Kann man zwei Herren dienen?

Ergebnisse einer Umfrage von 2015: „Würden Sie Ihre Heimat verteidigen?“ Seither dürften die Werte in Deutschland nochmals gesunken sein (Quelle:GallupInstitute)

Mir wurde als AfD-Bundestagsabgeordnete auf abgeordnetenwatch.de von einem Michael Z. die Frage gestellt: “Wie stehen Sie als Parteifunktionärin der AfD zu Parteikolleginnen und -kollegen, die nicht in Deutschland geboren wurden? Können diese die Werte einer nationalen Partei ausreichend vertreten?” Hintergrund war mein Facebook-Post vom 5. Juni 2022, in dem ich unter einem Foto der deutschen Herren-Fußballnationalmannschaft – bewusst provokativ – kommentiert hatte: „Beim Betrachten des Fotos allerdings müsste man der Richtigkeit halber von einer ‚Pass-deutschen Fußballnationalmannschaft‘ sprechen. Gibt es tatsächlich so wenig talentierte ‚Eingeborene‘?

Ich habe auf die Frage von Herrn Z. Folgendes geantwortet:

Sehr geehrter Herr Z.,

mein Beitrag bezog sich auf die Rückumbenennung der DFB „Mannschaft“ auf Deutsche Fußball „Nationalmannschaft“. Was macht eigentlich den Unterschied aus? Es ist der Bezug auf die Nation, auf eine Gemeinschaft, die eine große Gruppe von Menschen bezeichnet, die ein bestimmtes Gebiet bewohnt und sich über bestimmte gemeinsame Merkmale definiert.

Das Hauptmerkmal ist nach wie vor bis heute die ethnische Zugehörigkeit, also die Herkunft, auch wenn dies von den globalistischen Meinungsmachern gerne negiert oder hinten angestellt wird. Dazu kommen weitere wichtige Gemeinsamkeiten wie Sprache, Geschichte, Traditionen, Wirtschaft, Kultur oder Religion.

Parallelgesellschaften schwächen eine Nation

Je mehr Merkmale auf eine Gemeinschaft zutreffen, umso größer das Zusammengehörigkeitsgefühl, die gegenseitige Achtung und Solidarität – kurz: die eigene Identifikation mit dieser Gruppe. Und umso stärker und leistungsfähiger ist eine Nation, weil keine Kraft aufgewendet werden muss, um in irgendeinem Konkurrenzkampf mit anderen Gruppen zu bestehen.

Parallelgesellschaften, wie wir sie heute in Deutschland überall erleben, schwächen eine Nation, weil das Verbindende fehlt. Der Geburtsort spielt dabei keine Rolle, weshalb ich „Eingeborene“ in Anführungszeichen gesetzt habe. Auch im Ausland werden deutsche Kinder geboren. Auch kenne ich viele Menschen mit ausländischen Wurzeln, die sich mit Deutschland verbundener fühlen als mit ihrem Herkunftsland. Trotzdem kann es zu Loyalitätsproblemen führen, wenn beide Identitäten in einem Konflikt plötzlich aufeinandertreffen.

Fragen Sie mal in Deutschland geborene Türken, für wen ihr Herz bei einem Fußballspiel zwischen der Türkei und Deutschland schlägt? Dazu gab es mal eine tolle Sendung von ‚Maybritt Illner”. Bei einem Spiel ist dieser eventuelle Zwiespalt harmlos – doch wie sieht es im Falle kriegerischer Auseinandersetzungen aus? Diese Frage dürfen Sie sich gerne selbst beantworten.

 

Dieser Beitrag erschien auch auf beischneider.net.

7 Kommentare

  1. Tief verwurzelt, was Menschen verbindet, ist die Religion. Ich habe einmal eine Theorie gelesen, die besagte, dass Religionen deshalb geschaffen wurden, damit die Menschen einer nicht mehr übersehbaren Gruppe etwas einander Verbindendes haben, z.B. das Anbeten der Sonne.

    • Religion ist lediglich ein Instrument, um Menschen zu manipulieren. Opium für das Volk, denn dieses, besonders das deutsche, braucht etwas, woran es glauben kann und wohinter es sich vestecken kann. Siehe Katholiken. Man stiehlt, man verprügelt seine/n Partner*in, oder Kinder und den Hund, geht zum Beichten und es wird einem vergeben. Das Beichtgeheimnis wird gewahrt, der Täter bleibt straflos. So ein Mensch ist ein fauler Apfel, weil er/sie/es keinerlei Skrupel, oder gar Sozialverhalten kennt. Das deutsche Kollektiv hat die gleiche Funktion, unerwachsene, unreife, boshafte kleine Menschen, die ausserdem mental schwach sind und feig, sind das Ergebnis.

  2. Für mich, als alten“Eingeborenen“ war die deutsche Nationalmannschaft von 1974 z.B ein Original. So wie es sein sollte. Pass Deutsche gibt es für mich nicht, denn sie sind nicht mit unsere Kultur und Tradition verbunden. Diese „neuartigen Spieler“ verkörpern für mich keine deutsche Nationalmannschaft. Wir haben in Russland bei der WM gesehen, wohin so etwas führt. Niemals hätte die Mannschaft von damals z.B gegen Japan verloren! Wir müssen uns unserer Werte besinnen, die einst einmalig in der Welt waren: Fleiß, Disziplin und Qualität. ich kann es kaum ertragen, dass dies nun der Vergangenheit angehören soll!

  3. „doch wie sieht es im Falle kriegerischer Auseinandersetzungen aus?“

    Bayern gegen Preußen gab es schon 1866. Wilhelminischer Flotten-Schiffsbau endete mit Gebietsabtretungen. Spätere Parole „Heim ins Reich“ führte letztendlich in den Untergang (oder Befreiung, je nach Sichtweise).
    Im Falle eines Falles hätten von 1948-1990 dann wohl Deutsche auf Deutsche geschossen. Westbesetzte (BRD) auf SBZ (DDR).
    Ist also so eine Sache mit DEN Deutschen.

    Von 2014 bis dato schießen Ukrainer auf Ukrainer…ist also auch so eine Sache mit der Staatsan-/zugehörigkeit.

    Bei Krieg geht am besten keiner hin….

  4. Nein, man kann keinen zwei Herren dienen, oder anders auf mehreren Hochzeiten tanzen. Ausserdem sind die Wurzeln dieser Passdeutschen nicht ausgerissen, denn es gibt hier ihre Parallelgesellschaften und ihre Kolonien, was normal ist, in denen die „Traditionen“ gepflegt werden. Also dringen Traditionen, Werte etc, des neuen „Heimatlandes“ nur bedingt ins Bewusstsein und mit ganzem Herzen ist man nicht dabei, allerdings auch nicht mehr bei seinem Herkunftsland. Nicht umsonst sind die Türken der dritten und vierten Generation, die hier bereits herumlungern, so erpicht auf den islam und ihre archaische Gesellschaftsordnung, da sie mit der westlichen, die mit der, mit der ihre Gropßeltern konfrontiert wurden, nicht mehr viel gemeinsam hat und nichts mehr zu bieten. Sie finden wenig für sich, ausser Kohle abgreifen, Frauen vergewaltigen, mit Drogen handeln usw., wie auch junge Menschen aus Deutschland nicht mehr viel Halt und Vorbild finden. Nicht umsonst sind die anfällig für Ideologien, für das Machogehabe der Orientalen usw. und sofort. All das ist von langer Hand geplant und keine Erscheinung der muslimischen und afrikanischen Invasion in diesem 21, Jahrhundert.

  5. Da müsste man nach meiner Meinung zwischen mehreren Aspekten unterscheiden:

    1. „Würden Sie Ihre Heimat verteidigen?“ Seither dürften die Werte in Deutschland nochmals gesunken sein.

    Die Grafik ist die eine Aussage. Da würde ich sagen, es kommt durchaus auf den Kriegsgegner, die Siegchancen, Risiken etc. an. Wenn dabei das zu Verteidigende nicht verteidungswert ist, ist die Frage beantwortet. Aber auch, wenn das zu Verteidigende zwangsläufig durch die Verteidigung/den Widerstand untergehen wird, sähe ich darin keinen Sinn. Wenn dagegen ein Sieg sehr wahrscheinlich und der Gegner absolut widerwärtig wäre, dann wäre ich für eine Verteidigung und Widerstand.
    Hier mag sich nun jeder seine eigene „Verteidungsbereitschaft“ ausmalen. Allerdings besteht gerade hier die höchste Gefahr von Manipulation, was die „Widerwärtigkeit des Gegners“ oder seine „militärische Schlagkraft“ betrifft. Ich würde jedenfalls nicht mehr verteidigen, wenn der totale Zusammenbruch jeglicher Infrastruktur absehbar wäre. Aber wie gesagt, da man jeder sein Verteidigungskonzept befragen …

    2. Etwas ganz anderes ist es, ob ich noch ein „Heimatland“ habe und mich irgendwo als „Gast, Flüchtling, entsandter Arbeitnehmer“ oder in sonstiger Funktion befinde. Dass ich z.B. in Kuweit oder der Türkei gegen Russland oder sogar (Achtung jetzt!) die USA kämpfen würde, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Aus oben genannten Gründen würde ich z.B. gegenwärtig auch weder gegen die USA, weder gegen Frankreich, noch gegen Schweden kämpfen wollen. Auch dies wohl eine persönliche Abwägungssache.

    3. Was aber an dieser Grafik mit ihrem Aussagewert zweifelhaft ist, ist, dass wohl keine Herrschaftsclique fragen würde, ob man den „bereit wäre zu kämpfen“. Gewiss haben auch nicht alle Deutschen oder Menschen anderer Herkunft die unbändige Lust verspürt, in den Ersten oder Zweiten oder dann in den Dritten Weltkrieg zu ziehen. Dass wird bei Drohung der Erschießung im Notfall angeordnet – und dann kann man ja nochmal fragen, wer kämpft und wer sich an die Wand stellen lässt!

    4. Dass es ausgerechnet die Religion richten soll, bezweifle ich in höchstem Maße. Religion ist abstrakt und die Menschen, die sie vertreten sind real. Für Kinderschänder würde ich gewiss nicht in den Kampf ziehen wollen. Wenn diese These auch nur im Ansatz richtig wäre, wäre ein säkularer Staat, ein Staat ohne oder gar mit sehr vielen unterschiedlichen Religionen quasi wehrlos. Allerdings ist durchaus richtig, dass ein religiöser Fanatismus den Kampfeswillen bis in den Selbstmord hinein zu steigern vermag. Da hat der Islam heutzutage quasi ein Alleinstellungsmerkmal erreicht. Christliche Märtyrer, echte, unechte, erfundene, umetikettierte usw. sind jedenfalls längst out. Und von einem sich in die Luft sprengenden christlichen Terroristen vor einem Kaufhaus oder in einer Schule habe ich auch noch nie etwas gehört.

    5. Wenn man alles so im Groben durchdenkt, weiß man wie’s werden könnte oder werden wird: Türken bleiben Türken, ob im Fußball oder im Kriegsfall gegen Deutschland (Ausnahmen gibt es immer – versteht sich!), ein Schwarzer (merkwürdigerweise ein gestatteter Begriff, der mir jedoch als rassistisch aufstößt!) wird wenig Interesse an einer Teilnahme in einem europäischen Krieg verspüren, wenn er Landsleute auch auf der anderen Seite vermuten muss.

    6. Wer das alles durchdacht hat, wird wissen, wie er die Kriegsbereitschaft fördern kann: Am besten jedenfalls immer mit Lügen – Deutsche Soldaten sollen in Belgien Kinder hingeschlachtet haben (1.WK); irakische Soldaten eine Säuglingsstation „ausgelöscht“ haben (Irakkrieg); Japan ohne Warnung Pearl Harbour überfallen oder ein Kriegsschiff beschossen haben (2.WK: Vietnam) usw. usw.

    7. Richtig dürfte jedenfalls die o.a. Aussage sein, dass jede Parallelgesellschaft eine Verteidungsbereitschaft mindert oder gar ausschließt. Da man in jedem Staat als Axiom davon ausgeht, dass man auf der „richtigen Seite“ steht, müssten zunächst alle größeren Parallelgesellschaften aufgelöst werden: friedlich, mit Druck, mit Zwang oder wie auch immer. Erst danach kann man darüber nachdenken, was verteidungsbereit ist. Solange es aber gar nichts zu verteidigen gibt, weil kein irgendwie (Achtung!) Kampf droht, kann man alles, so wie es ist, bleiben lassen.
    Wie gesagt: nur dann, wenn kein Kampf droht (von außen) oder besteht (im Innern)!

  6. Millionen unkontrollierter meist junge wehrfähige, bildungsferne muslimische Männer, 100.tausende orientalische Mitglieder von Familien-Verbrecher Clans in abgeschotteten Parallelgesellschaften mit
    anderer Religion, Kultur, Lebensweise, Verständnis u.a.m. können nie u. nimmer einen homogenen
    Staat bilden auch die angeblich gelungene Dt. Integration – ist der Wunsch Vater des Gedankens!
    Es scheint, daß Dt. Staatl. Duldung u. Priviligierung der Dt. Politik gegenüber den Muslimen, das Endziel,
    das künftige Kalifat werden wird !!!

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