
Dem “Zeit”-Feuilletonisten Peter Kümmel ist aufgefallen, wie sehr sich das offizielle Gedenken in Deutschland verschoben hat. Nicht mehr primär Politiker und Historiker stehen am bei Mahnveranstaltungen am Rednerpult, sondern Figuren aus Unterhaltung, Schauspiel und Popkultur: Sportmoderator Marcel Reif bereits 2024 im Bundestag, Schauspieler Matthias Brandt 2025 in Plötzensee, jüngst Komiker Hape Kerkeling in Buchenwald und “Prinzen”-Sänger Sebastian Krumbiegel in Mittelbau-Dora; vier Namen, die man lange mit Sport, Rollen, Pointen und Liedern verband, aber nicht mit Staatsritualen.
Gerade diese Verschiebung wird als Quelle ihrer vermeintlichen Autorität gefeiert: Die Redner, konstatiert Kümmel, wirkten „aus ihrem üblichen Zusammenhang gerissen“, eben nicht als Funktionsträger, sondern als Menschen, die sich „beim Wort nehmen lassen“. Die Frage ist: Was bedeutet es kulturpolitisch, wenn die Republik ausgerechnet in ihren heikelsten Erinnerungsritualen auf Prominenz setzt – und warum geschieht es gerade jetzt?
Reif und Brandt: Zwischen Sakralrede und Entlastung
Kümmel beschreibt Reif als idealen Moderator „für den schönen Unfug des Lebens“, nämlich den Fußball – und dann eben als Redner der Holocaust-Gedenkstunde im Bundestag, mit seinem Vater Leon im Zentrum. Das ist mehr als ein biographischer Kontrast; es ist ein medienkulturelles Signal: Die Republik borgt sich Glaubwürdigkeit aus der Welt der massenmedialen Vertrautheit. Reif steht für ein Publikum, das nicht im Seminarraum sozialisiert wurde. Seine Autorität kommt aus der Populärkultur – und genau deshalb lässt sie sich politisch aufladen. Die Gedenkrede wird zur Gegenfigur der Talkshow: nicht Debatte, sondern moralische Verdichtung. Wo Institutionen als kalt wahrgenommen werden, soll der populäre Sprecher Wärme liefern.
Brandt wiederum sprach in Plötzensee zum 20. Juli über die Lebenswege seiner Eltern; die Frage „Was hätte ich damals getan?“ formulierte er als “lebenslange Begleitfrage”. Hier liegt die Pointe nicht im Pathos, sondern im psychologischen Dreh: Gedenken wird zur Selbstprüfung, Moral zur Biographiearbeit. Der jüngste Sohn von Ex-Bundeskanzler Willy Brandt nennt den Kohl-Satz von der „Gnade der späten Geburt“ eine „Entlastungserzählung“, der er nicht folgen könne. Das ist typisch für die neue Erinnerungsform: Sie verschiebt Schuldfragen in Pflichtfragen. Das Politische wird privatisiert – ins Gewissen – , aber sofort wieder politisiert – als Handlungsauftrag. Aus Erinnerung wird Norm: Wer sich entlastet, versagt.
Hape Kerkeling: Buchenwald als Bühne der „Pflicht der späten Erkenntnis“
Kerkelings Rede rahmt Kümmel explizit über das Motiv des Schweigens: Der Großvater Hermann, das „bleierne Schweigen“, der Versuch, die Familie vor dem Grauen zu schützen. Dann die scharfe Wendung: Es gebe keine „Gnade der späten Geburt“, sondern „nur die Pflicht der späten Erkenntnis“. Kerkeling bindet diese Pflicht unmittelbar an Gegenwartsalarm: Er stehe dort, weil ihn die „aktuelle politische Entwicklung“ alarmiere; wer heute wegschaut oder denen applaudiere, die Geschichte „umschreiben“ wollten, mache sich mitschuldig. Die “Welt” fasst Kerkelings Rede als Warnung vor „Schlussstrich“-Mentalität, Gedächtnisverlust, Menschenverachtung und gesellschaftlicher Spaltung zusammen; “Bild” und andere betonen zusätzlich, dass er die Gegenwart ausdrücklich alarmierend deutete und das „Nie wieder“ in eine tägliche politische Pflicht übersetzte. Hier wird die vorgebliche Erinnerungsrede dann endgültig zur politischen Intervention. Der Ort des Gedenkens wird nicht nur als Mahnmal, sondern als Tribunal der Gegenwart aktiviert.
Und genau hier beginnt das eigentliche Problem. Denn Kerkelings Auftritt gewinnt seine Autorität aus einer Konstellation, die in der Öffentlichkeit kaum noch kritisch geprüft wird: aus der Mischung von biographischer Betroffenheit, populärer Vertrautheit und moralischer Unangreifbarkeit. Der Entertainer erscheint nicht als politischer Akteur, sondern als scheinbar unverdächtiger Überbringer eines Erbes. Eben deshalb wirkt seine Intervention stärker als die Rede eines Ministers oder Funktionärs. Sie kommt nicht als Ideologie, sondern als Menschlichkeit daher. Und genau das macht sie kulturpolitisch so wirksam. Der populäre Sprecher verwandelt politische Rahmung in Gewissenston.
Neue Sakralform des Politischen
Aus konservativer Perspektive muss man hier auf einem Unterschied bestehen, den der heutige Gedenkbetrieb systematisch verwischt: Zwischen Erinnern und Aktivieren liegt ein kategorialer Abstand. Es ist das eine, eine Familiengeschichte des Widerstands würdig zu vergegenwärtigen; es ist etwas anderes, aus ihr ein gegenwärtiges Tribunal zu machen, in dem Schweigen, Zweifel oder politische Abweichung bereits unter Mitschuldverdacht geraten. Aus der Rede über das Schweigen der Vorfahren wird ein Imperativ der Gegenwart, und „Sprechen“ meint dann nicht mehr bloß Erinnern, sondern Positionieren. Kerkelings Auftritt war insofern nicht einfach „bewegend“, sondern exemplarisch für die neue Sakralform des Politischen.
Der Komiker wird zum Gewissensredner, die Familiengeschichte zur moralischen Lizenz, der Gedenkort zur Bühne legitimierter Gegenwartsansprache. Man darf das nicht mit persönlicher Unaufrichtigkeit verwechseln. Gerade darin liegt die Raffinesse des Modells: Die Authentizität des Vortragenden wird nicht trotz, sondern wegen seiner Popularität zur politischen Ressource. Die Republik bevorzugt heute nicht den distanzierten Deuter, sondern den emotional beglaubigten Ersatzzeugen.
Sebastian Krumbiegel: Pop-Appell gegen die „vermeintliche Alternative“
Noch deutlicher tritt die Logik bei Sebastian Krumbiegel hervor. Die aktuelle Berichterstattung zum Gedenken in Mittelbau-Dora zeigt ihn als Musiker, Autor und antifaschistischen Mahner, der vor „reaktionären“ und antisemitischen Entwicklungen warnte und ausdrücklich erklärte, solche Tendenzen kämen nicht nur aus extrem rechten, sondern zunehmend auch aus konservativen Kreisen. Die Stiftung Mittelbau-Dora selbst führte ihn als Redner und musikalischen Begleiter der Gedenkfeier; die “Welt” betonte seine Warnung vor „reaktionären Entwicklungen“.
Damit verschiebt sich das Gedenken noch einen Schritt weiter. Während bei Kerkeling immerhin die biographische Linie über den Großvater erhalten ist, tritt bei Krumbiegel das popmoralische Rollenprofil selbst an die Stelle historischer Erfahrung. Er erscheint nicht als familiär gebundener Erinnernder, sondern als professioneller Haltungsproduzent. Seine Funktion ist nicht Zeugenschaft, sondern Gesinnungsverstärkung: Populäre Stimme plus moralischer Imperativ plus Gegenwartsadressat. Krumbiegel begründet sein öffentliches Sprechen mit der Angst, in die Lage der Großmutter zu geraten, die das Unheil kommen sah und daher schwieg. Das ist der archetypische Mechanismus der neuen Erinnerungskultur: Schweigen ist die Ursünde, Sprechen ist Pflicht – und Sprechen meint nicht mehr bloß Erinnern, sondern Positionieren. Dass dem Ganzen ein historisch ebenso schiefer wie alarmistischer Vergleich zugrunde liegt, bleibt unerwähnt.
Geschichte wird zum Legitimationsreservoir aktueller Gesinnungspolitik
Gerade deshalb wirkt Krumbiegels Auftritt aus rechtsintellektueller Sicht besonders problematisch. Denn wo der Popmusiker das Erinnerungsritual übernimmt, wird Geschichte in ein Format überführt, das von Wiedererkennung, Affektsteuerung und publizistischer Anschlussfähigkeit lebt. Der Sänger spricht nicht in erster Linie, um historische Tiefenschärfe zu gewinnen, sondern um moralische Eindeutigkeit zu erzeugen. Wenn dabei „reaktionär“ und „konservativ“ nahezu bruchlos in die Zone des Verdächtigen gerückt werden, zeigt sich der eigentliche Mechanismus: Das Gedenken dient nicht mehr nur der historischen Vergegenwärtigung nationalsozialistischer Verbrechen, sondern wird zur diskursiven Sortiermaschine der Gegenwart.
Das ist der kritische Punkt: Nicht weil man die Warnung vor Antisemitismus oder autoritären Versuchungen zurückweisen müsste, sondern weil hier ein Erinnerungsformat entsteht, das politische Differenz nur noch unter moralischem Hochdruck verhandelt. Wer in dieser Kulisse spricht, spricht rasch „über“ die Toten, tatsächlich aber „gegen“ die Lebenden. Die Geschichte wird zum Legitimationsreservoir einer aktuellen Gesinnungspolitik. Der Auftritt des Popstars ersetzt den argumentativen Streit durch symbolische Überlegenheit.
Kultur als Spiegel
In den USA, so Kümmel, hätten sich Comedians und Late-Night-Stars zu moralischen Instanzen entwickelt; dem Populismus in der Politik antworte der populäre Künstler, „indem er unverstellt handelt“. Damit ist das Feld markiert: Politik und Unterhaltung spiegeln einander. Der Staat braucht Gesichter, die „glaubwürdig“ wirken. Die Künstler wiederum gewinnen Rang, indem sie sich aus der Rolle lösen und als Gewissenssprecher auftreten. In dieser Hinsicht ergänzen sich Kerkeling und Krumbiegel auf beinahe ideale Weise: Der eine verkörpert die sentimental beglaubigte Authentizität, der andere die aktivistische Haltungsroutine. Der eine bindet das Publikum über Familiengeschichte und Schweigemotiv, der andere über die bekannte Geste des antifaschistischen Popappells. Beide zusammen illustrieren die neue Architektur des offiziellen Gedenkens: Es sucht weniger historische Erkenntnis als morali-sche Resonanz. Es will nicht primär erklären, sondern affizieren. Es will nicht Distanz erzeugen, sondern Zustimmung.
Das aber ist ein kulturelles Alarmsignal. Denn je stärker das Staatsritual auf Pop-Autoritäten setzt, desto deutlicher zeigt sich, dass die politische Klasse dem eigenen institutionellen Ernst nicht mehr traut. Sie borgt sich Glaubwürdigkeit, Wärme und Pathos aus der Unterhaltungsindustrie, um ihre Erinnerungspolitik gegenwartsfähig zu halten. Was als Demokratisierung des Gedenkens erscheint, ist in Wahrheit oft seine Mediatisierung. Nicht der bessere Gedanke setzt sich durch, sondern die wirksamere Figur. Denn wenn das Erinnerungsritual zunehmend auf Prominenz setzt, ist das ein Symptom institutioneller Schwäche: Politik traut sich keine tragfähige Bindungskraft mehr zu. Historische Wahrheit wird nicht mehr durch Autorität des Amtes, sondern durch Autorität der Persona erzeugt. Der Redner ist nicht legitim, weil er ein Mandat hat, sondern weil er „authentisch“ wirkt. Der moralische Kredit der Unterhaltung wird ins Staatsritual verschoben.
Gedenken als Gegenwartskampf
Das Problem ist nicht, dass Reif, Brandt, Kerkeling oder Krumbiegel zu solchen Anlässen sprechen. Das Problem ist die Logik, die daraus ein Modell macht: Gedenken wird zum Gegenwartskampf. In dem Moment, in dem Erinnerung zur unmittelbaren Handlungsanweisung gegen politische Gegner wird, verliert sie einen Teil ihrer zivilisierenden Kraft. Sie wird schärfer, aber auch enger. Sie wird weniger historisch und mehr tagespolitisch. Und je politischer sie wird, desto eher produziert sie das, was sie verhindern will: Lagerbildung, Abwehrreflexe, Trotz. Die Autorität dieser vier Redner begründet Kümmel ausdrücklich damit, dass sie „nicht im eigenen Namen sprechen“, sondern als Stellvertreter derer, die nicht mehr sprechen können. Das ist ein starker Gedanke – und zugleich ein gefährlicher Hebel. Denn Stellvertretung kann aufklären – sie kann aber auch immunisieren. Wer als Stellvertreter spricht, steht schnell über dem Widerspruch. Und wo Widerspruch nicht mehr möglich ist, beginnt Moralpolitik.
Am Ende bleibt eine unbequeme, aber zentrale Wahrheit: Wenn die Republik ihre wichtigsten Rituale zunehmend an Pop-Autoritäten delegiert, ist das als Zeichen zu deuten, dass sie ihre Erinnerungspolitik nur noch als Erregung und Bekenntnis organisiert.
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19 Kommentare
Tja, was könnte uns das sagen?
Der Michel muss ständig die Schuldkeule auf die Birnen bekommen, damit er klaglos am zahlen gehalten werden kann!
ich kann diese Scheixx welche vor hundert Jahren geschehen ist nicht mehr hören. Und es interessiert mich auch nicht. Und ich lasse mir von keinem Idioten irgendetwas aus dritter Hand erzählen, da ich aus einer Stadt, ca. 30 KM von Auschwitz entfernt komme!
Es ist erschreckend lesen zu müssen, dass der wirkliche Holocaust, (6 Mio. ermordete Juden von 1933 – 1945) bei der jüngeren Generation unbekannt ist. Die Politiker für Bildung/Schulen haben versagt: Diese Zeit wird heute im Geschichtsunterricht ausgeklammert. Der neue judenfeindliche Trend wird von den Linken gefördert und ist Ursache der Hetzkampagnen gegen Israel. Die täglichen hinterhältigen Angriffe palästinensischer Terrororganisationen gegen die Israelische Bevölkerung werden bestritten oder schön geredet.
Der heutige Anti-Semitismus im Westen hat einen und nur einen Namen: die Heimsuchung des „Arabischen Frühlings“, mit offenen Grenzen per Einladung und NGO-Schiffskonvois in West EU eingefallen ist. Das wird von Medien mit allen wüstesten Anprangerung jeder/jedem, der diese Tatsache auch nur wagt anzusprechen. Wo fliehen heute jüdische Bevölkerungen: aus F, DE, S, genau dort, wo man es zuliess, dass Kabul, Bagdad und Damaskus in Parallelgesellschaften sich breitmachte. Die linken Täter sind unter uns….!!
Ich bin Jahrgang 1950. In meinem Geschichtsbuch von 1966 standen genau 4 Zeilen über die Zeit von 1933-45 drin.
Schon da wunderte ich mich, wieso es keine Aufklärung über diese Zeit gab, wo der Krieg doch schon über zwanzig Jahre zu Ende war?, Heute bin ich mir sicher, das erst eine schöne Geschichte erfunden werden musste , damit der Michel immer am zahlen gehalten werden konnte. Und man sieht es doch an der heutigen Politik, wir wollen immer den Gutmenschen spielen und das in allen Belangen. Aber dazu wird der Deutsche von allen Seiten und insbesondere von dieser Politik, ausgepresst!
Schon wieder Holocaust?
Allmählich wird’s lästig.
👎
Und in der Woche mindestens x Filme über Adolf im GEZ Zwangs Lügen TV!
Was mich bis heute immer wieder wundert ist, Adolf fuhr in einem offenen Wagen zu seinen Reden und das an tausenden von Menschen vorbei. Heute brauchen die politischen Gutmenschen aber dicke gepanzerte Autos. Wie kann das sein, da sie doch so gut sind?
Diese ARSCHLÖCHER hatten ihre 15 Minuten of Fame. Die sollten die Fresse halten und in Rente gehen.
Weimer forderte „Kulturkampf“ um das Hermannsdenkmal: Windräder werden die Statue nun um 163 Meter überragen
„Noch im letzten Jahr erklärte Wolfram Weimer, um Orte wie das Hermannsdenkmal müsse die politische Mitte „Kulturkämpfe führen“. Nun werden im Teutoburger Wald neben der Kolossalstatue des siegreichen Arminius, auch bekannt als Hermann der Cherusker, sieben Windkraftanlagen gebaut. Sie überragen die Statue um bis zu 163 Meter. Dazu äußerte sich Weimer bisher allerdings nicht.
Es war mal wieder so ein überschäumender Moment Wolfram Weimers. Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Hermannsdenkmals im vergangenen Jahr sprach der Kulturstaatsminister von der „Faszination des Hermann-Mythos“ und der „Liebe zur Freiheit“ als „Hermanns Vermächtnis“.
Arminius sei als „großer Nationalheld“ für ihn so etwas wie ein „Robin Hood der Deutschen“, legte Weimer einen Monat später bei ntv noch einmal nach. Und deshalb dürfe die AfD „sich den jetzt nicht holen“. Denn dann wäre er nämlich „weg“ und gehöre „nicht mehr der politischen Mitte“. Wir müssen „diese Kulturkämpfe führen“, so Weimer.
Hermann der Cherusker mit Regenbogenfahne
Nur eine Woche nach Weimers Fernsehauftritt präsentierte der Landesverband Lippe die Cherusker-Statue auf Instagram, wie sie eine Regenbogenfahne in der Hand hält. Sieben weitere Monate später beginnen nun Rodungsarbeiten im Teutoburger Wald. Sieben Windkraftanlagen sollen fünf Kilometer entfernt des Denkmals gebaut werden.“
https://nius.de/politik/weimer-kulturkampf-hermannsdenkmal-windraeder-teutoburger-wald
„Nicht schweigen“, „Gesicht zeigen“ usw. Was haben diese Komiker eigentlich zu den Corona-Maßnahmen, zur Verteilung gefährlicher und nicht-immunisierender Experimentalgebräue und zur Hetz- und Ausgrenzungskampagne gegen „Impfverweigerer“ gesagt?
Ich zumindest nehme für mich den Anspruch wahr und es ist meine Würde ,die ich mir niemals nehmen lassen werden,
mein Glauben ist frei, so frei, wie Gott selbst. Und wer mir einen/seinen Glauben aufzwingen will, der hat schon seine Maske fallen gelassen. Ich kann Gott erkennen und er will dass ich ihn erkenne, so wie er mich erkennt.
Dogmen können auch fallen!
All diese „Künstler“ und „Schauspieler“ hätten im 3. Reich genauso den Arm hochgereckt und 88 gerufen.
Wer vom System abhängig ist wird sich keine eigene Meinung leisten.
Allerdings sollten sich diese „Experten“ erst mal richtig informieren, bevor sie der Bevölkerung mit ihren
Behauptungen auf den Geist gehen.
Mit solchen „Showeinlagen“ ist weder dem Gedenken, noch den Opfern geholfen.
Politik „borgt sich Glaubwürdigkeit, Wärme und Pathos aus der Unterhaltungsindustrie, um ihre Erinnerungspolitik gegenwartsfähig zu halten.“
Richtig insoweit, als „Politik“ infolge mittlerweile institutionalisierter Komplettverlogenheit keinerlei Glaubwürdigkeit mehr besitzt, und noch weniger moralische Integrität. Wo politische Korruption Normalität ist, schrumpft eben auch Ansehen auf 0. Allerdings geht es nicht um Erinnerungspolitik, sondern die Herrschaft des politischen Narrativs, das zunehmend zum Ladenhüter wird. Und dafür braucht es dann halt neue Werbefiguren.
Und genau da kommen diejenigen als Ersatzautoritäten in Spiel, die bislang durch ihre mediale Präsenz dem Publikum die abhanden gekommenen Eigenschaften suggerieren. Glaubwürdigkeit, moralische Integrität, Wärme. Oder platter formuliert: „Testimonials“ mit Reichweite. Also genau DIE Funktion, für die die Industrie diese Typen auch in der Werbung bezahlt.
Als wie kritisch das betrachtet wird, zeigte sich bei „Corona“, wenn allzu bekannte „Testimonials“ die „falsche“ Einstellung bekundeten und sich den mRNA-Dreck nicht verabreichen lassen wollten. Dieselbe Medienmaschine, die diese Leute vorher stets feierte, wurde sofort zur Vernichtungsmaschine, um zu verhindern, dass prominente „Testimonials“ in die falsche Richtung genau das bewirkten, wofür sie sonst bezahlt werden.
Das Ganze hat nur einen Haken. Integrität demonstriert und belegt sich eben dadurch, dass man NICHT billigen Gratismut aufbringt oder gar dafür bezahlt wird, das verlogene staatstragende Gesülze abzusondern, für das das Politikerpack zu Recht verachtet wird.
Zwischen einem Kerkeling und einer Nena liegen in der Hinsicht Welten. Auch zwischen einem Krumbiegel und „dem Wendler“, egal was man von deren musikalischen Wirken hält.
Der Korrupte Selensky ist auch Entertainer und Komiker. Nur mal so angemerkt.
Wenn die Erinnerung an die Grauen des Nationalsozialismus von der herrschenden linksradikalen Politkaste genutzt wird, um sich im Amt zu halten, wird Erinnerungskultur missbraucht und pervertiert. Das da im Artikel sind die „Weisen“ aus Nietzsches Zarathustra, die auf ihrem Eselchen den Politikern vorwegreiten, um den Landeslisten-Mächtigen mehr Geltung zu verschaffen und denen den Boden zu ebnen.
Man hat sie gezielt eingesetzt, weil sie alle den Schuldkult bedienen.
Den Einsatz von sogenannten „Berufsfremden“ in politische Angelegenheiten zeugt auch vom Willen zur Gleichschaltung unter die (einzig) richtige Gesinnung in dieser unserer Staatssimulation.
moin
ja aber der krumme beagel ist daoch ein lupenreiner und schlagfertiger antifaschist, im feinen bomberjäckchen
und szene typischen(schlag?) ringen an seinen wurstfingerchen!
gugg: https://www.volksfreund.de/imgs/28/2/2/6/1/6/3/4/5/5/tok_1d248982d7d967bebb7a00c735a90055/w1536_h1107_x1796_y1294_krumbiegel-df3d4b04d41cf65c.jpg
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mfg
Roosevelt-Preis: Selenskij erhält Auszeichnung für Freiheiten, die er abgeschafft hat
https://rtde.press/kurzclips/video/277481-roosevelt-preis-selenskij-erhaelt-auszeichnung/
von 2006 Archiv:
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Lang leben die toten Juden!
Von Henryk M. Broder
…Nun haben tote Juden nicht erst seit gestern in Deutschland Konjunktur, die Deutschen lieben tote Juden, je toter sie sind, umso mehr mehr werden sie geliebt: am 27. Januar, am 9. November und auch mal zwischendurch bei der Woche der Brüderlichkeit. Mit den lebenden Juden ist es eine andere Sache, die werden ermahnt, nicht zu unfairen Mitteln zu greifen und sich nicht allzu heftig zu wehren, wenn sie angegriffen werden. ….
https://www.achgut.com/artikel/lang_leben_die_toten_juden/
…wo er recht hat,hat er recht!
Und dies auch seit Jahrzehnten in Bezug zur Shoah!
Zu dem Andenken da, äusser ich mich nicht weiter!
da man Politiker nicht mehr von solchen Laberköpfen unterscheiden kann ist es wurscht wer die Laudatio hält, oder?
Nur ein weiteres Zeichen für die verkommenheit dieser Welt