Sonntag, 21. Juli 2024
Suche
Close this search box.

Judenhass in den USA: Am 4. Juli wird die Freiheit beerdigt

Judenhass in den USA: Am 4. Juli wird die Freiheit beerdigt

Woke Linksradikale und “Antikolonialisten” in den USA stimmen in den antisemitischen Hetzfuror mit ein (Foto:Imago)

Gestern, am 4. Juli, wurde in den USA wieder die Freiheit gefeiert – denn an diesem Tag im Jahr 1776 erklärten sich die 13 Gründungsstaaten für unabhängig von der britischen Krone. Doch der Independence Day im Jahre 2024 steht längst nicht mehr für Freiheit oder das Streben nach Glück. Die Freiheit in den USA scheint sich selbst abzuschaffen – so, wie sich auch Deutschland abschafft. Sarrazin hat es geschrieben, und er hatte recht.

Während im „Land of the Free“ an die Freiheit gedacht wird, die gerade beerdigt wird, wird es für Juden in den USA immer unbequemer. An Elite-Universitäten rufen Demonstranten offen zur Gewalt gegen Juden auf. Die Demokraten schweigen und sind gerade dabei, den Freiheitsgedanken der USA vollends zu zerstören. Für Juden waren die Staaten immer ein sicherer Hafen; diese Zeit ist nun vorbei.

Juden sind für ihn nicht interessant

Nehmen wir Khymani James. Der 20-jährige Schwarze studiert – natürlich – Politik, bezeichnet sich als “Antikapitalist und Antiimperialist”. James steht auf dem Vorplatz der Butler Library, der großen Bibliothek der Columbia University in New York. Sein Publikum steht da und hört dem Judenfeind zu: „Heute ist Tag 201 des Genozids an Palästinensern in Gaza“, liest er vor, da freies Reden wohl noch nicht auf dem Stundenplan stand. Dafür hat er ein Pali-Tuch an. Jeder entspannt eben anders.

Tag 201. Vor 201 Tagen, als James diese Rede hielt, war der 7. Oktober. An dem Tag starben mehr als 1.100 Menschen, die allermeisten Juden, in Israel – weil eine hirnverbrannte Sekte, die islamistische Hamas, dachte, man könne den Job von Adolf Hitler beenden. Hier beginnt der Auftrag von James. Dafür steht er vor seiner eigenen Universität. „Uns geht es hier um das Leid der Menschen in Gaza“. Juden sind für ihn nicht interessant. Mehr noch: Sie sind Mittel zum Zweck, um ein erfundenes Land, genannt Palästina, gegen ein echtes Land, Israel, zu legitimieren.

Das Streben nach Vernichtung

Später werden Demonstranten „Burn Tel Aviv to the ground“ im Land der Freiheit grölen. Dann werden jüdische Studenten aufgefordert, zurück nach Polen zu gehen. Ein jüdischer Student meldete, dass Demonstranten ihm eine israelische Flagge entrissen und verbrannt hätten. Während der Unruhen auf dem Campus sei ihm mit Steinen ins Gesicht geschlagen worden. “Freiheit”… so wichtig!

Auf dem Mahnmal in Washington D.C. für die Gefallenen im Koreakrieg steht geschrieben: „Freedom isn’t free“. Man gewinnt den Eindruck, dass gerade die Freiheit für Juden immer mehr beschnitten wird. Nicht von der Politik direkt; doch sie sieht zu, dass der Protest gegen Israel an US-Universitäten zum billigen Feigenblatt für nackten Judenhass geworden ist. James ist nur einer von vielen. Sie mögen keine Juden. Sie möchten sie abschaffen. Und als nächstes Andersdenkende, bis sie sich ihre bitterkalte, empathielose und gewalttätige Welt zusammengeprügelt haben. Insofern sollte sich die USA am Independence Day an ihren Gründungsmythos erinnern. Freiheit gibt es nicht umsonst. Freiheit muss verteidigt und geschützt werden. Freiheit ist verletzbar und verletzlich. „Happy 4th of July“ trendet heute auf Twitter; das „pursuit of happiness“ ist jedoch längst kein Trend mehr. Vielmehr geht es längst um das Streben nach Vernichtung.

8 Responses

  1. Endlich !
    Aus, Aus, Aus –
    Das Spiel ist Aus.
    Die bunte “Gurkentruppe” einschl. Trainer (ohne persönliche Ausstrahlung) fährt nach Haus !

    Mir gingen auch die Kommentatoren, insbes. die viel quatschenden Frauen sowie die selbst ernannten Fachleute auf die Blase !

    15
  2. Wie es Nietzsche schon sagte: Der Sozialismus ist die große Stunde der Versager, der Gescheiterten, der Neidischen und der Frustrierten.

    16
    3
  3. da hat sich die “gesamtgesammelte Intelligenzia” 80 Jahre lang ihre “Hirne” zermartert, wie es bloß SOOO weit & SCHRÖÖÖCKLICH kommen konnte, NIE WIEDER!! WEHRET DEN ANFÄNGEN!!!

    uuuund schwuppdiwupp: HÄNGT IHR MITTENDRIN IM GLOBALEN JUDENHASS!!!!!! POGROMSTIMMUNG!!! BEFEUERT VON EUCH ANTISEMITEN!!!! GENAU, WIE EURE GROssELTERN!!!! ekelhaft…

    kognitive Dissonanz par excellence.

    5
    10
    1. dislike kann ja nur von einem echten Neo-Nazis aka Judenhasser aka Linksfaschist stammen… 😉

      1
      2
  4. Vielleicht ist es an dieser Stelle ja das letzte Mal, dass ich Ignazio Silone zitieren muss, was vermutlich jeder hier schon bis zum Erbrechen gehört hat:
    “Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich in der Faschismus!, nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus!”
    Isso! Fakt! Ende!

    15
    1