Konsequentes Durchgreifen gegen Asylbetrug: USA stoppen weltweit die Bearbeitung von Einwanderungs-Visa

Konsequentes Durchgreifen gegen Asylbetrug: USA stoppen weltweit die Bearbeitung von Einwanderungs-Visa

Deutlich strengere Überprüfung von Greencards und Aufenthaltstiteln: Die USA machen ernst (Symbolbild:X)

Die US Regierung hat bis auf weiteres die Bearbeitung von Anträgen für Einwanderungsvisa – der GreenCard – weltweit gestoppt. Die angeordnete Bearbeitungspause werde dazu genutzt, um Botschafts- und Konsulatspersonal zu schulen, um Anträge besser zu filtern, die unter Missbrauch bestehender Gesetze gestellt werden.  Dass betrifft vornehmlich Anträge, die wegen Eheschließung und dem Wechsel vom H1B-Arbeitsvisum zur GreenCard gestellt wurden. Gerade beim H1B-Arbeitsvisum trat nach einer Tiefenprüfung eine erhebliche Zahl von Missbrauchsfällen zu Tage: Normalerweise ist dieses Visum für hochkarätige Jobs vorgesehen, die besonderer Fähigkeiten und einer speziellen Ausbildung bedürfen.

Besonders chinesische und indische Firmen haben in der Vergangenheit Positionen durch falsche Stellenbeschreibungen aufgepeppt, um für Landsleute ein solches Visum leichter zu erhalten. Zudem wurden auch Abschlusszeugnisse von Universitäten und Hochschulen gefälscht, um die Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen. Die Anzahl derart importierter „Fachleute“ geht inzwischen in die Millionen. Trump an, zunächst rund 200.000 fragwürdige Visa von angeblichen Arbeitsmigranten zu prüfen und gegebenenfalls zu widerrufen.

“Faule Äpfel” noch im Ausland aussortieren

Ein besonders krasser Fall aus Houston/Texas wurde gerade öffentlich: Ein indisches Restaurant hat Angestellte ins Land geholt, indem man deren Jobs mit hochtrabenden Titeln und Stellenbeschreibungen versah, etwa „Business Developing Director“, hinter denen sich am Ende lediglich ein Hilfskoch verbarg. Doch nicht nur die Arbeitsstellen werden strenger unter die Lupe genommen: Wurde bislang bei „geringfügigen“ Vergehen – wie beispielsweise Fahren unter Alkoholeinfluss oder der Teilnahme an antiamerikanischen Veranstaltungen – noch ein Auge zugedrückt, kann ein solches Verhalten nun durchaus ein Ablehnungskriterium sein.

Das H1B-Visa ist eines der wenigen Nichteinwanderungs-Visa, welches den Wechsel auf die GreenCard erlaubt. Bisher konnte dieser Wechsel in den USA durch die „Anpassung des Aufenthaltsstatus“ (Adjustment of Status) vollzogen werden. Auch das abschließende Interview durch die Einwanderungsbehörde wurde in den USA geführt. Die Trump-Regierung hatte schon vor einiger Zeit das ursprüngliche gesetzliche Procedere wieder in Kraft gesetzt, welches vorschreibt, dass Einwanderungs-Visa bei der Botschaft/Konsulat im Heimatland zu beantragen sind. Da es keinerlei rechtlichen Anspruch auf die Erteilung eines Aufenthaltes und schon gar nicht eines Daueraufenthaltes in den USA gibt, verschafft dies der Regierung die Möglichkeit, auch ohne langwierige gerichtliche Verfahren die “faulen Äpfel” auszusortieren, während sie außerhalb des Landes sind.


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2 Kommentare

  1. Wer will eigentlich noch in die USA? Was man so hört, laufen dort die Lebenshaltungskosten davon, zumindest normalen Menschen. Die Leute können sich nicht einmal mehr „groceries“ leisten, oder müssen ihr Land aufgeben, da die Grundsteuer unbezahlbar ist. Trailerparks – unbezahlbar. Ähnliche Situation in Kanada.

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  2. Freiheitskämpfer und Patriot aus der Tiroler Bürgergesellschaft
    transparent unabhängig TUN Tirol dazu, in einem short

    Amerikanische Einwanderungspolitik

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