Kommunismus in Dauerschleife: Wohin die Reise geht

Die Gespenster der Geschichte kriechen wieder hervor (Foto:Pixabay)

Kommunismus und Sozialismus scheinen eine saugeile Marketing-Strategie anzuwenden, vergleicht man sie mit anderen gescheiterten Projekten. Nehmen wir einmal an, ein Automobilkonzern hätte einen selbstfahrenden PKW entwickelt, der in der Praxis seinen Fahrer immer wieder vor die Wand fährt, der Wagen hätte im Nu einen schlechten Ruf in der Öffentlichkeit und müsste vom Markt genommen werden. Selbst wenn die Firma in einer groß angelegten Kampagne beteuern würde, die nächste Generation dieser PKW führe nun sicher und störungsfrei, verlöre sie rasant an Kunden: Das Vertrauen wäre weg. Der Vergleich ist so abwegig nicht, denn jeder kommunistisch oder sozialistisch geführte Staat wurde bisher wirtschaftlich komplett vor die Wand gefahren – und hier sind noch nicht einmal die gesellschaftlichen Auswirkungen bedacht: Meinungskontrolle, Verhaftungen, Einschüchterung von Kritikern. Als Produkt wäre der Kommunismus ein totaler Flop und müsste vom Hersteller schon wegen Kundengefährdung zurückgerufen werden. Zumal es sich nicht um ein einmaliges Versagen handelt. Warum verkauft sich die Idee trotzdem noch so gut? Wie ein Spielsüchtiger immer wieder sein Geld in den Automaten steckt, weil er sich den dicken Jackpot erhofft, sind Anhänger der Marx’schen Lehre stets zu einem Neuversuch bereit. Sowohl notorischer Spieler als auch Marxist sind überzeugt, nun endlich das richtige „System“ gefunden zu haben, mit dem sie richtig abräumen können.

Würde ich für Deutschland die Wiedereinführung der Monarchie fordern, hielte man mich bestenfalls für ein wenig verschroben (ja, ich gebe es zu, ich mag das Prunkvolle und Glitzernde der Königshäuser). Schlimmstenfalls rutschte ich in die Kategorie „Reichsbürger“ und dürfte mich der Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes erfreuen. Der Blick nach Großbritannien zeigt jedoch, dass dort alles mit demokratischen Dingen zugeht: Die Bürger wählen frei ihr Parlament, es herrscht Meinungs- und Pressefreiheit, um letztere ist es dort wahrscheinlich sogar besser bestellt als in Deutschland. Dennoch käme kein ernstzunehmender Politikwissenschaftler auf die Idee, man solle es noch einmal mit den Hohenzollern versuchen.

Internationales Sendungsbewusstsein

Zu unser aller Glück ist auch der Nationalsozialismus als sicherer Weg in den Untergang erkannt. Allerdings beschäftigt sich heute kaum noch jemand mit dessen Strukturen, sondern nur noch mit Einzelaspekten, die sich zur Diffamierung der Opposition nutzen lassen. Manche Linke tragen ein regelrechtes Wörterbuch mit sich herum und können einem jederzeit nachweisen, welcher Nazi wann und wo eben jenes Wort benutzt hat, das in der Rede eines unliebsamen Politikers vorkam. Tiefergehende Untersuchungen sind nicht erwünscht, denn sehr rasch trifft man auf Parallelen zum Kommunismus. Das internationale Sendungsbewusstsein etwa, den Drang, auch andere Länder mit der eigenen Ideologie zu „beglücken“ – was letztlich hieß, ihnen ihre Ressourcen abzuknöpfen. Das Bedürfnis, die Gesellschaft möglichst gleichzuschalten und Familienstrukturen zu zerschlagen, ist eine weitere Gemeinsamkeit, „Familiarismus” nennen linke Ideologen heute abwertend die Bindung an die eigene Verwandtschaft. „Hitler gefällt das”, müsste an jedem dementsprechenden Tweet stehen.

Von Pressezensur, der Ermordung Andersdenkender oder ihrer Einweisung in Arbeitslager müssen wir nicht reden; das ist allgemein bekannt. Es wird dem Kommunismus aber ebenso wenig übel genommen wie sein Umgang mit jenen, die er doch angeblich groß herausbringen will: Den Arbeitern. Bald jährt sich erneut der 17. Juni – und auch wenn es viele nicht mehr hören wollen, wurde der Arbeiteraufstand an diesem Tage in der DDR brutal niedergeschlagen. Ich möchte behaupten, dass Arbeiter in einem Staat, der sich an den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft orientiert, eine weitaus bessere Chance haben, für ihre Rechte zu streiten als im Kommunismus. Natürlich ist auch ein kapitalistisches System nicht gerade begeistert, aber wenigstens wird man nicht gleich als Verräter oder Saboteur erschossen.

Steckenpferd wohlhabender Intellektueller

Vor allem im Steinzeitkommunismus wie in Nordkorea oder damals in Kambodscha unter den roten Khmern, ergeht oder erging es auch der zweiten Zielgruppe übel: Den Bauern. Moderne Landmaschinen gibt es nicht, es muss per Muskelkraft die Feldarbeit erledigt werden. Zu Beginn durften sich die Landarbeiter noch nicht einmal ein Gärtchen für den Eigenbedarf zulegen. Deswegen haben auch Arbeiter und Bauern in der Regel kein offenes Ohr mehr für die süßen Versprechen vom kommunistischen Paradies. Es sind stets in wohlhabenden Verhältnissen aufgewachsene „Intellektuelle“, die noch immer daran festhalten – und in Deutschland ein paar wenige, die sich gut im System der DDR eingerichtet hatten. Manch einer davon fand sein gemütliches Plätzchen bei der umbenannten SED (besser bekannt als „die Linke“).

Es müsste mittlerweile auch dem naivsten Träumer klar sein, wie wenig Kommunismus und soziale Gerechtigkeit miteinander zu tun haben, und gerade die von den Ideologen angesprochenen Gruppen können nicht auf eine Verbesserung ihrer Lage hoffen – im Gegenteil. Deshalb laufen sie Linken Parteien auch in Scharen davon. Was aber macht den Kommunismus dann für so viele – oft junge Leute – so attraktiv? Allein an der fehlenden persönlichen Erfahrung kann es nicht liegen, auch wenn sie viele historische Tatsachen willentlich verdrängen. Auch der Ruf nach Gerechtigkeit ist nur vorgeschoben, das sieht man deutlich an den abgehobenen Forderungen vieler Aktivisten, die in ihrem Leben nie arm gewesen sind. Nein, ich glaube, es ist gerade der Totalitarismus, der Aktivisten anlockt. Sie schlagen alle geschichtlichen Lehren in den Wind. Dafür bietet ihnen unser öffentlich-rechtliche Rundfunk sogar noch eine Plattform:

(Screenshot:Twitter)

Egal, ob sie ihn hinter „Antifaschismus“ oder Weltuntergangsphantasien tarnen: Sie wollen einfach mit dem Kopf durch die Wand, ohne sich mit lästigen Gegenpositionen auseinandersetzen zu müssen. Demokratie ist ein lästiger Stolperstein, den man durch Einschüchterung des Gegners aus dem Weg räumen will. Getarnt als Toleranz, die durch Verbote angeblich geschützt werden muss. Es ist bedenklich, mit welcher offenkundigen Sympathie Forderungen nach einem neuen Kommunismus von den Medien geteilt werden – anstatt eine Diskussion zu eröffnen, in der die ernüchternden Fakten über dieses System auf den Tisch gepackt werden. Aber diese sollen wohl möglichst rasch im Nebel des Vergessens verschwinden.

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24 Kommentare

  1. Danke, Frau Lübke. Starker Text. „DDR’ler“ wissen sehr wohl, was hier im Lande geschieht. Das hat der „Westler“ noch gar nicht erfahren. Nun wird er es. Will er es? Muss es abermals zwingend in den Abgrund gehen? Wie es ausschaut, wohl ja.
    Bereits gg.ende des Jahres könnte 20/4 greifen. Stichwort WHO. Schau mer mal 🙂
    Friede mit Euch.

  2. Keines der hier genannten Länder hatte je Kommunismus, auch wenn sie sich so nannten. Einfach ausgedrückt ist Kommunismus am ehesten mit der Bibel zu vergleichen nur halt „wissenschaftlich“ begründet. Also im Grundgedanke nichts schlechtes. Alle Menschen und Tiere leben in Frieden miteinander. Leider funktioniert das nicht wil beide, die Kirche sowie die Kommunisten den Menschen mit seinen widerlichen Eigenschaften nicht bedacht haben.

    • Selbstverständlich hat das Christentum die „widerlichen Eigenschaften“ des Menschen bedacht, sogar grundlegend und im höchsten Maße. Was wäre sonst die Lehre von der Erbsünde, die von der grundsätzlichen physischen, moralischen und intellektuellen Verderbnis des Menschen ausgeht?

  3. „Natürlich ist auch ein kapitalisches System nicht gerade begeistert, aber wenigstens wird man …“

    Welches System wollen Sie denn? Kapitalismus ist Freiheit und Freiheit ist Kapitalismus!

    Jedem, der jetzt gleich wütend antworten will: Wir haben in Dummland keine Freiheit und daher auch schon lange keinen Kapitalismus mehr. Wir haben Kooperatismus, also die Herrschaft der Großkonzerne und dem Staat…

  4. Die Arschlöcher kann man nennen wie man will, am Ende bleiben es immer Faschisten, die keine zivilisierte Gesellschaft braucht!

    • Vaterlandsverräter, die gegen das eigene Volk vorgehen und eine Massenzuwanderung
      zur Destabilisierung und Plünderung der Sozialsysteme/des Landes wollen, gehören nicht in eine
      christliche, zivilisierte Gesellschaft.
      Sie sind zu Demokratie- und Volksfeinden verkommen.

  5. Im Grunde ist es viel schlimmer, Gewinne werden hierzulande einerseits durch Unterlassen (z.B. staatlicher Wohnungsbau) oder Gesetze begünstigt oder gar gesichert (Einspeisevergütung Windstrom z.B., oder Senkung von Steuern, die nicht an den Verbraucher weiter gegeben werden müssen. Aber auch Erhöhung von KV-Beiträgen), Verluste und Marktriksiken der Player mit „Rettungspaketen“ u.ä. sozialisiert, sprich zu Lasten der Allgemeinheit verteilt. Gleichsam wird die Kaufkraft der Allgemeinbevölkerung aktiv gemindert, immer höhere Abgaben (Luftsteuer) erworbene Leistungsansprüche (z.B. Rente) mit Tricks klein gerechnet (Nachholfaktor) oder wurden abgeschafft (BU-Rente, Arbeitslosenhile). Sozial ist das für die Mehrheit nicht.Kommunsmus gleich gar nicht, sondern Feudalismus.

  6. Ich wundere mich immer wieder, was für ein Kommunismus das hier sein soll, bei dem die Produktionsmittel in Privateigentum sind und ein paar wenige Multimillionäre und Milliardäre fast alles besitzen. Auch dort wo ich arbeite, ist der Kommunismus noch nicht so ganz angekommen, denn nach wie vor gehört sie jemandem, der auch über alles bestimmt. Kommunismus habe ich mir anders vorgestellt.

    • Wie es im Kommunismus zugeht, kann niemand sagen. Genau wie im Schlaraffenland, hat noch niemand in ihm gelebt. Aber der Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus ist einfach zu erklären: Im Kapitalismus wird der Mensch durch den Menschen ausgebeutet, im Sozialismus ist es anders rum.

  7. Egal, wie man es bezeichnen möchte, ob nun Kooperatismus, Sozialismus, Faschismus o.Ä., es fängt immer damit an, daß die Freiheit eingeengt wird. Nun ist die Vorschrift an einer roten Ampel stehenzubleiben auch ein Freiheitseinschränkung, doch wird diese Einschränkung allgemein als vernünftige Regelung anerkannt, die man sogar ab und zu mißachten kann. Wenn mir allerdings politbüroartige Dummheiten als Fortschritt verkauft werden und man diese nicht einmal mehr so benennen darf, dann haben sich aber bereits „….istische“ (je nach Auswahl links oder rechts) Strukturen breitgemacht. Ich arbeite seit 25 Jahren als Immobilienmakler und seit 2016 gibt es in unserer Branche ein Kenntnisverwertungsverbot. Wenn ich eine Mietimmobilie für einen Kunden gefunden habe, diese aber dem Kunden nicht gefällt, darf ich diese nicht wie früher anderen Suchenden anbieten, außer ich habe einen zahlungsverpflichtenden Auftrag des Eigentümers. Das ist absurd. Obwohl ein Suchkunde mich freiwillig bezahlen würde, der Vermieter ihn als Mieter akzeptieren würde und ich eine Provision erhielte, darf das in den Augen des (völlig verblödeten) Gesetzgebers nicht sein. Letzterer meinte, mit dem Gesetz die Immobiliensucher zu schützen, hat aber im Gegenteil erreicht, daß das sichtbare Mietangebot schagartig zurückging und die Mietpreise in die Höhe (Grundkurs Wirtschaft, teil eins). Eine nette Idee, ganz schlecht umgesetzt, im Ergebnis für Millionen Menschen höhere Mieten. Danke, Dummköpfe. Man weiß das heutzutage, aber die Karawane ist schon lange weitergezogen.

  8. Der Punkt ist, dass der naive Träumer fast ausschließlich auf Kosten, zu Lasten und zum Schaden anderer lebt, nicht schlecht sogar. Wieso sollte dieser Parasit etwas gegen Sozialismus und/oder Kommunismus einzuwenden haben? Besser kann es nicht laufen, er wird versorgt, auch ohne etwas zu tun, deswegen ist DE als „Einwanderungsland“ so beliebt.

  9. Wochenende brannte ein besetztes Bahnhofgebäude in der Altmark wo die verseichten A14 Gegner ihre Anlaufstelle haben. Glaubt man den Medien müssen dort täglich Nazis , Anschläge verübt worden sein. Daher wird gleich von einem Anschlag ausgegangen und ob so oder so, wird es als Rechte Straftat in die Statistik einfließen und wie man die Grünen und Sozis hier kennt , kennen die natürlich den Täter. Auch wenn es sich herausstellen sollte, daß man an den Stromkabel herum gefummelt haben. Außerdem sind die Nasis alle in der Ukraine und kämpfen um deren Freiheit und nicht wie Roten, Grünen, und Schwarzen, die sich in Frauenkleider verstecken. Also eine mutige von Grünen hat sich zur Ostfront gewagt und so hilft jetzt die Frau Roth in Odessa, beim Minen entschärfen und läuft am Strand auf und ab.

  10. Hier gehen die Gedanken wieder einmal wirr durcheinander!

    Einen Kommunismus als Staatsform gab es nie. Allein die Bezeichnung rechtfertigt nicht die Zuordnung. Dass die diesbezüglichen Versuche allesamt gescheitert sind, ist sicherlich zutreffend, allerdings fehlt stets die Analyse der Ursachen. Diese liegen selten in der wissenschaftlichen Theorie des Kommunismus bzw. eben seinem Gegenteil dem Kapitalismus, sondern immer noch im Erkennen und Bestätigen des Kapitalsimus und seiner Folgen.

    Und wenn hier die „Demokratie“ so über den grünen Klee gelobt wird, dann sollte man sich einmal überlegen, wo tatsächlich das Volk herrscht! Weder in Deutschland noch sonstwo – mal versteckt, mal offenliegend falsch. Dazu habe ich schon genug geschrieben und bin es leid, ständig auf die gravierenden Defizite hinzuweisen.

    Wenn ich lese – natürlich nur in Bezug auf den ausgemachten „Staatskommunismus“: „Von Pressezensur, der Ermordung Andersdenkender oder ihrer Einweisung in Arbeitslager müssen wir nicht reden; das ist allgemein bekannt.“ – Da fehlt ein ganz großes Stück in Bezug auf das gelobte Land: Siehe heutige „Presse-Vielfalt“, „Guantanamo, Ermordung „feindlicher“ (irakischer) Generale per Drohne, Stangulierungen fremder Volkswirtschaften, Konzernherrschaft etc.

    Und was die Königshäuser betrifft: Da muss man sich nur einmal unsere Presse ansehen. Ich glaube nicht mehr, dass Deutschland mit einer Königsherrschaft schlechter dastehen würde, als mit den bisherigen Regierungen. Auch ein Kaiser Wilhelm II. war nicht der Depp, als den ihn die „Siegermaächte“ und ihre Erfindung von der „deutschen Alleinschuld“ hinstellten. Im Volk ist immer noch eine Führungs-Ideologie vorhanden, seien es eben verordnete, parteipolitisch zusammgen“gewählte“ Führungsgestalten oder aus Geschlechterlinien stammende. Ausgewählte Gestalten kann man gelten lassen, kaum jedoch auserwählte Gestalten.

    Wenn man in die Geschichte oder die Wertung eines Systems eintritt, sollte man schon einige Fakten zuornden können und oft auch anders sehen und beurteilen können, als der heutige „Main-stream“.

  11. Nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich. Beim Auto entscheiden die Käufer. Beim Sozialismus (Kommunismus gab es noch nirgendwo) entscheiden die „Verkäufer“. Du willst mein „Auto“ nicht freiwillig? Na dann baue ich halt ne Mauer um mein Autohaus, damit du nicht zu einem anderen kannst. Im real existierenden Sozialismus hatten die Menschen keine Wahl, ob sie diesen auch wollen!

  12. Was wäre die Perspektive? Denn die brauchen wir! Wenn es der Sozialismus/ Kommunismus nicht ist oder wie es sich nennen mag das System der Zukunft, welches dann? So wie die Kritik oben gegen Soz./Kom. geht, genau so kann man das herrschende System kritisieren. Kriege an jeder Ecke des Planeten, Demokratie (ha-ha), die brauchen wir genauso wie eine lebenswerte Zukunft. Das jetzige System, das 250 Jahre brauchte um den Planeten zu ruinieren, soll das gleiche System sein, welches jetzt den Planeten retten will? Der Problemverursacher als Problemlöser? China hat den Kapitalismus besser begriffen und setzt ihn besser um, als der alte betagte Westen und muss über eine Milliarde Menschen sozial versorgen, wir leisten uns nach fast 80 Jahren friedlichem wirtschaftlichem Aufbau und als einem der reichsten Länder der Erde Armut und der Hunger steht vor der Tür, weil der Monat zu lang ist, für das bisschen Geld (bzw. steigende Inflation), loben die Tafeln, die in der Sache in Ordnung sind (weil schlimmerweise nötig), aber eine Schande für das System sind und maßen uns an mit dem Finger auf andere zu zeigen. Mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt, alter Spruch, kennt jeder. Retorische Frage zum Schluss: Kern des Sozialismus (DDR) war das Volkseigentum. Merkmal des Volkseigentums: Volkseigentum kann nicht verkauft werden. Nun frage ich mich, wie konnte die BRD im Rahmen der Treuhand das Volksvermögen verhökern? Wo bleiben die Anteile der ehemaligen DDR-Bürger? Nun komme mir niemand mit den über Nacht erfundenen Schulden. Nun also denn, der Artikel oben ist einseitig, polemisch und geht am Kern vorbei.

  13. Die über ein Jahrhundert dauernde Geschichte des Kommunismus zeigte: Wo die rote Welle rollte, breiteten sich Krieg, Chaos, Hungersnöte, Mord und Terror aus. Die kommunistische Bewegung beschädigte die mehrere Jahrtausende alte Zivilisation der Menschheit schwer. Sie führte zum unnatürlichen Tod von über 100 Millionen Menschen – und noch mehr Menschen erlitten körperlichen und seelischen Schmerz. Der Versuch ein kommunistisches „Paradies auf Erden“ zu errichten, wurde für über eine Milliarde Menschen zur Hölle auf Erden.

    Laut Forschung des berühmten Historikers James Billington (Leiter der Bibliothek des US-Kongresses) stammt die Kommunistische Partei vom bayerischen Illuminati-Orden ab. Der Führer der Illuminati, Adam Weishaupt (1748 bis 1830) war ein Satanist, der Luzifer verehrte. Der „Bund der Gerechten“ war eine erweiterte Organisation, die von den Illuminati im Hintergrund gesteuert wurde. Im Juni 1847 hielt dieser Bund seine erste Vollversammlung in London ab und änderte dort seinen Namen in „Bund der Kommunisten“. Im November des gleichen Jahres beauftragte die Organisation Karl Marx und Friedrich Engels als Autoren des „Kommunistischen Manifests“. Am 21. Februar 1848 wurde das „Kommunistische Manifest“ – eine Manifestation des Bösen – veröffentlicht und der Aufstieg der kommunistischen Bewegung begann.

    In einem Brief an seinen Vater schrieb Marx: „Ein Vorhang war gefallen, mein Allerheiligstes zerrissen, und es mussten neue Götter hineingesetzt werden.“ Marx‘ eigener Sohn redete ihn in einem Brief vom 21. März 1854 mit „Mein lieber Teufel“ an.

    In Gedichten und Theaterstücken beschrieb Marx mehrmals seine Sehnsucht nach Rache am Göttlichen – mit Sätzen wie: „Ich möchte mich an dem Einen rächen, der dort oben herrscht.“ Auch äußerte er mehrmals schriftlich, dass er „Hass“ auf die Welt verspüre. So schrieb er zum Beispiel in seinem Gedicht „Des Verzweifelnden Gebet“: „Hat ein Gott mir alles hingerissen, Fortgewälzt in Schicksalsfluch und Joch, Seine Welten – alles – alles missen! Eines blieb, die Rache blieb mir doch!“. Im Hinblick auf die Nachwirkung, die Marx‘ Ideologie haben sollte, wirkt das Gedicht geradezu prophetisch.

  14. Offensichtlich ist es so, wie es mir schon lange klar ist. Im Westen wissen die meisten nichts mit Kommunismus anzufangen Die reden über ihn und haben ihn weder gelesen noch verstanden. Ach so, Mirjam Lübke und ich bin einer der alt genug ist wenn du da ein Problem siehst. Und vielleicht haben sich viele Junge Leute nicht das Gehirn verkleistern lassen und mal Karl Marx angefangen ernsthaft zu lesen und zu hinterfragen. Und das kann ich ernsthaft allen nur mal empfehlen. Nicht darüber reden wenn man nicht weiß um was es geht. Erich Honecker hat mal gesagt Sozialismus und Kapitalismus sind wie Feuer und Wasser. Aber der Sozialismus ist kein Kommunismus. Er ist das Übergangssystem zum Kommunismus. Daraus geht eigentlich schon hervor, Das der Kommunismus niemals ein anderes Existenzrecht im Kapitalismus hatte und hat als ein Nischendasein. Der Kapitalismus ist eine Klassengesellschaft. Der Kommunismus ist eine Klassenlose Gesellschaft. Das was man euch einimpft ist, das man unter der Führung des WEF und der WHO den Kommunismus aufbauen will. Und ihr glaubt diesen Schwachsinn und verbreitet ihn selbst, obwohl ihr keinen Ahnung habt. Das beweisen mir Texte wie der Ihre hier. Aber der WEF ist ein privat Unternehmen ohne jede Legitimation vom Volk Und die WHO ist eine Institution die zu mehr als der Hälfte von Privatinvestoren finanziert wird. Nicht nur diese beiden Unternehmen sollten euch eigentlich zeigen, das es um privatkapitalistische Aneignung geht. Und wenn ihr nun den globalen Faktor des Kapitals mit einer Weltrevolution gleichsetzt seit ihr wirklich einfach nur naiv. Allein das eine Revolution nur von den Völkern geführt werden kann und eine Konterrevolution von privaten Interessen geleitet ist, macht den Unterschied klar. Der Kapitalismus basiert auf Privateigentum an Produktionsmitteln. Das ist die materielle Grundlage zur Erzielung von Profiten. Das hat aber nicht mit dem persönlichen Besitz des einzelnen zu tun den er sich erarbeitet. Das kennt der Kommunismus nicht. Die Herrschaft geht im Kommunismus von allen Menschen gleichberechtigt aus. Es gibt keine Profitable Kaste mehr wie wir sie heute kennen. den Kommunismus muss man nicht verstehen aber wenn man über ihn reden will, sollte man zuallererst K. Marx sachlich lesen lernen. Bert Brecht hat mal gesagt… “ er ist das einfache das so schwer zu machen ist“. Ihr redet doch immer davon das andere dem System hörig sind. Ihr merkt nicht mal wie sehr ihr dem Kapitalismus geistig verfallen seit, ohne seine Funktionsweise zu verstehen.. Es gibt zwei Schienen in der Medien Propaganda : Die MSM und die Alternativen. Beide sind diesem kapitalen imperialen System verfallen und negieren jedes andere Gesellschaftssystem oder verurteilen es. Wenn ihr China als kommunistisch betrachtet habt ihr nichts begriffen. Systeme werden von Menschen gemacht. Und Menschen machen Fehler. Das ist nicht schlimm. Schlimm ist das es so viele Menschen gibt die nichts daraus lernen und sich von anderen die Meinung diktieren lassen.

    • Sehen sie Marta und das ist naiver purer amerikanisch geprägter Antikommunismus. Ich will ihnen ihre Meinung nicht wegnehmen. Aber sie haben nichts anderes gelernt als Antikommunismus. Und sie finden das gut. Doch Kommunisten sitzen in ihrer Nachbarschaft und nicht in den elitären Zirkeln des Kapitals. Wer so denkt wie sie und das ist die Mehrheit, wird nichts ändern können, selbst wenn er es will. Mit euren Gedanken über das Erscheinungsbild in dieser Gesellschaft kommt ihr nicht über diese Gesellschaft hinaus und wandert selbst in die digitale Sklaverei der Herrscher über das Privateigentum. Nicht die Idee vom Kommunismus ist volksfeindlich sondern das Kapital und seine Hintermänner. Deshalb sind sie auch deren ärgste Feinde schon immer gewesen. Ihr macht euch alle etwas vor. Aber ihr werdet nicht ändern außer zum negativen. Egal! Ihr müsst damit klar kommen. So wie die Kommunisten mit eurem blinden Hass klar kommen müssen.

  15. Über den „Kommunismus“ wird hier nur geschwätzt, denn den gibts noch nicht bis jetzt. Ja, die Sowjetunion, und andere, „arbeiteten“ daran, wie sie propagierten, den Kommunismus aufzubauen, mit mehr (oder weniger) einzelnen Erfolgen. Wobei das grausame Beispiel Kambodscha allerdings aus der Reihe schlägt; seine Erwähnung muß aber – wenn es auch weh tut – den Kritikern gestattet sein. Wer aber vom BRD-System aus die erreichten Leistungen der DDR verunglimpft, sollte sich – ohne hier aufzählen zu müssen – ganz einfach schämen, oder als unwissend geltend. Dieser genannte Aufbau ist wohl auch im Gange in Cuba, Venezuela, China und anderen. Das beste Beispiel schein Nordkorea zu sein: Es wurde nach dem Weltkrieg und der japanischen Besatzung von den freiheitlich-demokratischen und antikommunistischen USA soweit in Schutt und Asche gebombt, dass Bomberpiloten mit Bomben zurückkamen, weil sie keine intakte Struktur mehr zum Bomben fanden. Dieses Land hat es, (fast!) ohne Hilfe, aber mit riesigen Behinderungen bis heute, zu einem gewaltigen Fortschritt gebracht. Ja, auch dort gibt es noch Mängel, gewiß auch Fehler, (wobei die atomare Rüstung wahrscheinlich bisher die einzige Garantie ist, dass die
    antikommunistischen Freunde USA,Nato und Südkorea noch keinen freiheitlichen Besuch oder eine ihrer Pflanzenrevoluitionen durchgeführt haben. Aber sie arbeiten daran, hoffentlich ohne Erfolg.

  16. Wenn ich mir die Kriegs- und Corona-Gewinner anschaue, empfinde ich gewisse Sympathien für Verstaatlichung.

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