Klimafragen: Weltenrettung gegen den Rest der Welt

(Symbolbild:Shutterstock

Es ist ein gewaltiges Drama, welches Deutschland mal wieder bevorsteht. Kein anderes Land in Europa begibt sich so dermaßen plump und gegen jede Vernunft auf Sonderwege und trampelt diese breit wie die Deutschen. Das letzte Jahrhundert war hierzulande geprägt von politischem Wahnsinn, irrsinnigen Exzessen und diktatorischer Bevormundung der Bevölkerung. NS-Epoche, DDR – deutsche Sonderwege werden dabei stets von elitären Spießern und mächtigen Gesinnungszirkeln vorgegeben, welche sich offenbar in allen denkbaren Gewändern wohlfühlen: Links, Rechts, Ökolinks. Lang lebe der Extremismus!

Eine äußerst seriöse und respektable Initiative namens „Klimafragen.org“ hat sich gegen den aktuellen Wahnsinn der Deutschen gewendet und bemüht sich quasi auf den letzten Metern die nächste große nationale Katastrophe noch abzuwenden. Unter diesem Label „Klimafragen“ sind jetzt Wissenschaftler, Unternehmer, Publizisten und andere renommierte Persönlichkeiten den Kernfragen der so genannten „Energiewende“ und den politischen Maßnahmen gegen den angeblich menschengemachten Klimawandel nachgegangen, und das zur Abwechslung einmal unideologisch; sie haben selber geforscht, gefragt, hinter die Kulissen einer oft nicht einmal mehr pseudowissenschaftlichen Debatte geschaut. Die Ergebnisse sind erschreckend.

Zur Abwechslung mal unideologisch

Die Initiatoren halten in einer gemeinsamen Erklärung nun erstmal fest, daß ihre „Klimafragen“ tatsächlich auch von der Bundesregierung beantwortet wurden – womit man offenbar nicht gerechnet hatte. Daher konnte die Aktion nun offiziell abgeschlossen und bewertet werden – kurz vor der (in dieser Frage wohl richtungsweisenden) Bundestagswahl. Die Bilanz ist bitter: „Unser Anfangsverdacht, dass die Entscheider nicht ausreichend wissen, was sie tun, hat sich leider bestätigt. Unsere abschließenden drei Feststellungen gelten unabhängig davon, ob man der These vom menschgemachten Klimawandel und eines drohenden Klimanotstands folgt oder nicht.“ Soviel Seriosität auch im Abgang der Aktion ist enorm wichtig – wird doch inzwischen jeder in diesem Land, der auch nur einen Millimeter vom politisch korrekten Mainstream „hochwohlgeborener“ Regierungsoffizialität abweicht, massiv bekämpft, beschimpft, denunziert, an den politschen Rand gedrängt, zensiert und – wenn möglich – aus beruflichem Umfeld aussortiert.

Zu den engagierten Initiatoren, welche nun ein möglicherweise historisches Dokument vorlegen, gehören etliche bekannte Namen, welche von jeglicher politischer Verruchtheit befreit sind. So unter anderem der bekannte Schriftsteller und Jurist Carlos A. Gebauer, der Physiker Prof. Dr. Dr. Wulf Bennert, der Mathematiker und Publizist Johannes Eisleben, der Unternehmer und Publizist Robert von Loewenstern – und interessante Damen mit bekannten Viten, wie die Bürgerrechtlerin und Publizistin Vera Lengsfeld sowie die Journalistinnen Birgit Kelle und Anabel Schunke. Zahlreiche Unternehmer, Vorstände, Wissenschaftler sind noch dabei, ebenso auch – etwas überraschend – der Deutsche Arbeitgeber-Verband, der in dieser Form reichlich spät auf dem politischen Schachbrett auftaucht.

Essentials auf Grundlage von Befragungen

34.006 wahlberechtigte Unterstützer haben sich in das hoch interessante Frage-Anwort-Game eingeklinkt und – gegen den Strom bzw. Mainstream – mitgemacht. Wer die Hintergründe ausführlicher studieren möchte, der wird auf der Webseite der Initiative fündig. Für alle anderen hier nun die drei wichtigsten Essentials auf Grundlage der Recherchen und Befragungen im Original, und ungekürzt:

  1. Wir halten es für unverantwortlich, eine ganze Gesellschaftsordnung umbauen zu wollen, ohne dass verlässliche, transparente und falsifizierbare Klimamodelle vorliegen. Solange das nicht der Fall ist, sind allenfalls Anpassungsmaßnahmen verhältnismäßig und gerechtfertigt.
  2. Wir halten es für unverantwortlich, Maßnahmen einzuleiten, die ganze Wirtschaftszweige zerstören und damit auch den Sozialstaat gefährden, ohne dass es messbare Auswirkungen aufs Weltklima hätte, aber gleichzeitig nichts gegen den massiven und häufig sogar steigenden CO2-Ausstoß anderer Staaten zu unternehmen.
  3. Wir halten es für unverantwortlich, eine umfassende Dekarbonisierung anzustreben und dabei nicht nur auf die sauberste, effizienteste und stärkste Energiequelle zu verzichten, nämlich die Kernenergie, sondern auch gleichzeitig Technologien zur Abscheidung, Speicherung, Nachnutzung von CO2 aus Kohle- und Gaskraftwerken abzulehnen.

So ehrenwert dieser Versuch eines rational begründeten, nichtideologischen und aufgeregt vorgetragenen Debattenbeitrags auch ist, so wenig ist leider zu erwarten, dass dieser Gehör findet. Und nach der Wahl am Sonntag wird dies vermutlich noch unwahrscheinlicher.

3 KOMMENTARE

  1. Trampel trampeln nun einmal alles nieder. Ich sage, einmal Prolet, immer Prolet. Der Chinese sagt, man kann aus seinem Schweineohr kein Seidentäschchen machen. Wir haben beide recht.

  2. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Leider wird sich der Deutsche nie ändern – ob rechter oder linker Faschist, er bleibt ein Faschist.

    • Dies ist – pardon – eine sehr unkluge, wenn nicht sogar dümmliche Bemerkung. Deutsche Geschichte und damit Deutsche gibt es seit rund 1200 Jahren. In dieser Zeit haben wohl eher andere in der neueren Geschichte – Engländer, Franzosen und dann US-Amerikaner – Teile der Welt erobert und nach ihren Vorstellungen – also ihrem Wesen – beherrscht. Insbesondere letztere sahen und sehen sich noch berufen, überall „Demokratie“ zu verbreiten, also die Welt nach ihrem Wesen zu gestalten. Nur so: besonders liebevoll ging das nicht vor sich. Ebenso brutal wurde versucht, den Kommunismus/Sozialismus auszubreiten. Diese Leutchen wollten – und wollen sicherlich heute noch – die klassenlose Gesellschaft errichten. Dazu gehören sicherlich auch Deutsche. Deutsche Kommunisten/Sozialisten als Faschisten zu bezeichnen, zeugt von wenig Geschichtskenntnis. Auch war der Nationalsozialismus kein Faschismus wie ihn Mussolini begründet hat.
      Es ist ein ideologischer Sieg der Kommunisten/Stalinisten, daß heutzutage politische Gegner als „Faschisten“ gebrandmarkt werden. Offenbar wird es so Klein-Hänschen bereits in der Schule beigebracht.

      Zur eigentlichen Sache.
      Das Verhalten der Deutschen während des Nationalsozialismus ist im wesentlichen nachvollziehbar. Im Jahr 1932 gab es 6 Millionen Arbeitslose – dies waren Menschen, denen es wirklich dreckig ging. Im Jahr 1938 gab es keine Arbeitslosigkeit mehr. Wenn Ihnen diese Aussage irgendwie verdächtig sein sollte, dann lesen Sie das Buch des israelischen Wirtschaftshistorikers Avraham Barkai (Das Wirtschaftssystem des Nationalsozialismus, Fischer Taschenbuch 1988, Originalausgabe, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1977). Also warum sollte ein Deutscher, dem es 1938 wirtschaftlich deutlich besser ging als 1932, gegen die Regierung eingestellt sein? Dazu ein Zitat eines Briten:
      “Man mag heute darüber sagen, was man will: Deutschland war im Jahre1936 ein blühendes, glückliches
      Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt –
      verliebt in Hitler… Und sie hatten allen Grund zur Dankbarkeit. Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen
      und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht. Er hatte den Deutschen ein neues Bewußtsein ihrer
      nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt.”
      Sefton Delmer, britischer Chefpropagandist während des Zweiten Weltkrieges in seinem Buch “Die
      Deutschen und ich”,- Hamburg 1961, S. 288
      Waren die Deutschen also „rechte Faschisten“? Ich denke nicht. Hierzu fällt einem Karl Marx ein. Das Sein bestimmt das Bewußtsein.

      Das Bewußtsein der heutigen Restdeutschen – ebenso wie jenes der Franzosen und Italiener – ist natürlich wiederum durch das Sein bestimmt. D.h. durch die Tatsache, daß sie überzeugt davon sind, daß der Staat – der Impf-Staat – immer noch für ihr materielles Auskommen und ihre Gesundheit sorgt. Dies erklärt die aktuelle Haltung der Deutschen. Ist dies verwunderlich? Ein Brandmarken als „Faschist“ ist fehl am Platz.
      Der Kampf um Freiheit, Gesundheit und Sicherung der materiellen Lebensgrundlagen muß offensiv, offensiver als bislang, erfolgen. Möglicherweise müssen allerdings erst die materiellen Lebensgrundlagen – durch ungenügende wirtschaftliche Versorgung oder höhere Todesraten infolge der Impfung – ins Wanken geraten, damit eine deutliche Bewußtseinsänderung bei uns und in den Nachbarländern eintritt.

      Nochmals: Leute als „Faschisten“ zu bezeichnen, ist nicht hilfreich.

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