Krieg als Geschäftsmodell (I)

Krieg als Geschäftsmodell (I)

Rüstungsproduktion als Wachstumsfaktor benötigt zwingend Kriege zur Nachfragesicherung (Symbolbild:Imago)

Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren rund 60 Millionen Tote zu beklagen. Die logische Konsequenz bestand in der Gründung der Vereinten Nationen (UNO) und dem großen Versprechen ihrer Charta, „die Menschheit von der Geisel des Krieges zu befreien“. Doch bis heute, nach 81 Jahren, ist die Welt diesem Ziel keinen Schritt nähergekommen. Die Schuld an diesem Totalversagen tragen Personenkreise mit maßgeblichem Einfluss auf die Politik der alliierten UNO-Gründungsmitglieder. Nach der klaren Warnung Präsident Dwight D. Eisenhowers vor dem wachsenden Einfluss des des Militärisch-industriellen Komplexes (MIC) aus hohen Militärs sowie Vertretern der Rüstungsindustrie und der Politik im Januar 1961 hatte die Chance und Notwendigkeit bestanden, den kriegstreibenden Einfluss dieses Interessenklüngels nachhaltig abzustellen. Der seitherige Stillstand bei der weltweiten Durchsetzung gewaltfreier Konfliktlösungen lässt sich hauptsächlich auf dieses Versäumnis zurückführen. Denn dauerhafter Frieden würde mit dem Geschäftsmodell des MIC – besser: MIFC, wobei F für Finanzsektor steht –  kollidieren.

Zwar bietet die UNO eine Bühne der Diplomatie und des Völkerrechts; doch ihren Resolutionen und Einsätzen fehlt es an Durchsetzungskraft. Die Praxis der Weltorganisation hat gezeigt, dass es verschiedenen Charta-Artikeln an Ausschärfung fehlt, um als Instrumentarium für friedliche Konfliktlösung tauglich zu sein. Vor allem besteht zwischen drei rechtlichen Kernprinzipien dringender Klärungsbedarf ihrer Priorität, indem zwischen ihnen eine Anwendungsrivalität vorliegt. Streitpunkt ist der Souveränitätsanspruch nach Artikel 2, der im Konflikt mit dem Selbstbestimmungsrecht nach Artikel 1 steht, ebenso wie auch mit dem Recht auf Selbstverteidigung nach Artikel 51. Obwohl diese Lücken und Schwachstellen der Charta bereits Millionen von Menschenleben in bewaffneten Konflikten gefordert haben, sind vernünftige Konsequenzen ebenso unterblieben wie im Falle der ungebremsten Aktivitäten des MIFC. Eine gründliche Analyse, systematische Nachbesserung und ein begleitendes Reformpaket sind daher überfällig.

Ein Markt für gewaltsame Lösungen

Die mangelhafte Durchsetzungskraft des UNO-Friedensinstrumentariums hat eine wachsende Marktlücke für gewaltsame Konfliktlaustragung geöffnet. Das Geschäft mit dem Tod wurde im 20. Jahrhundert zu einem der lukrativsten und ist dabei, seine Profite im 21. Jahrhundert auf neue Höhen zu treiben. Seine inhärente Logik ist nicht auf Konfliktbeilegung programmiert, sondern auf Dauerpolarisierung und Kriegsausweitung. Das System wird von einer Symbiose aus drei Kräften gebildet. Bei diesen handelt es sich um erstens die Geldherrschaft des Finanzsystems, zweitens die geopolitischen Interessen des MIFC und drittens die Möglichkeiten der Meinungsformung durch die Mainstream-Medien. Letztere versagen schon lange in ihrer Wächterfunktion für Freiheit und Demokratie, indem sie nicht vorrangig die Interessen der Bürger schützen, sondern die der Kriegsprofiteure. Dies geschieht unter anderem durch Informationsfilterung, Tabus und andere psychologische Mittel, darunter Verängstigung und das Erzeugen von Schuldgefühlen.

Die moderne Triebfeder des Krieges ist das Ergebnis historischer Automatismen. Schon der Verfasser der US-Unabhängigkeitserklärung, Thomas Jefferson, warnte vor der existenziellen Bedrohung durch den unkontrollierten Einfluss der Finanzinstitute und eines ausufernden Militarismus. Beide Gefahren stehen in einem engen Zusammenhang mit unkontrollierter Machtexpansion. 1600 war quasi die Geburtsstunde des Konzern-Militarismus, als Königin Elisabeth I. der East India Company exklusive Hoheitsrechte verlieh; als größte Aktiengesellschaft der Geschichte durfte sie eine Privatarmee unterhalten, die zeitweise doppelt so groß war wie die des britischen Staates – der Prototyp des kommerzialisierten Krieges. 1913 folgte die Institutionalisierung plutokratischer Einflussnahme: Mit dem Federal Reserve Act wurde in den USA die zentrale Notenbank eingeführt und das Recht, neues Geld aus dem Nichts zu schaffen, in die Hände privater Großbanken gelegt.

Umschalten von Freund auf Feind

Im Zuge des profitgetriebenen Kriegseintritts der USA in den Ersten Weltkrieg im Jahr 1917 vermittelte und finanzierte das Bankhaus JP Morgan gigantische US-Waffendeals mit Frankreich und Großbritannien. Um den Kriegseintritt der zuvor pazifistischen USA abzusichern – und damit die Rückzahlung der Kredite zu garantieren –, nahm Morgan zusammen mit anderen Bankern Einfluss auf führende Zeitungen, um sie in Werkzeuge der Kriegspropaganda zu verwandeln, wie Olga Koulisis in ihrem Aufsatz “Organizing Minds” im “Journal of the Gilded Age and Progressive Era Cambridge” 2024 zeigte. Der Versailler Vertrag und der spätere, teilweise ebenfalls von westlichen Banken mitfinanzierte Aufstieg Adolf Hitlers und der NSDAP stehen in ursächlichem Zusammenhang mit dieser verhängnisvollen Dynamik. Das Lend-Lease-Gesetz von 1941 hob dann die Rüstungsproduktion auf ein historisches Maximum. Die Belieferung der Sowjetunion mit Kriegsmaterial zur Niederwerfung Nazi-Deutschlands durch die USA und Großbritannien schoss jedoch im Interesse der Geschäftsprofite über das Ziel hinaus: Neben Waffen gelangten auch Maschinen für deren Produktion und Fahrzeuge, darunter allein 400.000 Lastkraftwagen, in die Hände des stalinistischen Regimes.

Nach dem Krieg und bis 1947 wurden die Lieferungen für moderne Produktionsanlagen für zivile Güter fortgesetzt, die teilweise auch für die Waffenproduktion geeignet waren (“dual use”). Damit wurde der Aufstieg der UdSSR zur rivalisierenden Supermacht sehenden Auges unterstützt. Schon damals schalteten die Medien in kürzester Zeit von Freund auf Feind um – und behandelten den Kalten Krieg wie einen aus heiterem Himmel eingetrenen Schicksalsschlag. Eine wirksame Kritik an der Rüstungslobby und ihrer Beihilfe zur Hochrüstung der nunmehr – wie abzusehen – gegnerischen Sowjetunion blieb jedoch aus – was, wie so oft in der Geschichte, an mangelhafter Information der Bürger lag. Die amerikanische Bevölkerung war auch psychologisch nicht auf solche Kritik vorbereitet, denn die Medien hatten es während des Krieges versäumt, zwischen Freundschaft und einem rein strategischen Bündnis gegen einen gemeinsamen Feind zu unterscheiden. Während der gesamten Kriegsdauer und schon davor war der brutale Diktator Stalin in den Medien der gutherzige „Uncle Joe“.

Die NATO als Interessenvertretung des MIFC

Die 1949 gegründete NATO garantierte dann nahtlos die Fortsetzung der Rüstungsgeschäfte: Ihr erster Generalsekretär, Lord Hastings Lionel Ismay, erklärte in einer Stunde der Aufrichtigkeit die wahre Zweckbestimmung des Bündnisses – nämlich „die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten zu halten“. Die Eindämmung des Kommunismus war für die MIFC- und NATO-Militaristen ein nützliches Lippenbekenntnis, während Waffendeals und Dauerpolarisierung innerhalb Europas die tatsächlichen Grundlagen für ihre einträglichen Posten und Einkünfte bildeten. Nach der Auflösung der UdSSR 1991 wurde die historische Chance einer echten europäischen Einigung mehr mutwillig als fahrlässig vertan.

Eine fatale Entwicklung – denn die Einbeziehung Russlands in eine tragfähige Sicherheitsarchitektur und Partnerschaft war und ist bis heute eine für Europa überlebensnotwendige Aufgabe, nicht anders als sie Victor Hugo bereits 1849 auf dem Pariser Friedenskongress vorgeschlagen hatte. In eben diesem integrativen Geist hatte übrigens auch Wladimir Putin 2001 in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag die Vision einer freien Gemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok vorgestellt. Doch mit der NATO-Osterweiterung ab 1999 unter Bruch klarer mündlicher Zusagen und mit der systematischen, geschäftseinträglichen Hochrüstung der Ukraine ab 2014 zur stärksten Militärmacht Europas haben sich die Militaristen durchgesetzt – und die Worte Lord Ismays zynisch bestätigt. Denn „die Amerikaner drinnen“ zu halten bedeutete nichts anderes, als die Interessen des MIFC zu wahren.

Kampf gegen die eigenen Waffen

Dass die Betreiber des Systems Kriege nicht zu beenden, sondern künstlich zu verschleppen trachten, zieht sich wie ein roter Faden durch die Moderne. Ein Krieg ist für das Finanzkapital und die Rüstungsindustrie dann profitabel, wenn er Planungssicherheit bietet. Ein schnelles diplomatisches Ende ist aus dessen Sicht ein „Risiko“ – plastisch so erlebt, als George W. Bush im Dezember 2001 – zwei Monate nach Beginn des Afghanistankrieges – das definitive Kapitulationsangebot der Taliban ausschlug. Nicht nur seine Familie profitierte von der erfolglosen Verschleppung des Afghanistan-Militäreinsatzes bis zum August 2021.

Das Funktionieren von Langzeitkriegen lässt sich an weiteren Beispielen aufzeigen. So scheiterte bereits im Koreakrieg 1950 bis 1953 der Friedensvorsatz der UNO-Charta das erste Mal krachend. Die US-Regierung ignorierte und duldete massive, vom amerikanisch aufgerüsteten südkoreanischen Syngman-Rhee-Regime ausgehende Grenzprovokationen, die bereits vor dem offiziellen Kriegsausbruch 100.000 Todesopfer forderten.  Als der Norden im Juni 1950 dann den Konterangriff startete, rollte seine militärische Logistik auf denselben amerikanischen Studebaker-LKWs, die die Sowjetunion aus den Lend-Lease-Überschüssen des Zweiten Weltkriegs keine zehn Jahre zuvor überlassen hatte. Gleichzeitig kämpften chinesische Truppen mit US-Waffen etwa von Thompson oder Springfield, die sie den im Bürgerkrieg unterlegenen Truppen Chiang Kai-sheks abgenommen hatten. Der Westen kämpfte in Korea also erstmals gegen seine zuvor profitabel exportierten eigenen Waffen.

Stets dasselbe profitmaximierende Muster

Der Ukrainekrieg folgt ebenfalls einem profitmaximierenden Muster. Die westlichen Rüstungshilfen fließen in Wahrheit als kommerzielle Großaufträge direkt zurück an die heimische Verteidigungsindustrie, um abgegebene Altbestände durch modernste, teurere Systeme zu ersetzen. Transnationale Vermögensverwalter wie BlackRock, Vanguard oder State Street – historisch die größten Anteilseigner der führenden Rüstungsschmieden Lockheed Martin, RTX und Rheinmetall – erleben eine historische Aktien-Rallye. Und während der Krieg noch tobt, positionieren sich dieselben Finanzinstitute bereits über exklusive “Wiederaufbaufonds” für die Zeit danach. Auch das ist nichts Neues: Erst verdient das Kapital an der Zerstörung, danach am Aufbau und dann an der (im Fall der Ukraine bereits weit fortgeschrittenen) Privatisierung der Infrastruktur des hochverschuldeten Landes. Wie der damalige Raytheon-CEO Greg Hayes bereits im Januar 2022 offen vor Investoren erklärte, stellen die Spannungen in Osteuropa eine hervorragende „Gelegenheit für internationale Verkäufe“ dar. Der MIFC hat sich hier Verträge und Planungssicherheit bis weit in die 2030er Jahre gesichert.

Kriege wie in Vietnam, der 20 Jahre lang anhielt (erst mit Frankreich, dann den USA als Kriegsgegner) oder im Irak mit neun Jahren Dauer schleppten sich nur deshalb so lange hin, weil das Militär auf psychologischem Gebiet systematisch versagte. Die Abläufe blieben immer dieselben: Der Westen bewaffnet und trainiert angeblich pro-westliche Rebellen oder Regierungstruppen – und deren rücksichtsloser, brutaler Umgang mit der Zivilbevölkerung treibt die leidenden Menschen dann direkt in die Arme der Aufständischen. Im Westen führt dies zu einer künstlichen, lähmenden Spaltung: Linke Bürger solidarisieren sich aus Empathie mit den Opfern, während Konservative eine härtere militärische Gangart fordern. Der daraus resultierende politische „Kompromiss“ ist eine militärisch sinnlose Tröpfchendosierung von Waffen, die den Krieg über Jahrzehnte unentschieden hält – ein Desaster für die betroffenen Nationen, aber eine endlose Goldgrube für den MIFC.

20 Kommentare

  1. „Im ideologischen Krieg töten sich die, die sich nicht kennen, auf Befehl derer, die sich kennen – aber nicht töten!“

    -Erwin Rommel (1891–1944) deutscher Generalfeldmarschall

    „Die zwei mächtigsten Krieger sind Geduld und Zeit.“

    Leo Tolstoi (1828–1910) russischer Schriftsteller

    „Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke“

    -George Orwell in seinem Buch ,,1984“

  2. „Wenn wir mit unseren Nachbarn in fremden Ländern und Übersee Freundschaft schließen und wenn sie unsere Freundschaft erwidern, so werden wir nicht das Verlangen haben, gegen sie zu kämpfen. Das ist bei weitem die beste Methode, um künftige Kriege zu verhindern und einen dauerhaften Frieden zu sichern.“

    -Robert Baden-Powell (1857–1941) britischer Kavallerie-Offizier und Gründer der Pfadfinderbewegung 1908

  3. beim adolf fing es genau so an——-wo sitzen jetzt die nazis…..alice erlöse uns von den hitler-idoten und dreckspolitiker
    afd und alles wird ok—–….

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    1. @beim adolf fing es genau so an
      ein Unterschied – damals war Deutschland ein wirtschaftlicher Konkurrent, der seinen Handel von den globalen Finanzeliten unabhängig gemacht hatte – die haben nicht mitverdient!
      Heute ist Deutschland technologisch-wirtschaftlich-industriell tot, kein Konkurrent mehr, nichts mehr zu plündern – und jede Bewegung wird mit Abgaben an die Finanzeliten gekauft !
      Ich glaube nicht, das man diese Zeiten gleichsetzen kann !
      Damals erhob Deutschland den Anspruch seiner Freiheit – heute ist den Unterwürfigen gerade in Politik und Justiz nichts zu niedrig !

  4. Ein ganz hervorragender Artikel, der auch dem letzten Gutgläubigen verständlich machen sollte, warum Leute wie Strack-Zimmermann, Kiesewetter & Co die Konfrontation mit Russland suchen und die Merz – Regierung überhaupt nicht an Verhandlungen mit Putin interessiert ist. Und warum es diesen Herrschaften nicht passt, wenn nach den wahren Hintermännern der North Stream Pipeline gefragt und die Forderung laut wird, diese zur Rechenschaft zu ziehen.

  5. „Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar. Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen. Denn der Verräter tritt nicht als solcher in Escheinung: Er spricht in vertrauter Sprache, er hat ein vertrautes Gesicht, er benutzt vertraute Argumente, und er appelliert an die Gemeinheit, die tief verborgenen in den Herzen aller Menschen ruht. Er arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich und anonym – bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest!“

    Cicero

    Der Verrat am Bürger ( durch Fruedrich Merz): Deutschland ist am Ende!

  6. Krieg als Geschäftsmodell gilt nur für völlig realitätsferne, elitäre Kräfte, die davon profitieren können, weil sie wurzellos sind! Jeder normale „Staatsangehörige“ gehört als „Bezahler“ (Leben oder/und Vermögen) zu den Verlierern! Lasst uns richtige Demokratie etablieren und die Säue vom Trog jagen! Es lebe die Verfassung (natürlich vom Volk etabliert!), die Freiheit (jedes Einzelnen) und die neue(!) Demokratie (echte Volksherrschaft statt pseudodemokrtische, gewählte „Repräsentantendemokratur“!). Neubeginn jetzt! Alles auf Null setzen und neu beginnen!!!

    1. @ für völlig realitätsferne, elitäre Kräfte, die davon profitieren können,
      realitätsfern wohl nicht – es ist ihnen nur gleichgültig ! Wie sagte mal jemand : es ist nichts persönliches !

      Beispielsweise ein gewisser Herr Merz :
      „eine wohlhabende Gesellschaft zu verändern ist viel schwieriger, als ein Land nach einem Krieg neu aufzubauen“
      Und da frage man och, was er beabsichtigt !

      Auch Machiavellei ist bekannt :
      „Das Volk muss ständig in Angst gehalten werden. Ein Feind muss immer erkennbar sein. In jeder
      Generation muss mindestens 1 Krieg geführt werden.“

      und ja – Juncker verfolgt eigentlich die stille Strategie Jean Monnets, der
      laut Focus 34/ 2010 sagte:
      „Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne dass die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muss schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand.“

      aber auch : Generalmajor Smedley Butler, US-Marineinfanteriekorps, zweimal mit der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet (1935)
      „Der Krieg ist ein Schwindelunternehmen … ich habe dreiunddreißig Jahre und vier Monate als aktiver Soldat gedient … und während dieser langen Zeit habe ich eigentlich nur für die Rüstungsindustrie, die Wall Street und die Banken gekämpft. Kurz gesagt, ich habe mich von Kapitalisten als Söldner missbrauchen und zu Verbrechen anstiften lassen.“

      George Bernard Shaw :
      „Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“

      und nicht zuletzt Hermann Göring 1946 :
      „Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch
      irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen
      wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit
      heilen Knochen zurückkommt? Natürlich, das einfache Volk will keinen
      Krieg; weder in Rußland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso
      wenig in Deutschland. Das ist klar.

      Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik
      bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu
      bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische
      Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt.
      (…)

      Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden,
      den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht
      nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den
      Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten,
      sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem
      Land.“

      Was wir gerade erleben mit der Hatz gegen Russland !
      Es sind doch immer Zivilisten, die die Völker in die Kriege treiben !

    2. do guck na…. alice braucht hilfe…donald trump schick deine guerilliakämpfer und ein batallion marins… alice brauch demokratische hilfe… 100 scharfschützen haben bestimmt auch genügend aufsicht zu liefern…. denn: der drecksstaat wird sich nicht lumpen lassen wenn es darum geht demokratie gegen die afd zu verhindern… alles für alicedeutschland… dateien speichern… soll ja keiner der kriminellen drecksäcke davon kommen…

  7. Vermutlich ist es so, wie Sie es darstellen, aber Sie haben einen Faktor ausgelassen, der eine kaum überschätzbare Bedeutung für die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges sein dürfte, nämlich die westlichen „N“GOs. Sie prägten den Konflikt von den frühen Nullerjahren an. Der offene interne Krieg vor allem gegen die russischsprachigen, orthodoxen Ostukrainer brach 2014 und der zwischenstaatliche Krieg Russland-Ukraine 2022 aus. Inzwischen zieht die Regierung Selensky zusammen mit den westlichen Akteuren den Krieg in die Länge, aber angefangen hat sie ihn nicht, und über die russische Seite hat Henry Kissinger kurz vor seinem, also Kissingers, Tod angemerkt, Putin sei nicht der einzige Schuldige am Krieg. Und auch dieses blutige und politisch unnötige Hinausschieben des Kriegsendes liegt nicht im Interesse der Ukraine, nicht im Interesse Russlands und nicht im Interesse einer westlichen Regierung, selbst der amerikanischen nicht. Es liegt im Interesse des MIFC und der „N“GOs/“N“GO-ähnlichen Organisationen, die ihrerseits unfreiwillig von westlichen Steuerzahlern und freiwillig vom MIFC bezahlt werden.

    1. Völlig richtig!
      Die Ukra-Staatsaggression und deren Unterstützung durch, v.a.deutsche Interessenten und NGOs sowie den diensbeflissenen MSM-Medien hierzulande gegen russ. und ukra. Zivilisten, wird hier im Buntland immer ausgeblendet!

  8. In eben diesem integrativen Geist hatte übrigens auch Wladimir Putin 2001 in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag die Vision einer freien Gemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok vorgestellt. …
    :::
    Sollte man sich hier komplett anschauen!
    :::
    Wladimir Putin im Bundestag #OnThisDay 25.09.2001

    Der russische Präsident Wladimir Putin spricht auf Deutsch im Bundestag über die deutsch-russischen Beziehungen und die Beziehung Russlands zur EU.

    ca 37 Min.

    https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-unvergessene-szenen/wladimir-putin-im-bundestag-onthisday-25-09-2001/phoenix/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTI2OTE0OWI2LTBhMDktNGY2MC04MDU2LTAyNjZmYTBiZjg1Yw

  9. Völkerrecht: Ukraine, Krim, Russland – Annexion oder Sezession?
    –
    https://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen/
    –
    von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider (unserem bekanntesten Staatsrechtler)
    –
    Kurzfassung: Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden.
    
    Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren. Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht.

  10. Das Ukrainische Volk wählte den US-Gesteuerten Kriegsfürsten, und nun ist Krieg.

    Irgendwann wird es auch dem Bären zu bunt, aber er hat ja eigentlich ein gutes Angebot mit der Vermittlung von Schröder gemacht!

    Gerhard Schröder bricht sein Schweigen und rechnet schonungslos mit der aktuellen Bundespolitik ab.

    In einer explosiven Analyse prophezeit der Altkanzler das baldige Ende der Regierungskoalition und übt scharfe Kritik an Kanzler Friedrich Merz.

    Schröder wirft der Regierung vor, durch ideologische Verblendung und eine verfehlte Außenpolitik Deutschland in ein sicherheitspolitisches und wirtschaftliches Desaster zu führen.

    Er fordert ein sofortiges Umdenken: Weg von der Konfrontation, hin zu einer Politik der Diplomatie und Vernunft.

    WIR WERDEN LEIDER VON DEN GRÖSSTEN IDIOTEN NACH DEM FÜHRER REGIERT UND DIESE MÜSSEN AN RUSSLAND AUSGELIEFERT WERDEN!!

  11. Der Westen kam in den letzten 200 Jahren in seinen 6 Kriegen gegen Russland!

    Mit Napoleon, in den beiden britischen Krimkriegen, im 1. Weltkrieg, nach dem 1. Weltkrieg bis 1921 und mit Hitler bis Moskau, Stalingrad und auch auf die Krim.

    Bisher haben sich die Russen immer wieder befreit!!

    Immer war der Endsieg sicher, aber Europa kaputt und die halbe Welt gleich mit und es muss diesmal nicht anders kommen!!

    Die Russen wissen sich zu wehren, und die wissen auch warum!!

  12. Für mich ist völlig unverständlich, wie man menschliche Intelligenz für Entwicklung, Herstellung und Vertieb / Verkauf von Tötungsmaschinen bzw. Kriegswaffen jeglicher Art hergeben kann. JEDER, der in der Rüstungsindustrie arbeitet, gehört meiner Meinung nach von der Gesellschaft geächtet wenn nicht gar weggesperrt!

    Gleiches gilt für Menschen, die auf Befehl von Oben ihr Gewissen ausschalten bzw. verkaufen und in deren Auftrag andere Menschen töten. Diese Kreaturen bilden für mich schlichtweg den Bodensatz der Gesellschaft.

    1. @JEDER, der in der Rüstungsindustrie arbeitet,
      wie war das noch mit dem Igel und dem Fuchs, als der Fuchs vom Igel forderte, er solle seine bedrohlichen Stacheln abgeben ?