Judenhass in Berlin: Kish mir in Tuches, Nancy!

Jüdische Symbole in Deutschland (Foto:Imago)

In Berlin gab es am Wochenende wieder einmal Randale: Das große arabische Ego zeigte sich erneut frustriert darüber, dass die Israelis sich nicht so auf der Nase herumtanzen lassen, wie man es gerne hätte. Könnten „die Juden“ nicht ein bisschen so sein wie Berlin – sich einfach wegducken und ignorieren, was geschieht? Am besten zögen sie natürlich ganz weg, auf den Mond oder Mars. Aber nein, das sehen diese Israelis nun einmal nicht ein! Wenn man aus einem Stück Wüste eine High-Tech-Nation gemacht hat, dann hängt man daran – auch wenn man neidisch beäugt wird. Angeblich waren die Israeliten schon nach dem Auszug aus Ägypten misstrauisch, als ihnen vom Ewigen ein Land voll Milch und Honig versprochen wurde, und fragten nach, wo der Haken sei. Die Antwort von oben lautete: „Ihr habt die Nachbarn noch nicht kennengelernt!”.

Die in Deutschland lebenden Freunde der Nachbarn riefen denn auch am Wochenende wieder die üblichen Parolen; noch nach 1.400 Jahren erinnert man sich gerne an die Schlacht in der Oase Chaibar, wo der GröPaZ (größte Prophet aller Zeiten) die vollkommen überrumpelte jüdische Bevölkerung niedermetzelte. Kein fairer Kampf und zudem sehr lange her – da wird der Triumph von Jahr zu Jahr größer, ebenso der Traum von einer neuen Gewaltorgie. Allein deshalb würde ich mir als Bundesinnenministerin schon Sorgen machen, Chaibar hin, Palästinenser her. Doch nein: Nancy Faeser beklagt zwar Judenhass, aber sie nennt feige seine Urheber nicht – weil es sich nicht um Rechtsextreme handelt:

(Screenshot:Twitter)

Diskutieren wir nicht seit Jahren über den Hass, der in unserer Gesellschaft doch angeblich „keinen Platz” hat? Gegen die Brüllerei in Neukölln ist selbst der martialischste Telegram-Stammtisch ein Kindergarten – dennoch nimmt man letzteren im Ministerium weitaus wichtiger als die vor Judenhass tobenden, mit Gewalt drohenden Neuköllner Testosteron-Bomben; einmal ganz abgesehen davon, wie bedenklich es ist, Hamas-Sympathisanten oder andere Gruppierungen aus fernen Ländern ihre heimatlichen Konflikte hier austragen zu lassen. Und gerade was Pro-Palästina-Demos angeht, dürften wir in Deutschland mittlerweile genügend Erfahrung haben um zu wissen, wie diese eskalieren können.

Sahen wir am Samstag irgendwo Wasserwerfer, wie sie gegen die Bürger eingesetzt wurden, die im letzten Jahr gegen das Infektionsschutzgesetz demonstrierten? Nein, natürlich nicht. Wirft sich die Politprominenz dem Ansturm entgegen? Ebenfalls nein. Gab es seitens der Haltungsprominenz irgendeinen öffentlichen Aufschrei, als – wie hier – „Scheiß Juden“ skandiert wurde? Nicht wirklich.

Kein Wunder – ein großer Teil dieser Prominenz sympathisiert schließlich mit den „armen Unterdrückten”. Im Augenblick stehen einige SPD-Politiker schwer unter Beschuss, weil sie sich für diplomatische Beziehungen mit Russland stark gemacht haben; für ihre Liebelei mit dem Iran und radikalen Palästinensern jedoch werden sie sich wohl niemals entschuldigen müssen. Die ist salonfähig. Und Bürger, die zur Gegendemonstration aufrufen – ja, es gibt ein Häuflein der Tapferen! – dürfen keine israelischen Fahnen mitführen, das gilt als Provokation. Immer schön die Samthandschuhe anlassen! Denn es ist offensichtlich zuviel verlangt, hier wenigstens eine Gleichbehandlung zu fördern – zum einen wegen des Antisemitismus, zum zweiten wegen des gewaltbereiten Verhaltens.

Für den 1. Mai ist übrigens bereits eine Fortsetzung der propalästinensischen Krakeeler geplant; sehr abschreckend ist Faesers Aufruf wohl nicht gewesen. Sie wagt es weiterhin nicht, den dicken, mit der Migration nach Deutschland gekommenen Elefanten im Raum anzusprechen. Obwohl diese Demos doch der beste Beweis für die Hufeisentheorie sind – NPD und MLPD im trauten Schulterschluss – wird es letztlich wieder auf den „Kampf gegen Rechts” hinauslaufen. Denn in Deutschland wird es als antisemitischer angesehen, wenn Konservative das Wort „Globalismus“ benutzen, als wenn Hamas-Sympathisanten einen Brandsatz gegen eine Synagoge werfen. Der Wurm liegt tief im System.

Jetzt wäre es allerdings auch für den Zentralrat der Juden an der Zeit, endlich aus seinem ihm von Angela Merkel auferlegten Winterschlaf zu erwachen. Aber die Angst ist wohl zu groß, dies könnte als Pauschalangriff auf alle Muslime gewertet werden oder gar zum Abbruch der zwischen Juden und Muslimen geknüpften zarten Bande der Verständigung führen. Es fragt sich allerdings, was diese wert sind, wenn sich nicht einmal diese „Freunde“ an die Seite der attackierten Juden stellen. Müssen erst alle Betroffenen die Abstimmung mit den Füßen wahrnehmen? Dann wird auch Nancy Faeser staunen, wo denn plötzlich alle hin sind – dabei hat sie sich doch so deutlich gegen Antisemitismus ausgesprochen! Aber sie will es einfach nicht begreifen.

10 Kommentare

  1. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in letzten 40 Jahren in Deutschland solchen Judenhass von Rechten oder selbst Rechtsextremen gegeben hätte. Vielleicht gab es vereinzelt dumme Neonazis, die sich antisemitisch geäußert haben. Allzu heftig kann das aber nicht gewesen sein, sonst hätten die Medien das uns noch jahrelang aufs Brot geschmiert. Ich habe auch noch nie gehört, dass ein Jude mit Kippa von einem Rechten angegriffen wurden, nicht mal in den angeblichen Hochburgen der Rechten in Ostdeutschland. 99,9 Prozent des Judenhasses in Deutschland kommt von Muslimen. Aber die Politik guckt weg.

    • Ganz genau. Man sollte sich dafür stark machen, daß die geübten Deutschenschurigler Paolo Pinkel, Knobloch und wie sie alle heißen sich reihum in „Talkshows“ setzen und das zum Thema machen. Aber ich bin mir sicher, daß da nichts kommen wird.

  2. Was unternimmt der Zentralrat der Juden gegen diesen dreckigen, Menschen verachtenden,
    brutalen Faschismus eines geistig unterirdischen Mobs gegen seine Glaubensbrüder/Glaubensschwestern?
    Nichts ! Sie schauen dem treiben schon viel zu lange widerstandslos und unkritisch zu !

    Wenn Du mit denen im Zentralrat oder auch auf Länderebene telefonisch Verbindung aufnehmen willst, Fehlanzeige, sie wollen unter sich bleiben und noch nicht einmal mentale Unterstützung wahrnehmen wollen.
    Das ist und bleibt leider die typische Arroganz und Abgehobenheit dieses Klientels !

  3. Ihr konnt drauf Wetten das spätestens morgen in der Presse steht das es Rechtsradikale Randalierer waren.

  4. Da man all dies sicherlich unter Rechte Straftaten einordnen, dürfte die Stasi Mielke bilden wieder posonauen, daß bei den Rechten die Straftaten deutlich angestiegen sind usw. Die Festgenommen usw wissen genau, ihnen passiert nichts und verhängte Ordnungsstrafen oder Bußgelder werden ehe nicht bezahlt bzw der Kuckuckskleber kommt mi dem SEK.

  5. Ich hör mir das jetzt schon gut sechs Jahrzehnte an:
    Warnung vor aufkommendem Rechtsextremismus.(In den Siebzigern waren’s noch die „Roten“)
    Warnung for Antisemitismus (was ist das wieder. . . .?)
    Warnung vor deutschem Waldsterben (hat’s grad noch überlebt)
    Warnung vor einem Klimakollaps – in den 1970ern Kälteschock – dann plötzlich tödliche Erwärmung..
    Warnung for einem tödlichen Virus (gab’s und gibt’s seit Leben auf diesem Planeten)
    Warnung vor einer Energiekrise.
    Warnung vor Lebensmittelknappheit.
    + + + + + +
    Ich hab die Schnaue voll – und warne ganz einfach vor einer feindlichen Übernahme unseres Landes!
    Es ist das Land unserer Väter. Es ist mein Land. Es ist meine Heimat!
    Sieht das keine/r? Merkt das keine/r?
    + + + + + +
    Notabene:
    Eine wahrhaftige DEMOKRATIE benötigt keine „Zentralräte“ – egal welcher Coleur – und auch keine sonstigen Institute – sog. NGOs !!! Und natürlich auch keine Kinder bzw. Jugendlich im pubertären Alter, die uns Alten sagen wollen, wo’s lang geht!

  6. Wo ist der Aufschrei unserer so viel gerühmten „Zivilgesellschaft “ (linker Scheindemokrate) wahrscheinlich eignen sich diese hier Zugereisten aus arabischen Ländern nicht um an den medialen Pranger gestellt zu werden. Obwohl nicht von Rechten Spinnern verübt ,werden die dort verübten Straftaten, wahrscheinlich den rechten Straftaten zugeordnet .

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