Kleb Dir eine, der Sitzstreik und die Uhu-Tube

Junge Ökoterroristen machen die Straßen unsicher

(Cartoon:Netzfund/viaBeischneider)

Die deutsche Linksjugend hat eine neue Freizeitbeschäftigung gefunden: Sich mit der Hand auf dem Autobahnboden festkleben, um so die Fahrzeuge zu blockieren. Dann, so glaubt man, gibt es eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Themen, die der Anti-Kapitalismus-Jugend wirklich unter den Nägeln brennen: Klimaschutz, fossile Brennstoffe, aber auch die Verschwendung von Lebensmitteln soll auf diese Weise zur Sprache kommen. Vor allem die Mitglieder der Öko-Bewegung „Aufstand der letzten Generationmachen derzeit von sich Reden. Nicht nur landauf landab, sondern in ganz Westeuropa zeichnet sich dabei das gleiche Bild ab: Erst am vergangenen Wochenende blockierten elf selbsternannte Klima-Aktivisten die Stadtautobahn von Paris.

Anscheinend waren Mitglieder der dortigen „Generations”-Schwestergruppe „Dernière Rénovationan der zweifelhaften Aktion beteiligt, die von der Polizei bereits innerhalb von bloß 20 Minuten wieder beendet wurde; von diesem Durchgreifen kann man in Deutschland nur träumen. Das Szenario ist dann fast immer dasselbe: Den Kleber zur Hand, die Hand am Straßenboden befestigt, sich niedergesetzt und die Banner ausgerollt. Doch auch wütende Autofahrer haben schon selbst Hand angelegt und den linken Mob beiseite gezerrt. Der größte Erfolg der linksgrünen Aktivisten sind kilometerlange Staus und ein neues öffentliches Ärgernis. Sogar von Unfällen wurde schon berichtet. Notärzten und anderen Einsatzkräften wurde die Durchfahrt verhindert, und so weiter.

Linksradikale Auswüchse nicht adäquat verfolgt

Weitaus weniger erheiternd ist die Tatsache, dass man bei solchen Aktionen zu Recht längst von Klima- oder auch von Öko-Terrorismus gesprochen spricht. Dabei geht es vor allem darum, den Staat und seine Einrichtungen zu sabotieren, um dabei die allgemeine Panikmache vorzuschieben: So schwadronieren Mitglieder der Letzen Generation auf Twitter davon, dass man nur noch drei Jahre Zeit hätte, um über die Zukunft der Menschheit zu bestimmen. Dabei werden auch diese linksradikalen Auswüchse längst nicht mit der notwendigen Härte vom Staat verfolgt, wobei es nicht nur ums Autobahn-Festkleben geht. Mitglieder der „Letzten Generation” schleuderten bereits schwarze Farbe gegen das Kanzleramt, zahlreiche Nötigungen und Hausfriedensbrüche kamen ebenfalls hinzu. Allein in Berlin kam es in der vergangenen Zeit zu über 100 Anzeigen. Bislang gibt es laut der Berliner SPD-Innensenatorin Iris Spranger allerdings noch kein einziges Verfahren. Die Polizei spricht von 60 Verfahren, die jedoch allesamt schon wieder zurückgenommen wurden. Auch der Versuch, den Protestanten die zahlreichen Polizeieinsätze in Rechnung zu stellen, schlug fehl. Ob es damit zu tun hat, dass Berlin rot-rot-grün regiert wird und Justizsenatorin Lena Kreck bei der Linkspartei ist?

Unterdessen war in den sozialen Medien schon vom „Krieg auf den Autobahnen“ zu lesen. Die „Letzte Generation” wird gerne als Klimasekte bezeichnet. Eine Radikalisierung der Klimabewegung wird schon längst befürchtet. Ein normaler Diskurs erscheint mal wieder nicht möglich zu sein, die klassische Demokratie soll im Zeichen der ideologischen Selbstherrlichkeit einmal mehr ausgehebelt werden. Bekannt ist auch, dass vier als Gefährder eingestufte Personen in den aktuellen Klimaprotest involviert sind. Sabotage-Akte werden öffentlich gerechtfertigt, die Gründung einer „grünen RAF” angedroht. Auch Gasleitungen und Pipelines sollten schon stillgelegt werden.

 

Dieser Beitrag erschien auch auf beischneider.

14 Kommentare

  1. „die Gründung einer „grünen RAF” angedroht“. Die Gründung ist schon längst vollzogen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit wann es die ersten Toten gibt. Das nennt man dann Kollateralschaden.

  2. Ainzeigen, verurteilen, wegsperren.
    Wenn letzteres nicht möglich ist zu hunderten Stunden Sozalarbeit verpflichten,
    damit dessen Hirne dann wieder richtig ticken.
    Tja, mit regelmäßiger Arbeit gönnen sich die verblendeten Hirne bei diesen Unholden
    wieder einen klaren Blick.

  3. Diese ganzen wohlstandsverwöhnten, verweichlichten und indoktrinierten Klebstoff-Querulanten haben in ihrem bequemen Leben noch nie gehungert oder gefroren. Wenn man einmal rein hypothetisch davon ausgeht, dass die Klima-Radikalen ihr Ziel erreichen und „Frieren für den Frieden“ in der Huldigung des Klimadogmas wahr würde, dann wären diese woken Spinner spätestens nach drei Tagen so dermaßen am Ende, das sie winselnd darum betteln, man möge die fossile Energie zur Beheizung ihrer Wohnungen wieder fließen lassen.

  4. warum nicht einfach mal kleben lassen?

    sobald die aufs klo müssen, wird man fürs warten entlohnt, das sollte es einem doch wert sein.

  5. „Aufstand der letzten Generation“

    Das ist ein dämlicher Spruch.

    Besser wäre doch:
    „Aufstand der Letzten einer Generation“.

    So verblödet war wohl noch keine Generation vor dieser. Sie sind menschlich das Letzte. Zusammen mit menschenfeindlichen Religionen.

    • Zwischen diesen „Pippi-Mädels und Pippi-Bubis“ und der Studentenbewegungen in den 1960/70er Jahren liegen vom Gehalt und Inhalt her ganze Galaxien.
      Wer nimmt diese Dummlinge eigentlich noch für voll?
      Der Staat?
      Sind es die Hilfstruppen f.d. Straße um Politik zu legitimieren?
      In Frankreich macht man es mit solchen Unholden richtig!
      Da wird nicht lange gefackelt, sie werden von der Straße fix und schnell weggerissen und es
      werden Gerichtsverfahren eröffnet.
      Was passier hier?
      Nichts !
      Rechtsbeugung, Rechtsbruch scheint hier zum Alltagsgeschäft verkommen zu sein?

  6. Och, ich habe da einen Spezialkleber für Beschichtungen, der dampft gleich wenn er aktiviert wird, so richtig „gesund“ eben.
    Den kann ich da wärmstens empfehlen, das dauert dann ne Weile bis die Haut wieder nachwächst, mal schauen wie lange sie dann noch Lust haben sich als Weltenretter wichtig zu machen, diese verzogenen Wohlstandskinder!

  7. Die Straße sagt es so : wenn die “ Biomasse Kartoffel “ der Ureinwohner Deutschlands , die Faust aus der Tasche zieht, laut Haut se, Haut se, feste auf die Schnauze ruft , dann merkt auch G7-Hilfskellner Ampel-Olaf und die Islam-Ideologie die Ausschläge.

  8. Da gehört mehr als nur Kleber dazu. Zunächst muss der Verkehr angehalten werden, vermutlich nutzt man dazu Verbrennerfahrzeuge, die werden von weiteren Helfern gefahren. Nach dem Festkleben braucht es Aufmerksamkeit, also ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich das machen würde, gäbe es keine Presseberichte. Diese Aktionen werden von Diensten organisiert. Wäre dieses Theater nicht gewollt, würde man die Fahrer und Netzwerke schnell ausheben, die Aktivisten mit Geldforderungen überziehen. Führerscheine entziehen, Strafverfahren eröffnen.

  9. Die Autofahrer sollten kreativ sein. Etwa sagen, diese Kleberei ist doch nichts Ganzes und nichts Halbes und anständig nachleimen.
    Oder aus den Festgeklebten, die sich nicht wehren können mit Packpapier und ähnlichem etwas basteln, wo nur noch der geschminkte Kopf rausguckt und auf den ein Blinklicht setzen, sodass der Christo in seinem Grab ganz neidisch wird. Der schönste Entwurf wird dann im Netz prämiert, wenn Zehntausende je einen Euro dafür geben, kommt anständig was bei rum und die Autofahrer sind motiviert, dabei mitzuwirken. Daraus wird ein Fotoband gemacht und man kann sicher noch mehr daran verdienen. Damit wäre diese Plage ganz schnell aus der Welt.

  10. Bei geistiger, aber in dem Fall der körperlichen Unbeweglichkeit Schilder mit Aufschriften wie „Gengiftimpfer in den Knast“, „Kranichhäcksler müssen weg“ oder „100 % Ökostrum ist Betrug“ dazustellen.

  11. Sowas wie „Das Letzte“ kommt dabei raus, wenn die Eltern schon Klebstoff geschnüffelt haben !

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