Italien gegen die EU: Zoff um den CO2-Ablasshandel

Italien gegen die EU: Zoff um den CO2-Ablasshandel

Es geht ans Eingemachte: Meloni lässt sich die Bevormundung durch von der Leyens Brüsseler Eurokratur ebenfalls nicht mehr bieten (Symbolbild:Grok)

Die EU im freien (Zer-)Fall? Neuerdings gehört – nach Ungarn, Slowakei und Tschechien – auch Italien zu den “Bösen”. Denn wenn es teuer wird, entdeckt auch das Land, wo die Zitronen blüh’n, plötzlich seine nationale Vernunft. In Brüssel wird weiter von Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und gemeinsamer Verantwortung gesprochen, mit jener routinierten Ernsthaftigkeit, die man sich nur leisten kann, wenn man weit genug vom eigenen Aktenstapel entfernt steht. Währenddessen führt die Europäische Staatsanwaltschaft mehr als 3.600 (in Worten: dreitausendsechshundert!) Verfahren wegen Betrug und Veruntreuung – und dokumentiert damit unfreiwillig, dass rund um die EU-Gelder längst ein Geschäftsmodell entstanden ist, das erstaunlich resilient ist gegenüber Aufklärungs- und Transparenzbestrebungen.

Was einst als Friedens und Einigungsprojekt begann, ähnelt zunehmend einer Förderlandschaft mit angeschlossener Mitnahmeökonomie: Je größer die Fördertöpfe, desto beweglicher die Moral. Je dichter das Regelwerk, desto sportlicher die Umgehung. Offiziell läuft alles im Moralmodus, inoffiziell wechselt man schneller in den Aktenmodus, als jede Sonntagsrede gepredigt werden kann. Subventionsgigantismus trifft auf Intransparenz, und die viel zitierte europäische Ethik glänzt vor allem dort, wo sie nicht praktisch angewendet werden muss.

Absichtserklärungen und Zertifikatsromantik

Das alles wäre schon unerquicklich genug, würde man nicht parallel mit missionarischem Eifer das Emissionshandelssystem verteidigen, jenes Herzstück der Klimapolitik, das seit zwanzig Jahren als marktwirtschaftliches Meisterstück verkauft wird und für viele Unternehmen inzwischen eher wie eine Zusatzsteuer mit pädagogischem Beipackzettel wirkt. Der CO2-Preis soll erziehen, transformieren und disziplinieren – während Chemie, Stahl und energieintensive Industrien längst mit globalem Wettbewerbsdruck kämpfen, der sich weder für Brüsseler Absichtserklärungen noch für Zertifikatsromantik interessiert.

Und dann betritt Italien die Bühne. Nicht als notorischer Querulant wie Ungarn oder Slowakei, sondern als Kernland der Union, als Gründungsmitglied, als Volkswirtschaft mit Gewicht. Rom fordert die Aussetzung des Systems und plant, Gaskraftwerke für ihre Zertifikatskosten zu entschädigen, weil man offenbar nicht bereit ist, die eigene Industrie weiter als moralisches Exempel zu behandeln. Und hier wird es jetzt interessant: Wenn ein Land, das bislang nicht als europäischer Störenfried galt, offen signalisiert, dass nationale Interessen schwerer wiegen als Klimarituale, dann ist das keine Randnotiz, sondern ein Stresstest für das gesamte Projekt.

Der Zerfall kommt als Jahresbericht

Der Markt reagiert prompt, der CO2-Preis fällt, Händler sprechen von Nervosität, und plötzlich zeigt sich, wie politisch dieses angeblich so elegante System in Wahrheit ist. Gleichzeitig stapeln sich in Brüssel die Verfahren, als sei Korruption eine unvermeidliche Begleiterscheinung komplexer Verwaltung und nicht das Symptom eines Apparates, der sich längst verselbständigt hat. Die Union wollte Einheit organisieren und Moral exportieren. Sie produziert Divergenz und Aktenberge.
Sie wollte Transparenz schaffen und Rechtsstaatlichkeit sichern. Eigene Behörden dokumentieren, wie im Schatten der Regulierung ein Milieu gedeiht, das vom System lebt, das es offiziell bekämpfen soll. Sie wollte Vorreiter beim Klima sein.

Nun zeigt Italien, dass europäisch dort endet, wo es existenziell teuer wird und politisch riskant. Der Zerfall kommt nicht mit Fanfaren; er kommt als Jahresbericht, als fallender CO2-Preis und als stille Selbstbehauptung eines Mitgliedstaates, der plötzlich merkt, dass Moral kein Geschäftsmodell ersetzt. Dir Uhr tickt. Leider ist es in hierzulande schon fünf nach zwölf. Zu spät… gute Nacht, Deutschland!

12 Kommentare

  1. Merkel wollte ihre Konkurrentin
    los werden und hat mit Unterstützung
    von dem Franzenmann die Trulla nach
    Bruxelles abgeschoben.
    Die Unterstützung vom Franzenmann
    hat uns viel Geld gekostet.
    +++++
    Nun ist die Diktatorin der EU im Amt
    und duldet keinen Widerspruch.
    +++++
    Italien ist Pleite. Meloni erkauft sich
    die Zustimmung mit Euro.

  2. Die Geschichte von König Aurelian dem Wolkenzähler

    König Aurelian herrschte über das kleine, aber stolze Königreich Venturia, ein Land, das für seine Windmühlen, seine Drachenfeste und seine außergewöhnlich frische Luft berühmt war. Die Menschen liebten diese Luft so sehr, dass sie sie „das unsichtbare Gold“ nannten.

    Aurelian jedoch hatte ein Problem: Er war überzeugt, dass ein wahrer Herrscher alles in seinem Reich kontrollieren müsse – auch das Unsichtbare. Und so kam ihm eines Tages eine Idee, die selbst seine treuesten Berater sprachlos machte: Er wollte die Luft besteuern.
    🌬️ Wie der König auf die Idee kam
    Aurelian war ein leidenschaftlicher Sammler. Er sammelte Münzen, seltene Steine, exotische Vögel – und seit kurzem auch Wolkenformen. Eines Morgens, als er eine besonders hübsche Schäfchenwolke betrachtete, murmelte er:

    „Wenn die Wolken mir gehören, gehört mir auch die Luft darunter.“

    Sein Schatzmeister, der gerade zufällig vorbeikam, hörte nur das Wort „gehören“ und bekam sofort glänzende Augen. Die Staatskasse war nämlich leer. Und so bestärkte er den König in seiner Idee – sehr zu seinem späteren Bedauern.
    📜 Das Gesetz der Atemsteuer

    Aurelian verkündete ein neues Gesetz:
    Jeder Bürger müsse eine kleine Abgabe für jeden Atemzug entrichten. Um das zu kontrollieren, ließ er „Atemzähler“ entwickeln – kleine, klappernde Geräte, die man sich um den Hals hängen sollte.

    Die Reaktion des Volkes war… nun ja… nicht begeistert.

    Die Bauern weigerten sich, beim Pflügen Atempausen einzulegen.

    Die Kinder machten aus Protest Atem-Wettbewerbe.

    Die Alten erklärten, sie hätten schon genug Steuern gezahlt, seit sie geboren wurden – schließlich hätten sie damals auch schon geatmet.

    Und die Atemzähler? Die klapperten so laut, dass niemand mehr schlafen konnte.
    💨 Der große Windaufstand

    Eines Tages erhob sich ein gewaltiger Sturm über Venturia. Die Menschen behaupteten später, es sei der Wind selbst gewesen, der sich über die Steuer empört habe. Der Sturm riss die Atemzähler von den Häusern, wirbelte sie durch die Luft und trug sie bis ins Schloss.

    Als Aurelian die Berge von klappernden Geräten sah, die sich in seinem Thronsaal türmten, begriff er endlich, wie lächerlich seine Idee gewesen war.

    Er hob das Gesetz auf, entschuldigte sich beim Volk und erklärte die Luft fortan zum „heiligen Gut, das niemandem gehört“.
    🌈 Was aus Venturia wurde

    Nach diesem Ereignis wurde Venturia berühmt als das Land, in dem die Luft frei ist – und in dem man über seine Könige lachen darf, ohne den Kopf zu verlieren. Aurelian selbst wurde später liebevoll „der Wolkenkönig“ genannt.

    Und die Atemzähler?
    Die Kinder bauten daraus Windspiele, die noch heute in Venturia klingeln, wenn ein Sturm aufzieht – als Erinnerung daran, dass manche Dinge einfach nicht besteuert werden sollten.

    1. @ begriff er endlich, wie lächerlich seine Idee gewesen war.
      das ist von unseren politikern nicht zu erwarten – deren Horizont reicht nur bis Pecunia non olet !
      Und so lange regelmäßig ihre Diäten erhöht werden – Merkels Automatismus, wenn ich mich recht erinnere – nehmen die nichts an – und schon gar nicht gute Ratschläge oder Verstand !

    1. Abwarten, Mr. Hotspot. Meloni hat mächtige Feinde gegen sich, sie muss behutsam vorgehen.
      Feind 1, die italienische Mafie, die die Windturbinen besitzt
      Feind 2, die Politikerkaste, die von Feind 1 geschmiert wird,
      Feind 3, die EU-Mafia.

  3. @gute Nacht, Deutschland!
    da haben die antideutschen Politiker der Flockpartei etwas zu feiern – wieder großen Schaden angerichtet !

    Unterhaltsam finde ich da eher, wie sich die CO2-Gläubigen von ihren Klima-Priestern ausnehmen lassen und noch jubeln !

    1. Warum gibt es in den Bergen eine Baumgrenze? – Weil die Konzentration von CO2 dort zu gering ist für das Wachstum der Bäume.

      CO2 ist scbwerer als Luft und sammelt sich in Bodennähe. Darum ist es eine physikalische Unmöglichkeit, daß CO2 in großer Höhe die Wärme zurück zum Boden reflektiert.
      Aber die verblödeten Klimajünger nebst ihren verblödeten Klimapriestern in der Politik stört das nicht.
      😜

  4. wann endlich ist das kriminelle sammelbecken der eu vernichtet… alice kümmere dich darum… in den knast wer fällig ist…. alles für alicedeutschland….

  5. Sie die Bürger haben viel zu spät erkannt, wohin das Parteiensystem steuert, und sich zu lange an die herrschenden Kräfte angeschmiegt. Die AfD galt Ihnen pauschal als unwählbar, geprägt durch die allgegenwärtige Indoktrination. Doch die sanfte DDR. Diktatur war nur ein Übergang. Die Dynamik zeigt klar den Weg in eine harte Diktatur, getragen von einer zunehmend sozialistisch geprägten Sklaven– EU-Bevölkerungsschicht.

    Die Vorschriften sind das Eine. Die Durchsetzung das Andere. In gewissen Quartieren deutscher Städte scheint es der Normalfall zu sein, dass man den Müll aus dem Fenster oder vom Balkon wirft. Wehe aber der Normalbürger vergisst den Müll zu trennen. Erstere berufen sich wohl auf altes deutsches Liedgut, dessen Zeilen jeweils mit „faria, faria, ho!“ enden. Das erkennt heute doch schon ein Halbblinder gegen den stärksten Sandsturm….

    Hinweis: Gegen den Strom. Patrik Baab im Gespräch mit Dirk Pohlmann: Macht, Narzissmus und Krieg – Warum unsere Eliten versagen. https://www.youtube.com/watch?v=3cbe7RMeBHk

  6. Niemand glaubt an den CO2-Wahn, sonst hätten sie die deutsche Energieerzeugung durch Atom nicht zerstört. Alle tun nur so, und die wahre Absicht ist die Zerstörung der Wirtschaft. Nur in Europa.

  7. Die wahren Gründe der EU Kommission ist doch nicht, das sie zum Vorteil für Land und Leute da ist, sondern sie wollen nur durch Vorschriften und Abgaben ihre eigenen Gehälter und Pensionen sichern!
    Bin Jahrgang 1950 und kann mit Fug und Recht behaupten, das das Leben früher ohne diese Diktatur Bude wesentlich besser, gesünder und billiger war. Und vor allen Dingen haben wir keine fremden Kriege finanziert!