Kaufen Sie eigentlich bei Rossmann?

Kaufen Sie eigentlich bei Rossmann?

Es braucht mehr konsequente Bandwürmer! (Symbolbild:ScreenshotX)

Als Medizinstudent erlebt man ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Bei manchen Erkrankungen, die im Laufe des Studiums an einem vorüberziehen, braucht man schon ein ziemlich stabiles Nervenkostüm. Dabei erwischt es die Medizin-Eleven je nach persönlicher Webart ganz unterschiedlich. Einige durchleiden im Laufe des Studiums so ziemlich jede Krankheit, die zu studieren sie angehalten werden; andere geraten ins Grübeln angesichts der Tatsache, daß ihre Professoren auf politischen Befehl in den Talkshows genau das Gegenteil von dem erzählen, was sie im Hörsaal lehren. Wieder anderen kommt beim Studium mancher Krankheitsbilder nicht selten die Galle, manchmal auch das ganze Mensaessen hoch.
Letzteres geschah mir, und zwar an dem Tag, an dem Gastroenterologie – genauer gesagt: die symbiotischen Bewohner des menschlichen Darms – dran war, noch konkreter: die Bandwürmer. Das sind Bewohner des menschlichen Verdauungstrakts, welche sich im wohlig warmen und nährstoffreichen Milieu des Darms auf Kosten des Wirts, also des Patienten, ernähren.

Nun ist, wie wir in den letzten Jahren der bundesrepublikanischen Politik eindrucksvoll vor Augen geführt bekommen haben, des einen Uhl des anderen Nachtigall. Und zwar so lange – ein staunendes Premierenpublikum erlebt es gerade im Schmierentheater des Friedrich Merz –, bis der Wirt gar nicht mehr so viel beischaffen kann, wie der Schmarotzer verzehrt. Deshalb verursachten mir beim Studium dieses Krankheitsbildes auch nicht so sehr die Schilderung der Bandwurm-Erkrankung an sich, als vielmehr die Parallelen zum alltäglichen menschlichen Leben einen kaum zu unterdrückenden Ekel, einhergehend mit Drehschwindel, Übelkeit und linksseitigen Ohrgeräuschen.

Ein Traum von Bandwurm

Und ganz genau so erging es mir wieder vor einigen Tagen: Da hatte ich nämlich einen Traum, über dessen Bedeutung ich mir bis heute nicht so recht klar werden kann. Der Inhalt spielte sich in etwa so ab: Es war einmal eine Bandwurmfamilie, bestehend aus der Mutter, drei Vätern, den beiden Kindern Dirk und Thomas und einem Onkel unbekannter Herkunft, dem “schwarzen Schaf” (naja, Schaf kann man hier ja schlecht sagen) der Familie, über den man geflissentlich hinweg sah, da er an allem und jedem etwas auszusetzen hatte und alle anderen, wenn er wie so oft nichts zu tun hatte, gegeneinander aufbrachte. Gemäß dem bei Bandwürmern herrschenden Matriarchat war Mutter Marie das unbestrittene Oberhaupt der Familie. Wegen ihres geölten Mundwerks, ihrer schönen Handschrift sowie des Fehlens jeglicher sonstiger Qualifikationen hatte sie es übrigens bis zur Sprecherin der ganzen übrigen Bandwurmkolonie gebracht.

Alle fühlten sich da, wo sich Bandwürmer normalerweise aufhalten, nicht nur pudel -sondern nachgerade bandwurmwohl. Unbehelligt und in wohliger Wärme ernährten sie sich von der Nahrung, welche ihr menschlicher Wirt zu sich nahm. Der wurde zwar immer magerer, sie selber, also die Bandwurmfamilie, aber immer dicker und fetter. Das hätte, wen wunderts, ein ganzes Bandwurmleben so weitergehen können. Nun aber ergab es sich eines Tage, dass sich der menschliche Wirt an einer veganen Weißwurst den Magen verdorben und daraufhin ein menschliches Rühren verspürte – und flugs fand sich die ganze Bandwurmfamilie, übrigens zum ersten Mal in ihrem Bandwurmleben, im Freien wieder. Und – was soll ich Ihnen sagen – sie konnte ihr baffes Staunen über die Welt da draußen kaum bändigen!

Außenbewohner suchen die Nähe ehemaliger Darmbewohner

Da war Licht, da war Luft und da war eine Weite, wie es sich unsere Bandwurmfamilie in ihrem ganzen Bandwurmleben nicht hatte träumen lassen. Und da gab es ja noch so viele andere Lebewesen, die durchaus nicht feindlich gesinnt, sondern sogar bereit waren, unserer eben eingetroffenen Bandwurmfamilie ebenfalls einen Platz an der Sonne einzuräumen. Freilich nicht, ohne auch ein wenig Toleranz und tätiges Mithelfen von Seiten der Neuhinzugekommenen einzufordern. Ja, eigentlich suchten sie sogar das Gespräch mit den vormaligen Darmbewohnern, um ihnen den Einstieg ins wirkliche Leben da draußen ein wenig zu erleichtern. Nach anfänglichem Zögern fand sich schließlich die engere Bandwurmfamilie durchaus bereit, die fremden und so gänzlich anders gearteten neuen Zeitgenossen der Außenwelt wenigstens zur Kenntnis zu nehmen. Den kleinen Bandwurmkindern fiel es gar noch leichter, die von den Erwachsenen aufgerichtete Gesprächsmauer zu ihren gleichaltrigen Zeitgenossen zu überwinden.

Und Marie, die Mutter, Familienoberhaupt und Bandwurmsprecherin, schaffte es sogar, Repräsentanten der Außenwelt nach einigen Tagen im Schutze der Dunkelheit zu einem kleinen abendlichen Plausch einzuladen. Nur der oben erwähnte Bandwurmonkel – wir wollen ihn Egon nennen – betrachtete das Ganze als von Haus aus ein eher scheuer (um nicht zu sagen eigenbrötlerischer) Vertreter seiner Bandwurmart mit großem Argwohn. Mit gezielten und unbestreitbar böswilligen, gänzlich aus der Luft gegriffenen Gerüchten gelang es ihm langsam, aber sicher, Ehre und Lauterkeit nicht nur einzelner, sondern bequemlichkeitshalber der Gesamtheit der Außenbewohner in ein schlechtes Licht zu rücken.

Anrüchige Brandmauer

Ständig lag Egon Marie in den Bandwurmohren: Die Ehre und das Wohlergehen der gesamten Wurmgattung stünde auf dem Spiel: wenn schon Untergang, dann gefälligst alle gemeinsam. Außerdem ginge es in der Außenwelt da draußen zu wie im wirklichen Leben: dort müsse man für seinen Lebensunterhalt arbeiten, der Wirklichkeit ins Gesicht sehen statt sich im Schutze des Wirts bequem von dessen Nahrung zu ernähren. Kalt und windig sei es dort draußen zuweilen statt wohlig und warm wie im menschlichen Wirtsgedärm. Nichts als böse Absichten hegten die Außenbewohner, und Gespräche mit den Bandwürmern führten sie nur, um ihnen das Bandwurmdasein zu verleiden und sie ihrem Wirt abspenstig zu machen. Wenn die Kontaktaufnahme zu diesen Außenlebewesen nicht sofort aufhöre, dann verlasse er, Onkel Egon, den Darm, die Familie und das Land! Und um seinen üblen Reden Nachdruck und Beweiskraft zu verleihen, begann er, aus den bei seiner weißwurstgeschuldeten Reise in die Außenwelt mitgeführten Materialien eine Mauer aufzurichten, der weder Flut noch Brand etwas anhaben sollten. Den auf der anderen Seite dieser – im wahrsten Sinne des Wortes anrüchigen – “Brandmauer” stehenden und zusehenden Bewohnern der Außenwelt blieb also nichts anderes übrig als achselzuckend wieder ihrem Tagwerk nachzugehen und Bandwurm Bandwurm sein zu lassen.

Da sich unsere Bandwurmfamilie durch ihr stolzes Werk – die Brandmauer – aber nicht nur von der Außenwelt, sondern auch von der dringend nötigen Versorgung abgeschnitten hatte, blieb ihr wegen der zur Neige gehenden Vorräte nichts anderes übrig, als schließlich wieder dorthin zurückzukriechen, woher sie gekommen war: Zuerst Marie, Mutter, Oberhaupt und Verbandssprecherin, dann die Kinder nebst den zahlreichen Vätern. Den Schluß bildete Onkel Egon, der die Tür hinter sich abschloß, auf dass niemals wieder ein Familienverbandsmitglied durch das Leben draußen verunsichert und gefährdet würde.

Schmarotzen bis zum Exitus

Posthum wurde übrigens ihm und – weil noch ein wenig buntes Blech übrig war – auch den übrigen Mitgliedern der Bandwurmfamilie vom Bandwurmpräsidenten ein Orden verliehen. Dieser Orden trägt übrigens einen Namen, dessen zweiter Teil das Wort “Kriecher“ ist. Und dort im Wirtsgedärm (der Ort wird gemeinhin durch das erste Wort des vorgenannten Ordens bezeichnet) lebten sie noch bis zum Frühjahr des kommenden Jahres, so lange, bis eines Tages der menschliche Wirt, von dem sie so lange so bequem gelebt hatten, wegen allgemeiner Auszehrung das Zeitliche segnete und von den vormals so geschmähten Bewohnern der Außenwelt mitsamt seiner schmarotzenden Bandwurmmitbewohner entsorgt wurde.

Tja, liebe Zuhörer, das also war mein Traum, von dem ich Ihnen unbedingt erzählen wollte.
Wie gesagt: Vielleicht können Sie mir bei seiner Deutung ja ein wenig helfen? Und vielleicht erraten Sie ja auch den vollständigen Namen des Ordens, den der Wurm-Präsident unserer Bandwurmfamilie verliehen hatte. Ich jedenfalls bedanke mich bereits im voraus bei Ihnen und wünsche Ihnen… ach, Moment, da fällt mir gerade ein, was ich Sie schon lange einmal fragen wollte: Kaufen Sie eigentlich bei Rossmann?

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14 Antworten

  1. NEIN !
    Das Unternehmen erhält in Bälde einen entsprechenden Brief
    und ihre Werbezettel im Briefkasten über 10 % Kauf-Ersparnis
    können sich diese Antidemokraten und Diskreditierer der AfD
    in den Götz von Berlichingen schieben !

    Gut, das es zuhauf Alternativ-Einkaufmöglichkeiten gibt.
    Übrigens in zahlreichen Artikeln ist dieses unsägliche Unternehmen
    im Gegensatz zu anderen Anbietern viel zu teuer !

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  2. Um die Frage am Ende zu beantworten: seit der „Pandemie“ nicht mehr. Seinerzeit schon meinte sich der Eigentümer dieser Kette nämlich bereits als Enddarmbewohner des übergriffigen Regimes öffentlich positionieren zu müssen.

    Sowas muss ich nicht auch noch finanziell unterstützen.

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  3. https://auf1.tv/eilt/evangelische-kirche-finanziert-die-klagen-von-afghanen-gegen-deutschland

    https://auf1.tv/storage/AgACAgQAAx0CWSSlgwACQitpMHQCMnFyM9tKCvSRNt9mKC3mWgACsQtrG5aCgVHkOZ9HUMWOWwEAAwIAA3kAAzYE_orig.jpg

    „😡 Evangelische Kirche finanziert die Klagen von Afghanen gegen Deutschland
    3.12.2025

    Die evangelischen Christen in Deutschland dürfen jetzt auch noch dafür bezahlen, dass Afghanen sich vor Gericht ihr Bleiberecht in Deutschland erstreiten.

    Der Flüchtlingsbeauftragte der evangelischen Kirche, Bischof Christian Stäblein, stellt der NGO „Kabul Luftbrücke“ stolze 100.000 Euro aus Kollekten zur Verfügung – explizit dafür, dass Afghanen gegen die Bundesrepublik Deutschland klagen können.“

    Beide Kirchen, sprich Flüchtlingsindustrien wollen ihre Einnahmequellen aus Steuergeldern
    für ihre Wirtschaftsbetriebe Diakonie, Caritas stärken.
    Denn je mehr kommen (sie unterhalten Schlepperschiffe) und je weniger abgeschoben werden, je größer der Gewinn !

    Raus aus den Kirchen zu Hunderttausenden, denn sie haben es tatsächlich verdient !
    Noch eines, Kollekten sind i.d.R. zweckgebundene Spenden, wo die Kirchen verpflichtet sind, wofür das Spendergeld Verwendung
    findet !
    Haben sie die Spender vorher über die tatsächlichen Zweckverwendung unterrichtet ?

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  4. Das Kriechen im Schlamm des rotgrünen Geistes einen Namen bekam – Rossmannen jetzt heißt es.

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  5. Ich kaufe nicht „eigentlich“.
    Ich kaufe, oder ich kaufe nicht. Aber das mache ich tatsächlich, nicht „eigentlich“.

    Versucht die Überschrift nochmal ohne „eigentlich“, Sie werden Siuch wundern.

  6. Was ist aus dieser Seite „Ansage “ geworden?
    Langatmige Artikel die ewig nicht auf den Punkt kommen. Immer seltener kurze stichhaltige Artikel mit Themen die einem Alternativem Medium gerecht werden. Man muss die wichtigen Infos und Meinungen sich mühsam suchen.
    Allgemeine Plauderstunde. Viele Kommentatoren mit immer den gleichen Inhalt und die ständig nur Links einstellen. Selbstdenken ? Eigene Erlebnisse und Erkenntnisse aus dem Leben, kaum. Außerdem habe ich beobachtet das seltsame Dinge geschehen. Deshalb schaue ich nur noch selten hier rein und kommentiere.

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  7. Die einzige Filiale von Rossmann in meiner „15 Minuten-Entfernung“ befindet sich im Bahnhofsbereich. Dieser Stadtteil ist inzwischen von mehreren Schichten Ausländer überwuchert und wird schon lange von mir gemieden.

  8. Als Ungeimpfter und kritischer Bürger
    muss ich leider feststellen, dass sich
    seit der „Plandemie“ einiges bei uns im
    Land negativ verändert hat.
    Schade.
    Wir waren mal eine wache Demokratie!

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  9. Wenn man es genau nimmt, darf man nirgends mehr einkaufen. Lidl, Aldi u.a. haben genau so viel Dreck am stecken.
    Nehmen wir Googl was uns aufgezwungen wird – da wird sogar Stefan Remmlers „Keine Sterne in Athen“ Clip als
    „Porno“ gesperrt. Aber im Kindergarten Sexspiele unter Aufsicht eines Erwachsenen eingeführt. WIE KRANK ist diese
    Gesellschaft geworden??

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  10. Schämen sie sich, Herr Rossmann, ich hatte eine andere Meinung von Ihnen!!!!…Wir sind auf dem Weg in Richtung Sozialismus, zumindest im Westen, wieder einmal recht weit Fortgeschritten, so weit wie seit 100 Jahren nicht mehr und wir wissen alle wie dies 1945 in Deutschland geendet hat. Dieses mal ist nicht der nationale Sozialismus federführend, sondern der internationale- linke KUMMERL– Sozialismus, ob das Resultat besser sein wird, wage ich zu bezweifeln. Man wird Deutschland nicht mehr erkennen, das macht das System“ VERBRANNTE ERDE“ durch 7000 + A-Bomben!!!!

    Etwas aufmüpfig wollten sie sein. Den dummen ausgepressten Steuer-und Sozialabgabensklaven ihre „Solidarität“ und Verständnis für das in Notwehr kultivierte Wahlverhalten vorheucheln. Und natürlich den „Schachzug“ nutzen, um von den an die Großkonzerne und Rüstungsindustrie verschleuderten Subventionsmilliarden ihr Scherflein in pseudoerpresserischer Absicht abzwacken zu können….Das daraufhin einsetzende Wut- Geschrei „Unserer Demokraten“ und ekelhafte Gezeter der Medialen Kloake (JAUCHE!!!) war voraussehbar und das Einknicken der mit diesem Vorhaben gescheiterten rückgratlosen Familien- Mitnehmer ebenfalls.

    Die AFD tut gut daran, ihr Profil dahingehend zu schärfen, eine mächtige Vertretung für die Interessen derjenigen zu sein, die unter der Verursachung destruktiver Wirtschaftspolitik und dadurch schrumpfender Ökonomie nicht nur mit gravierenden Wohlstandsverlusten zu kämpfen haben, sondern mit weiterem Sozialabbau für den Verschuldungs–Wahnsinn durch Subventionen bezahlen sollen.

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  11. Nein! Ich habe die Marken der Gutmenschen seit der Pandemie gemieden und kaufe die Eigenmarken der Supermärkte. Das ist billiger und meist genausogut oder noch besser als die Marken. Bei den Marken zahle ich ja noch die teuere Werbung, die die im TV und in den Magazinen machen. Ich mag den ganzen Scheiß im privaten TV nicht und will ihn auch nicht teuer finanzeren. Aldi und Lidl sind auch nicht schlecht!
    Kaufe keinen Millrahm Käse mehr, keine Milka usw. Und ich lebe noch und mit gehts gut. Mann kann diese ganze wooke Scheiße und das Brandmauergeschrei umgehen, indem man genau hinhört und das alles boykottiert. Es geht und Roßmann und Co. werdens sicherlich merken, wenn viele mitmachen. Einfach mal damit anfangen und Hirn einschalten, dann klappt der passive Wiederstand prima. Ist unblutig und vollkommen sicher!

  12. Ich verwende reines Regenwasser für meine Haut und auch die Waschmaschine.
    Daher weiß ich gar nicht, wer Rossmann ist;-)

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