Klassengesellschaft bei Flüchtlingen?

Muslime fühlen sich gegenüber Ukrainern minderprivilegiert

Arabische Migranten fühlen sich benachteiligt (Symbolbild:Shutterstock)

Nicht immer bietet der Blick in die Zeitung Wahres, wohl aber Erheiterndes und bisweilen echte Realsatire: So beschwerten sich erst vor wenigen Tagen afghanische Flüchtlinge, die in Schömberg bei Pforzheim untergebracht sind, dass den Ukrainern angeblich so viel mehr geholfen würde als den eigenen Landsleuten. Und auch die Flüchtlinge aus Syrien oder dem Irak fühlen sich ungleich behandelt: Ukrainer hätten sofort Zugang zur Arbeit, den Sozialsystemen und zu den Deutschkursen, heißt es allgemein. Das ist im Prinzip nichts Neues, weil sich der werte Moslem ja immer zurückgesetzt, wenn nicht gar diskriminiert behandelt sieht. Wer jedoch die Ereignisse vom vergangenen Wochenende in Berlin Revue passieren lässt, bei denen islamische Traumatisierte und Schutzsuchende wieder lautstark ihren Hass gegen Juden und Israel breittreten durften, der wird sogar ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, warum das mittlerweile so ist.

So geht emotionale Erpressung, um sich ungerechtfertigt Vorteile zu erschleichen.
Szenenwechsel vom idyllischen Nordschwarzwald ins sandig-staubige Beirut: Auch dort fühlen sich viele muslimische Vertriebene als die großen Vergessenen. Rund anderthalb Millionen Flüchtlinge leben in den Notunterkünften und Lagern der Vereinten Nationen im Libanon. Einer von ihnen ist ein Mann namens Abu Khaled. Der findet, dass die islamischen Flüchtlinge jetzt zu Menschen fünfter Klasse degradiert werden; wegen „des großen europäischen Krieges“, wie Khaled ergänzt. Sein Cousin Amr pflichtet ihm bei: Er wäre jetzt lieber Ukrainer als Syrer, dann würde er in Europa gut versorgt werden. Als Syrer würden sie eh nur noch die Reste von den internationalen Hilfsorganisationen bekommen. Was bereits 2011 in Syrien geschah, würde jetzt eben in der Ukraine passieren. Die Not und das Elend in den Lagern sind freilich groß und so manch einer hätte lieber eine schicke deutsche Sozialwohnung und deutsches Geld anstatt wasserdurchlässige Zelte und löchrige Klamotten.

„Gebt erstmal den Ukrainern die Lebensmittel“

Die Wichtigkeit, welche die Linksgrünen den arabischen Neuankömmlingen ständig einreden, steigt freilich nicht wenigen zu Kopf: “Für die Europäer sind die Araber jetzt nicht mehr wichtig, für sie haben nur noch die Ukrainer Priorität”, sagt einer der Männer aus dem Lager. „Die Europäer kümmern sich erstmal um ihre eigenen Leute, danach kommen wir dran. Sie sagen sich: Gebt erstmal den ukrainischen Flüchtlingen ihre Lebensmittelpakete, was übrig bleibt, kriegen die Araber.” Wie wir alle wissen, haben die Türken unser Land nach dem Krieg wieder aufgebaut und sorgen nun für unseren Wohlstand während alles ganz offen versifft und verkommt. So das nächste Märchen aus „1001 und eine Nacht“. Doch auch der Präsident der libanesischen Hilfsorganisation Amel, Mohammed Kamel, befand das internationale Verhalten als „zutiefst diskriminierend“. Er erklärt: “Im Westen sagt man sich offenbar: Die Ukrainer sind wie wir. Sie haben blaue Augen, das sind keine Syrer oder Iraker.” Die Befürchtungen, dass rund die rund 5,3 Milliarden Euro aus der internationalen Geberkonferenz nun in die Ukraine statt nach Syrien abwandern könnten, wurde ebenfalls geäußert.

In einem Ankerzentrum in Fürstenfeldbruck mussten hunderte von Geflüchteten unterschiedlicher Herkunft den Ukrainern weichen. Doch während der Afrikaner partout keine Aufenthaltserlaubnis erhält, gelingt die Integration von Ukrainern wohl viel leichter. Ob es eventuell daran liegen könnte, dass diese merklich aus einem europäischen Kulturkreis stammen, weniger kriminell werden, schneller unsere Sprache lernen und viele nach dem Krieg wieder zurück in ihre Heimat möchten?

Seltsam, dass sich Deutschland im Flüchtlingsjahr 2015 noch damit rühmte, große humanitäre Aufgaben zu stemmen, sich nun jedoch mit der nächsten moralischen Kopfnuss herumplagt. Dabei zeigen sich auch andere Länder wie Ungarn, Polen, Spanien oder Italien weitaus solidarischer in der Unterstützung von Ukrainern als in der Aufnahme von immer neuen Arabern oder Schwarzafrikaner, die dem Staat nur auf der Tasche liegen und die Kriminalitätsstatistiken in die Höhe treiben. Ukrainer dürfen Busse umsonst benutzen, die Türken leider nicht. Selbst bei kleinsten bürokratischen Differenzen wird penibel aufgerechnet. Die muslimische Ehre ist gekränkt. „Europa unterscheidet in gute und in böse Flüchtlinge“, unkte der Journalist Mohamed Amjahid, der mal wieder mit der üblichen Rassismuskeule daherkommt. Dabei ist die wahre Einstellung der Muslime zu den Armen und Verfolgten dieser Welt einfach nur bitter traurig bis in höchstem Maße selbstentlarvend.

 

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12 Kommentare

  1. Es bleibt den „Flüchtlingen“ frei, zurück in ihre Heimat zu kehren – dort werden sie es viel besser haben und sie müssen sich auch nicht mit den Ukrainern um die Knochen balgen.

  2. Zuerst kommt der Rest der Welt u. der Biodeutsche soll verrecken; obwohl er finanziert den ganzen Schrecken!

  3. Wenn diesen von der Politik ohne Kontrollen Importierten hohen Kostenträgern für unsere
    Sozialkassen und gegen die Sicherheit der eigenen Bürger insbes. der Frauen/Mädchen
    etwas nicht passt, dann sollten Sie ganz fix dort wieder zurückkehren, wo sie hergekommen sind.
    Da kennen Sie sich aus und werden sicherlich dort auch gebraucht !

  4. Die Flüchtlinge sind, allesamt, unterste Schublade, da gibt es keine Klassenunterschiede

  5. Meine serbische Frau geht freiwillig und auf eigene Kosten zu den Sprachkursen, welche den arabischen „Flüchtlingen“ sehr wohl kostenlos angeboten wurden.
    Der Punkt ist: die nehmen diese Kurse nicht wahr, tauchen vielleicht ein- zweimal auf und kommen nicht wieder.
    Wozu auch, „alimentiert“ werden die sowieso, warum sollte man sich auch ins Arbeitsleben stürzen?
    Das die arabisch-muslimischen Flüchtlinge jetzt sauer sind liegt auch schlicht und einfach daran das die Ukrainer integrierbarer sind und daher auch von den Einheimischen eher angenommen werden.

    Oder, um es mal mit anderen Worten auszudrücken: für einen jungen Deutschen ist eine Beziehung mit einer Ukrainierin wahrscheinlichen (und bekömmlicher!) als mit einer Kopftuchträgerin, deren einzige Daseinsberechtigung darin zu bestehen scheint möglichst viele Kinder zu bekommen.

  6. Trotz vorgegebener Staatl. Einheitsmeinung ist auch in der BRD Niemand verpflichtet seine Sympathie für
    unterschiedliche muslimische oder christliche Flüchtlingen einheitlich gleich zu setzen um politischer oder
    gesetzlicher Erwartungshaltung zu entsprechen – Sympathien sind nun einmal strikt persönlich !

  7. Deutsche Bevölkerung sieht täglich den Mut, Wehrhaftigkeit, Opferbereitschaft u. Heimatliebe der Ukrainischen Bevölkerung u. ihre ernsthafte Rückkehr in ihre geliebte Heimat im u. nach dem Krieg –
    im Gegensatz vieler orientalen, muslimischen auch Wirtschaftsflüchtlingen in überwältigter Mehrzahl-
    Diese innere ukrainische Einstellung als wahrer Kriegsflüchling zeigt Sympathie, Hilfsbereitschaft u.
    Verständnis der Gastländer u. deren mitfühlenden Bevölkerungen !!!

  8. „Im Westen sagt man sich offenbar: Die Ukrainer sind wie wir. Sie haben blaue Augen, das sind keine Syrer oder Iraker.” Das hat der Mann richtig erkannt. Und dass wir in gute und böse „Flüchtlinge“ unterscheiden, ist ja wohl verständlich, schließlich beweisen insbesondere radikale Muslime, dass sie hier nicht hergehören. Sie hassen und verachten den Westen, und dank ihnen ist die innere Sicherheit Deutschlands verschwunden. Darüber hinaus geht einem das ewige Gejammere und das unverschämte Anspruchsdenken dieser Klientel nur noch auf die Nerven.

    • Das Klientel von „Messermännern“, die insbes. Frauen sexuell nötigen, sie schänden und ihnen großes Leid antun, brauchen wir hier gar nicht.
      Das weitere schlimme ist dann noch, das hiesige „Schmusekursrichter“ solche wieder auf freien Fuß setzen oder nur geringste Strafen verhängen.
      Solche Importierten passen nicht in die westliche Kultur und die westliche Gesellschaft.
      Der kriminelle Abschaum soll dort bleiben, wo er hergekommen ist.
      Unbrauchbar, bringen keinen Mehrwert und sind eh nur Störenfriede, die nur große Probleme bringen !

  9. Auf der einen Seite Frauen , Kinder und alte Leute – auf der anderen Seite junge feige Männer, die ihre Familien zurücklassen um in Europa dann kriminell zu werden…..wem würden Sie helfen, dem echten Flüchtling oder dem Sozialschmarotzer ?

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