Klimahysterie: 2007 wagte die Bundesregierung noch wissenschaftlichen Widerspruch

Klimawandel und Erderwärmung (Foto:Shutterstock)

Wohldosierte Panikmache wegen der angeblich menschgemachten und drohenden Klimaapokalypse sind heute allgegenwärtig. Kein Tag vergeht, an dem nicht vor dem Weltuntergang durch Erderwärmung gewarnt, immer extremere Maßnahmen dagegen gefordert werden. Dabei fällt auf, dass zwei Aspekte fast immer ausgeblendet werden: Erstens wird die Überbevölkerung als Hauptursache nicht gesehen und es wird nicht anerkannt, dass jede noch so drastische, „nachhaltige“ Veränderung der Lebens- und Konsumgewohnheiten zwingend durch die weitere unvermeidliche Bevölkerungsexplosion überkompensiert wird, so das Ressourcenvernichtung irgendwann selbst dann droht, wenn die Menschheit „null-emissiv”, also auf Steinzeitniveau, leben würde und der große sozialistische Verzicht (um den es hier eigentlich geht) noch so konsequent und autoritär durchgesetzt würde  – einfach deshalb, weil ab 10 oder spätesten 15 Milliarden Menschen der Planet an sein Limit gerät (wobei Klima dann die geringste Sorge sein dürfte).

Und zweitens werden womöglich per Saldo günstige Effekte der Erderwärmung, ob menschgemacht oder nicht, nicht konzediert: Durch mehr Niederschläge begrünte Wiesen und mehr Fruchtbarkeit, mehr nutzbare Flächen in einstigen Schnee-, Vereisungs- oder Permafrostregionen. Warmzeiten waren immer auch wirtschaftliche und kulturelle Blütezeiten, die Angst galt stets neuen Eiszeiten. Heute jedoch ist immer gleich hysterisch vom „Hitzetod“ die Rede.

Unterm Hitzetod geht nichts mehr

Insbesondere eine zunehmend bildungsferne, irrational programmierte Jugend wird durch die gezielt und permanent von Medien, Politik und Bildungseinrichtungen geschürte Hysterie weiter verängstigt und meint, sich in immer extremeren Bewegungen engagieren zu müssen – bis hin zum Terrorismus -, weil sie sich als „letzte Generation“ wirklich an der Schwelle des Untergangs wähnt und daraus das Recht ableitet, die imaginäre Katastrophe mit allen Mitteln abwehren zu dürfen. Diese zunehmend zwanghafte Wahrnehmung dominiert bei vielen so sehr ihren Lebensalltags, dass sie sich kaum noch anderen Themen widmen. Es ist nicht mehr so ähnlich wie in einer Sekte; es ist eine Sekte.

Doch auch die etwas Älteren unter uns sind inzwischen dermaßen dauerberieselt und gehirngewaschen, dass sie sich kaum noch an Zeiten zurückerinnern können, in denen der öffentliche Debattenraum noch eine heilsame kritische Distanz gegenüber den Klimaalarmismen pflegte. Das Thema war zwar auch damals schon bekannt, doch es war noch lange nicht Grundlage einer globalistischen politischen Agenda mit Unfehlbarkeitsanspruch. Tatsächlich ist es noch gar nicht allzu lange her, dass selbst die deutsche Regierung und ihre Bundesbehörden noch Bollwerke der Vernunft gegen den quasireligiösen New-Age-Klimahype darstellten – damals, vor rund 15 Jahren, als ihre Unterwanderung und Gleichschaltung durch Kaperung von Aktivisten noch in weiter Ferne lag.

Als deutsche Bundesbehörden noch objektiv waren

Dass dem tatsächlich so war und damals, sogar bereits unter Angela Merkel, Objektivität und Nüchternheit die politische Einstellung zum Klimathema prägten, zeigt ein aufschlussreicher Blick ins Archiv – auf einen Beitrag des WDR-Magazins „Monitor” vom 1. März 2007. In dem schon immer ultralinken Propagandavehikel wurde von der damaligen Moderatorin Sonia Mikich zwar ebenfalls auf die vermeintlich drohende Klimakatastrohe verwiesen und die Untätigkeit von Industrie und Politik angeprangert; im Bericht selbst allerdings wurde dann eine Stellungnahme der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zum UN-Klimareport auf- und angegriffen, die von einer völlig anderen Grundhaltung der Fachbehörden zum Klimawandel zeugte, als man sie heute mantraartig von jedem Politiker – über alle Zweifel und Kritik erhaben – zu hören bekommt: Die Behörde mit Sitz in Hannover war damals nämlich zu dem Schluss gekommen, die Klimaerwärmung sei „kein globales, sondern ein regionales Phänomen“. Der Eisverlust sei „nicht bewiesen“, und nicht etwa Industrieabgase, sondern maßgeblich die Sonne sei hauptverantwortlich für die Erwärmung.

Logisch, dass dem WDR schon damals solche Expertenschlüsse zuwider waren – weshalb er sie dem Klimahysteriker Mojib Latif zum Abschuss freigab (jener Latif, der 2000 sinngemäß erklärt hatte, im Jahr 2020 würden Kinder in Europa nicht mehr wissen, was Schnee ist). Dieser tönte in „Monitor“ dann wie gewünscht, die Argumente der Behörde seien „schlicht falsch“. Man könne heute „eindeutig nachweisen, dass die Erderwärmung global stattfindet“, sich das Eis und die Schneegebiete „dramatisch zurückziehen“ und dass das CO2 „nicht infolge von Sonnenaktivität so massiv angestiegen ist, sondern infolge der Verbrennung der fossilen Brennstoffe, also durch uns Menschen.

Mojib Latif schon damals unverbesserlich

Genüsslich zitiert der Beitrag sodann auch noch die Reaktion des Umweltministeriums auf die Einschätzung der Behörde, die diese als „regelrecht peinlich für die Bundesregierung“ bezeichnet und sogar allen Ernstes eine Entschuldigung gegenüber den „internationalen Fachleuten der UN-Klimakonferenz“ gefordert hatte.

Was Latif dann weiter behauptete, kommt dem schon recht nahe, was heute – in Zeiten der „follow the science”-Diskursabwürgung – jeder zu hören bekommt, der auch nur leiseste Zweifel an der menschgemachten Klimaerwärmung vorbringt: In der 2007er-„Monitor”-Ausgabe fährt er weiter fort, die Argumente der Bundesanstalt seien jene der „sogenannten Skeptikerargumente, die weltweit von bestimmten Lobbygruppen benutzt werden, um die internationale Klimaforschung zu diskreditieren.“ Es sei „eine Schande“, dass eine dem Wirtschaftsministerium unterstehende Behörde „die gesamte internationale Klimaforschung in den Dreck zieht.“ Auch der Klimaforscher Christian Dietrich Schönwiese wurde hinzugezogen, um der Behörde zu unterstellen, sie wolle „die Industrie“ (die bei „Monitor” schon damals an allem schuld war) vor Belastungen durch Ökosteuern schützen.

Hochmanipulativ und diffamierend

Damals zeigte die erste Groko-Bundesregierung unter Merkel jedoch durchaus noch einen Willen zur Selbstbehauptung und nahm den Fehdehandschuh auf: Das Wirtschaftsministerium stellte sich schützend vor seine Behörde und teilte „Monitor” mit, man behalte sich vor, auch in Zukunft „wissenschaftliche Meinungen in einen wissenschaftlichen Diskussionsprozess einzubringen.“ Wenngleich das Ministerium gehorsam einräumte, den Klimawandel „mehrheitlich” für menschengemacht zu halten, zeugt dies doch von einer damals noch existierenden Bereitschaft zu Ergebnisoffenheit der Forschung und staatlicher Selbstbehauptung gegenüber Agenda-Journalisten und weltanschaulichen Radikalen. Heute, über 15 Jahre später, wäre selbst eine solche Stellungnahme nicht mehr möglich, oder sie geriete zum Riesenskandal.

In einem hat sich seither aber nichts geändert: Der in seinem gesamten Tenor hochmanipulative und diffamierende „Monitor”-Bericht diente erkennbar schon damals alleine dem Zweck, Kritiker der Klimaideologie als unverantwortliche Ignoranten bloßzustellen, auch wenn es 2007 aber noch schwache Versuche gab, dieser Lawine sachliche Gegenpositionen entgegenzustellen. Heute geben die Latifs – egal wie oft sie von der Realität widerlegt wurden und sich ihre Panikprognosen als haltlos erwiesen – weiterhin unangefochten den Ton an, und Kritiker sind endgültig zu „Leugnern”, zu gemeingefährlichen Ignoranten und Parias stigmatisiert worden.

6 Kommentare

  1. wenn ein Regime keine Zukunft mehr hat, entfernt es sich von der Realität und steigert sich immer mehr in Lügen, dann Gewalt und Terror !
    Wir sind heute in der Endphase – es geht nicht um Realität, sondern darum, das Volk noch einige Zeit mittels Psychoterror, Lügen – und wie die Kanzlerin der Herzen schon erklärt hat – mit Gegenwind und wie der Cum-EX gerade erklärt hat, mit Gewalt ohne rote Linien unter Kontrolle zu halten.
    Und dann haben sie neu die Hoffnung, sich das Volk mit eugenischen Maßnahmen über die mRNA-Spritze so zurecht zu schnitzen, daß es kontrolliert und gesteuert werden kann. Diese Überlebenshoffnung erklärt dann auch die schon religiöse Inbrunst der Spritzenreklame. Sie wissen genau, daß es ihre letzte Chance ist, weiter am Futtertrog zu bleiben und zu überleben, denn sie taugen in einer zukunftsorientierten Lebensgemeinschaft zu nichts !

  2. man muss sich schämen deutscher dummdepp zu sein…

    ich sage seit monaten schon wenn ich unterwegs bin:
    ich komme aus österreich…

    dann wird man wenigstens nicht dümmlich belächelt, als wenn man deutschland sagt…

    die dümmsten am ruder
    die cleversten beim abzocken
    und die dümmsten , wir, beim arbeiten für andere.

  3. Der Unsinn mit der angeblichen Überbevölkerung ist genauso ein NWO-Great-Reset-Mythos wie die gesamte restliche Klima-Idelogie. Überbevölkerung gibt es nur lokal, etwa in Städten wo die Infrastruktur nicht mit Wachsum der Einwohnzahl mitgehalten hat. Auch Regionen und sogar ganze Länder können zeitweise übervölkert sein allerdings auch dort nur genau solange, bis die Infrastruktur entsprechend ausgebaut ist – was natürlich nicht automatisch und von allein passiert. Der Erde selbst ist nicht übervölkert und wird es auch in absehbarer Zeit nicht sein, hier könnte auch ein Mehrfaches der jetzigen Weltbevölkerung leben. Auch Ressourcen werden nicht „vernichtet“, denn letztlich geht es nur um Energie. Davon steckt ein großer Teil bereits in der Erde und der Rest kommt von der Sonne. Möglicherweise gehen uns irgendwann mal die fossilen Brennstoffe aus (sofern diese überhaupt „fossil“ sind!), aber alles andere wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Menscheit überdauern.

    Den Mythos „Überbevölkerung“ hat eine kleine Elite geschaffen, für sie reicht es aus, wenn genug Menschen auf der Welt sind, um ihrer Bedürfnisse zu befriedigen oder ihre Kriege zu führen. Eine große Bevölkerung hingegen ist schwer zu kontrollieren und will frecherweise auch noch Land haben.

  4. kleiner Joke am Rande,
    unsere Getränkehersteller klagen aktuell über zu wenig CO2…,
    weil das als Nebeneffekt aus der Produktion von Ammoniak entsteht, was wiederum für die Herstellung von Düngemitteln benötigt wird. Wegen Sanktionen und des hohen Gaspreises wird aber weniger Düngeemittel produziert. Könnte also bald kein Sprudel mehr geben. Co2-Krise mal anders…

  5. Die ganze Klimapanik wird von der Politik nach Kräften geschürt, um so Panik zu verursachen und damit von weitaus größeren Problemen abzulenken. Um beispielsweise von der Frage abzulenken, warum die Bundesregierung tatenlos zusieht, dass der deutsche Sozialstaat von Menschen aus armen Ländern regelrecht überrannt wird. Momentan steht diese Frage nicht zur Debatte, nur um in Bälde bald ganz oben zu stehen. Nämlich dann, wenn die Sehnen des Sozialstaates, die in fatalem Übermaß konfiszierte Arbeit der anderen, endgültig reißen.
    Unter der schon immer weniger glänzenden Oberfläche ist das Land furchtbar ausgebrannt.

  6. „Durch mehr Niederschläge begrünte Wiesen und mehr Fruchtbarkeit, mehr nutzbare Flächen in einstigen Schnee-, Vereisungs- oder Permafrostregionen. Warmzeiten waren immer auch wirtschaftliche und kulturelle Blütezeiten, …“

    Und nicht vergessen in dem Zusammenhang, wer ein wenig von Biologie versteht: CO² ist für die Pflanzen geradezu ein Wachstums- und Nährstoff: Photosynthese!

    Wer das CO² reduziert, entzieht den Pflanze ihre Lebensgrundlage.

    Aber in diesem irren Staat werden ja auch ganze urwüchsige Wälder für die verfluchten „Windräder“ abgeholzt …..

Kommentarfunktion ist geschlossen.