Konservativer Wahlsieg auf Mallorca: Die Touristikbranche darf wieder hoffen

Eröffnungsparty des “Megapark” in El Arenal: Gute Stimmung auf Mallorca (Foto:Imago)

Bei den spanischen Regional- und Kommunalwahlen in Spanien erlitten die regierenden Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sanchez am Sonntag eine desaströse Niederlage: In sieben von zwölf Regionalparlamenten siegte die konservative Volkspartei (PP). Auch die vom Establishment geächtete rechte Partei Vox, die sich gegen Massenzuwanderung und Gender-Irrsinn einsetzt, konnte große Zuwächse verbuchen. Angesichts des Debakels hat Sanchez für den 23. Juli vorgezogene Neuwahlen anberaumt.

Die verheerende Niederlage der Linken betraf auch die Touristenhochburg Mallorca: Hier konnte Vox seine Parlamentssitze sogar verdoppeln. Für die Urlaubsanbieter bedeutet dies voraussichtlich das Ende einer Politik des staatlichen Würgegriffs: Mallorca darf sich unter der nun bevorstehenden konservativen Regierung auf großzügige Steuersenkungen freuen, dies hatte die siegreiche PP-Kandidatin Marga Prohens angekündigt. Der massive Erfolg von Vox ist auch auf den Frust der Inselbewohner über den Zuzug – vor allem von Deutschen und Briten – und den Massentourismus zurückzuführen, der Fluch und Segen zugleich ist: Einerseits bringt er viel Geld auf die Insel, andererseits treibt er die Lebenshaltungskosten nach oben. Zudem steigen auch die Mieten und Immobilienpreise stetig an, während Ferienhäuer von Ausländern monatelang ungenutzt leer stehen.

PP und Vox lassen Hoteliers aufatmen

Vor allem die Hotelbranche erhofft sich von der neuen Regierung jetzt eine Lockerung der von den Linken auch auf den Balearen – wie überall – an den Tag gelegten Regelungswut und Bevormundung. Der Regierungswechsel sei „mehr als notwendig, um voranzukommen, zu wachsen und das ohne jeglichen Interventionismus seitens der Landesregierung“, erklärte die Chefin des Hotelverbandes, Maria Frontera. Die Kritik bezieht sich auch und gerade auf die drakonischen Corona-Beschränkungen, die die Sozialisten verhängt hatten. Zudem wollten sie die ohnehin schon knappe Zahl der Touristenunterkünfte noch weiter reduzieren und die Tourismus-Steuer erhöhen.

Von der PP und Vox sind solche Eingriffe nicht zu befürchten. Wer sich einen Rückgang des Tourismus wünsche, solle klar benennen, „wie viele Jobs, wie viele Möglichkeiten und wie viel Wohlstand aufgegeben“ werden müsse, hieß es im Wahlkampf. Sanchez hofft jetzt vermutlich, mit einer Dämonisierung von Vox und dem Schüren von Angst vor Bündnissen mit der PP Stimmen zurückholen zu können. Allerdings dürfte den Spaniern, wie so vielen anderen Völkern in Europa, die Lust auf den zerstörerischen linken Wahn gründlich vergangen sein. Letztlich setzen sich, zumindest außerhalb Deutschlands, Vernunft und Überlebenswille durch.

1 Kommentar

  1. Sehr gut so.
    Die Spanier merken wohin die Reise geht.
    Hier in diesem Dreckstaat leben sie aber alle noch auf dem Mond und jubeln einer korrupten Regierung zu. Ein Staat voller bekloppten Idioten.

    20

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