Mittwoch, 24. April 2024
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Kinder müssen immer öfter zuhause bleiben – dank Erziehermangel und Flüchtlingsansturm

Kinder müssen immer öfter zuhause bleiben – dank Erziehermangel und Flüchtlingsansturm

Die Händeabdrücke auch an dieser Kita-Wand dürften mittelfristig abnehmen – weil Betreuer fehlen (Symbolbild:Imago)

Auch immer mehr Kindergärten sehen sich mit der gerade erst anlaufenden Migrationskrise unvorstellbaren Ausmaßes und zugleich einem stetig zunehmenden Personalmangel konfrontiert – was nicht ohne Folgen bleibt: Der einzelne Erzieher muss immer mehr Kinder betreuen. Ist dann mal ein Betreuer krank oder gibt dies aufgrund der enormen Belastung zumindest vor, kann dies schnell in eine kleine Katastrophe münden. In der Regel werden die Eltern dann gebeten, ihr Kind bis zur Genesung des Personals zu Hause zu lassen, oder dies wird wenigstens angeraten. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass bereits die eine oder andere Kita – gerade in migrationsreichen Gegenden – ihre Betreuungszeiten drastisch reduziert hat. In Tübingen etwa werden alle Kinder in den Erziehungsanstalten ab September nur noch bis 13:15 Uhr betreut.

Darüber hinaus werden die Kitas aktuell immer wieder tageweise aufgrund von Streiks komplett geschlossen. Dies war auch bei der Kita meiner Kinder vergangene Woche der Fall. Nächste Woche soll erneut gestreikt werden – was angesichts der spärlichen Entlohnung von Erziehern allerdings auch kein Wunder ist: Im Median verdienen Betreuer deutschlandweit rund 3.300 Euro brutto pro Monat, was angesichts der hohen und immer weiter steigenden Inflation und psychischen Belastung nicht gerade viel ist, zumal es auch stark vom Bundesland abhängig ist und viele Erzieher ohnehin nur eine Teilzeitstelle haben.

Immer weniger Nachwuchs bei immer mehr Bedarf

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung vom vergangenen Herbst fehlen in ganz Nordrhein-Westfalen inzwischen über 100.000 Kita-Plätze und über 24.000 Betreuer. Und weil immer weniger junge Menschen in diesen schlecht bezahlten, aber stressreichen Beruf streben, bleibt der Nachwuchs aus – während gleichzeitig immer mehr Babyboomer in Rente gehen und obendrein mehr und mehr Kinder betreut werden müssen. Das Resultat ist ein Fass ohne Boden, zumal doch den Frauen (zumindest den gutgläubigen , folgsamen “dummen Deutschen” unter ihnen) das Arbeiten schmackhaft gemacht werden soll, wohingegen in der übergroßen Mehrzahl der Zuwandererfamilien traditionelle Erziehungsmuster und Rollenbilder überhaupt kein Problem darstellen. Deren Kinder können – und sollen nach Willen ihrer Eltern sogar – zuhause und nicht in staatlichen Kitas erzogen werden. Die unvermeidliche Folge davon, dass sie so weder integrative Sozialkontakte pflegen noch Deutsch lernen, ist für die Parallelgesellschaften absolut kein Problem; für die Zukunft Deutschlands jedoch ist sie eine Katastrophe.

Wie aber soll bitteschön die berufliche Selbstverwirklichung von Frauen ohne umfassend staatliche Kinderbetreuungsmöglichkeiten funktionieren? Insofern müssen sich schon jetzt immer mehr junge Familien darauf einstellen, ihren Nachwuchs dann eben doch zu Hause zu betreuen.

Doppelverdiener – oder ”Generation Bürgergeld”

Hier wird der eine oder andere kritische Leser bestimmt dagegenhalten, dass man die heutigen Kindergärten mit ihren politisch-korrekten, woken Gendermaßnahmen (die jedoch in vielen Einrichtungen Gott sei Dank noch gar kein Thema sind) sowie obrigkeitshörigen Erziehern doch sowieso vergessen könne und die Kinder zu Hause am besten aufgehoben wären. Das mag richtig sein, doch zum einen können auf diese Weise eben nicht mehr beide Eltern arbeiten gehen, worauf viele Familien aber angewiesen sind, wenn sie nicht zur “Generation Bürgergeld” gehören wollen.

Und zum anderen bedeutet dies für viele Eltern, dass sie viel mehr Zeit mit ihren  Kindern verbringen müssen und ihnen dann basteln, backen sowie allerhand Spiele selbst beibringen und auf eigene Faust nach Spielkameraden für die kleinen Racker suchen müssen. Darauf haben viele der an “Work-Life-Balance” interessierten “Ego-Shooter” der aktuellen Elterngeneration gar kein Interesse und es fehlt ihnen teilweise auch die Kompetenz. So haben sich viele von ihnen das – seit Corona als “Arbeitsmodell der Zukunft” gepriesene – Home-Office sicher auch nicht vorgestellt, ständig die eigenen Kinder um sich herum zu haben. Im übrigen ist es mit dem Kindergarten ja nicht getan – denn in der Schule besteht dasselbe, wenn nicht gar ein noch viel größeres Problem infolge des Lehrermangels. Da stellt sich unweigerlich die Frage, wie dies erst in 10 Jahren aussehen wird, wenn alle geburtenstarken Jahrgänge in Rente sind und Millionen weitere „Flüchtlings”-Kinder unter uns weilen werden…

11 Antworten

  1. Befinden wir uns nicht mitten im 100-Milliarden-Vermögen für Kinder- und Bildungs-Bums, Schrunz oder Bluns oder was da unser großer Rot-Grün-Debakel-Führer seligen Geistes verkündigte – oder verwechsle ich da tatsächlich etwas????

    Dies fragt sich ein Anhänger von Bildung, Humanismus, Toleranz, Meinungsfreiheit, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Für- und Vorsorge, Geselligkeit, Humor, Natur und sorgenfreier Lebensgestaltung

  2. Betreuung und Unterricht leiden seit langen Jahren an Personalmangel, Geldknappheit und fehlenden Unterhaltungsinvestitionen. Dies ist längst bekannt, getan hat sich in positiver Richtung nichts. Im Gegenteil.
    Schlechte Bedingungen in der Betreuung, der Zwang für die Eltern zum Doppelverdienst und damit der reduzierte Kinderwunsch, das seit x-Jahren sich stetig verschlechternde Bildungsniveau ist keine Willkür oder Unfähigkeit der Erzieher und Lehrerschaft, sondern der nicht offen gelegte Plan von Grün und Links gegen Einheimische und gegen Deutschland generell.

    Die Zusammenhänge sind kurz erklärt aus einem Ansage-Beitrag der letzten Tage:

    Es genügt, die Qualität der Bildung zu senken und Studenten bei Prüfungen schummeln zu lassen. Patienten sterben durch die Hand solcher Ärzte. Gebäude stürzen durch die Hand solcher Ingenieure und Architekten ein. Geld geht durch solche Ärzte und Wirtschaftswissenschaftler verloren. Die Gerechtigkeit verschwindet durch die Hände solcher Anwälte und Richter. Der Zusammenbruch der Bildung ist der Zusammenbruch der Nation.”

    Das ist Hochverrat, Schritt für Schritt und auch aus anderen Gründen ein Verbrechen. Wann werden die Verantwortlichen endlich abgesetzt/abgewählt und vor Gericht gestellt?

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  3. Ob es um die Überbelastung in Kindergärten oder Schule oder Platzmangel in den Gemeinden geht – es interessiert die Regierung nicht im Geringsten. Und auch da darf man sich nichts vormachen : Ohne großangelegte Gegenwehr wird sich bis zum bitteren Ende auch nichts ändern. Diese deutsch-feindliche Regierung wird das ohne Rücksicht auf Verluste durchziehen.

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  4. Lehrer, Erzieher und der Rest des Personals hat es satt, die verzogenen Rotzpratzen der grün-links gewogten Aklademiker zu betreuen. Die Leute steigen aus oder melden sich dauerkrank. Die die noch ihre Pflicht tun, werden spätestens bei dem Anstrum der Flüchtlingskinder die Kurve kratzen.
    Warum sollte irgendjemand für ein paar Kröten die verzogenen Luxusgören der Akademikerkaste betreuen oder Flüchtlingskindern die deutsche Sprache beibringen?

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  5. Liebe Frau Steinmetz,
    Sie arbeiten doch von Zuhause aus. Wäre es da nicht einfacher, ihre Kinder nicht in eine Kita zu schicken? Kitas sind doch ohnehin nur noch ideologische Verdummungsanstalten.

  6. Zu dem zunehmenden Streß und der geringen Bezahlung kommen noch die Impfzwänge (Masern, Hepatitis-B, Corona), was für nicht wenige junge Frauen sicher ein abschreckender Faktor ist, den Erzieherberuf zu wählen. Soll man sich bei mieser Bezahlung auch noch krankspritzen lassen?

  7. tja – mit Land und Gesellschaft geht es zu Ende, und das Regime rettet sich in einen Krieg !
    Oder sie versuchen es, sich mit Krieg und Sieg und der Ausplünderung ihrer Opfer noch einmal über Wasser zu halten !

  8. Sehe ich nicht ganz so. Unsere Kita ist auf dem Land mit (noch) wenigen muslimischen Kindern, ohne Gender-Erziehung und die Kinder haben dort ihren Spaß. Es werden auch viele Ausflüge gemacht und es gibt frisches, gesundes Essen.
    Allzu oft sind die Kinder derzeit aber wie gesagt ohnehin nicht dort. Jetzt ist erstmal zwei Tage wegen einer Mitarbeiterfortbildung frei und nächste Woche wird gestreikt.