Jedes Kind wird erst mal unschuldig geboren…

Jedes Kind wird erst mal unschuldig geboren…

Ideologische Gehirnwäsche schon der Jüngsten (Grafik:Imago)

Es ist Sonntagmorgen, sechs Uhr. Jene merkwürdige Stunde also, in der das Land noch schläft, die Kaffeemaschine aber bereits arbeitet und man ungestört vom Lärm des Tagesgeschäfts Gelegenheit findet, die eigene geistige Position einmal neu zu vermessen. Vergessen wir Marokko und Ceuta, die Amokfahrt vom CSD Berlin, den ermordeten Studenten Marius in Trier und all die anderen Schrecken in Endlostaktung. In einer Welt, die täglich verrückter, hektischer und widersprüchlicher zu werden scheint, muss man sich gelegentlich reorientieren, sich gewissermaßen geistig erden und zu den Ausgangsfragen zurückkehren: Woher kommen unsere Überzeugungen, wer hat sie geprägt und weshalb sind wir eigentlich so geworden, wie wir heute sind? Warum denke ich, wie ich denke? Warum bewerte ich wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen auf meine Weise, und weshalb erscheinen mir manche Dinge offensichtlich, die andere offenbar vollkommen anders betrachten?

Bei mir mag eine Rolle gespielt haben, dass ich aus einem vernünftigen, geordneten Elternhaus stamme, in dem Eigenverantwortung, Leistung und wirtschaftliches Denken nicht als verdächtige Begriffe galten, sondern als selbstverständliche Voraussetzungen eines erfüllten Lebens. Mein Umfeld war vielleicht weniger links geprägt als vielmehr liberal und marktwirtschaftlich orientiert – wobei es nicht darum geht, die eigene Herkunft nachträglich zu verklären, sondern zu verstehen, wie früh jene Koordinaten entstehen, anhand derer ein Mensch später die Welt beurteilt.

Kinder kennen weder Parteiprogramme noch Haltungskorridore

Wer sich diese Frage ernsthaft stellt, landet zwangsläufig bei der Erziehung und damit bei einem Thema, das viel zu selten grundsätzlich beleuchtet wird, obwohl sich daran möglicherweise erklären lässt, weshalb unsere Gesellschaft heute denkt, handelt und wirtschaftet, wie sie es tut. Vielleicht beginnt die Antwort auf die Frage, warum in Deutschland inzwischen so vieles so zuverlässig in die falsche Richtung läuft, genau hier: Wie kommt es, dass aus zuvor unvoreingenommenen, aufgeschlossenen und zum eigenständigen Denken befähigten Kindern nach und nach vollständig fremdbestimmte und und ideologisch betreute Erwachsene werden?

Jedes Kind wird unschuldig geboren, was in diesem Zusammenhang weniger religiös als erkenntnistheoretisch gemeint ist: Es kennt weder Parteiprogramme noch Haltungskorridore, weder gesellschaftlich erwünschte Sprachregelungen noch jene moralischen Sortieranlagen, anhand derer später zuverlässig festgestellt wird, welche Meinungen als anständig, welche als verdächtig und welche als praktisch unaussprechlich zu gelten haben. Seine wichtigste Ausstattung besteht zunächst in Grundeigenschaften wie Neugier, Beobachtungsgabe und der beneidenswerten Bereitschaft, einen Widerspruch auch dann noch als Widerspruch zu erkennen, wenn ein Erwachsener ihn bereits zur gesellschaftlichen Notwendigkeit erklärt hat.

Bestimmte Milieus bringen bestimmte Überzeugungen hervor

Die größte Verantwortung, die Eltern für ein Kind tragen, besteht deshalb nicht darin, ihm möglichst früh die richtige Gesinnung einzupflanzen, sondern ihm eine vernünftige Erziehung, eine breite Allgemeinbildung und vor allem die Fähigkeit zu verschaffen, Tatsachen von Absichten, Argumente von Bekenntnissen und Wirklichkeit von Wunschdenken unterscheiden zu können, sprich: es kritisches Denken und Selbstbewusstsein zu lehren. Allerdings sind auch Eltern keine unvoreingenommenen geistigen Selbstversorger – denn auch sie wurden ja selbst erzogen, ausgebildet und medial begleitet, weshalb sie häufig genau jene Vorstellungen weitergeben, die man ihnen zuvor mit ausreichender Beharrlichkeit als selbstverständlich vermittelt hat.

Schon früh treten deshalb externe Erziehungsinstanzen hinzu: Zunächst der Kindergarten, dann die Schule und später möglicherweise die Universität, wobei niemand behaupten muss, Erzieher, Lehrer oder Professoren seien Teil einer zentral gesteuerten Verschwörung. Es genügt vollkommen, dass bestimmte Milieus bestimmte Überzeugungen hervorbringen, diese Überzeugungen innerhalb ihrer Institutionen kaum noch auf ernsthaften Widerspruch treffen und sich schließlich für nichts anderes als den Ausdruck aufgeklärter Vernunft halten. Ideologie erkennt man schließlich selten daran, dass sie sich selbst Ideologie nennt; meist tritt sie als Haltung, Verantwortung oder wissenschaftlich angeblich abschließend geklärte Notwendigkeit auf.

Erstaunlich enges weltanschauliches Spektrum

Mit dem Ende der Ausbildung endet diese Form der Begleitung keineswegs, denn nun übernehmen die Leitmedien, die gewissermaßen als zweite Schule des Erwachsenenlebens fungieren und Tag für Tag nicht nur darüber entscheiden, welche Ereignisse öffentlich bedeutsam werden, sondern zugleich, in welchem begrifflichen und moralischen Rahmen sie betrachtet werden sollen. Der Bürger erhält daher nicht nur immer seltener lediglich eine Nachricht, anhand derer er sich ein Urteil bilden könnte, sondern häufig ein bereits vorsortiertes Gesamtpaket aus Meldung, Interpretation und beigefügter Haltungsempfehlung, wobei abweichende Sichtweisen nicht zwingend widerlegt werden müssen, wenn man sie zuvor als populistisch, umstritten, rückwärtsgewandt oder gefährlich etikettiert hat.

Das Problem besteht nicht darin, dass Journalisten eine politische Meinung haben, denn das wäre menschlich und unvermeidlich, sondern darin, dass große Teile des medialen Betriebs offenbar innerhalb eines erstaunlich engen weltanschaulichen Spektrums arbeiten und diese Homogenität dennoch für gesellschaftliche Vielfalt halten. Wo nahezu alle in dieselbe Richtung blicken, erscheint schon derjenige als Extremist, der lediglich darum bittet, man möge sich einmal umdrehen. Besonders grotesk wird es beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dessen Bürger nicht nur Zuschauer, sondern zwangsweise auch Finanzier sind.

Bemerkenswertes Geschäftsmodell

Wer von allen bezahlt wird, müsste eigentlich allen relevanten gesellschaftlichen Positionen mit professioneller Distanz begegnen, statt einem Teil der Bevölkerung fortwährend zu erklären, weshalb seine Sorgen moralisch fragwürdig, seine Einwände intellektuell unzureichend und seine politischen Präferenzen womöglich ein Fall für die Demokratiepädagogik seien. Der Gebührenzahler bezahlt damit im ungünstigsten Fall nicht für unabhängige Information, sondern für seine eigene weltanschauliche Nachschulung, was immerhin ein bemerkenswertes Geschäftsmodell darstellt:
Der Belehrte finanziert den Belehrer und soll für die Belehrung anschließend auch noch dankbar sein.

Die Folgen dieser jahrzehntelangen Priorisierung von Gesinnung gegenüber Ergebnis zeigen sich besonders deutlich in der Wirtschaftspolitik, denn wirtschaftliche Vernunft lässt sich zwar moralisch übertönen, aber nicht dauerhaft außer Kraft setzen. Eine starke Industrie, wettbewerbsfähige Unternehmen und eine verlässliche Energieversorgung sind keine vulgären Nebensächlichkeiten für herzlose Kaufleute, sondern die materielle Voraussetzung dafür, dass ein Staat Schulen, Krankenhäuser, Renten, Pflege, Infrastruktur und soziale Hilfen überhaupt finanzieren kann. Wohlstand ist nicht das Gegenteil von Sozialstaatlichkeit, sondern deren Grundlage; wer die wirtschaftliche Basis schwächt, wird deshalb nicht sozialer, sondern produziert lediglich eine immer gerechter verteilte Knappheit.

Sprachlich Veredelung des Niedergangs

Deutschland leistet sich jedoch zunehmend den Luxus, jene Branchen zu belasten, zu regulieren und zu verteuern, aus deren Wertschöpfung die politischen Wohltaten bezahlt werden sollen, während Medien diesen Vorgang bevorzugt als Transformation, Modernisierung oder alternativlosen Fortschritt begleiten. Man kann einen industriellen Niedergang sprachlich veredeln, einen Standortverlust zum Strukturwandel erklären und den Abbau von Wohlstand als Beitrag zu einer besseren Zukunft verkaufen; nur entstehen durch wohlklingende Begriffe weder neue Fabriken noch wettbewerbsfähige Produkte, und eine stillgelegte Produktionsanlage nimmt selbst dann keinen Betrieb mehr auf, wenn ein Fernsehkommentator ihre Schließung moralisch überzeugend eingeordnet hat. So wird aus dem ehemaligen Exportweltmeister schleichend ein Exporteur politischer Gebrauchsanweisungen, der anderen Nationen erklärt, wie sie wirtschaften, produzieren und leben sollten, während diese Nationen zunehmend jene Geschäfte übernehmen, für die Deutschland sich inzwischen offenbar zu tugendhaft hält.

Der Niedergang wird dabei nicht verschwiegen, sondern kommunikativ begleitet, pädagogisch eingeordnet und mit dem beruhigenden Hinweis versehen, es handele sich um einen notwendigen Prozess, wobei „Prozess“ inzwischen häufig das vornehme Wort für eine Entwicklung ist, deren Ergebnis niemand verantworten möchte. Natürlich tragen weder Schule noch Universität noch Medien allein die Schuld, denn mündige Bürger könnten vergleichen, widersprechen, nachrechnen und sich der geistigen Dauerbetreuung verweigern. Doch eine Gesellschaft, die ihren Kindern früh beibringt, welche Fragen verdächtig sind, und ihren Erwachsenen später erklärt, welche Antworten als verantwortungsvoll gelten, darf sich nicht wundern, wenn sie irgendwann zwar über eine makellose Haltung, aber über immer weniger Urteilsvermögen verfügt. Jedes Kind wird unschuldig geboren; die eigentliche Frage aber ist, wie viele Institutionen anschließend daran arbeiten, diesen erfreulichen Zustand möglichst gründlich zu beenden.

Werbung

8 Kommentare

  1. Die wichtigste Ausstattung der Kinder besteht in ihrem Blut.
    In diesem sind ihre Eigenschaften angelegt, die ihnen über die Gene von ihren Eltern vererbt wurden.

    Auf diese Weise wird Blödheit genauso vererbt wie Intelligenz, Aggression ebenso wie Friedfertigkeit. Das weiß jeder Tierzüchter.
    Nimmt man einer Hyäne ihren Nachwuchs weg und steckt sie zu Pudelwelpen, werden daraus keine Pudel, sondern wieder Hyänen.

    Wenn darum einer glaubt, daß man alleine mit Erziehung aus potentiellen Bestien harmlose Streicheltiere machen könnte, der ist völlig verblendet. Diese Eigenschaft Verblendung schreibt sich ebenfalls in die Gene ein und wird vererbt.

    Die Deutschen sind seit Generationen ideologisch verblendet und heute diesbezüglich wie ihre Vorfahren. Nach dem Motto, daß nicht sein könne, was nicht sein darf, versuchen sie sich die Wirklichkeit zurechtzulegen. Das ist nichts anderes als zurechtlügen.
    Einsicht? – Fehlanzeige. Nur immer neue Erklärungsversuche, um die Lebenslüge aufrecht zu halten.

    Macht endlich die Augen auf und erkennt, was wirklich und wahr ist, oder geht an Eurer Verblendung zugrunde!
    😜

  2. @Jedes Kind wird erst mal unschuldig geboren
    interessante Frage, wenn man das plakative ignoriert.
    Ist ein Kind von Geburt Bayer, Ostfriese, Pfälzer oder Hesse – egal, an welchem Ort er geboren ist, oder nicht. Gibt es ein Erbgedächtnis, das von den Eltern auf die Kinder übergeht ?
    Wenn die Eltern Politiker und Juristen sind, ist dann dem Kind der Lump schon in die Wiege gelegt ?

    Ist die von den Eltern abgegebenen Erbverhalten die Basis, auf der eine Ausbildung und Erziehung, das Umfeld und das Lebenstraining aufsetzt ?
    Bedauerlicherweise sind diese Themen nicht frei in der Diskussion, sondern von Machtansprüchen und Ideologie überfrachtet !

  3. Erziehung ist der vergebliche Versuch den Kindern zu verbieten, das Leben der Erwachsenen nachzuahmen; oder anders ausgedrückt: you have to do what I say and not to do as I do.

    Carpe diem.

  4. „Jedes Kind wird erst mal unschuldig geboren…“ Es gibt eine Bevölkerungsgruppe, die zu diesem Thema eine grundsätzlich andere Meinung vertritt… .

  5. Ein bemerkenswert sehr guter analytischer Beitrag, um zu verstehen, wer wir sind, wie wir geworden sind, um dann beantworten zu können, wo will ich eigentlich hin, wo wollen wir gemeinsam hin, wenn wir keine Vasallen und Sklaven sein wollen?

    So eine Frage muss ein unfreies Volk in einer Revolution beantworten können.

    Die wenigsten waren Zeitzeugen so einer Revolution und weil sie 1989 nicht souverän von der DDR-Bürgern beantwortet werden konnte, sind wir heute im schlechtesten Deutschland, was wir kennen.

    Diese Fragen standen 1989 vor jedem, der mit dem Wegfall der alten Verhältnisse, sich in anderen Verhältnissen einfinden musste. Damit waren manche überfordert und andere nutzten das Extrem zur Selbstbereicherung.

    Staatsminister Krause ist so ein Negativbeispiel, Gregor Gysi und Frau Merkel weitere.

    Die Korruption bei Frau Merkel war etwas anderer Natur, Obamas Orden auf der einen Seite, die Nackenmassage von Georg W. Bush in Ostseebad Heiligendamm vorher in den Sinne, wir kennen Dich und haben Dich fest im Genickgriff, die eigene Parteispende als Mitglied der CDU an Frau Merkel als Bundesvorsitzende der CDU, um als Kanzlerin der BRD ihre Leute auf Kurs halten zu können.

    Nun wie auch Mutter Teresa war Mutti keine Heilige, wollte aber einen Heiligenschein. Und da hat die damalige Intelligenzia mitgewirkt, so wie Gysi die Rolle des Steigbügelhalters für Friedrich Merz genüsslich angenommen hat.

    Deshalb sind heute die besser gebildeten Arbeiter zur AfD übergelaufen, weil die anderen hoffnunsglos die Karre immer weiter in den Dreck fahren und der Abgrund bereits sichtbar geworden ist.

    Aber woher sollen Leute wissen, die noch nie eine Revolution erfolgreich durchgeführt haben, wie man der Aufgabe gerecht wird?

    20 Jahre Lernerfahrung im Westen und dann zeigte die Finanzkrise 2009, dass der organisierte Selbstbetrug schlimmer als zuvor sich wieder etabliert hatte.

    Das war mein Point of no Return.

    Ich habe die alten Fehler aufgearbeitet und die neuen ebenso.
    Und bereits da stand eine alternative Währung im zentralen Blick dessen, was öffentlich nicht oder kaum diskutiert wurde. Dabei wurde doch schon damals erklärt, dass die EZB Zeit kaufe, um die Krise zu lösen.
    Selbst Frau Merkel sprach damals in Bezug auf die Griechenland-Euro-Krise, dass es notwendig sein wird eine regulierte Form des Staatsbankrotts zu finden.

    Der Vortrag von Prof. Bofinger an der Uni Nürnberg in den 10er Jahren ist nie veröffentlicht worden und Antworten wurden nicht gegeben, weder von der Uni noch von Bofinger selbst.

    Dabei hatte ich Dr. Häring schon damals prophezeit, dass er wie Don Quichote enden wird bei seinem Kampf gegen die Windmühlen.

    Damit war ich vermutlich bei ihm im Schubkasten einsortiert und eingesperrt und Herr Dr. Häring, der sich offziell für Toleranz und Demokratie ausspricht, ist jedoch unfähig diese positiven Werte tatsächlich zu leben.

    Ich verstehe ja noch, dass Bürger, die sich nie im Leben mit diesen Fragen beschäftigt haben und anders indoktriniert wurden mit dem Thema Geld so ihre Schwierigkeiten haben und dass das gegenwärtig als Wahlkampfthema viele überfordern würde.

    Ich hatte schon 2011 vor der Gefahr des Finanzfaschismus gewarnt, der sagen wird, er sei der Antifaschismus.
    Da ahnte ich noch nicht, dass sich die Deutsche Bank ein grünes Mäntelchen umhängen wird und die Grünen Kriegstreiber werden.

    Aber der Gang durch die Institutionen erklärt diese Metamorphose recht anschaulich.

    Also frage ich nun öffentlicht, sind Herr Dr. Häring und Gleichgesinnte zu bewegen, ihre blinden Flecke aufzuarbeiten, die eben beispielsweise auch in der Sozialisation des Herrn Dr. Häring und auch den meisten seiner BSW-Freunde liegen dürften.

    Die Inspiration zur Metapher löste eine Kopie eines alten Stiches aus, die Herakles zeigt, wie er Kerberos mit 3 Schlingen um den Hals ans Licht der Öffentlichkeit zerrt.

    Es ist mir also wichtig, erkennbar werden zu lassen, dass das BSW erst mal aufarbeiten muss, dass eine Kaderpartei das letzte ist, was als Ergänzung zur AfD zum Zweck der Ablösung der Versager gebraucht wird.

    Was fehlt an Erkenntnis und Weisheit in der politischen Intelligenzia?

    Mehr als die Hälfte der deutschen Wähler rechnet mit dem Ende der Kanzlerschaft von Merz.

    Sind Rente, Gesundheitskosten wirklich die größten Probleme? Werden die mit der Politik der der Scheinlösungen wirklich gelöst? Nein, es wird nur so getan.

    Hätten wir ein Volk von Bürgern vom Format des Herakles, welche 3 Köpfe hätte der Höllenhund Kerberos, würde einer das Ungeheuer ans Licht der Sonne bringen?

    M.E. hat dies mit der heutigen Konzentration von Kapital und Macht und den Grenzen heutiger Kapitalverwertung zu tun.

    Der Hauptkopf des Höllenhundes wäre also das Finanzkapital in seiner automatischen Selbstzerstörung durch Inflation und Hoffnung auf den Endsieg durch kreative Zerstörung.
    Ein weiterer Kopf ist die politische Intelligenzia, die das Stadium eines schwer Suchtkranken erreicht hat.
    Der dritte Kopf des Höllenhundes wurde aus vielen Quellen gespeist.
    Kognitive Dissonanz, Sozialisation im Belohnungssystem der Institutionellen Korruption, die von den anderen 2 Köpfen beherrscht werden und so Dekadenz, Zersetzung und Verblödung bewirken.

    Mit Moral hat das wenig zu tun.

    Wenn schon, dann würde die Moral eine Revolution rechtfertigen, die die Köpfe des Höllenhundes vom Blutkreislauf des Geldes abbindet und eine Erde ohne Hölle ermöglicht, langfristig, aber mit ersten nationalen Leuchttfeuern.

    Das aber würde tatsächlich eine Umstrukturierung der materiellen Basis und des Überbaues erforderlich machen, die sich die politischen Gewächse eines disfunktional gewordenen Systems immer noch nicht vorstellen können.

    Menschen zu Eigentümern machen, die sich selbst etwas aufbauen können, das ist der Weg, den ich gegangen bin, der aber allen möglich werden sollte.

    Es war aber ein Weg in Unfreiheit und Unterwerfung, und das sollte sich in der Zukunft ändern.

    Denn der Weg war für die nächste Generation kaum noch gangbar, obwohl das Zinsniveau 1990 weit höher lag als heute. Die Abwertung der DM durch den Euro gab es damals noch nicht.

    Wer die sozialen Widersprüche überwinden will, der muss die Folgen der Organisation der alten Arbeitsteilung überwinden.

    Die technologischen Möglichkeiten bestehen, sind aber in den falschen Händen und unterliegen falschen, aber höchst gefährlichen Doktrin.

    Wollten sich die Deutschen emanzipieren, dann müssten diese strukturelle Änderungen vornehmen, die mit der alten Zinsknechtschaft brechen.

    Das Neue müsste stark genug sein, Trump im Zaum zu halten, den Ukrainern eine Perspektive aufzuzeigen ohne Selenskyj, Oligarchen und Fremdherrschaft und eine Normalisierung der Außenbeziehungen zum gegenseitigen Vorteil bewirken.

    Das bedeutet auch einen neuen Gesellschaftsvertrag für Deutschland, denn wir können uns nur selbst befreien.

    Das ist der Teil, der in den Büchern fehlt, eben auch bei Dr. Häring und das Problem könnten die Schreiber nur im öffentlichen demokratischen Diskurs überwinden, den diese Leute ja sogar oft nach eigenen Worten pflegen wollen, aber im Realen bisher nicht leisten.

    Dabei bietet Ansage.org diese Plattform, wenn man unfähig ist, eine eigene aufzustellen, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.

    Selbstbeweihräucherung machen doch die Versager schon, helfen tut es nicht.

    Und Transformation ermöglicht eben nicht den tatsächlich notwendigen Strukturwandel, den nur eine Revolution bewirken kann.

    Eine Revolution ändert das Recht und berechtigt jene zur Gestaltung, die die Kompetenzen und Fähigkeiten zu guter nützlicher Arbeit und das erforderliche Wissen über notwendige und rentable Investitionen besitzen.
    Wie drirekte Demokratie funktionieren könnte und anderes mehr habe ich schon in anderen Beiträgen bespielhaft aufgeführt.

    Eigentlich simpel, wenn man Scheuklappen abnimmt.

    1. wenn man die scheuklappen denn wirklich einmal abnehmen würde, was aus ihren worten genauso wenig hervor klingt wie bei den artikeln von ansage, dann würde man feststellen, das versucht wird, ein kranke pferd in die schlacht zu zwingen.

      ansage erhöht die schlagzahl der moral anbiedernden artikel, ohne sich im eigentlichen für das land und die menschen einzusetzen. man vertritt nur ein gewisse klientel und hat absolut kein problem damit die leser duch verschweigen zu belügen, obwohl man ihm zwei tage vorher lüge , verschweigen und moral auf 4 seiten seviert hat . inclusive kambucha.

      das wort revolution benutzen sie recht beschwingt, gedanken über das volk scheinen sie sich wenig zu machen, sonst müssten sie interessiert sein, die barriere der lügen über den tatsächlichen zustand deutschlands einzureissen.

      „Kontinuierlich einwirkender tieffrequenter Schall und gepulster Infraschall , wie er nur von technischen Anlagen ausgeht, zeigt sich zunehmend problematisch.

      Der Infraschall wird – unabhängig vom Ohr- über Rezeptoren für Schall und Vibration auf der gesamten Gefäßebene wahrgenommen. Unter den Bedingungen einer dauerhaften Belastung mit tieffrequentem, impulshaltigen und chronisch einwirkenden Schall kann technisch erzeugter Infraschall zu einer Störung der Durchblutung führen. Diese zeigt sich in Form von sogenannten Mikrozirkulationsstörungen, Kopfgeräusche, Ohrendruck, Ohrenschmerzen, Unwohlsein, Magenschmerzen, Schwindel, Schwäche, Angst, Sehstörungen, Druckgefühl auf der Brust und in der Lunge Konzentrationsproblemen, Schulleistungsstörungen.

      Abhängig von den eigenen Reserven kann der Gesamtorganismus nach einer längeren Belastung erschöpfen. Die Folgen sind evtl. Defizite im Cortisolspiegel und bei den Neurotransmittern, Herz-Rhythmus-Störungen, Herzmuskelverdickung, Tinnitus, Schlafstörungen, Müdigkeit, Depressionen bis hin zum Burnout, möglicherweise auch Krebs.

      Es mehren sich die Beweise für die gesundheitsschädigende Wirkung durch tieffrequenten Schall, mit der Sonderform: dem gepulsten Infraschall, welcher beim Betrieb aus technischen Anlagen wie z.B. Windräder und Wärmepumpen entsteht. Vermehrt weisen Forscherteams und Mediziner (2) den Einfluss von Schall auf den menschlichen Körper nach. Mit zunehmenden Ausbau der technischen Anlagen steigt die Anzahl der betroffenen Menschen. Erfahrungswerte tausender Menschen weltweit, sowie Forschungsergebnisse bleiben bisher bei politischen und juristischen Entscheidungen unberücksichtigt.

      Das Umweltbundesamt (UBA) suggeriert fälschlicherweise die Hörschwelle als Wahrnehmungsschwelle. Falsch ist die Behauptung „was du nicht hörst, siehst oder riechst, macht nicht krank“. Die Wirkung von radioaktiver Strahlung mag ein Beispiel für diese Falschaussage sein. Genauso verhält es sich auch mit dem tieffrequenten Schall und Infraschall. Die Naturgesetze wie auch die Erfahrungen der Deutschen-Schutz-Gemeinschaft-Schall e.V. widersprechen der These des Umweltbundesamt (UBA).

      Naturgesetze sind nicht veränderbar! – Weder politisch, demokratisch noch ideologisch.

      Die Gesetze der Physik werden ignoriert und dadurch den Menschen das Grundrecht auf Erhalt ihrer Gesundheit versagt. Die seit vielen Jahren offenkundig dargelegten Fakten zu „Wahrnehmung und Wirkung“ werden missachtet. Ein solches weiteres Vorgehen führt unwillkürlich in den strafrechtlichen Bereich.

      Die Errichtung von technischen Anlagen, die geeignet sind, Menschen in ihrem Wohnungs-umfeld zu verletzen und Benachteiligungen auszusetzen, ist verfassungswidrig, dabei sei auch auf die vom Staat zu garantierende Vorsorgeverpflichtung hingewiesen.

      Sicherheitsabstände nur nach Maßgabe von Hörschall festzulegen, muss sofort ein Ende haben.

      Neue Technologien dürfen nicht das schädigen oder krank machen was sie schützen sollen!
      Alle verantwortliche Persönlichkeiten, welche den Bau von Infraschall erzeugenden An-lagen, vornehmlich Windräder, genehmigen und anordnen, dabei die unveränderbaren Naturgesetze und dargelegten Fakten zu „Wahrnehmung und Wirkung“ wissentlich ignorieren, nehmen billigend in Kauf, Menschen und Tiere gesundheitlich zu schädigen.
      Seien es Politiker, Behördenmitarbeiter, Richter, Ingenieure, Hersteller, Verkäufer, Projek-tierer, bis hin zum Gutachter.

      Nicht alle Menschen reagieren auf den technisch erzeugten Infraschall mit Symptomen.
      Biologische Systeme, die einem fortlaufenden Stressor ausgesetzt sind, 24 Stunden täglich / 7 Tage die Woche, haben individuell verschiedene Kompensationsmöglichkeiten. Eine Dauerbelastung führt in jedem Fall zu einer Erschöpfung der Kompensationsmechanismen und mündet immer in eine gesundheitliche Beeinträchtigung.

      Auch die Menschen die nichts spüren, keine Reaktionen oder Symtome durch die tief-frequente Infraschall-Einwirkung auf Körper, Organe und Psyche entwickeln, können an Organschäden erkranken. Die Dosis und die Einwirkdauer machen die Wirkung.“

      wie geht man mit menschen um welche in den medien als multiplikatoren wirken, denen die gesundheit anderer menschen und das land im prinzip seit jahren klar erkenntlich am arsch vorbei gehen, solange es nicht die eigene klientel trifft?

      an der corona berichterstattung kam man aufgrund der internationalen aufklärung nicht vorbei. es war einfach, da mitzuschwimmen zu müssen. und brachte spendengeld von menschen die versuchten im internet ihr leben zu retten. so weit so gut. auf den zug sind einige aufgesprungen.

      die tragödie der deutschen energiewende, deren zunehmend katastrophalen, langfristig und nachhaltige folgen für flora, fauna und gesellschaft seit über 20 jahren, werden auch von den freien medien, nicht nur den örr, den lesern konsequent vorenthalten.

      man könnte mittlerweile zu dem schluss kommen, darin nicht mehr nur unwissen und desinteresse, sondern aktive steigbügelhilfe für genau die politik und finaziellen interessen zu sehen, die den meisten menschen seit jahren das leben zur qual machen. was nicht bedeutet, dass sie auf seiten der betroffenen menschen in diesem land sind. wenn sie überhaupt selbst hier wohnen.

      und sie wollen revolution? die revolution der unwissenden? und danach turbo feudal kapitalismus auf dem rücken der überwachten, arbeitenden massen neu gestalten? ich würde sie in keiner revolution an meiner seite oder in meinem rücken wissen wollen.

Werbung