Kretschmann und die grünen Waschlappen-Maoisten

Grüner Zuchtmeister in Aktion: BW-Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Foto:Imago)

Der baden-württembergische grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann ließ gerade verlauten: „Man muss nicht dauernd duschen. Auch der Waschlappen ist eine brauchbare Erfindung”, und riet dazu, seinem Vorbild zu folgen und „nur ein Zimmer im Haus” zu heizen. Es sei zudem „auch gesünder, wenn man im Haus nicht überall die gleiche Temperatur hat.“ Es handelt sich dabei nur um die jüngste einer ganzen Reihe dummdreister Spar-und Hygienetipps, die Kretschmann und seine Gesinnungsgenossen mit unsäglicher Arroganz einer Bevölkerung vorsetzen zu einem Zeitpunkt, da diese – eben aufgrund der grünen Wahnpolitik – durch Preisexplosionen und Energieknappheit in existenzielle Not zu geraten droht. Was in Kretschmanns hinterrotzigen „Spartips“ zum Ausdruck kommt, ist die uralte maoistische Attitüde, die ganz tief in der grünen Identität verwurzelt ist – nicht nur, aber insbesondere bei Kretschmann, und auch bei wesentlich jüngeren Politikern, die die Kämpfe der 1960er-und 70er-Jahre gar nicht erlebt haben.

Bei aller zwischenzeitlichen Distanzierung von dieser biografisch heiklen Phase sind die maoistischen Prägungen bei Kretschmann offenbar nach wie vor jederzeit abrufbar, wie sich bereits in seiner beispiellos rigiden Corona-Politik zeigte, bei der er sich auch jede wissenschaftliche Einmischung verbat. Die Vorstellung, erst Chaos in der Bevölkerung säen zu müssen, damit die völlig verängstigten Menschen sich dann umso bereitwilliger und fügsamer dem Staat an den Hals werfen, um sie aus den selbstverursachten Katastrophen zu erlösen, kommt dieser Tage als grüner Markenkern in erschreckender Deutlichkeit zum Ausdruck. Wenn man genug Angst sät, sind die meisten bereit, auf alle, in links-grünen Augen kleinbürgerlichen, klimaschädlichen, rassistischen Dinge zu verzichten, die ihnen ihr Leben angenehm machen. Dies steht aber der Erfüllung der ideologischen Träume der Grünen und ihrer zahllosen einflussreichen Anhänger in Medien, Bildungseinrichtungen und mittlerweile sogar der „freien“ Wirtschaft im Weg, die sich, für ausreichend Subventionen, gerne den planwirtschaftlichen Vorgaben Robert Habecks unterwerfen.

„Gesellschaftsformung”

Die grünen Ziele, bei denen es immer auch um die Rettung der Welt geht, sind viel zu wichtig, um sich mit der Mühsal demokratischer Mehrheitsbeschaffung aufzuhalten. Linke haben, ganz im Gegensatz zu Konservativen, schon immer begriffen, wie wichtig der „Marsch durch die Institutionen“ (ebenfalls ein an Maos „Langen Marsch“ angelehntes Konzept) ist, vor allem in den Medien, dem Kultur-und Bildungsbetrieb, weil man damit eine Gesellschaft formt. Da sie diese Bereiche nahezu völlig beherrschen, üben die Grünen seit Jahrzehnten einen politischen Einfluss aus, der weit über ihre Wahlergebnisse hinausreicht. Die Folgen des Ukraine-Krieges liefern ihnen nun auch noch die Möglichkeit, ihre autoritären Gesellschafts(alp)träume schneller als erhofft voranzutreiben, obwohl die von der Merkel-CDU exekutierte grüne Politik zum großen Teil dafür verantwortlich ist.

Ein besonders drastisches Beispiel dafür ist Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller. Dieser führt seit März diesen Jahres eine mit ungeheuren Machtbefugnissen ausgestattete Superbehörde, die Habecks Wirtschaftsministerium untersteht und für die Regulierung der Telekommunikation ebenso zuständig ist, wie für die Strom- und Gasversorgung und die Infrastruktur der Bahn. Dabei lässt auch Müller es nicht an unverschämten Ratschlägen fehlen, wenn er etwa großmäulig und von oben herab erklärt: „Ich glaube, dass der Preis mit seiner unsozialen Härte die wirkungsvollste Maßnahme sein wird, damit auch die Privathaushalte Gas sparen“ oder „Aus Sicht der Speicherstände muss ich deutlich sagen, jede und jeder ist aufgerufen, auch schon heute dazu beizutragen, Gas zu sparen.“ Müllers Behörde ist das perfekte Instrument für Habeck, um seine Kommandowirtschaft einzuführen. Die Bundesnetzagentur kontrolliert die materielle Infrastruktur von Telekommunikation, Verkehr- und Stromversorgung, auf die jeder angewiesen ist. Dadurch kann sie Bürgern und Privatunternehmen Vorschriften machen, die bis zur faktischen Erpressung gehen können.

Subventionsirrsinn und Stockholm-Syndrom

 

Sie überwacht den Wettbewerb. In der bevorstehenden Energiekrise ist das gesamte Land davon abhängig, wie die Agentur das noch vorhandene Gas zuteilt. Diese Machtfülle können Müller und sein Vorgesetzter Habeck nutzen, um den Betrieb der für Deutschland existenziellen Infrastruktur mit politisch-ideologischen Forderungen zu verknüpfen, deren Nichtbefolgung das Ende der wirtschaftlichen Existenz bedeuten kann. Die Entstehung eines wirklich freien Marktes ist dadurch unmöglich. Unternehmen, die nicht nach grünen Wunschvorstellungen arbeiten, können ruiniert, andere aber mit Subventionen überschüttert werden, indem sie produzieren, was der Staat verlangt. Mit diesem Hebel können Müller und Habeck nun die Kunden zum Sparen und die Unternehmen zum Stillschweigen zwingen. Die deutsche Neidkultur kommt ihnen hier zu Hilfe. Die meisten Deutschen werden jede noch so absurde Vorgabe einhalten, solange sie das Gefühl haben, dass andere es auch tun, vor allem aber, dass es niemandem besser geht. Die Verantwortung für die Misere, die Sinnhaftigkeit der dagegen ergriffenen Maßnahmen und die Strukturen eines Parteienstaates, die solche Zustände überhaupt erst möglich machen, werden die meisten nicht beschäftigen. Nur so ist auch zu erklären, dass die Grünen in Umfragen bei über 20 Prozent liegen und sich ein Drittel der Deutschen ausgerechnet Robert Habeck als Kanzler wünscht.

Grüne Politik hat erfolgreich die existenzielle Krise maßgeblich mit herbeigeführt, die ihnen nun die Möglichkeit gibt, eine verängstigte Bevölkerung so zu zermürben, dass sie auch noch den Rest ihrer totalitären Vorstellungen durchsetzen kann. Mit medialer Unterstützung haben sie es auch noch geschafft, dass ein erheblicher Teil der Menschen seine Rettung ausgerechnet von den Urhebern der Katastrophe ersehnt; das Stockholm-Syndrom ist nichts dagegen. Mit bitterer Ironie scheint am Ende alles den Grünen in die Hände zu spielen. Das endlose Verschleppen des „Stresstests“ für die Weiterführung der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke oder die viel zu späte und an absurde Bedingungen geknüpfte Wiederinbetriebnahme von Kohlekraftwerken könnten also nicht einfach Inkompetenz, sogar Absicht sein, um die erwünschte Katastrophe herbeizuführen, die der Saatboden für das schrankenlose Durchgreifen der Grünen ist. Wenn die Verzweiflung hoch genug ist, wird der gemeine Deutsche auf sein Auto und das letzte bisschen Luxus verzichten, wenn die Grünen ihm dann nur ein klimagerechtes Existenzminimum garantieren.

25 Kommentare

  1. der Artikel beschreibt den grünen Volksgenossen perfekt, ich frage mich nur warum hält der sich in BW nach wie vor? sind die nicht zur großen Mehrheit schon genauso WEF Grün-Weltkommunistisch, oder warum wählen die den nach wie vor? Kehrwoche und Grüne passen offensichtlich doch gut zusammen, mit dem erhobenen Zeigefinger den Grasdackel zu einem moralisch vorbildlichen Volksgenossen erziehen war dort immer schon besonders ausgeprägt…

    • Der Grädsche hält sich in Bade-Wirteberg weil er äba ein simbadischer, tipischer Landesvadder isch! Außerdem hot’r aine ausgebrägte Mundart (Mundstellung!) beim Schwätza. Dass’r au a weniger glorreiche Vorgangeheit hot, wisset die Wenigschde! (Ex Erz-Kommunischd ond Maoischd).
      Sonschd dädet meine weiblichen Bekannten ihn net so über dr Schellekönich loba!

      • friher wared schwäbische Hausfrau au gscheidr als ehre bläde Bekannte, sonscht däte se net des windige Figürle gar so lobet. Bei däne saubläde Greene kommt ja au Kälte zum Fentscher nei, und ned wia bei am richtiga Schwob do ganged d‘ Heizkoschta ebba gschwind zum Fenschter naus, drichtige Weiber wisset des, aber heitzudage isch elles meglich aber no nix gscheids net…drom muss i mi scho wondere wia sich des Gsindl do hanna so häld…

  2. Es hat keinen Sinn über diese Schießbudenfiguren der billigsten Art noch einen Kommentar zu schreiben. Schade um die vertane Lebenszeit.

    • da haben Sie Recht, das Problem ist aber, wenn solche Schießbudenfiguren einem das Leben schwer, ja bald unmöglich machen, was dann? Immer noch so tun als wäre nichts? Das haben wir ja gerade jetzt. Darum muß man den Spieß umdrehen, diesen Volksgenossen endlich das Leben schwer machen… aber dazu reichts bei den Volksgenossen nicht…

  3. Wenn das stimmt, dass 20% der Deutschen sich Habeck als Kanzler wünschen, dann haben die Deutschen das verdient, was sie bekommen. Es ist ja nicht so, dass es keine vernünftige Partei gäbe, aber die Schlafdeutschen wählen lieber die Blockparteien, als die AfD. Deren politisches Personal hat Berufsabschlüsse und Studienabschlüsse und die können noch logisch denken. Aber nein, die sind ja bei dem dummen Volk rechtsextremistisch. Gut, wen Linksextremisten in diesem Regime lieber sind, der verdient es nicht anders. Leider müssen auch die darunter leiden, die zur Wahl gegangen sind und diese Parteien nicht gewählt haben.

    PS: Vielen Dank für den neuen Namen-/eMailblock. Es ist eine ungeheure Erleichterung nicht in die copy-paste-Falle zu geraten.

  4. Manchmal überkommt mich die Lust solch einen Waschlappen , unseren Grünen Waschlappen in den Mund zustopfen . Das diese Grünen Energieabschneider auch noch die Frechheit besitzen uns zu maßregeln , zeigt ihren Einklang mit den Medien . Die alles was Grüne oder Grünnahe Sympatisanten wie Günthers kaltduschen in Schleswig Holstein , von sich geben verbreiten , statt endlich das öffnen von Nord stream 2 zu fordern

  5. Der Deutsche baut immer dieselben Strukturen auf. Und wieder heißt der Chef des Amtes Müller. Aber niemandem fällt es auf, und die meisten wissen es auch gar nicht mehr. Vergleiche diese Art gelten sowieso als abstrus. Ihre Chefs heißen immer irgendwas mit H…. 🤷‍♂️

    • Genau so ist das. Immer das Gleiche. Gib Deutschen ein Paradies zur Selbstverwaltung, schaue nach 50 Jahren nach: Es wird die Hölle sein. Schaue weitere 30 Jahre später nach, da sind wir gerade, die Hölle mutet dagegen wie eine Wellness Oase an.

  6. Dann kann man ja die Kommunisten demnächst am Gestank erkennen. Wer es immer noch nicht kapiert, rennt demnächst mit grüner Einheitskleidung samt Schiebermütze und rotem Stern durch die Gegend. Jeder hat dann ein Energiesparbüchle und bekommt einen Stempel für jeden Tag, den er nutzlos ausgeatmet hat. Dadurch wird Lebenslängegerechtigkeit hergestellt. Für alle kürzer, dafür schöner im Klimaparadies des Mao-Opas Kretschmann. Absurdes Theater. Das Gruselkabinett nimmt feste Formen an.

  7. Kretschmann denkt sich eben, wer die dümmste Energiepolitik der Welt, die dümmste Aussenpolitik der Welt und die dümmste Einwanderungspolitik der Welt gewählt hat, der kann doch nur der dümmste Wähler der Welt sein.

    Und dem kann man schließlich alles, wirklich alles erzählen – der wird auch noch in Bauchlage dazu nicken.

  8. Da sieht man, was unsere Politiker für Experten sind: Waschlappen-Experten! Von solchen Experten kann man ja nicht allzu viel erwarten.

  9. Wer immer noch meint, dass Nordstream2 nicht genutzt wird, weil die Russen ach so pöse sind, der glaubt vermutlich noch an den Weihnachtsmann.

    Es hätte nicht besser kommen können für die Klimasekte. Auf Bitten, für das Heilige Klima all diesen kranken Nonsense mitzumachen, hätte niemand reagiert, aber ein Krieg kann niemand verhindern.

    Nein, diese Sache ist von ganz langer Hand global vorbereitet werden, und armselige Polithuern wie dieser grüner Kommunist spielen nur ihre Rollen. Der Teufel soll sie alle holen.

  10. Was bildet sich dieser alte Typ eigentlich ein, wer er ist?
    Bald wird er vom Herrn vom Globus abberufen und was bleibt dann?
    Eine Erinnerung, die teilw. Menschen verachtend, diktatorisch und
    im Volkszüchtigungswahn in die Öffentlichkeit gehustet wurde.
    Ein ehem. Maoist, der Demokratie und Volksnähe wohl hasst ?
    Pfui !

    • Ich frage mich eher, was sich seine Wähler einbilden, das kann nämlich nur eine Mischung aus deutscher Belehrigkeit und totaler Verkommenheit sein, sowas zu wählen!

  11. Habeck kennt Müller noch aus dessen Zeiten in der aktiven Politik in Schleswig-Holstein und hat die Personalie Müller schon in den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt, schreibt der „Cicero“ am 31. Juli 2022. Alles geplant und umgesetzt wie gewünscht. Zu Kretsche kann man sagen einmal KBW immer KBW und immer Oberlehrer, obwohl Oberleerer würde wahrscheinlich besser passen. Wenn man allerdings zu laut Kritik übt wird man gefaesert, so wie jetzt Julian Reichelt und das ausgerechnet vom korrupten ÖR https://journalistenwatch.com/2022/08/20/faktenshaker-julian-reichelt/

  12. Wenn schon Waschlappen, dann aber von unten nach oben. Das gibt dann zusätzlich eine gesunde Bräune im Gesicht.

  13. Ja und wenn alle zusammen immer denselben Eimer benutzen, das Wasser nie wechseln und auch keine Seife benutzen, dann ergibt das zusammen mit Weißbrotkrumen aus der Biotonne nach einer Woche einen fein lecker Eintopf als Sonntagsgericht!
    Die Grünen und Roten sind so genial, die können vor lauter Verstand kaum noch gehen, weshalb sie sich auch gern zwei Dienstwagen auf Kosten der Bezahlsklaven gönnen.

  14. Wir alle sollten jetzt Kretschmann Waschlappen schicken. Damit er die Anzahl der Bürger sieht, welche ihn nicht ernst nehmen. Welche Farbe wäre da eigentlich passend?

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