem Kylian Mbappé. Gegen oder für wen hat nun Mbappé oder der ebenfalls muslimische Dembélé gespielt? Für Frankreich? Oder gezielt Marokko und damit – der Nichtlogik der judenhassenden Verschwörungsschwachmaten gemäß –für Israel? Zerebral sieht es düster aus bei diesen Menschen, denn haben sie doch nichts als ihren primitiven, menschenverachtenden, geistig degenerierten Judenhass zu bieten. Israel spielt bei dieser WM nicht mit, doch der jüdische Staat kickt mietfrei in den Köpfen derer, die alles daran setzen, endlich die Endlösung zu vervollkommnen.

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10 Kommentare

  1. Brutale Attacken erschüttern Land, doch Politiker tauchen ab
    Dresden, Ruhpolding, Trier – und ein Tag der Gewalt. Vor Ort spult die Politik ihre Reaktionen ab. Merz liegt falsch: Das Migrationsproblem ist ungelöst.

    „Auf seiner Sommer-Pressekonferenz lobte der Kanzler sich selbst: „Wir haben geliefert.“ Am selben Tag in Dresden, Ruhpolding, Iserlohn, Trier – erschütternde Fälle von Ausländerkriminalität im öffentlichen Raum. Es gibt Opfer, wie fast immer. In Trier stirbt ein Student, die Uni dort gibt ihre Erschütterung zu Protokoll.

    Vor Ort reagiert die Politik routiniert, falls sie es überhaupt noch tut. Die CDU in Trier, dem Schauplatz eines tödlichen Messerangriffs auf einen 23-jährigen Deutschen, reagiert „bestürzt“. „Eine weitere brutaler Messerattacke in diesem Land, die durch nichts zu entschuldigen ist, und den dringenden Handlungsbedarf zeigt.“

    Der mutmaßliche Täter von Trier ist nach Polizeiangaben Afghane. Er wurde inzwischen, auch dieser Ablauf wirkt inzwischen wie ein schulterzuckendes Muster, in einer forensischen Klinik untergebracht. Wo er auch schon vorher einmal war.

    Mag sein, dass sein Opfer – ein „Zufallsopfer“ einfach nur am „falschen Ort“ war. Tatsächlich war auf jeden Fall der Täter am „falschen Ort“.

    Die SPD Trier veröffentlicht auf ihrer Website eine Trauermeldung, weiß auf schwarz. Kein Hinweis auf den Täter, keiner auf die Waffe. Kein „Handlungsbedarf“, der reklamiert würde. Nicht einmal das. Es ist aber trotzdem mehr, viel mehr als das, was man den Grünen findet, selbst einen Tag später.“
    „Vor Ort reklamieren Grüne die „Willkommenskultur“

    Auf deren lokaler Website stammt der aktuelle Eintrag vom 1. Juni: „Neuer Fraktionsvorstand gewählt“. Die Grünen bieten Informationen an zu 20 Themen – von A wie Anti-Atom bis W wie Wohnen. Einen Eintrag unter K wie Kriminalität sucht man vergebens. Dafür ist unter I wie Integration die Forderung vermerkt, die örtliche Ausländerbehörde umzugestalten zum Service-Dienstleister für Migranten – um die „Willkommenskultur“ endlich stärker praktisch zu leben.

    In der Politik sind die Einzelfälle diesen einen einzigen Tages nicht angekommen. Vielleicht sollen sie das auch gar nicht mehr. In Ruhpolding, wo ein afghanischer Asylbewerber, mit einem Messer bewaffnet, auf dem Bahnhof eine Gruppe von Kindern in Angst und Schrecken versetzt hat, bedankt sich die örtliche CSU auf Instagram bei den Einsatzkräften: Für den ihren unerschrockenen Einsatz gegen den Waldbrand am Saurüsselkopf.

    In die Tagesschau hat es an diesem Mittwoch keiner der kriminellen Vorfälle gebracht, nicht einmal der Mord in Trier. Wer mit Redakteuren bei der Tagesschau redet, der weiß, wie vehement sie selbst im Vieraugen-Gespräch dem Verdacht begegnen, voreingenommen zu sein bei der Nachrichtenauswahl. Tage wie dieser Mittwoch machen es schwer, das immer noch zu glauben.
    Grenzproblem entschärft, Integrationsproblem ungelöst“
    https://www.focus.de/politik/deutschland/brutale-attacken-erschuettern-land-doch-politiker-tauchen-ab_becd3848-f535-48af-a9dd-48b9ec8523a4.html

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  2. Rassismus gegen einen weissen Franzosen bei der Fussball-WM 2026.
    Die Mainstream Dreckspresse schweigt:

    Fußball-Weltmeisterschaft
    „Entfernt diesen Weißen“: Frankreichs Pechvogel nach WM-Aus beschimpft
    Nach Frankreichs Halbfinal-Aus gegen Spanien trifft Lucas Digne eine Welle von Hass. Der Verteidiger verursacht den frühen Elfmeter – danach wird er im Netz wegen seiner Hautfarbe beleidigt. Er ist weiß.
    https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2026/entfernt-diesen-weissen-frankreichs-pechvogel-nach-wm-aus-beschimpft/

  3. CDU-Antrag in NRW: Kommen jetzt Klassenarbeiten auf Arabisch?
    „Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat eine Gesetzesänderung beschlossen, die es Schülern künftig ermöglichen könnte, Klassenarbeiten auch in ihrer „Herkunftssprache“ zu schreiben. Die CDU und die Grünen verteidigen den Vorstoß als Beitrag zu mehr Integration und Förderung. Die Opposition befürchtet Entfremdung und bezeichnet den verabschiedeten Entwurf als „bildungspolitischen Skandal“.“
    https://nius.de/gesellschaft/antrag-nrw-klassenarbeiten-auf-arabisch

    1. das ist wie idioten wettlauf in beliebige richtungen. monty phytons waren ihrer zeit sowas von vorraus..

  4. Auch so durchsichtige, antisemitische Verschwörungstheorien wie die genannten sind gefährlich. Aber noch gefährlicher sind Staatsanwälte, die jeden Brüll „JUDEN INS GAS!“ gelangweilt und reaktionslos aufnehmen, Justizbehörden, die sich als Ganze nicht gegen diese verantwortungslosen Staatsanwälte wehren und eine veröffentlichte Meinung, die lieber vor dem Islam und sogar vor dem Dschihadismus katzbuckelt, als sich gegen diese absehbaren Machthaber zu wehren, obwohl das nicht in allen Fällen aussichtslos wäre. Sollte die Sache allzu schief gehen und die neuerliche Massenabschlachtung von Juden allzu publik werden , werden diese Versager übrigens dahinter kommen, dass die namen- und machtlosen, deutschen (vielleicht auch die namen- und machtlosen europäischen) Untertanen schuld seien. Die hätten ja nicht rechtzeitig gewiderstandet.

    1. erklären sie mir doch mal bitte, wer kalergi und spectre- lerner sind, oder was der jidf tut, um nur einige zu nennen oder welche ngo’s die migrationswellen und den genderquatsch (wie schon einmal in den 20ern des vergangenen jahrhunderts) für europa losgetreten haben?

      ich habe noch niemanden „juden ins gas“ brüllen hören, allerdings auch noch keinen juden „helft den deutschen windkraftopfern“ schreien hören.

      dürften in 20 jahren mehr tote an folgeerkrankungen aufgelaufen, sein als juden in deutschland leben. sie werden vertuscht.
      und kein jüdischer mitbürger schreit auf..

      könnte schon zu denken geben, wenn man das mit gehörigem abstand und tiefem blick in die vergangenheit betrachtet. da erscheint dann auch die ausrichtung eines gewissen teils der „deutschen“ medienlandschaft durchaus verständlicher.

      darauf vielleicht einen kleinen kombucha in der dehydrierungspause?

  5. Diese Pharaonenkopfbedeckungen sind kulturelle Aneignung. Islam und Pharaonen haben absolut nichts gemin, erst recht nicht die Zeit.
    Kein aufschrei der Grünen ….

  6. Ich bleibe mal bei der Fußball WM. Im Finale rechne ich mit Juden hassenden Aktivitäten von Seiten Spaniens. Erinnert Euch an die Vuelda 2025. wohl werden auf den Rängen auch Palestrina Fahnen geschwenkt.

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