
Die jüngsten Vorfälle in Syrien und im Einflussbereich der Hamas verdeutlichen erneut die fragile sicherheitspolitische Lage in der Region. Der Einbruch von Hamas-nahen Akteuren auf das Gelände der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Damaskus stellt nicht nur eine Verletzung diplomatischer Normen dar, sondern ist auch ein strategisches Signal an alle Staaten, die auf Stabilität und Normalisierung setzen. Der emiratische Netzwerkaktivist Louis Al-Sharif bringt in seiner Reaktion eine klare sicherheitspolitische Linie zum Ausdruck: Staaten, die sich bewusst oder fahrlässig mit nichtstaatlichen militanten Akteuren wie der Hamas gemein machen, riskieren internationale Isolation und potenzielle militärische Konsequenzen. Seine Aussage reflektiert eine zunehmend verbreitete Haltung innerhalb pro-westlicher und normalisierungsorientierter Kräfte im Nahen Osten – insbesondere gegenüber Regimen, die als instabil oder ideologisch radikal wahrgenommen werden.
Parallel dazu offenbaren Aussagen von Mohammad Bagher Qalibaf eine andere Dimension der Informationskriegsführung. Die Veröffentlichung von Bildern zerstörter amerikanischer Transportflugzeuge vom Typ Lockheed C-130 Hercules wird propagandistisch genutzt, um militärische Stärke zu suggerieren. Seine rhetorische Zuspitzung gegenüber den Vereinigten Staaten steht jedoch in einem deutlichen Widerspruch zu den tatsächlichen operativen Ergebnissen. Nach vorliegenden Berichten gelang es US-Streitkräften, eine komplexe Rettungsmission tief im Einflussbereich des Iran durchzuführen. Dabei wurden Luftlandekräfte eingesetzt, um zwei abgeschossene Besatzungsmitglieder erfolgreich zu evakuieren. Trotz logistischer Schwierigkeiten – darunter das Festfahren mehrerer Maschinen auf improvisierten Landeflächen – wurde die Mission abgeschlossen, und das Personal konnte sicher extrahiert werden.
Zentrale Aspekte moderner Konfliktführung
Die anschließende Zerstörung der zurückgelassenen Flugzeuge durch US-Kräfte selbst entspricht einem etablierten militärischen Standardverfahren, um sensible Technologie und operative Informationen vor feindlichem Zugriff zu schützen. Die Darstellung dieser Ereignisse als „Abschuss“ durch iranische Kräfte ist daher kritisch zu bewerten und fällt klar in den Bereich strategischer Desinformation. Bleibt als Schlussfolgerung die Feststellung, dass diese Ereignisse drei zentrale Aspekte moderner Konfliktführung unterstreichen:
- Hybride Kriegsführung: Nichtstaatliche Akteure wie die Hamas fungieren zunehmend als verlängerter Arm staatlicher Interessen.
- Informationsoperationen: Narrative und mediale Darstellung sind integraler Bestandteil militärischer Strategien.
- Operative Überlegenheit: Trotz widriger Umstände demonstrieren westliche Streitkräfte weiterhin hohe Einsatzfähigkeit in komplexen Rettungsoperationen.
Insgesamt zeigt sich, dass militärische Realität und politische Kommunikation in der Region oft weit auseinanderklaffen – mit erheblichen Auswirkungen auf die strategische Wahrnehmung und internationale Reaktionen.
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11 Kommentare
Es wird aber wohl nicht bestritten, die HAMAS wurde von Israel gegründet – oder? Die HAMAS hat sich ja wohl gegen den Iran positioniert – oder? Ach ja, in den USA wird von ehemaligen Militärprofis im Zusammenhang mit der Befreiungsaktion von einer gescheiderten Brückenkopfbildung gesprochen. Im einem Krieg stirbt bekanntlich die Wahrheit bei allen Beteiligten als erstes.
Es wird – gewiss auch von dir – nicht bestritten, dass die Muslimbruderschaft (al-ichwān al-muslimūn), deren Zweigstelle deine Hamas ist, 1924 in Ägypten von dortigen Zionisten gegründet wurde!
Überhaupt ist der arabisch-muslimische Fundamentalismus ab 1950 eine Kreation des Mossad und der Arabische Frühling 2010 wurde, wie alle nicht bestreiten, im Auftrag des Mossad vom Zionistenknecht Obama inszeniert.
Alles klar also.
@Kein Osterfriede im Nahen Osten
man sagt ja, das Cäsar die Engländer damit besiegte, das er seien Angriffe immer auf 4 Uhr legte, wenn die Engländer beim Tee saßen !
Aber die Muslime sind keine Engländer – und ich glaube, die können ihre Gebete verschieben, wenn der Feind naht !
Ostern ist nur noch Kulisse zur Beschwichtigung.
Früher war es üblich und selbverständlich, Ostergrüße zu erwidern. Heute erlebe ich, daß die Erwiderung oft ausbleibt. Ostern interessiert in der Bevölkerung anscheinend nur noch als langes Wochenende.
Es ist die Abkehr von der Lehre Christi, welche die Menschen in die geistige Umnachtung treiben läßt, in der sie reichlich Gesellschaft mit anderen Unterbelichteten, parasitären Elementen, dunklen Priestern und falschen Propheten finden. Dort kommt also zusammen, was zusammen gehört.
Das Tragische daran ist: Diese finstere Party findet mal wieder in Deutschland statt.
Gute Nacht!
Welch elaborierter und propagandistischer Schwachsinn! Gibt’s dafür ein extra Stückchen Brot von Herrchen?
Homers Odyssee zeigt eine Kirke, die Männer in Schweine verwandelt. Ein Märchen? Was hat eine Madeleine Albright aus Helmut Kohl und Giulio Andreotti gemacht? Die beiden Politiker wurden angestiftet, durch Anerkennung zweier Teilrepubliken Jugoslawien zu zerstören, was einen langen Krieg zur Folge hatte. Hat ein Benjamin aus einem Trump einen Trampel gemacht, mit der Folge, dass Bomben hundertfach auf Kliniken, Grundschulen, Sozialeinrichtungen und sogar auf verständigungswilige Staatslenker fallen? Westliche gegen östliche Gotteskrieger? Zinswirtschaft gegen Zinsverbot? Werden wir zu Opfern neuer Kirkes, indem wir weiter fleißig arbeiten und für Obrigkeiten bezahlen?
In tiefsten DDR-Zeiten, in meiner Stadt, gab es eine Kneipe. In der Kneipe saßen von früh bis in die Morgenstunden Kleinkriminelle, Arbeitsbummelanten, polizeilich Gesuchte und Halunken. Natürlich auch Genossen von „Horch & Guck“. Die Staatsorgane wußten also immer wo sie ihre Früchtchen finden konnten.
Die Israelis sind auch nicht dumm..
„Die jüngsten Vorfälle in Syrien und im Einflussbereich der Hamas verdeutlichen erneut die fragile sicherheitspolitische Lage in der Region. Der Einbruch von Hamas-nahen Akteuren auf das Gelände der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Damaskus stellt nicht nur eine Verletzung diplomatischer Normen dar, sondern ist auch ein strategisches Signal an alle Staaten, die auf Stabilität und Normalisierung setzen. “
In Syrien sind Al-Qaida-Terroristen an der Macht.
Wenn man eine Normalisierung in Syrien haben will, dann müssen zuerst die prowestlichen Al-Qaida-Terroristen aus der syrischen Regierung entfernt werden. Vor allem der Dschihadist Ahmed al-Scharaa, der derzeitige Machthaber von Syrien.
Ich empfehle dem Autor dringend sich erneut mit der Vita dieses Terroristen zu befassen, bevor er überhaupt anfängt das WOrt „Normalisierung“ in den Mund zu nehmen.
Auf Ahmed al-Scharaa war von den US-Amerikanern ein Kopfgeld von 10 Millionen Dollar ausgesetzt. Er wurde wegen diverser Kriegsverbrechen jahrelang gesucht. Es gibt sogar einige uralte Fotos und Videoclips von ihm aus Syrien, wo er zwei abgeschnittene Köpfe vor den Kameras hält.
Ich bin absolut entsetzt und kann es immer noch nicht fassen, wie dieser Terrorist und Kriegsverbecher im Westen hofiert wird. Und ja, auch US-Präsident Trump hofiert diesen Terroristen.
Und was Israel , was Palästinenser und Osterfrieden angeht: Ich erinnere noch daran, dass Israels Regierung auch an Ramadan überhaupt nicht daran gedacht hat Waffenruhe einzuhalten. Schon am ersten und am zweiten Tag des Ramadans hat Israel sowohl in Gaza Palästinenser militärisch angegriffen und getötet und auch in Westjordanland gehen die israelischen brutalen Verteibungen der Palästinenser aus ihren Häusern immer noch unvermindert weiter . AUch dort gibt es immer wieder Berichte von Morden an Palästinensern durch radikalisierte israelische Siedler. AUch im Monat des Ramadan haben die israelischen Siedler überhaupt nicht daran gedacht die Waffen schweigen zu lassen.
Ach, aber die Gegenseite darf an hohen jüdischen Feiertagen natürlich angreifen, gell? Schonmal was von Jom Kippur gehört? Was eine antisemitische Scheiße.
Vom Partner zum Feind: Wie Washington nach 9/11 jede Annäherung mit Iran absichtlich zerstörte
https://uncutnews.ch/vom-partner-zum-feind-wie-washington-nach-9-11-jede-annaeherung-mit-iran-absichtlich-zerstoerte-video/
Brian Berletic: Der Iran-Krieg als Tor zu einem Krieg mit China und Russland
„In einem aktuellen Interview mit dem geopolitischen Analysten Brian Berletic, ehemaliger US-Marine, Autor und Host des Kanals „The New Atlas“, wird die Eskalation im Nahen Osten als Teil eines langfristigen, strukturellen US-Strategieplans enthüllt.
Berletic, der schon Monate vor der Wahl 2024 vor einer Fortsetzung der Kriege warnte – unabhängig vom Wahlsieger –, erklärt, warum der Iran-Krieg unter Trump kein Zufall, sondern ein kalkulierter Schritt auf dem Weg zu einer Konfrontation mit Russland und China ist.
Das Gespräch zeigt: Die USA kämpfen nicht nur um Hegemonie im Nahen Osten, sondern versuchen, die aufstrebende multipolare Weltordnung durch Energieblockaden und Proxy-Kriege zu ersticken.
Strukturelle US-Strategie statt Präsidentenpolitik
Brian Berletic beginnt mit einer klaren Analyse der US-Außenpolitik: Sie sei nicht von einzelnen Präsidenten abhängig, sondern von einer strukturellen Realität, die seit Jahrzehnten von großen Konzern- und Finanzinteressen gesteuert werde.
Diese Interessen seien auf unendliches Wachstum von Profit und Macht ausgerichtet und könnten eine multipolare Welt – mit gleichberechtigten Machtzentren – schlicht nicht akzeptieren.
Berletic verweist auf das 2009 erschienene Brookings-Papier „Which Path to Persia“, das Kapitel für Kapitel die Strategie gegen Iran beschreibe: Von der Bush-Ära über Obama, Biden bis hin zur Trump-Administration 2025 sei jeder Schritt exakt umgesetzt worden.
Das Ziel sei nie ein einzelner Weg gewesen, sondern die Kombination mehrerer Optionen – Sanktionen, Proxy-Kriege, Sabotage und direkte Angriffe –, um Iran auszuhöhlen und zu stürzen.
Syrien als Schlüssel – der Luftkorridor zum Iran
Ein zentraler Baustein war der Zusammenbruch Syriens Ende der Biden-Ära.
Berletic erklärt, wie die USA und Israel gezielt die integrierten Luftverteidigungssysteme Syriens zerstörten, um einen „Luftkorridor“ für Angriffe auf Iran zu schaffen – genau wie im Brookings-Papier gefordert.
Der Angriff auf das iranische Konsulat in Damaskus sei nur ein Testlauf gewesen. Sobald der Korridor frei war, begann 2025 die eigentliche Eskalation.
Israel dient dabei bewusst als „Wegwerf-Proxy“: Es löst den Konflikt aus, absorbiert die erste Welle der Vergeltung und trägt die öffentliche Schuld.
Trump selbst schiebt die Verantwortung für Angriffe auf iranische Energieanlagen Israel zu – exakt die Taktik, die das 2009er-Papier unter dem Kapitel „Leave it to Bibi“ beschreibt.
Vom Arabischen Frühling zum Iran-Krieg
Der Iran-Krieg ist kein isoliertes Ereignis, sondern der nächste Stein in einer Kette, die bereits mit dem „Arabischen Frühling“ 2011 begann.
Berletic erinnert daran, dass John McCain und Lindsey Graham damals offen sagten: „Heute der arabische Raum, morgen Iran, das Endziel Moskau und Peking.“
Der „Arabische Frühling“ war kein spontaner Aufstand, sondern eine jahrelang vorbereitete US-Operation, um die arabische Welt in eine Front gegen Iran zu verwandeln.
Parallel dazu lief das RAND-Papier „Extending Russia“ (2019), das exakt die heutigen Maßnahmen gegen Russland beschreibt: Energie-Exporte sabotieren, Ukraine als Proxy-Krieg nutzen, Peripherie destabilisieren und Russland in Syrien binden – bis Syrien fiel und der Weg nach Iran frei wurde.“
https://uncutnews.ch/brian-berletic-der-iran-krieg-als-tor-zu-einem-krieg-mit-china-und-russla/