Klimaklaps oder Klimakollaps? Von Wetterfröschen und Wetterzauber

Klimaklaps oder Klimakollaps? Von Wetterfröschen und Wetterzauber

Funktionsalarmist und System-Klimaknallfrosch Sven Plöger (Foto:Imago)

Ich habe die Erklärung für die globale Erderwärmung gefunden: Es gibt nachweislich eine Korrelation zwischen der Anzahl und Häufigkeit von Veranstaltungen rund um den Christopher Street Day (CSD) einerseits und dem Anstieg der Temperaturen andererseits. Hamburg, Berlin und Köln sind Hochburgen des CSD. Hamburg verzeichnete 2025 eine Rekord-Großparade. Aber auch andere Metropolen, ja sogar Kleinstädte ziehen inzwischen nach und wollen beim Spektakel dabei sein. Bei so vielen heißen Jungs und Mädchen und Zwischengeschöpfen dort muss sich das Klima ja erwärmen! Meine Studie ist natürlich streng wissenschaftlich und faktenbasiert. Der Zusammenhang lässt sich nicht leugnen.

Vereinfacht gesagt: Die Klimawissenschaft funktioniert auf Grundlage ganz ähnlicher Modelle und (Schein-)Korrelationen. Ich bekam kürzlich, eher zufällig, das Buch des Meteorologen Sven Plöger mit dem Titel “Zieht Euch warm an, es wird heiß” in die Finger. Plöger sagt nicht nur das Wetter im Fernsehen an; er ist auch gern gesehener Gast in Unterhaltungssendungen und Talkshows. Gern tritt er auch mit Dr. Eckart von Hirschhausen auf, einem anderen Akademiker, der sich ganz dem Klimawandel verschrieben hat und unter anderem bei “Das Quiz” (damals mit Frank Plasberg), bei “Riverboat”, bei Markus Lanz, Maischberger, “Hart aber Fair”, der NDR-Talkshow “3 nach 9” und vielen weiteren Formaten wiederholt zu Gast war beziehungsweise ist.

Von Kurven zur verbogenen Realität

Hier und überall darf Plöger mit einem Lächeln dann, völlig unwidersprochen, seinen systemtreuen Klima-Unsinn verbreiten. Ja, er macht schon viel Spaß und ist ein lustiger Zeitgenosse! Nett sieht er ja aus, das muss man ihm lassen. Es klappt allerdings nicht immer, da offenbar eine Propaganda-Veranstaltung bei der “Klimawoche Bielefeld” 2020 vom Ozonloch gefressen wurde. Offiziell haben null teilgenommen, einer war interessiert. Das dürfte nachhaltige Depressionen beim Vortragenden hinterlassen haben. Deshalb möchte ich Herrn Plöger hier eine Plattform bieten und sein “hochwissenschaftliches” Buch etwas näher beleuchten.

Das Thema “Klimawandel” interessiert mich schon seit einigen Jahren. Ich war eigentlich völlig unvoreingenommen, stellte aber schnell fest, wie spannend dieses Buch für mich wird und das nicht im positiven Sinne, denn Sven Plöger gibt sich schon auf den ersten Seiten zahlreiche Blößen und lässt wirkliche Unabhängigkeit vermissen.
Es beginnt schon bei der Kurve im Vorwort. Die Kurve am unteren Rand der ersten Seiten suggeriert, dass das Klima auf der Erde immer stabil war und erst seit der Industrialisierung die Temperaturen ansteigen. Das ist aber absolut nicht so. Denn Eiszeiten und Warmzeiten gab es auf der Erde mehrfach. Und schaut man ganz genau hin, so bewegt sich die Temperatur im genannten Zeitraum bei Plöger innerhalb einer Schwankung von einem Grad (!). Es sind aber insgesamt arge Zweifel an der Datenlage zur Kurve angebracht, zumal Plöger die Quelle nicht offenlegt.

“Populisten, die tölpelgleich durch die Welt irrlichtern”

Es reicht ein Blick auf offizielle Daten und Kurven zu Temperaturveränderungen der Erde, um zu erkennen, dass Plögers Daten nicht stimmen können. Darin sieht man, dass es die meiste Zeit auf der Erde wesentlich wärmer war als heute. Professor Horst Malberg, ehemals Leiter des Instituts für Meteorologie an der Freien Universität Berlin, stellt in einem Vortrag klar, dass es, wenn man den Zeitraum seit der kleinen Eiszeit im 16./17. Jahrhundert betrachtet, ein ständiges Auf und Ab bei den durchschnittlichen Temperaturen gab. Es ist also völlig normal, dass sich die Temperaturen auf der Erde ändern und beachtlichen Schwankungen unterliegen.

Des Weiteren propagiert Plöger eine Überlegenheit westlicher Wissenschaft. Seinen Vorschlag, Kritiker zu ignorieren beziehungsweise sie – sofern es sich dabei um Politiker handelt –nicht zu wählen, widerspricht jeder wissenschaftlichen Betrachtung. Es handelt sich um pure Ideologie im Sinne der links-grünen Sekte. Dabei vergisst Plöger völlig, dass Wissenschaft schon immer gerade vom Disput, von These und Gegenthese lebt, und zwar so lange, bis ein ultimativer Beweis erbracht ist. Statt dieses Grundprinzip zu würdigen, beschimpft Plöger in seinem Buch Kritiker als „Populisten, die tölpelgleich durch die Welt irrlichtern„.

Unzulässiger Schluss

Auch sein konstruierter Gegensatz zwischen Alt und Jung stimmt nicht. Plöger schlägt einen Generationenpakt vor, der darauf beruht, dass die Alten ihr umweltschädliches Verhalten ändern sollen, so wie es die Jüngeren fordern, und sich im Gegenzug das Wohlverhalten der Jüngeren verdienen sollen. Tatsächlich ist nachgewiesen, dass die Älteren umweltbewusster handeln als die unter 30-Jährigen. Seine Recherche ist also auch hier ungenau. Auch die Frage, ob man es mit langfristigem “Klima” oder bloßem Wetter zu tun hat, beantwortet Plöger äußerst unscharf – mit einer Sicht auf die Jahre 2017 bis 2020. Natürlich zieht er den unzulässigen Schluss, dass dies der Kategorie Klima zuzuordnen sei. Dabei wird “Klima” im engeren Sinne – wissenschaftlich seit jeher eigentlich unbestritten – definiert als das “Durchschnittswetter“ (oder genauer als die statistische Beschreibung in Bezug auf den Mittelwert und die Variabilität relevanter Größen) über einen Zeitraum von Monaten bis zu Tausenden oder Millionen von Jahren. Eine klassische Periode, wie sie die World Meteorological Organization (WMO) definiert, beträgt 30 Jahre. Die relevanten Größen sind meistens Oberflächenvariablen wie Temperatur, Niederschlag und Wind. Außerdem gilt: “Klima im weiteren Sinne ist der Zustand des Klimasystems, einschließlich einer statistischen Beschreibung.

Es ist wohl wahr, dass es weltweit zu einem Anstieg der mittleren Temperaturen gekommen ist. Aber “spielt” unser Klima deshalb wirklich “verrückt”? Natürlich nicht. Die Schwankungen innerhalb der letzten zweitausend Jahre waren teils gravierender als heute, und es ist auch nicht wahr, dass sich Veränderungen “noch nie in diesem Tempo” ereignet haben. Auch hier genügt ein Blick auf die Temperaturkurven. Klimaveränderungen gab es schon immer auf der Erde. Das ist der Normalzustand.

Ozonloch, Sommerloch und anderer Kram

Selbst der Weltklimarat (IPCC) erklärt diese Schwankungen wie folgt: „Das Klimasystem ist ein gekoppeltes, nichtlineares chaotisches System. Daher ist die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich“ (zitiert nach IPCC TAR, Working Group I: “The Scientific Basis”). Trotzdem versuchen sogenannte Klimawissenschaftler oder gutgelaunte Wetterfrösche wie Plöger, sich Modellrechnungen zu bedienen, die das Klima “vorhersagen” wollen –siehe etwa Plögers Kurvenverlauf am Ende seines Vorwortes. Er führt gleich drei Modellrechnungen an – obwohl diese immer auf Annahmen beruhen und ihre Aussagekraft deshalb äußerst fraglich ist, weil man an den Parametern so lange drehen kann, bis ein zuvor festgelegtes Ergebnis passt.

Wenn sich aber das Klima chaotisch und nicht linear verhält, wie wollen wir es dann für eine Periode von mindestens 30 Jahren oder teils viel länger voraussagen? Plöger versucht, das Klima allen Ernstes bis 2100 vorherzusagen, obwohl sich selbst das Wetter mit höherer Sicherheit allenfalls für drei Tage vorhersagen lässt (das müsste ein Meteorologe eigentlich wissen). Grundsätzlich kann man das Klima mit Genauigkeit nur vergangenheitsbezogen betrachten. Alle langfristigen Vorhersagen und Modelle sind hingegen unseriös und bedeuten nichts anderes als einen Blick in die Glaskugel.

Wissenschaftlicher Anstrich

Um dem Ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, bemüht Plöger die Physik und unbewusst auch die Chemie, ohne diese zu nennen: Er vergleicht den Zusammenhang zwischen Chlor (eigentlich gemeint sind die Fluorchlorkohlenwasserstoffe, FCKW) – und dem Ozonloch mit CO2-Ausstoß und globaler Erwärmung. Im Gegensatz zu FCKW kam CO2 aber schon immer in unserer Atmosphäre vor; 0,04 Prozent CO2 sind in der Luft, davon produziert die Natur 96 Prozent. Nur der winzige Rest, also vier Prozent, ist anthropogen. Vier Prozent von 0,04 Prozent bedeuten einen CO2-Anteil von 0,0016 Prozent an der Atmosphäre, anders gesagt: Der CO2-Ausstoß des Menschen ist nur für einen CO-Anteil von 0,0016 Prozent an der Atemluft verantwortlich. Hauptbestandteile der Luft sind Stickstoff (78,08 Prozent) und Sauerstoff (20,95 Prozent), während wir bei CO2 also von einem Spurenstoff in kaum messbarer Menge reden.

Dieses CO2 ist übrigens auch in keiner Weise toxisch, sondern im Gegenteil die Lebensgrundlage unserer Pflanzenwelt. Aus der Erdgeschichte, also klimahistorisch, sind weitaus höhere Konzentrationen von CO₂ bekannt, die mit einer enormen Biodiversität und geradezu explodierendem pflanzlichen und tierischen Leben einhergingen. Hingegen weist die Erdatmosphäre, verglichen mit früheren Epochen, gegenwärtig eine vergleichsweise geringe CO₂-Konzentration auf. Bezeichnenderweise widerspricht Plöger sogar ein Kollege, der MDR-Wetterprophet Thomas Globig, was CO2 als angebliche Ursache des Klimawandel anbelangt: Hier ein kurzes MDR-Video von vor zehn Jahren, also aus einer Zeit, als man so etwas noch senden durfte.

Wenn sich “99 Prozent der Wissenschaftler” einig sind…

Als Beweis seiner Thesen stellt Plöger fest, dass sich “99 Prozent der Wissenschaftler” einig seien, “dass der Mensch erhebliche Auswirkungen auf das Klima-Geschehen hat”.
Diese oft zitierte Posse ist ein Märchen, das man gern weitererzählt. Aber zunächst einmal sind es nicht 99, sondern nur 97 Prozent, die diese Einigkeit angeblich erzeugen; selbst hier ist Plöger also unwissenschaftlich und unpräzise. Und dann sind diese 97 Prozent das Ergebnis der Studie des Kognitionspsychologen John Cook aus dem Jahr 2013, die gezielt die tatsächliche Datenbasis der Studie verschleierte und eine irreführende Zusammenfassung der Ergebnisse lieferte. Denn Cook hat einfach sämtliche Enthaltungen in seiner Erhebung ignoriert und damit alle Wissenschaftler, die sich nicht eindeutig festlegen wollten oder konnten, aus der Rechnung herausgenommen. Das waren in diesem Fall 67 Prozent (!) der befragten Wissenschaftler.

Durch diesen Taschenspielertrick bezogen sich die Ergebnisse schließlich nur noch auf rund 33 Prozent der Gesamtstichprobenmenge. Daraus wurde dann  die bis heute zitierte (oder sogar, siehe Plöger, verfälschte) Aussage abgeleitet, dass die “überwältigende Mehrheit” – nämlich 97 Prozent – der Wissenschaftler einen menschgemachten Einfluss am Klima anerkennen würde. Die Einzelheiten zu diesem Skandal kann man unter anderem hier nachlesen. Dass Plöger diesen Schwindel unerwähnt lässt und sich auf ihn sogar als Beweis des “Konsens-Dogmas” beruft, ist bezeichnend.

Wird der Klima-Vatikan die Klimaskeptiker rehabilitieren?

Doch nehmen wir einfach einmal an, es wären sich tatsächlich 97 Prozent aller Wissenschaftler darüber einig, dass der Mensch für die gegenwärtigen Klimaveränderungen verantwortlich ist. Dann wirft dies immer noch die Frage auf, welchen Wert diese Einigkeit hätte. Dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei und sich die Sonne und alle Sterne um sie drehen, davon waren noch im Mittelalter viele Gelehrte überzeugt (manche glaubten sogar daran, wie einige Verirrte auch heute wieder, dass die Erde eine Scheibe sei). Erst Kopernikus erkannte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Und selbst das war lange nicht die vorherrschende Meinung: Galileo Galilei wurde noch 1632 von der Katholischen Kirche gezwungen, der Theorie von Kopernikus abzuschwören, und anschließend lebenslang der Aufsicht der Inquisition unterstellt. Erst 360 Jahre später, 1992, wurde er vom Vatikan rehabilitiert.

Was damals die Inquisition war, ist heute der Weltklimarat (IPCC), und der moderne Ablassbrief nennt sich “CO2-Zertifikat”; ansonsten hat sich in Sachen Dogmatik und reiner Glaubenslehre nicht viel geändert. Es wird wohl wieder 400 Jahre dauern, bis die Klimakirche die Klimaskeptiker rehabilitiert. Dabei ist es äußerst verwegen, sich darauf zu berufen, dass die meisten Wissenschaftler einer bestimmten Ansicht sind, und dies zum Beweis der Richtigkeit zu erheben. Fast immer waren es einzelne Außenseiter, die eine Theorie infrage stellen und sich dadurch dem Shitstorm einer breiten Öffentlichkeit aussetzen. Viele hielt – und hält – dies sogar davon ab, ihre abweichenden Erkenntnisse zu veröffentlichen, da soviel Offenheit oftmals mit beruflichen Nachteilen einhergeht. Dabei liegt gerade in der Auseinandersetzung, im offenen Disput, das Potential für neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Hitzeschutzpläne für vulnerable Gruppen

Wenn man als Politiker im Gespräch bleiben will, muss man sich unsterblich machen. Genau das dürfte Ex-Gesundheitsminister Lauterbach angetrieben haben, als er uns einen “Hitzeschutzplan” und jährlich einen “Hitzeaktionstag” verordnete. Nach Corona fand sein autoritärer Retterkomplex im Klimawahn ein neues Steckenpferd. Ich muss an dieser Stelle vorsichtig sein, was ich schreibe, da der Begriff „Dürre im Kopf“ bereits vergeben und zu einer Straftat mutiert ist. Der “Hitzeschutzplan” jedenfalls hat zum Ziel, Hitzeschutz in allen Lebensbereichen, aber auch in den Bundes- und Ländergesetzen zu verankern, um Deutschland in den nächsten Jahren hitzeresistent zu machen. Da bin ich aber froh, dass sich unsere Regierenden solche Sorgen um uns machen und dem Klimawandel trotzen!

Vielleicht könnte es aber auch notwendig werden, die Hitzeschutzräume zu beheizen; doch selbst das würde für die hiesigen Schildbürger keinen Widerspruch zum Klimawandel darstellen, dem statistisch gesehen die Richtung ja völlig egal ist. Schaut man sich die Sterbestatistik an, so versterben gerade in den Sommermonaten wesentlich weniger Menschen als in den Wintermonaten. Wozu also dieser Budenzauber? Es geht einfach um das Märchen vom menschgemachten Klimawandel und um das Schüren von Angst vor selbiger.

Das Problem der globalen Verblödung ist dringlicher

Und wem das immer noch nicht reicht, der kann sich ja Sven Plögers Buch zulegen (ich habe noch eins zu verschenken – an Selbstabholer). Spätestens dann weiß jeder genau Bescheid, warum wir Milliarden gegen die “globale Erderwärmung” im Sand versenken. Allerdings wäre das Geld doch besser eingesetzt, würden wir es gegen die globale Verblödung verwenden. Denn wir werden die Entwicklung des Klimas nicht aufhalten – es sei denn, wir könnten den Lauf der Zeit anhalten. Dann aber wären wir wohl Gott höchstpersönlich.

Für alle, die dennoch Angst vor der globalen Erwärmung haben, zum Abschluss ein Trostpflaster: Es gibt Forscher, die ab 2030 eine deutliche Abkühlung der Erde prognostizieren (etwa Valentina Zharkova von der Northumbria Universität in Newcastle). Natürlich ist deren Prognose genauso “sicher” wie die der drastischen Erderwärmung…

26 Antworten

  1. Eine einfache Frage: Wie kommt die Kohle in die Erde? Die Kohle, so hat man uns in der Schule gesagt, waren einmal Bäume, die durch Naturkatastrophen in die Erde versenkt wurden. Wenn das stimmt, dann brauchte es viel CO2, damit die Bäume wachsen konnten. Dann ist der Anstieg des CO2 ein uraltes Phänomen, was übrigens durch Eisbohrkerne bestätigt wurde. Wie wäre es, wenn sich die sogenannte Klimawissenschaft auch mit astronomischen Fragen (Einwirkung der Sonne) beschäftigen würden. Das kann man aber wohl nicht verlangen. Astronomie ist zu anstrengend, weil zu schwierig. Klima-Palaver ist viel einfacher und man kann die Leute damit leicht bezirzen.

    1. Die Wälder von vor Millionen Jahren haben sich in Höhlen tief unter den Ozeanen und den Wüsten begeben, um dort zu Öl zu werden.
      Die Bäume, die es nicht dorthin geschafft haben, sind unterwegs zu Kohle versteinert.

      Das ist zwar großer Bullshit aber glauben kann man es, wenn man blöd genug ist.
      😂

    2. Du sprichst von der Braunkohle. Die ist biotisch. Das ist ein fossiler Energieträger.
      Die Steinkohle ist abiotisch. Sie gehört zum Kohlenwasserstoffkreislauf, ist also nicht fossil.

      Alles beginnt im Erdinneren.
      Kohlenstoff und Wasserstoff steigen auf. Dazu kommt dann noch später der Sauerstoff, der sich mit dem Wasserstoff verbindet. Übrig bleibt Kohlenstoff.
      Methan -> Erdgase -> Erdöle -> Erdpeche -> Steinkohle -> Diamant ->.

      Erdöle und die Erdgase gehen uns nie aus, denn sie werden immer wieder neu gebildet. Bei deren Verbrennung entsteht CO2 und Wasser. Lebenswichtig für alles Leben auf Erden. Vor allem für die Pflanzen. Auch die Stickoxide werden umgewandelt und für die Pflanze verfügbar gemacht.
      Im Erdöl leben Mikrolebewesen. Je mehr, desto wertvoller und energiereicher ist das Öl. Petroleum hat keine. Schweröl wimmelt davon. Schweröl ist das teuerste Öl.

  2. Ich behaupte einfach mal, daß es gar nicht genug Daten gibt, um eine globale Durchschnittstemperatur für irgendeine Zeit der Erdgeschichte präzise anzugeben. Soll ich z.B. annehmen, daß die Daten einiger Eisbohrkerne in der Antarktis exakt einen Mittelwert wiedergeben, den man bei allen anderen, die man nehmen könnte, auch vorfinden würde? Ich bleibe dabei: die Datenlage ist insgesamt viel zu gering.

    1. Eine globale Durchschnittstemperstur ist wozu gut?
      Ist es in den Tropen dann zu heiß und in den polaren Zonen zu kalt?
      Das ist es doch sowieso!

      Diese Fixierung auf irgendwelche Durchschnittswerte finde ich völlig bescheuert.

  3. @Klimaklaps oder Klimakollaps?
    einfach nur Natur – die allerdings von bösartigen Plündererbanden zu Plünderung der gutgläubiger und vertrauensseliger Menschen mißbraucht wird !
    Fast so, als würden sie den abendlichen Sonnenuntergang, den morgendlichen Sonnenaufgang, Vollmond und Neumond, Sommer und Winter den Menschen vorwerfen und sie zu gegenleistungslosen Ablaßzahlungen und Geschäften zwingen !
    Ach ja – ich will damit Rothschild und seinen politischen Dienern keineswegs Ideen für neue Geschäftsmodelle liefern !

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  4. @Wenn sich “99 Prozent der Wissenschaftler” einig sind
    das ist natürlich gut – wäre das ein Argument, würden wir noch in Höhlen leben, denn auch da waren sich 99% einig. Es war erst einmal einer, der entgegen Mainstream, Haltung und Meinung sich auf einer Wiese ein festes Haus baute und nicht mehr in die Höhle zurückkehrte, wo die alten Höhlenverwalter dann schnell ihre Macht verloren, als die Mitbewohner erst einmal verstanden, das Haus besser ist als Höhle.

    1. Wissenschaft ist, was Wissen schafft.
      Dabei ist jede Erkenntnis stets nachprüfbar und führt immer zu demselben Ergebnis.

      Mehrheitsdenken ist unwissrnschaftlich.
      Wenn eine Mehrheit davon überzeugt ist, daß der Mond aus Käse sei, ist er es dann auch?
      „Pffrrz!“

  5. Die ganzen Klimamodelle kann man schlicht in die Tonne treten. Warum ist das so? Ganz einfach, weil Klima auf sehr vielen Parametern beruht, wie z. B. Sonneneinstrahlung (W/m²), Dauer der Sonneneinstrahlung, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Art und Ort der Erdoberfläche (Wüsten, Gebirge, Wälder, …). Nicht mal Hochleistungscomputer sind in der Lage mit allen Einflussparametern nichtlineare Gleichungssysteme (sic!), d. h. die berechneten Ausgangsgrößen sind wieder Eingangsgrößen, daraus sinnvolle „Klimavorhersagen“ für die Zukunft zu berechnen. Selbst Wetterprognosen, welche über 3 Tage hinausgehen, sind bereits mit einer hohen „Unschärfenrelation“ versehen!

    Und CO2 mit ca. 0,04 Vol.-% als Luftbestandteil mit dem Referenzwert 1 als Treibhausgas gegenüber anderen Treibhausgasen – der s. g. GWP-Wert lässt grüßen – und mit einem natürlichen nicht beeinflussbaren Vorkommen von über 90 % ist schon mal außen vor. Sinkt der CO2-Wert unter 0,02 Vol.-% ist kein Pflanzenwachstum (Photosynthese) mehr möglich, d. h. das gesamte Leben auf der Erde erlischt.

    Carpe diem.

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    1. „Klima auf sehr vielen Parametern beruht, wie z. B. Sonneneinstrahlung …“

      Darauf beruht das Wetter.

      Das Klima ist nur eine Zahl des durchschnittlichen lokalen Wetters über einen Zeitraum von mindestens 10956 Tagen oder halt 30 Jahren.
      Ohne Klima gibt es Wetter, aber ohne Wetter kein Klima.

      1. Danke für Ihre Info. Also ohne Wetter kein Klima! D. h. um das Klima „zu retten“ ist das Wetter von Menschenhand demnach so zu ändern, dass es im Mittel – z. B. über 30 Jahre – den (politischen) Vorgaben entspricht.

        In diesem Zusammenhang stellt sich für mich somit die Frage, mit welchen (technischen) Mitteln das Wetter so beeinflusst werden kann die „Klimaziele“ mittel- bis langfristig zu erreichen?

        Die einfachste Lösung dieses Problems wäre meiner Meinung nach weitere Messstationen zur Erfassung der „Wetterparameter“ in dafür prädestinierte Orte so aufzustellen, dass das gewünschte Ergebnis sich von selbst einstellt. Wenn das nicht funktionieren sollte, besteht immer noch die Möglichkeit mit s. g. „closed source“ EDV-Programmen bei der Datenerfassung und -verarbeitung die Datenauswertung so zu manipulieren, dass die an die „grünen Umweltfaschisten“ kommunizierten Werte in ihr Weltbild passen.

        Carpe diem.

  6. Plöger ist wie die „Himmelskomiker“ ein „Wetter- und Klimakomiker“! Darüber hinaus GEZ-Abhängiger des klimaapokalyptischen ÖRR! Es muss zwangsläufig „wärmer“ werden, jedoch nicht durch CO2 sondern bedingt u. a. durch die „Umlaufbahn der Erde um die Sonne“ (Milankovic-Zyklus: Exzentrizität!)! In diesem genannten Zyklus nähert sich die Erde immer mehr einer maximalen Kreisform, das bedeutet, bei jedem Umlauf erhält die Erde optimale Sonnenenergie (im Gegensatz zu einer „elliptischen Umlaufbahn)! Das muss sich „positiv in Richtung Wärme“ auf das Wetter der Erde auswirken!

  7. Guter Artikel, vor allem letzte Aussage, man sollte etwas gegen die zunehmende Verblödung unternehmen. Früher war ich der Meinung, dass 75% total verblödet sind, heute würde ich sagen, die Rate liegt bei 85%. Werte sind nicht wissenschaftlich ermittelt, sondern durch Umfeldermittlung erworben.

    1. Ich veranschlage die Verblödungsrate bei 90% plus. Diese meine Einschätzung ist streng hochwissenschaftlich und faktenbasiert.

  8. Gähn!! (betrifft nicht den Autor, sondern das Thema)

    Die Wetternachrichten des Herrn Plöger tue ich mir schon lange nicht mehr an. Der Mann ist unerträglich in seinem Sendungsbewußtsein.

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  9. Gibt es den immer noch ? Seit Jahren schaue ich nur noch phasenweise fern und das 1.,2.,3. schon gar nicht mehr.
    Aber reichlich alimentiert hält sich so etwas wohl über Jahre, egal welchen Dünnxxxf er verbreitet. Ich bin der Meinung, dass diesen Minderleistern viel zu viel Raum gegeben wird…..auch hier auf der Ansage.

  10. Ich liebe die Sonne und die Hitze, meine kleine Schwester bevorzugte eher die „Sommerfrische“. Deshalb fühlte ich mich als Gymnasiast in Rio so wohl, während sich meine Schwester über die Rückkehr nach Europa freute. Im Mordosten Btrasiliens frösteln die Leute nachts, wenn die Tremperatur unter 21 Grad geht. Das habe ich miterlebt. Ich friere dabei nicht. Doch Tages-Termperaturen von 30 bis 35 Grad empfinde ich als angenehm. Und überraschenderweise gab es bei solchen Tempraturen in Brasilien keine Hitzetoten. Ohnehin gibt es nach meiner Kenntnis generell mehr Kältetote als Hitzetote.

    1. Ob Hitze einigermaßen verträglich ist oder nicht, hängt stark davon ab, es sich um feuchte (=schwüle) oder trockene Hitze handelt.
      Vor Jahren habe ich mal zusammen mit einem Afrikaner während des Hochsommers im Gartenbau zusammengearbeitet. Dabei konnte ich feststellen, daß er unter der hiesigen schwülen Hitze genauso litt wie wir Einheimischen.

  11. Das Klima ist nur ein aus lokalen Wettern über einen Zeitraum von mindestens 10956 Tagen ermittelter Durchschnitt.

    Das Klima ist eine Zahl. Eine Durchschnittszahl. Gemittelte Zahl.

    Wenn man jetzt das Wort Klima durch Zahl oder durchschnittliche Zahl ersetzt, dann haben wir eine Zahlenkatastrophe, eine Zahlenkrise, eine durchschnittliche Zahlenkrise, eine durchschnittliche Zahlenkatastrophe.

    Zahlen können weder wärmer noch kälter werden.

    Ganz schlimm … wir werden alle an durchschnittlichen Zahlen sterben. Nun, durch irgendwas müssen wir sterben, dann halt durch Zahlen, statt durch Krebs.

  12. Plöger hat ab 2010 die Vorherrschaft des Wetters über Kachelmann erlangt. Kachelmann wurde wegen Verleumdung 2010 regelrecht abgeschossen, aber später freigesprochen. Kachelmann war schon einige Jahre zuvor dem MSM ein Dorn im Auge, weil er sich an damalige Verirrungen über das Wettergeschehen nicht beteiligte. Seine nette Art Wetter zu erklären löste im System Unbehagen aus . Der Plöger ist zwar Diplom-Metrologe, war aber im öffentlich Auftreten 100% systemkonform, arrogant und bösartig und seine immer mehr abstrakten Behauptungen über menschengemachtes Klima sind unerträglich – aber er passt zur Intension des Rotfunks. Plöger gehört zu der Sekte, die rechtzeitig auf dem Zug aufsprangen, wie man mittels Klimaargumentation und Verdrehungen ein ganze Imperium der Abzocke aufbaute. Es geht in der Klimadiskussion nur um eines: Wie kann man dem Menschen eine Schuld am Klimawandel zuweisen und diesen Schuldkult zu klingende Münze machen… Beispiel CO2 – Steuer, abartig kriminell! Aber Plöger ist genau der Durchpeitscher. Darum wird er gern TV-Rotfunk in den Sabbersendungen hofiert – um ihn warm zu halten.

    1. Dafür hat sich Kachelmann nie wieder von der Demütigung des Verfahrens und der Anschuldigungen erholt.

      Man muß nur lesen, was für einen bösartigen Rotz er heute so raushaut.
      Vielleicht ist es aber auch Anbiedern.

  13. Dabei geht’s doch nur darum die Menschen zu verblöden und das Geld aus der Tasche zu ziehen. Blöd halt wenn man dumm ist wie der Massendeutsche.
    Also Kernkraftwerke machen gar kein CO2.

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