Ist Omikron unsere Rettung?

Omicron is inda house… (Symbolbild:Imago)

Eigentlich wurde die Benennung von Sars-CoV2-Mutationen nach dem griechischen Alphabet eingeführt, weil die zuvor verwendeten Länderbezeichnungen „rassistisch“ oder „präjudizierend“ gewesen sein sollen. Und nun? Die Variantenpanikmache wird nun zwar über ihre entsprechende unverfängliche Buchstaben-Bezeichnung betrieben – doch das Ursprungsland wird dafür noch penetranter erwähnt als je zuvor (spätestens, wenn es um den Reiseverkehr von und nach dort geht). Inzwischen gibt es wohl niemanden mehr, der die quasi brandneue Variante Omikron, wenige Tage nach ihrer „Markteinführung“, nicht schon augenblicklich mit Südafrika assoziieren würde. Der bloße scherzhafte Hinweis, man sei gerade von dort zurückgekehrt oder stamme von dort, löst reflexartige Fluchtbewegungen im Nahbereich und Quarantäneforderungen aus.

Die Stigmatisierung, die mit der schamlosen und völlig irrationalen Verunsicherungskampagne rund um Omikron einhergeht, stieß der südafrikanischen Regierung bereits übel auf: Gesundheitsminister Joe Phaala beklagte sich in Pretoria bitter über die aus der Hüfte geschossenen und sachlich nicht begründbaren Reaktionen der Staatengemeinschaft, Reiseverbote auszusprechen, Südafrika quasi zum Seuchengebiet zu erklären und wegen der neuen Mutante als angeblicher Menschheitsbedrohung den Teufel an die Wand zu malen. Zumindest was Deutschland betrifft, ist der Zweck der Übung klar (und kam Omikron wie gerufen): Die Impfkampagne soll durch die neue Angstwelle geboostert werden, und zugleich wird der ideale Vorwand für die bereits evidente, weitgehende faktische Unwirksamkeit der Impfung geliefert.

Auch wenn letzte Gewissheit noch nicht besteht: Mindestens ebenso viel, eher noch weitaus mehr spricht derzeit dafür, dass Omikron eine zwar ansteckendere, aber harmlosere Mutante ist. Genau darauf weisen nicht nur zahlreiche internationale Virologen und Ärzte  in bereits von Omikron betroffenen Ländern hin, sondern auch Minister Phaala: Alle bislang bekannten Infektionsverläufe von mit der Variante Infizierten seien bisher „extrem mild” gewesen.

Vielversprechendes Abschwächungspotential

Wenn dem so ist, dann besteht in seiner möglichst rasanten Verbreitung sogar eine riesige Chance: Indem es die derzeit in Deutschland fast alleindominierende Delta-Variante verdrängt, könnte Omikron Corona insgesamt abschwächen und endgültig zu einer Erkältung machen, die von mal mehr, mal weniger starken saisonalen Grippewellen nicht unterscheidbar ist. Im Prinzip stünde Omikron damit genau für jenen evolutionär zwangsläufigen nächsten Schritt, den Christian Drosten bereits zu Beginn der Pandemie voraussagte: Corona wird endemisch werden, was bedeutet, dass sich das Virus  seinem Wirt anpasst, indem es leichter übertragbar wird und immer harmloser in seiner Symptomatik.

Aber so will, so soll, so darf man Omikron in Deutschland gleichwohl nicht sehen – weil dies ja einen weiteren Overkill für die Dauerimpfkampagne bedeuten könnte. Und um deren Aufrechterhaltung geht es hier bekanntlich ausschließlich. Die Impf-Disziplin darf nicht ins Wanken geraten – auch nicht durch eine an sich hoffnungsvolle, ja optimistisch stimmende Anpassung des Virus. Aus diesem Grund wird die geradezu tragikomische Verunsicherung und Einschüchterung der Bevölkerung weiterbetrieben, deshalb ziehen Hetzer wie Montgomery verantwortungslose Vergleiche mit Ebola, deshalb ruft Karl Lauterbach nach noch mehr Schließungen und Lockdown, deshalb droht Jens Spahn mit Dauer-2G im kommenden Jahr. Und sogar Drosten, als „his master’s voice“, trötet wieder wie von ihm erwartet: „Ich bin schon ziemlich besorgt.

Das dürfte genügen, um die Deutschen zu verschrecken, sie mehrheitlich nach dem nächsten Totallockdown schreien zu lassen und sich zuhause angstvoll zu verkriechen. Wenn Drosten „besorgt“ ist und Lauterbach die nächste Apokalypse heraufziehen sieht, wen interessieren da noch genau gegenteilige Berichte aus den Ländern, wo man schon Erfahrungen mit der Variante hat?

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5 Kommentare

  1. Es gibt nur eine einzige Rettung. Das ist etwas, zu dem ich hier nicht aufrufen kann!
    Nur soviel: Es hat garantiert nichts mit Viren und Sumpfsuppen zu tun!

  2. bei ehrlicher Problembehandlung ist keine Impfpflicht – nicht einmal eine Impfung nötig -und schon gar nicht eine Gen-Therapie.
    Die Corona-„Pandemie“ ist ein politisches projekt, um die gen-Spritze an alle menschen zu bringen – erinnern sie sich noch an Wir-impfen-7-Mrd-Menschen-Gates ?

    Zahlen und Fakten interessieren das terroristische Lügen-.Regime nicht – es hätte einen Umweg gegeben – die Wahl – dieser Ausgang wurde versemmelt oder verzählt !
    Deshalb gibt es jetzt die harte Tour . entweder Impfzwang bis zum Einsatz von Militär und Polizei – oder einen erfolgreichen Aufstand !
    Ersteres sehe ich als gesichert an, letzteres können nur die Neubürger noch liefern ! Glauben oder auch nur hoffen tue ich allerdings nicht – dafür ist Deutschland schon zu im Müll.
    Ich sehe nur noch einen Pluspunkt – die Politiker werden nicht triumphieren – sie werden mit untergehen !
    In dem failed state werden sie auch im Dreck sitzen und sich verstecken müssen, damit sie keiner erkennt – da wird ihnen die Kochsalzlösung in der Spritze am Schluß doch nicht geholfen haben !

  3. Es ist doch schon bezeichnend, dass man einem Scharlatan wie Drosten glaubt, der doch schon bei der „Schweinegrippe“ 2009/10 mit seinen apokalyptischen Prophezeiungen grandios daneben lag, aber aufgrund seiner Panikmache dafür gesorgt hat, dass eine unsicherer Impfstoff verabreicht wurde, der unter anderem bei 700 Kindern Narkolepsie zur Folge hatte. Diese, Kinder, die ihr Leben lang behindert sein werden, werden garantiert rufen: „Danke, Onkel Christian!“ Dass man dagegen Herrn Dr. Wodarg, der mit seiner Einschätzung der Gefährlichkeit der Schweinegrippe genau richtig lag, verunglimpft und in keiner der Talk-Shows zu Wort kommen lässt, spricht doch Bände. Man will die Wahrheit gar nicht hören, sondern Panik verbreiten, um das Volk gefügig zu machen.

  4. Leute!!!………das ist extra so gemacht. Der ganze Wiederstand soll auf die Impfung konzentriert werden ( schaut, schon gibt es Mengenprobleme).
    Hier geht es um Zeitgewinn und die weitere Forcierung von Kontrolle, Entrechtung und Verarmung…….mensch Maier, ist das so schwierig zu verstehen. Oder glaubt ihr wirklich an das Märchen der schlechten Logistik, Stoffmangel und sonstigen “ Fehler“ die unsere Fürsten ( weil sie ja so menschlich sind, gell) macht?
    Hier ist alles durdacht und geplant ( auf der anderen Seite des Teiches)……. sie spielen uns gekonnt aus, ausnahmslos uns alle.

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