
Von gestern auf heute, zum Tag der Deutschen Einheit, wurde in Baden-Württemberg die „Lange Nacht der Demokratie“ begangen. Dem unbefangenen Bürger drängen sich bei dieser Formulierung folgende Fragen auf: Haben wir denn keine Demokratie mehr? Warum sollte sie nur in einer Nacht gelten? Und ist das zudem nur ein Phänomen im Ländle? Nun, fragen wird man wohl noch dürfen… doch versuchen wir einmal, eine Antwort darauf zu finden. Für viele selbsternannte Superdemokraten ist es ein zunehmendes Ärgernis, mit ansehen zu müssen, wie die AfD mit jedem weiteren Versuch, sie ins undemokratische Abseits zu stellen, bei jeder Wahl nur noch stärker wird. Dabei sind deren Wähler tatsächlich nur zu einem äußerst geringen Anteil „gesichert rechtsextrem“ – sondern zumeist kommen sie aus den Parteien der selbsterklärten Mitte und aus dem Kreis von bisherigen Nichtwählern sowie von Erstwählern, für die das Wahlalter herabgesetzt – wurde in der Hoffnung, sie würden, so wie früher, links wählen. Die Wahlanalysen beweisen es. Nur Berlin dürfte hier eine Ausnahme sein: Dort schlagen die Herzen der eingedeutschten Muslime, der Frauen und Jungwähler für die Linke. Und unter den sonstigen Hauptstadtwählern favorisieren viele eher die AfD als die Altparteien.
Wie also kann man diese AfD nun endlich loswerden? Mit den Medien- und Omakampagnen gegen Rechts geht es nicht. Mit regenbogenfarbenen Großdemonstrationen gegen die “Nazis“ klappt es offensichtlich auch nicht, ebenso wenig wie mit tätlichen Angriffen auf Plakate, Infostände, Parteiversammlungen, Autos, Büros und Häuser von Mitgliedern der AfD. Also die Partei einfach verbieten! Oder? Nun, der Staat selbst kann Parteien nicht verbieten (leider, aus Sicht “unserer Demokratie“, die diesen Umstand beklagt). Aber das gerade 75 Jahre alt gewordenen Bundesverfassungsgericht darf es doch! Oder nicht? Schließlich hat es schon einmal eine Partei verboten – die KPD. Stimmt, doch bei der NPD hat es sich geziert und den Verbotsantrag abgelehnt, weil nämlich nicht mehr richtig auszumachen war, wer tatsächlich ein Gesinnungs-NPDler war und wer vom Geheimdienst eingeschleust wurde.
Feuchter Traum der selbsternannten „demokratischen“ Parteien
Auch heute dürfte es in der AfD nicht wenige Maulwürfe geben. Sie wühlen und wühlen, und trotzdem reicht der ausgeworfene Dreck anscheinend nicht für ein Verbotsverfahren. Dennoch versuchen die in ihrer Macht bedrohten Kartellparteien, ein Verbotsverfahren anzuleiern, um weiterregieren zu können – am liebsten so, als ob gar keine Wahl stattgefunden hätte. Ungute Parallelen ergeben sich hier ausgerechnet zum Dritten Reich, vor dem ständig gewarnt wird. Mancher scheint sich insgeheim zu überlegen, ob man nicht Anleihen bei den echten Nazis von einst nehmen könnte. Wie hat der Adolf das damals gemacht (wenn auch mit dem Unterschied, an die Macht zu kommen, und nicht wie heute darum, um an der Macht zu bleiben)? Wäre so etwas Ähnliches zur Zerschlagung der AfD heute nicht der feuchte Traum aller selbsternannten „demokratischen“ Parteien?
Adolf Hitler brauchte dazu keine NGOs und kein Gericht – sondern kapitalkräftige Gönner aus der Oberschicht. Und das ging so: Er hielt am 26. Januar 1932 vor dem Industrie-Club Düsseldorf eine Rede vor den wichtigsten Vertretern der deutschen Wirtschaft, in der er zentrale Elemente seines Geschichts- und Menschenbilds und seine Gedanken zum Wiederaufstieg Deutschlands vorstellte. Zuvor waren die Wirtschaftskapitäne und Vertreter der Hochfinanz noch reserviert gewesen, doch als Hitler der erlauchten Gesellschaft den „Wiederaufstieg“ zu einer Großmacht und einer wirtschaftlichen Expansion in Aussicht stellte, sprang der Funke über. Doch, zu dumm für Hitler, im Laufe des Jahres 1932 erholte sich die Wirtschaft bereits wieder – und mit ihr die Stimmung im Reich. Die Folge war, dass Hitlers NSDAP bei der Reichstagswahl vom 6. November 1932 eine Schlappe einstecken musste und auf nur noch 33 Prozent kam. Die KPD legte bei dieser Wahl übrigens zu – weil sie das zunehmende Säbelrasseln im Reich auf einen simplen Nenner brachte: „Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler. Wer Hitler wählt, wählt den Krieg“.
Aus der Geschichte “lernen“…
Das schlechte Wahlergebnis der NSDAP und das Zulegen der Kommunisten erschreckte die nationaldenkende „ehrenwerte Gesellschaft” der Wirtschaftsbosse dann wiederum so sehr, dass sie den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg nur zwei Wochen später in einem Brief – der sogenannten “Industrielleneingabe“ – flehentlich aufforderten, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen, bevor ihnen die Felle davonschwimmen. Ihr Wunsch war Hindenburg Befehl: Er macht, nach einigem Zögern, den einst von ihm verachteten „böhmischen Gefreiten“ am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler. Eigentlich handelte es sich dabei um keine Machtergreifung, sondern um eine verfassungskonforme Machtübertragung. Jetzt war Hitler zwar Reichskanzler einer Minderheitsregierung, hatte aber im Reichstag „nur“ ein Drittel NSDAP-Abgeordnete. Von Hindenburg saßen immer noch die Wirtschaftsmächtigen im Genick, und so wollte er sich durch ein breiteres Volksvotum absichern: Er löste den Reichstag auf und ließ erneut eine Wahl ansetzen, um der Regierung Hitler eine parlamentarische Mehrheit zu ermöglichen.
Diese Reichstagswahl am 5. März 1933 war – aufgrund der zuvor erlassenen “Reichstagsbrandverordnung” vom 28. Februar 1933 inklusive massiver Einschränkung von Grundrechten (offiziell hieß sie „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“) – schon keine freie mehr, und somit war auch die Zusammensetzung des Reichstages nicht mehr wirklich demokratisch bestimmt. Hitler wollte für die NSDAP die absolute Mehrheit erringen – und errichtete auf Grundlage der Verordnung gegen alle anderen Parteien eine Brandmauer; übrigens auch gegen ebenfalls national gesinnte politische Rivalen. Der SA-Terror schwächte in den Wochen vor der Wahl die anderen Parteien. Dennoch kam die NSDAP mit 44 Prozent nur auf 288 Sitze. Für die absolute Mehrheit fehlten sechs Abgeordnete. Was tun? Es scheint, dass die heutigen Verfechter „UnsererDemokratie™“ spätestens an dieser Stelle aus der Geschichte gelernt haben: Hitler annullierte einfach die Stimmen für die 81 KPD-Abgeordneten, deren Partei kurzerhand verboten wurde – und, O Wunder, schon verfügte die NSDAP über die absolute Mehrheit. Zur Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes vom 25. März 1933, das dann die Diktatur zementierte, reichte das aber nicht; dazu brauchte es eine doppelte Zweidrittelmehrheit: Zwei Drittel der anwesenden Abgeordneten mussten zustimmen, und zwei Drittel der gesetzlichen Mitglieder des Reichstages mussten bei der Abstimmung anwesend sein. Hitler erreichte dies mit den Stimmen des Zentrums (der CDU-Vorgängerpartei), aber auch, indem vorher etliche linke Abgeordnete in “Schutzhaft“ genommen wurden.
Alles für die “gute Sache“
Am 14. Juli 1933 folgte dann das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien, womit die Parteien ganz abgeschafft wurden. Die NSDAP war somit unter sich. Ganz so, wie es heute die Parteienallianz gegen die AfD gerne sein möchte. Was Hitler mit der KPD erfolgreich machte, geht doch heute bestimmt auch wieder, oder? Kanzlerin Merkel machte den Anfang, als sie 2020 zur Wahl des FDP-Ministerpräsidenten Kemmerich (mit Stimmen der AfD) meinte, die “unverzeihliche“ Wahl müsse “rückgängig gemacht“ werden – und so geschah es. Das Bundesverfassungsgericht verurteilte Altkanzlerin Merkels Vorgehen zwar später, was aber für sie jedoch folgenlos blieb – und die Superdemokraten im Land und in aller Welt nicht davon abhält, eben dieser Frau Merkel einen Orden nach dem anderen an ihre stolze Brust zu hängen, obwohl sie 16 Jahre lang irreparablen Schaden über Deutschland brachte. Seit Merkels Wahl-Ukas von Thüringen folgten immer weitere Schikanen gegen die Opposition – was dieses Jahr seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte, als vor den Wahlen in Niedersachsen AfD Bürgermeister- und Landtagskandidaten das passive Wahlrecht entzogen wurde, da nach Ansicht des Innenministeriums und des Verfassungsschutzes Zweifel an deren “Verfassungstreue” bestehen. Der in der Rechtsprechung gültige Grundsatz in dubio pro reo wird in der politischen Linkssprechung in sein Gegenteil verkehrt…
Solche und andere Fälle sind Indizien hierfür, dass heute so mancher der Mandatsträger – von denen einer träger ist als der andere – hinter den gefüllten Fleischtöpfen der Macht davon träumt, die „Faschisten“ der AfD (auch die CDU wird von Linken inzwischen so tituliert) an den Wahlen zu hindern, Kandidaten von der Liste zu streichen, und ihnen im Falle der trotzdem erfolgreichen Wahl dann die Mandatsausübung zu verhindern. Das ist natürlich nicht ganz so einfach; aber die Verhinderung von Stellvertretern aller Art und Ausschussvorsitzenden aus den Reihen gewählter AfD-Abgeordneter, die Wahl von Richtern und weitere Einschränkungen, werden bereits geprobt und ausgereizt (siehe oben). Das alles sei doch nur für eine gute Sache, heißt es, die Sache „unserer Demokratie“. Wirklich? Welcher Artikel des Grundgesetzes gestattet Kartellparteien, eine andere Partei verbieten zu lassen, um ungestört durchregieren zu können? Auch damals begründete Hitler seine Demokratiezerstörung eben mit dem “Schutz von Volk und Staat“ oder der “Behebung der Not von Volk und Reich“. Die Freiheit stirbt immer unter wohlklingenden Lügen.
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12 Kommentare
Zum Tag der deutschen Einheit mag man zwar verschiedener Ansicht sein, aber muß man da einen Aufsatz über den übergeschnappten, österreichischen Postkartenmaler bringen?
Finde ich völlig daneben.
😜
Apropos deutsche Einheit:
Es wurden nur zwei Teile Deutschlands wiedervereinigt.
Der dritte Teil des geteilten Deutschlands, auf dem sich das heutige Polen befindet (ca 110 000 qkm), ist weiterhin außen vor.
Von einer wirklichen Wiedervereinigung kann deshalb aus meiner Sicht keine Rede sein.
😜
Erstmal müssen wir das Römische Reich wiedervereinigen, das heute widerrechtlich von 54 Nationen besetzt ist.
Grüne erklären bisherige Strategie gegen AfD für gescheitert
Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann fordern eine neue Strategie gegen die AfD. Die anderen Parteien müssten stärker auf konkrete Probleme und spürbare Lösungen für strukturschwache Regionen setzen.
war klar bei soölchen politidioten und vollversagern… alice feg die deppen endlich weg….
namen aller beteiligten speichern … soll später mal keiner sagen könen das war ich nicht… wenn schlagkräftige argumente bei einem hausbesuch vorgetragen werden… alice hau rein… afd und alles wird ok.. grüße an den lugenbeutel im amt… politidioten können weg… sofort…
Danke für diesen Beitrag. Dem ist nichts hinzuzufügen.
@Kanzlerin Merkel machte den Anfang
ich glaube, dazu muß aber einiges an Vorgeschichte mit einbezogen werden – ihre STASI-Vergangenheit, die sie so erfolgreich vertuscht, die STASI-Unterlagen – die lt. dem letzten STASI-Chef – Agenten in Fraktionsstärke im Bundestag hatte und das Wohlwollen der CIA und des DeepStateUSA – nicht zuletzt verdient mit dem Kotau vor der USA-Regierung – we sich erinnert : wäre ich Kanzler, Deutschland hätte mitgebombt !
Zu den Strängen der Macht gehört mehr – und interessanterweise sind diese Stränge immer noch wirksam !
Und da sage nochmal jemand , der Mensch hätte Verstand !
Wie sagte Agent K noch zum angehenden „Man in Black“ – so sinngemäß : Ein Mensch ist schlau, Menschen sind dumm !
So isses…Aber natürlich haben die modernen linken Faschos von heute ihr Programm modernisiert…Für die verbliebenen Juden kommts aufs Gleiche hinaus..Sie werden wieder versuchen aus Deutschland zu fliehen vor dem linksislamistischen Mob , der ihnen immer mehr nachstellt…Und die Russen müssen schon wieder einen Krieg gegen Deutschland fürchten , wobei das Ende sicher noch eindeutiger sein wird ,als letztes Mal…Von Kabul an der Spree wird wohl nichts mehr übrig bleiben , aber wer weint dann schon um die International Sozialisten ? Geliefert ,wie bestellt…Die breite Masse der AFD Wähler und Konservativen werden wieder die Verlierer sein , alles kaputt , alles verloren , auf der Flucht und alles wieder nur , weil Geisteskranke meinten , das Land wieder von innen zerstören zu müssen , um ihre “ Demokratie “ zu schützen..Sie meinten damit aber nur ihre kackdreisten Futtertröge ….und ihren Wahn , in dem sie als Eiferer gefangen waren…
Das sage ich schon seit Jahren, „Unsere Demokratie“ erinnert immer mehr an 1930-1945!
Merz fordert Klarnamenpflicht
„Bitte komme mir keiner mit Free Speech“, sagt der Kanzler
Bundeskanzler Merz wird bei der Preisverleihung von „Jugend forscht“ zur Klarnamenpflicht gefragt – und stellt sich entschieden hinter die Idee. Das Konzept „Free Speech“ hält er für Unsinn aus den USA.
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/bitte-komme-mir-keiner-mit-free-speech-sagt-der-kanzler/
falsch- Tag der Deutschen Einheit, richtig: Tag der Deutschen Politidioten, Vvolldeppen und Denkverweigerer…tag für alice !!!!
Für jeden ernstzunehmend denkenden Menschen ist schon jeglicher Vergleich zwischen einer NSDAP und einer heutigen Partei dumm, verlogen und absurd!
Es geht nie um Vergleichbarkeit oder gar „Ähnlichkeit“, sondern lediglich um politische Diffamierung. So gesehen führen auch immer alle Versuche, hier einen „positiven Vergleich/Abgleich“ zur Entlastung zu suchen, ebenfalls in dieses politisch gesteuerte Narrativ. Mit gleicher Seriosität konnte man die Vernichtungsstrategie gegen diese Partei mit den Inkas, Wildkatzen, Äpfeln oder Dübeln vergleichen – und deren übelste Merkmale aufzählen: Das eine hat mit dem anderen nur nichts zu tun!
Wer auch noch „Unsere Demokratie“ mit finanziellen Mitteln fördern muss, beweist schon damit, dass das System korrupt ist!
Ein gesunder Mensch ist kein Patient und braucht deshalb auch keinen Arzt.
An der Wahl ihrer Mittel könnt ihr ihren Charakter und ihre Gesinnung problemlos erkennen.