Julia Ruhs und die öffentlich-rechtliche Cancel Culture

Julia Ruhs und die öffentlich-rechtliche Cancel Culture

Julia Ruhs als „Klar“-Moderatorin: Beim NDR nicht mal mehr als konservatives Feigenblatt geduldet (Foto:ScreenshotYoutube)

Niemals geht man so ganz – oder, im Fall von Julia Ruhs zumindest, noch nicht. Aber der Reihe nach. Die 31-Jährige ist die konservative Nachwuchshoffnung (aus der Außenperspektive natürlich, intern ist sie keine Hoffnung, sondern eine Bedrohung!) des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der bekanntermaßen stark linksgrün orientiert ist. Als eine der wenigen wagt sie es, sich dem Mainstream entgegenzustellen. Ihre Kritik am deutschen Journalismus hat sie jüngst erst in Buchform veröffentlicht. In diesem Jahr startete ihre kontrovers aufgenommende Sendung „Klar“. Bislang erschienen drei Folgen: Die erste, die prompt für Zündstoff sorgte, behandelten das Thema Migration, die anderen beiden die Corona-Maßnahmen und die Bauernproteste.

Doch handelte es sich bei “Klar” mit Julia Ruhs wirklich um eine “konservative Trendwende” im Fernsehen? Gewiss: Die erste Ausgabe, die sich der Migrationsthematik widmet, ist tatsächlich gelungen – auch wenn dort viele wichtige Argumente fehlten; aber in der Kürze der Zeit und in nur einer einzigen Episode hätte man diese auch nicht alle anführen können. Und Kritik an den Corona-Maßnahmen ist im öffentlich-rechtliche Rundfunk nichts Ungewöhnliches – jedenfalls nicht mehr, seit die Maßnahmen aufgehoben wurden. Davor allerdings galt Kadavergehorsam. Und die Bauernproteste – worum ging es da genau? Hat überhaupt irgendjemand die Sendung gesehen? Den ganz großen Epochenwandel stellt „Klar“ also nicht dar. Und das wird sich so schnell auch nicht ändern.

Kaltstellung light

Innerhalb der ARD wird “Klar” als Gemeinschaftsproduktion von NDR und BR auf die Beine gestellt, gewissermaßen die Achse Hamburg-München. Im Norden regte sich jedoch Unmut. Obwohl die Sendung bei den Zuschauern sehr gut ankam, wollten die Redakteure Ruhs nicht mehr in leitender Rolle sehen. Vor allem Anja Reschke und Daniel Bröckerhoff machten mobil. Den beiden Federführern der Debatte schlossen sich 250 weitere Mitarbeiter in einem offenen Brief an. Mobbing aus den eigenen Reihen – gegen eine Frau und Kollegin. Und die Senderleitung? Knickte vor dem Mob ein.

Nun also lässt der NDR Ruhs gehen. Was heißt das genau? Eigentlich ist es eher eine Kaltstellung light: Bei den Sendungen, die der BR konzipiert, wird weiterhin Ruhs vor der Kamera stehen; bei den Episoden des NDR nicht. Die personelle Nachfolge ist allerdings weiterhin offen. Wie es nun heißt, sind für 2026 weitere Ausgaben geplant. Besonders eilig hat der ÖRR damit aber offensichtlich nicht. Da nach den drei dieses Jahr erschienenen Folgen für die gut drei verbleibenden Monaten, die dieses Jahr noch hat, keine weiteren mehr geplant sind, ist das Sendungsformat eher etwas für die lange Bank.

Reschke und die wortwörtliche Nazi-Keule

Zumal eines auffällt: Beim Publikum und nach Zuschauerumfragen kam “Klar” und vor allem Ruhs gut an – doch senderintern herrschte das gegenteilige Stimmungsbild vor. In dem besagten offenen Brief ist zu lesen, dass man bei „Klar“ eine „Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht“ erkenne. Es sei „nachweislich falsch“, dass Ruhs meinte, mit der Problemmigration ein „unterdrücktes Thema anzusprechen“, behaupten sie (obwohl die Verfasser des Briefes dieses Thema nachweislich selbst unterdrücken). Außerdem zweifle „ein Großteil wissenschaftlicher Stimmen aus Strafrecht und Kriminologie, dass sich Kriminalität in Deutschland mit einer schärferen Asylpolitik bekämpfen lässt“, folgt sogleich die ideologische Einordnung.

Anja Reschke ist nicht nur die Redaktionsleiterin von “Monitor”, sondern moderiert auch die „Comedy“-Sendung „Reschke Fernsehen“. „Comedy“ steht hier deshalb in Anführungszeichen, weil ihre Gags so langweilig sind, dass selbst Reschke schonmal im Scherz sagte, sie verlange bessere Gagschreiber. Zumindest dieser Gag war ihr gelungen. Ansonsten liegt sie in Niveau und Lustigkeit in etwa auf demselben Nullmeridian wie Carolin Kebekus. In ihrer Sendung posierte sie auch schon – wortwörtlich – mit einer Nazi-Keule. Und diese schwang sie tatsächlich. Superwitzig! Und: Zwischen den Zeilen ließ sie schonmal anklingen, dass ihre Senderkollegin Julia Ruhs rechtsextrem sei. Dabei dürften etwa 30 Prozent der Bevölkerung noch deutlich rechter sein als sie.

Was ist “heikel”?

Wer solche Kolleginnen hat, braucht keine Feinde mehr, mag sich Ruhs gedacht haben. Nach Empörung im Netz ruderte Reschke dann ein paar Millimeter zurück und ließ über eine Mitarbeiterin ein dünnes Statement verbreiten: Sie bedauere, dass der „Eindruck entstanden” sei, Julia Ruhs sei rechtsextrem. Wohlgemerkt: Sie bedauerte also nicht, dass sie selbst diesen Eindruck erweckt hatte – sondern dass er entstand. Außerdem sei das Ganze sowieso eine “satirische Überspitzung” gewesen. Na dann! Nun kann sich Reschke mit ihren Gleichgesinnten beim NDR jedenfalls gegenseitig zuprosten: Ruhs wurde abgeräumt. Erneut wurde damit bestätigt, dass sich Mobbing auszahlt. Das Opfer selbst twitterte: „Ich bin zutiefst enttäuscht, ja fassungslos über die Entscheidung des NDR, genauso wie mein gesamtes Klar-Team. Dass ich Klar für den NDR nicht mehr moderieren darf, ist ein Armutszeugnis.

Mit feiner Ironie zeigte sich die „Berliner Zeitung“ erfreut, dass Ruhs gehen musste – aber eben mit einem plot twist! Nicht nämlich, weil sie es verdient hätte, gehen zu müssen, sondern deshalb: „Sie tat etwas, was sie im öffentlich-rechtlichen System besser nie hätte tun sollen – den Zuschauern zutrauen, sich selbst ein Bild zu machen.“ Nun wisse nämlich endgültig jeder, dass das System ÖRR nicht mehr zu reformieren sei: „Glasklar ist: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, insbesondere der NDR, arbeitet hartnäckig daran, sich immer weiter ins Abseits zu schießen. Herzlichen Glückwunsch – der Rauswurf von Julia Ruhs ist der vorläufige Höhepunkt dieser Selbstzerstörung.“ Selbst in der taz ist zu lesen, beim „angeblich“ links-grünen Rundfunk könne man keine „vermeintlich“ heiklen Themen ansprechen. Das Wort angeblich soll unterbewusst Zweifel schüren – aber die “taz” hat es hier tatsächlich korrekt verwendet. Denn laut eigenen Angaben sind die ARD-Volontäre tatsächlich linksgrün – und zwar zu 93 Prozent! Allein das Wort „vermeintlich“ stimmt hier nicht – denn diese Themen sind sehr heikel; wären sie nur „vermeintlich“ heikel, wäre Ruhs noch als Moderatorin tätig und der Artikel niemals erschienen.

Linken Medien geht einer flitzen

Die sonstige linke Presse blieb sich natürlich wieder einmal treu. Bei “t-online” simulierte man ein Pro und Kontra über Ruhs Verbannung beim NDR.  „Simulierte“ deshalb, weil nämlich die Überschrift des Kontra-Beitrags zugleich der Titel für den gesamten Artikel war: Dort war die Rede von einem „Geschäftsmodell“ und „Selbstvermarktung“, denen Ruhs mit “Klar” angeblich gefrönt habe: „Diese Frau liebt die Polemik. Sie suhlt sich im Hyperventilationsvokabular, wie es sonst nur Populisten tun – Selbstmitleid und Opfermythos inklusive. Wenn Julia Ruhs ihre Stärken ausspielen möchte, sollte sie eine Talkshow auf einem rechten Krawallportal moderieren – doch die kann ihr der NDR nicht bieten.

Auch der “Spiegel” konnte kein Unrecht erkennen – ganz im Gegenteil: Schließlich habe Rush doch eine „Armee von rechten bis rechtsradikalen Unterstützern, die jede Kritik an ihr mit Schaum vor dem Mund beantworten“, ätzte das Blatt. Eine Einschränkung der Meinungsfreiheit wollte jedenfalls nicht sehen: „Auch beim NDR hat man keinen ersessenen Anspruch auf eine Sendung. Niemand hat das Recht, sich am Studio festzuketten. […] Aber Julia Ruhs ist anders, und das liegt nicht an ihrer konservativen Einstellung. Die Journalistin ist nämlich nicht darauf angewiesen, dass ihr der NDR ein Mikrofon hinhält, um laut zu sein – sie hat sich parallel ihr eigenes aufgebaut: einen X-Account. Und sie schimpft dort, wie viele Kulturkämpfer vor ihr, gegen eine ‚links-grüne Meinungsmacht‘, deren Opfer sie nun gern sein möchte. […] Den Beleg dafür, dass der NDR sie wegen ihrer Haltung ‚cancelte‘, hat Ruhs bisher nicht erbracht.

Deutliche Töne sogar aus der Politik

Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, veröffentlichte der “Spiegel” noch am selben Tag einen anderen Artikel: „Die Absetzung des Komikers Jimmy Kimmel auf staatliche Anordnung hin ist ein Akt der Zensur: Offener hat die Regierung von Präsident Donald Trump noch nie die Meinungsfreiheit angegriffen. Verteidigt noch jemand die Demokratie?“ Besser kann man die eigene Doppelmoral nicht unterstreichen. Und was regt sich Kimmel eigentlich auf? Hat er etwa keinen X-Account?

In der Politik war die Reaktion auf den Umgang mit Ruhs überwiegend negativ. Vor allem aus CDU und FDP gab es Kritik an dem Vorgang. Christoph de Vries, Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium, wollte „weniger Haltungsjournalismus und weniger Cancel Culture und stattdessen mehr Meinungspluralismus und mehr mutige Journalistinnen“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Er nannte den Vorgang „skandalös und unanständig“. Die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann äußerte sich besorgt: „Ihr ‚Vergehen‘? Eine eigene Meinung abseits des Sendermainstreams. Die Führung weicht statt die Meinungsvielfalt zu schützen. Der NDR zementiert damit die Vorwürfe, die gegen den ÖRR erhoben werden. Dabei brauchen wir einen unabhängigen! Rundfunk.

“Maulkorb statt Meinungsvielfalt”

Mit Daniel Günther meldete sich auch ein Ministerpräsident aus dem Sendergebiet des NDR zu Wort. Sogar er, der Schutzheilige des schwarzgrünen Koalitoonsmodells, sprach von einem „extraschlechten“ Signal: „Der ÖRR erweist sich mit solchen Entscheidungen einen Bärendienst. Denn Menschen, die den demokratischen Parteien entgleiten, fühlen sich dadurch bestätigt.“ Und Wolfgang Kubicki, mit Schleswig-Holstein ebenfalls im NDR-Territorium heimisch, twitterte: „Den außerordentlichen Erfolg und die breite Akzeptanz eines Formats zu feiern, während man gleichzeitig die Zusammenarbeit mit der verantwortlichen Journalistin beendet, ist ein bemerkenswertes Kunststück – dem NDR ist es gelungen. Noch mehr irritieren die Hintergründe.

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht sagte gegenüber der “Welt”: „Maulkorb statt Meinungsvielfalt! ‚Klar‘ ist der nächste Fall von Cancel Culture im ÖRR. Es ist ein Skandal, dass Journalisten, die vom ÖRR-Meinungsmainstream abweichen, aus dem Programm entfernt werden. Das, was die Öffentlich-Rechtlichen senden, hat immer weniger mit der Lebensrealität der meisten Bürger in diesem Land zu tun. Da war vor allem die erste Sendung aus dem ‚Klar‘-Format eine wohltuende Ausnahme. Setzt der ÖRR diese Cancel Culture fort, wird die Akzeptanz in der Bevölkerung noch weiter in den Keller rauschen! Diese Fehlentscheidung sollte rückgängig gemacht werden, das ist auch die Verantwortung des Vorsitzenden der ARD.“ Der letzte Satz richtete sich an Florian Hager, den turnusmäßigen ARD-Chef und Intendanten des “Hessischen Rundfunks” (HR), mit nur 49 Jahren noch ein echter Jungspund in diesem Job – doch für frischen Wind und Meinungspluralismus hat er nicht gesorgt, im Gegenteil. Die linksgrünen Apparatschiks haben weiter alles in der Hand.

ZDF-Chefredakteur Freys journalistischer Offenbarungseid

Julia Ruhs war eine der wenigen konservativen Stimmen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Mit Abstrichen wäre da für die jüngere Vergangenheit auch noch Constantin Schreiber zu nennen, aber auch der wurde bekanntlich rausgemobbt und arbeitet nun für die Springer-Presse. Die ÖRR-Senderverantwortlichen vollführen immer wieder aufs Neue einen Seiltanz und betonen, dass sie doch ach so neutral und ausgewogen seien – nur um kurz darauf doch wieder zu fordern, dass sich jeder aufrechte Journalist klar “gegen Rechts” positionieren müsse.

Beim ZDF ist die Lage nicht besser. Chefredakteur Peter Frey wies im Gespräch mit der “Zeit” eine politische Schlagseite weit von sich: „Ich kann das heutige Gerede, der deutsche Journalistenstand hätte einen rot-grünen Einschlag, nicht nachvollziehen. Ich sehe das beim ZDF nicht.“ Einen AfD-nahen Redakteur wollte er aber trotzdem nicht einstellen, denn er würde sich „schwertun mit jedem, der als Parteigänger Journalist werden will.“ Der Frage wer denn das „konservative Gesicht des ZDF“ sei, konterte er mit der Gegenfrage, was dieser Begriff überhaupt bedeute. Zwar gäbe es in seinem Haus Konservative; er wolle „aber keine Namen nennen, weil ich keinen Kollegen in eine Schublade stecken möchte.“ Frey betonte, das ZDF sei einem „breiten Meinungsspektrum verpflichtet“, so „dass alles vorkommt, mit einer Ausnahme: Wir markieren antisemitische und rassistische Positionen.“ Höcke-Wähler seien „rechtsextrem“, und weiter: „Wir Medien haben niemanden zu erziehen, stimmt. Aber wir müssen zeigen, wo die Grenzen demokratischer Gesinnung verlaufen.

Selbstzensur lohnt sich am Ende nicht

Im Gespräch mit dem “Mitteldeutschen Rundfunk” (MDR) erklärte Monitor-Redaktionsleiter Georg Restle vom “Westdeutschen Rundfunk” (WDR), dass es bei ARD und ZDF sehr unterschiedliche Talkshows und Magazine gebe. Er halte das für „ziemlich ausgewogen, wenn man mal die AfD außen vorlässt. […] Der öffentlich-rechtliche Rundfunk darf keine Bühne für Verfassungsfeinde sein.“ Im Interview mit dem MDR begründete Reschke, warum man nicht jede Meinung zu Wort kommen lassen dürfe: „Ich halte von diesem Neutralitätswahn – alle müssen gleich zu Wort kommen – nichts. Nur, weil es Menschen gibt, die glauben, die Erde ist eine Scheibe, müssen sie nicht im Fernsehen auftreten.

Der gesamte Vorgang um “Klar” und Julia Ruhs zeigt einmal mehr, dass sich falsche Rücksichtnahmen und Selbstzensur am Ende nicht lohnen: In ihrem Buch „Links-grüne Meinungsmacht“ hatte Ruhs den Haltungsjournalismus und damit auch indirekt Reschke, die diesen Begriff 2015 geprägt hatte, kritisiert, es aber vermieden, Namen zu nennen. Restle tauchte dann irgendwie doch auf – aber nur, wenn man das Quellenverzeichnis ausgiebig studierte. Ruhs dachte wohl, unter dem Radar zu fliegen, wenn sie ihre Vorwürfe zwar scharf in der Sache, aber schwammig in Bezug auf die einzelne Person formulierte, und erhoffte sich vielleicht einen fairen Umgang auch mit sich selbst. Man kann sagen, dass diese Taktik nicht ganz aufgegangen ist. Linke sind erbarmungslos mit Abweichlern. Diese bittere Lektion hat sie hoffentlich für die Zukunft gelernt.

Diese Staatsfunk ist sogar für DDR-Verhältnisse zu ideologisch

Dass die NDR-Journalisten Ruhs abgeschossen haben, ist bemerkenswert. Die Verbannung unliebsamer Meinungen aus der öffentlichen Debatte ist eigentlich nichts Neues; erstaunlich ist jedoch, dass der NDR Ruhs abschießen wollte, obwohl hier nicht im Ansatz eine rechte Unterwanderung bevorstand. Sie war eine isolierte Einzelkämpferin und war faktisch ein konservatives Feigenblatt des Senders mit einer Art inoffiziellen Ventilfunktion für die schärften Kritiker des ÖRR –und wohl auch als winziges Zugeständnis an die AfD-Wähler. Diese vorgegaukelte Pluralität ist nicht ganz anders als die Parteienlandschaft in der früheren DDR: Dort existierte eine gelenkte Opposition, die ein klein wenig Demokratie suggerierte: so gab es beispielsweise die National-Demokratische Partei Deutschlands, die sich (im engen Rahmen) rechts-konservativ äußern durfte. Beim NDR aber erträgt man nicht einmal eine bloße Alibi-Konservative.

Das ist der Unterschied zur DDR: Die heutige Politik und die Staatsmedien behauptet einfach nur, dass es die Meinungsfreiheit weiterhin gibt, doch sie räumen sie komplett ab. Die DDR tat wenigstens noch so, als ob. Reschke ist dazu nicht in der Lage – was nur unterstreicht, dass sie sogar für die SED noch zu ideologisch gewesen wäre. Und der Der NDR bekräftigt all die Vorwürfe, die er stets weit von sich weist – nämlich linksgrün zu sein – einmal mehr überdeutlich. Damit bestätigt sich das Selbstverständnis des Journalismus, wie es Thilo Jung (und naiv) einmal formulierte: „Journalisten sollen Leute darüber informieren, was sie wissen sollen, nicht was sie wissen wollen.

17 Kommentare

  1. @Julia Ruhs und die öffentlich-rechtliche Cancel Culture
    hat mich eher gewundert, das sie damit überhaupt auf Sendung gehen konnte.
    Ich nehme eher an, das war ein Versuchsballon, und die wollten testen, ob sie vom Zuschauer auch ordnungsgemäß geschlachtet wird.
    Und der mangelnden Folgebereitschaft des Volkes geschuldet, müssen sie sie selbst vom Feld nehmen – Experiment fehlgeschlagen. Nach Corona – „Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen“, so Lothar Wieler: „Die müssen also der Standard sein. Die dürfen nie hinterfragt werden. Das sollten wir einfach so tun.“ – wer sich noch an den Tierarzt erinnert, schon der zweite Fehlschlag der Oligarchen-Diener !
    Trotz 70Jahren Umerziehung ist das deutsche Volk immer noch renitent – und will die selbsternannten Polit-Götter mit der AFD vom Thron stoßen.
    Da werden sie wohl andere Saiten aufziehen und die Zügel straffen – Polizei und Justiz sind schließlich stramm auf Linie !
    Wir werden noch spannende Zeiten erleben !

    1. So etwas ist gerade auch in den USA passiert!

      Eine konservative Journalistin wurde von Linkem Sender in Illinois entlassen,
      weil sie mit Tränen in den Augen Charlie Kirks Tod in einer Live- Nachrichtensendung angesagt hatte ..!

      Youtube : One America News

      Journalistin nach hommage an Charlie Kirk zum Rücktritt gezwungen

      English:

      journalist forced out after Charlie Kirk tribute Beni Rae Harmony

    2. Hier ist auch noch ein anderer Grund, diesen erbärmlichen Links -Grünen Propaganda -Staatsfunk zu zerschlagen,

        von Dr. Alice Weidel geliefert ( mit sehr guter Begründung ) ! 

      s.  kurz   auf      X    ,   retweetet  aus  Irland      
                      
          (  german  audio   with  english subtitles  on the  video ) 

      https://x.com/BarbsMcCarthy/status/1968798088270590434

  2. Verantwortliche Intendanten + Programmdirektoren lassen eine
    schmutzige einseitige politisch linkswoke Berichterstattung zu
    und eine auf dem Boden von ehrlichem Journalismus stehende
    Frau wird gemobbt, aussortiert und mundtot gemacht.

    Habt ihr noch alle Sinne bei einander?

    Wundere mich schon lange, warum man sich die Verantwortlichen
    im Staat gelenkten Einheits-TV und Rundfunk nach wie vor verschont?
    Abwarten, die Zeit wird bald kommen und es wird nach der Regierungsübernahme der AfD gründlich, nachhaltig und effektiv, auch in den personellen Bereichen, sauber gemacht !

  3. Deutsche Journalisten sind Hetzer, Machtsadisten, elende Feiglinge und System-PR-Leute! Der Blätterwald gehört ausgedünnt, TV-Anstalten dichtgemacht, wer mit seiner Verantwortung nicht umgehen kann fristlos entlassen!

  4. Mal ehrlich, wer zuhört und mal etwas nachdenkt, begreift, was geplant ist. Die „Herrscher“ sind mächtig stolz auf Ihre Leistungen und kommunizieren es auch, wenn auch verschlüsselt. Bissel recherchieren wie bei Weimer mit seiner 9% Aussage für die AFD zu 2029. Und ja, bissel Vorsicht bei weitreichenden alternativen Portalen (Ansage nehme ich da jetzt raus), da wird ganz schön zensiert. Besonderst Links zu internationalen Medien, welche andere Fakten bringen verschwinden.

    1. @Weimer mit seiner 9% Aussage für die AFD zu 2029.
      das halte ich als pack aus Dunkeldeutschland durchaus für glaubwürdig.
      Nach bekannter Manier werden nur vertrauenswürdige Parteigenossen beim Auszählen zugelassen, und dann läßt sich nach belieben steuern, wie viele Stimmen für die AFD gezählt werden !
      Und linksextreme Organisationen wie Polizei, Justiz und Verfassungsschutz werden natürlich keine Anzeichen eines undemokratischen Verhaltens sehen und die Wahlen so durchwinken !

  5. Je mehr die Linken mit ihrer verqueren Ansicht
    voran schreiten, desto mehr weichen die guten
    Vernünftigen zurück.
    Jetzt kommt auf einmal Gegenwind auf.
    Da ist natürlich das Geschrei der jämmerlichen
    Gestalten groß!
    Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr!
    Es ist alles große Heuchelei!!!

  6. Es findet hier eindeutig ein politisches „Mobbing “ statt – obwohl dieses Wort eher nicht den Kern trifft. Ich würde es anhand der letzten Ereignisse in den Medienanstalten (u.a. ZDF), ausgehend von den Öffentlich-Rechtlichen, als „Kultur-marxistische Säuberungsaktion“ mit tschekistischem Erziehungscharakter bezeichnen. Und, die beschränken sich nicht nur auf die TV-Sender der ÖR. Seit Jahren etablieren sich fast alle Online-Plattformen (t-online, focus, welt, Spiegel, WELT…) in Deutschland im Bereich kultur-marxistischer Wandlungen, (ganz schlimm der MDR) der woken Transformation im Linken Siff. „Freie Menschen wie dumme Kinder behandeln“ Es findet ein breitbandiger Machtkampf statt, der sich zielstrebig (i.T. untergründig) aufbaute. Die wenigen Kolumnen u. Kommentarfunktionen dieser Plattformen werden von Redakteuren gesteuert, die sich einem links-versifften, selbst auferlegten, Framing unterwerfen. Ziel: Die politische Transformation in Deutschland in Richtung sozialistischer Ewig-Gestriger zu verteidigen. Schon Goebbels erkannte den Nutzen der damaligen Medien und ihre Gleichschaltung. Mit Erfolg hatten damals Medien zur Vergiftung der Hirne beigetragen – womit man nun feststellen kann, es hat sich am Wirkungsprinzip der Medien zu heute nichts geändert – zumindest benutzt man in Deutschland die gleichen Instrumente: Framing der öffentlichen Meinung, Hetzjagden, Verunglimpfungen, Auslassungen von Fakten, linke Verdrehungsdialektik und Beseitigung jeglicher konträrer Meinungen.

  7. Das bei diesem „Öffentlichen Schundfunk“ das Verfassungsgericht nicht einschreittet, sagt alles über diese überflüssige Einrichtung aus. Und eigentlich haben wir gar keine „Verfassung“! Denn Verfassungen in einem demokratischen „Rechtsstaat“ werden vom „Volk“ gewählt! Und das ist mitnichten beim GG so!

  8. Cancel Culture im ÖRR – Auch hier gilt: Wie gewählt, so gecancelt !

    Es sind ja letztlich IMMER die volks- und bürgerfeindlichen Kartellparteien, die maßgeblich Einfluss nehmen auf die Besetzung der Verwaltungs- und Bürgerräte.

    Ergo: Wenn du wählt, wird „gescheit“ indoktriniert !

    Wenn die Mehrheit der Bürger das einfach nicht rafft, kann man ihr auch nicht helfen.

  9. Die neue Cancel Culture
    Jahrelang sind die Republikaner – Charlie Kirk inklusive –gegen die sogenannte „Cancel Culture“ und den „Kampf gegen Hate Speech“ als linke Werkzeuge gegen Meinungsfreiheit vorgegangen. Jetzt rufen die Republikaner selbst dazu auf.
    https://tkp.at/2025/09/17/die-neue-cancel-culture

    Nach Aus für TV-Shows
    US-Demokraten wollen Meinungsfreiheit per Gesetz schützen
    Nach dem Aus für die TV-Shows der Trump-Kritiker Colbert und Kimmel sehen die Demokraten die Meinungsfreiheit in Gefahr – und wollen sie per Gesetz schützen. Trump denkt derweil über einen Lizenzentzug für missliebige TV-Sender nach.
    https://www.tagesschau.de/ausland/usa-demokraten-entwurf-meinungsfreiheit-100.html

  10. „Der Bogen ist überspannt“ – Alexander Teske über die Affäre Ruhs

    Die Absetzung von Julia Ruhs als konservative Moderatorin des Magazins „Klar“ durch eine linke Kampagne von NDR-Mitarbeitern sorgt für Aufsehen. Im Interview mit Apollo News geht der ehemalige Tagesschau-Journalist Alexander Teske der Frage auf den Grund, ob der Öffentlich-Rechtliche jetzt zu weit gegangen ist und ob die Affäre das Potenzial hat, den Öffentlich-Rechtlichen zu Fall zu bringen.

  11. Wahrheit bleibt, Lüge geht

    Es gibt viele Dinge, die sind wie sie sind,
    Daten, Zahlen, Fakten erkennt selbst ein Kind,
    die hat die Natur oder Gott so geschaffen,
    trotzdem gibt es immer wieder ein paar Affen,
    die meinen, weil sie über Deppen regieren,
    können sie das alles so einfach negieren.
    Das Fehlurteil der Typen darin besteht,
    die Wahrheit verbleibt, die Lüge vergeht.
    Aber nur der bleibt, der die Wahrheit verkündet,
    der Wahrheitsleugner mit der Lüge verschwindet.
    Wenn es manchem Herrscher am Anfang gelang,
    mit Unwahrheiten sein System zu errichten,
    am Ende stand immer der Untergang.
    Im Bundestag (Im NDR) mangelt’s an solchen Einsichten.

  12. „Nazis wie sie“ – Linken-Mitglied beleidigte AfD-Chefin Weidel
    Bei der Generaldebatte im Reichstag unterbrach die Bundestagspräsidentin die Rede von Alice Weidel. Grund war der vernommene Zwischenruf „Nazi“ aus der Linksfraktion. „Eine persönliche Herabwürdigung“, so Julia Klöckners Feststellung. Das Bundestagsprotokoll bestätigt die Beleidigung, jedoch ohne Namensnennung.

    https://rtde.press/inland/256514-nazis-wie-sie-bundestagsprotokoll-bestaetigt-linken-mitglied-beleidigte-weidel/

  13. Nach einem längeren Interview kann ich Julia Ruhs‘ Positionen besser verorten. Ich denke sie war bei der ARD kaum mehr als eine gesteuerte Opposition. Ruhs war dazu gedacht, einen Diskursraum zu simulieren, den es in Wahrheit nicht gibt.
    Das Ruhs den Reschkes und Restles bereits zu viel war, zeigt die Aussichtslosigkeit einer ÖRR-Reform.