Krieg & Krise: Die potemkinschen Dörfer der Lügen-Moralisten

709 Abgeordnete – Plenarsaal des Bundestages (Foto: Imago)

Die Generaldebatte im Bundestag am gestrigen Mittwoch, dem 7. September 2022, hat deutlich werden lassen, was das wahre Grundproblem der parlamentarischen Demokratie ist: Die unüberbrückbare Kluft zwischen Narrativ und Realität. Es ist das ewige Gezänk der Interessegeleiteten und Absichtsvollen, das ewige Verschleiern der wahren Motive hinter den Behauptungen, das Lagerdenken.

Es gibt ein paar Narrative, die derartig fest im öffentlichen Bewußtsein als wahr verankert sind, daß auf dieser Basis folgenschwere und sehr kostspielige Entwicklungen angestossen und durchgesetzt werden konnten, die inzwischen „too big to fail“ sind, also zu groß, um überhaupt noch scheitern zu dürfen, ohne alles mit sich in den Abgrund zu reißen – und zwar ungeachtet der Frage, ob sie wahr sind. Sie dürfen einfach nicht mehr als „nicht wahr“ erkannt werden, selbst wenn sie es wären.

Ideologie über alles

Die Energiewende ist ein Beispiel. Sie fußt auf dem Narrativ von der Menschengemachtheit des Klimawandels. Wenn wahr wäre, daß der Mensch keinen oder keinen ausschlaggebenden Einfluß auf den Klimawandel genommen hat und auch in Zukunft nicht nehmen kann, sondern daß er sich zu beschränken hätte auf einen möglichst cleveren Umgang mit den Folgen eines unabänderlichen Klimawandels, dann müssten im übertragenen Sinne die Köpfe aller derjenigen in Parteien und Medienhäusern rollen, die ihre Energie evident schon lange darauf verschwendet hatten, eine ergebnisoffene Debatte zu den möglicherweise nicht-anthropogenen Ursachen des Klimawandels zu unterbinden. Wahr ist: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für die Menschengemachtheit des Klimawandels. Die im öffentlichen Bewußtsein als wahr verankerte Behauptung, „die Wissenschaft“ oder die „Mehrheit der Klimaforscher“ sei sich in dieser Frage einig, ist selbst nichts weiter als eine zweckmäßig verkürzte Falschbehauptung. Die behauptete Mehrheit ist in Wahrheit nichts anderes als eine zweckmäßige Übertreibung von „viele“. Was stimmt, ist, daß sich „viele Klimaforscher“ einig sind. Ob das die Mehrheit ist, steht in den Sternen. Selbst wenn es die Mehrheit wäre, würde es keine Rolle spielen, da Mehrheit kein Faktor von Wahrheit ist.

Oder nehmen wir die „Pandemie“. Es gab und es gibt kein Infektionsgeschehen, das der Bedeutung des Wortes „Pandemie“ gerecht geworden wäre. Es gibt schlicht keine Pandemie. Der oberste Gerichtshof der USA – sinnigerweise in den deutschen Nachrichten untergegangen – urteilte in diesen Tagen sogar, daß es keine Impfstoffe gegen die „Pandemie“ gibt, da mRNA-„Impfstoffe“ eben keine Impfstoffe seien. Damit verliere der Begriff „vaccine mandates“ seine Berechtigung. Es gab lediglich „mandates“ – und für die wiederum fehlte die objektiv notwendige Begründung. „Vaccine“ taugte als Begründung nicht. Ob der oberste Gerichtshof der USA mit diesem Urteil wissenschaftlich recht hat oder nicht, ändert nichts an der Feststellung, daß die Nachricht von diesem Urteil nicht so weiterverbreitet wurde, wie die Brisanz eines solchen Urteils hätte erwarten lassen. Das ist auffällig. Hinter der Nichtverbreitung stecken natürlich Interessen.

Fragwürdige Grundannahmen

Daß die Frauen in der westlichen Welt alles in allem als benachteiligt zu gelten hätten, ist allein schon deswegen fragwürdig, weil die Differenz in der statistischen Lebenserwartung von Männern und Frauen der westlichen Welt im vergangenen Jahrhundert um fast das Sechsfache zugunsten der Frauen gestiegen ist, von etwa einem Jahr im Jahr 1920 auf fast sechs Jahre im Jahr 2020. Obwohl nun am Leben zu sein die Grundvoraussetzung für alles Weitere ist, gilt dennoch weiter das Dogma von der generellen Frauenbenachteiligung auch in der westlichen Welt.

Egal, ob es um die anthropogenen Ursachen des Klimawandels, die Pandemie und die Impfstoffe oder um die angebliche Frauenbenachteiligung geht: An allen drei Narrativen hängen milliardenschwere Interessen, deren Vertreter und Lobbyisten, Profiteure und jede Menge existentiell Abhängige.

Mit den Sanktionen gegen Russland und den katastrophalen Folgen für die Länder, aus denen heraus diese Sanktionen verhängt worden sind, verhält es sich nicht anders. Begründet werden die Sanktionen mit einer behaupteten Moral. Daß es diese Moral nicht gibt, läßt sich beweisen anhand vorangegangener Kriege und den Reaktionen auf diese. Im konkreten Fall bedeutet das, daß erst die Existenz dieser Moral behauptet wird, um als nächstes das Bestreiten ihrer Existenz zur Unmoral zu erklären – und so wieder eine Mehrheit zu kreieren, die erneut kein Faktor von Wahrheit ist, aber ein kennzeichnendes der sogenannten „Demokratie“ zur Durchsetzung von Interessen.

Die Generaldebatte im Bundestag

Das muß man sich auch bei Bundestagsdebatten vor Augen halten: Demokraten sind Mehrheitsabhängige, nicht Wahrheitsabhängige. Wer es schafft, Mehrheiten hinter sich zu sammeln, bekommt quasiautomatisch einen „Wahrheitsbonus“ zugesprochen insofern, als daß er mit der Mehrheit im Rücken vollendete Tatsachen schaffen darf. Mehrheit hat mit Wahrheit nur insofern zu tun, als daß wahr ist: Mehrheit ist das Instrument zur Bestimmung dessen, was in der Demokratie wahr sein soll. Was tatsächlich wahr wäre, ist auf demokratischem Wege nicht herauszubekommen. Das führt mit der zunehmenden Dauer eines „demokratischen Zustands“ zwangsläufig an den Punkt, an dem Stirnrunzeln einsetzt, weil kognitive Dissonanzen sichtbar werden müssen. Die kognitiven Dissonanzen bei den im Bundestag Versammelten sind inzwischen enorm.

Ein wesentlicher Grund dafür, daß Alice Weidel die wahrhaftigste Rede in dieser Debatte halten konnte, ist der, daß sie am wenigsten zu verlieren hatte. Als Bundessprecherin der einzigen wirklichen Oppositionspartei konnte sie es sich sozusagen „leisten“, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das ist auch der Urgrund für den Haß, welcher der AfD im Bundestag entgegenschlägt. Jeder AfD-Redner stellt den Abgeordneten und den Kabinettsmitgliedern aus den Altparteien vor Augen, wie sehr sie sich in der Gefangenschaft ihrer je individuellen Interessen und den daraus sich ergebenden Rücksichtnahmen befinden. Die Altparteien müssen den Machtverlust fürchten, die AfD hätte Macht zu gewinnen.

Göttliche Mienen

Direkt göttlich waren die Mienen derjenigen auf den Unionsbänken, die nicht verbergen konnten, wie genau sie wussten, daß stimmt, was Alice Weidel sagte. Allein die Tatsache, daß es ihre Regierungsführung in den Koalitionen der Merkelära gewesen war, die mitursächlich für viele der Probleme ist, die sie als Oppositionspartei heute nur zu gern der Ampel anlasten würden – ohne das wirklich zu können, weil sie wissen, daß sie ihre Kritik stante pede um die eigenen Ohren zurückgedroschen bekämen – erklärt schon den Haß auf die AfD, die genau deswegen viel ungenierter Oppositionspartei sein kann als die Union.

Die AfD hat nichts von dem Mist zu verantworten, dessentwegen die Union heutzutage solche Schwierigkeiten hat, sich glaubhaft als Oppositionspartei zu verkaufen. Recht eigentlich hat sich die Union selbst erledigt. Sie ist ein überflüssiges Relikt, das im Bundestag nichts mehr verloren hätte. Weder ist sie an der Regierung, noch kann sie glaubhaft Opposition betreiben. Zu eng ist sie mit denjenigen verquickt, mit denen sie einst in der Regierung saß, als daß sie die Ampel heute glaubhaft kritisieren könnten. Friedrich Merz muß ständig einen Spagat hinlegen mit vielen „einerseits und andererseits“. So geht aber keine wirksame Opposition. Der heutige Kanzler war Merkels Vizekanzler.

So fiel dann auch die Rede von Friedrich Merz im Bundestag aus. Ich habe versucht, sie mir in ihrer ganzen Länge anzusehen, musste aber nach etwa zwei Minuten abbrechen, weil mir schon von der jämmerlichen Durchsichtigkeit seiner pseudomoralischen Begründung für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine kotzübel wurde. Da stand er also, dieser Transatlantiker vor dem Herrn, Mr. BlackRock-Germany, und musste so tun, als spiele keine Rolle, wer er selbst tatsächlich ist. Der transatlantische Mr. BlackRock-Germany sollte sich mit den Folgen einer Sanktionspolitik auseinandersetzen, obwohl jedermann wissen kann, wie sehr ihn seine in der Vergangenheit begründeten Loyalitätspflichten samt der deshalb erforderlichen Rücksichtnahme auf die Interessen auch vieler Anderer im Hohen Hause daran hindern würden, eine wahrhaftig zutreffende Analyse abzuliefern.

Was blieb Merz übrig?

Merz griff sowohl die Regierung als auch die AfD an, heißt es in den Mainstream-Medien. Ja natürlich! Was wäre ihm denn anderes übrig geblieben? Es liegt schließlich nicht in seinem Interesse an der Wahrheit begründet, sondern an seinem Interesse an einer Existenz als ernstzunehmender Politiker, daß er – wie übrigens auch Sarah Wagenknecht bei ihrer hervorragenden Rede – erst einmal eine Art „Disclaimer“ vorausschicken musste, ehe er in medias res gehen konnte. Und dieser „Disclaimer“ war derartig blöde in seiner stinkenden Verlogenheit, daß ich unwillkürlich ein „Verpiss dich, Friedrich!“ wütend und leise zwischen den Zähnen hervorstieß, noch ehe der Loyalitspflichten-Gehandicapte überhaupt zur Sache sprach: Zur Wirtschaftspolitik von Wirtschaftswissenschaftler Habeck.

Laut Friedrich Merz alles ganz einfach: Gedenken an Gorbatschow. Gorbatschow guter Mann wegen „Glasnost“ und „Perestroika”. So hätte es weitergehen können und alles wäre gut mit Russland heute. Dann große Auslassung. Keine Jelzinjahre bei Merz, kein Ausverkauf der vormaligen Sowjetunion an westliche Finanzkraken und Oligarchen, kein fortgesetzter Niedergang der Lebensqualität bei den Durchschnittsrussen unter Jelzin, keine neue amerikanische Geostrategie- & Militärdoktrin seit Mitte der Neunziger – nichts davon. Gorbatschow gut – und dann kam sofort der Leibhaftige in Gestalt von Putin. Nichts Gutes an dem Mann. Gar nichts. Zu 100 Prozent schuld: Das ist Putin laut Merz.

Angriffskrieg“ – die dämlichste Vokabel überhaupt, lediglich geeignet, wie im Kindergarten mit einem „Der hat aber angefangen“ die eigene Unschuld der Kindergartentante gegenüber zu behaupten, da bekanntlich jeder Krieg irgendwann mit einem Angriff losging, deswegen aber noch lange nicht grundlos. Wagenknecht mit einem ganz kurzen „Disclaimer“, kaum wahrnehmbar.

Agenda-Umsetzungserleichterung

Verbrechen“ war das Wort, das ich wahrgenommen zu haben glaube – und dann sofort mit Vehemenz zur Sache: Wirtschafts- & Energiepolitik. Einzig und allein Alice Weidel konnte es sich erlauben, auf solidaritätsheischende Ergebenheitsadressen zu verzichten, weder von „Angriffskrieg“ oder „Verbrechen“ und anderen Schuldzuweisungen zu reden, sondern fast schon genüßlich das Wort „Ukrainekrieg“ auszusprechen, um die Ursachen des deutschen Gegenwartsdesasters an den Folgen der Reaktionen auf diesen Krieg darzulegen.

Dabei ist der Ukrainekrieg noch nicht einmal die wesentliche Ursache. Er dient nur als vorgeschobene, zugegebenermaßen hervorragende Begründung für die Sanktionspolitik des Westens und die der deutschen Bundesregierung. In Wahrheit erleichtert er es, eine Agenda durchzuziehen, die auch ohne Krieg und bereits lange vor dem Krieg angedacht worden war: Die Deindustrialisierung Deutschlands ist keine Folge eines Krieges, an dem ganz allein Putin schuld wäre. Putin ist nur der am besten geeignete Sündenbock aller Zeiten, um zu verschleiern, daß man diesen Krieg dazu benutzt, das durchzuziehen, was ohne diesen Krieg nicht so leicht durchzuziehen gewesen wäre. Mit diesem Krieg kann man dem Wahlvolk sehr viel einfacher einen riesigen Bären aufbinden.

Dabei gibt es im Grunde genommen einen wahren Sachverhalt, der einfach zu begreifen ist: Ideologiegesteuerte Politik, eine öko-maoistische z.B., kann mit einer Überflußgesellschaft nichts anfangen. Sie ist für Ideologen nicht nutzbar, außer vielleicht über die Etablierung eines kollektiven Schuldkomplexes, der in der Überflußgesellschaft dann sozusagen von innen heraus den moralisch scheinbegründeten Wunsch nach der eigenen Verarmung wachsen läßt, wofür die entsprechend ideologiekonformen Medien nützlich wären. Aber prinzipiell ist der wohlhabende Mensch, der über eine Fülle an individuellen Gestaltungs- und Wahlmöglichkeiten verfügt, gegen seine Verwertbarkeit im Dienste einer ideologisch motivierten Agenda immun. Er hat keine Veranlassung, sich mit Ideologiefragen auseinanderzusetzen. Es geht ihm gut. Genau andersherum ist es mit dem Mangel. Wenn Mangel an allem herrscht, dann schlägt die Stunde der Ideologen und des Linksstaates.

Mangel schafft Staatsermächtigung

Dann ist „Helfertime“ – und völlig ungeachtet der Frage, wie es zur Mangelsituation gekommen ist, ob sie aus sich heraus zwingend geworden war, oder ob sie künstlich hergestellt wurde. Da nun die Verfügbarkeit von billiger Energie in tausend verschiedenen Zusammenhängen sozusagen die Hauptschlagader jeder prosperierenden Wohlstandsgesellschaft ist, wird die Energiepolitik für öko-maoistische Ideologen zu einem ganz unbedingt zu kontrollierenden Feld, dem wichtigsten überhaupt. Über die Energiepolitik läßt sich der Mangel erzeugen, der dann zur eigenen Ermächtigung in allem führt, da plötzlich verteilt, zugeteilt und rationiert werden muß, was vorher im Überfluß vorhanden gewesen ist. Mangel schafft Staatsermächtigung – und über Zuteilung wird die Erzwingung eines bestimmten Verhaltens möglich. Man verknüpft die Zuteilung in der Mangelsituation einfach mit dem rein physischen Überlebenswillen des ansonsten potentiell Renitenten und aufrührerischen Dissidenten. Das ist der ganze Sinn & Zweck der „Energiewende“.

Naiv bis dorthinaus ist, wer noch immer den Fassadenschnack vom Weltklimaschutz schluckt. Womit ich wieder beim oben als Beispiel genannten Dogma von den anthropogenen Ursachen des Klimawandels herauskomme. Tatsächlich ist der völlig unterkomplexe Schnack vom „Angriffskrieg“, „Putins Krieg“, dem „gebrochenen Völkerrecht“, der ukrainischen „Freiheit“ und der ach-so-formidablen ukrainischen „Demokratie“, die dort zu allem Überfluß auch noch „für uns hier verteidigt“ werden, nichts weiter, als eine willkommene Pseudobegründung dafür, eine vorher angedachte Agenda namens „Great Reset“ tatsächlich radikal durchzuziehen.

Wohlfeiler „Gorbatschow-Disclaimer

Es ist noch nicht einmal auszuschließen, daß dieser Krieg, nachdem es mit „Pandemie“ nicht so geklappt hatte wie offensichtlich geplant, extra deswegen vom Zaun gebrochen wurde. Daß Putin der Alleinschuldige sei, der böse Aggressor, weil – wie kann man nur fragen? – schließlich er in die Ukraine einmarschierte und nicht umgekehrt die Ukrainer in Russland, ist derartig verkürzt, daß Friedrich der Große in schallendes Gelächter ausgebrochen wäre, hätte man ihm dieses Narrativ unterjubeln wollen. Friedrich der Große wusste – übrigens nicht als einziger: Angreifer ist, wer seinen Gegner zwingt, zu den Waffen zu greifen.

Friedrich Merz wusste beim Herunterstammeln seines wohlfeilen „Gorbatschow-Disclaimers“ ganz genau, warum er mit groben Auslassungen hantieren musste. Und so geht es vielen im Bundestag. Man ist fast geneigt, zu behaupten, der Bundestag habe sich seiner Sinnhaftigkeit nach überlebt. Und wenn man sich dann anschaut, wieviele der Abgeordneten um diesen Sinnverlust des Bundestages hinsichtlich des Allgemeininteresses einer Meinung sein müssen, und daß er eigentlich nur noch zu ihrer eigenen Alimentierung taugt, dann begreift man auch, weshalb sie der Debatte kaum noch folgen, sondern lieber massenhaft auf ihren je persönlichen Handys umeinanderdaddeln, obwohl sie von Alice Weidel gerade eine kostenlose Lehrstunde angeboten bekommen. Die war zwar brillant – aber offensichtlich für die Katz‘. Zu viele unterschiedliche Interessen.

26 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Erdinger ,
    ich schätze Ihre Analysen sehr.Ich wollte nur eines ergänzen:
    Sie schreiben :“ Wahr ist: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für die Menschengemachtheit des Klimawandels.“
    Es spielt eigentlich keine Rolle wodurch es zu dem Klimawandel kommt,die Richtung ist positiv.Aus der Vergangenheit wissen wir daß wärmere Perioden stets günstiger waren ,sie werden von Historikern deshalb als Klimaoptima bezeichnet,während kältere Perioden mit Kriegen,Mißernten,Hungersnöten ,Epidemien zusammenfallen.Das Extrembeispiel sind die Eiszeiten.

    • das wort Klimawandel an sich ist bekloppt. Klima bedeutet Wandel. es hat sich immer schon gewandelt. den einen Wandel gibt es nicht. und momentan wandelt hier gar nichts. die Temperatur stagniert seit 20 jahren. alle Modelle des IPCC sind falsch. falsches Modell = falsche Theorie.
      nur nicht in den Köpfen. die propaganda war zu effektiv.

  2. https://report24.news/schon-in-seinem-kinderbuch-stellte-robert-habeck-fest-stromausfaelle-sind-etwas-tolles/

    „Schon in seinem Kinderbuch stellte Robert Habeck fest: Stromausfälle sind etwas Tolles!“

    „Dass Robert Habeck besser Kinderbuchautor geblieben wäre, das dämmert mittlerweile auch vormals linientreuen Bürgern zunehmend – insbesondere, seit er im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sein fragwürdiges Verständnis von Insolvenzen unter Beweis stellte. Dabei hätte ein Blick in Habecks “Werke” bereits Aufschluss über dessen Weltsicht geliefert. In seiner Geschichte “Als es still und dunkel wurde” von 2021 geht es beispielsweise um einen Stromausfall. Und der ist in Wahrheit etwas ganz Tolles, so die Message!

    Wir berichteten bereits darüber, dass Wirtschaftsminister Habeck nicht zuletzt mit Verweigerung einer Laufzeitverlängerung für Deutschlands verbliebene AKW den Blackout im Winter nicht nur möglich, sondern zunehmend unausweilich macht.

    Grüner Verrat am Volk: Stresstest nicht bestanden, Blackout wird Fakt – dennoch keine AKW-Laufzeitverlängerung
    Heizungstechniker zerlegt grünen Wahnsinn in der Energiekrise: “Der Blackout wird kommen”
    Da mutet es schon interessant an, dass Robert Habeck im 2021 erschienenen Kinderbuch “Kleine Helden, große Abenteuer (Band 2)” davon zu erzählen wusste, dass ein Stromausfall eigentlich ein ganz großer Spaß ist.“

    Quelle: Report 24 vom 08.09.2022

  3. Das Grundproblem der parlamentarischen Demokratie, das im Beitrag hervorragend analysiert wird, wird durch die sog. Zweitstimmen bei Wahlen in Deutschland wesentlich verschärft. Diese Listen mit den Kandidaten werden in Hinterzimmern ausgekungelt. Und man muss schon ein echter Parteiarschkriecher sein, um auf eine solche Liste zu kommen.

    Lediglich bei der AfD wurden meines Wissens nach die Kandidaten für die Liste der Zweitstimmen gewählt.

    Hier das Beispiel Baerbock:

    Baerbock wurde am 26. September 2021 im Wahlkreis 61 (Potsdam, Potsdam-Mittelmark II und Teltow-Fläming II) mit 35.452 Stimmen (18,8 Prozent) in den Bundestag gewählt.

    Und mit einem solchen Wahlergebnis wird man in Deutschland eben Außenministerin_in_in.

    „‚Kremlkampagne gegen Baerbock‘ – SPIEGEL, FAZ und Tagessschau als Schild und Schwert der Grünen Partei
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=87690

    • @Und mit einem solchen Wahlergebnis wird man in Deutschland eben Außenministerin_in_in.
      nein – mit einem Gönner WEF/Schwab und als „Young Leader“ und als williges Sprachrohr ihrer Herren

      Wie war das noch : wer entscheidet, ist nicht gewählt, und wer gewählt ist, hat nichts zu entscheiden !

  4. Meine einstige Hoffnung das die Schmerzgrenze längst bei allen überschritten ist und dies „eigentlich“ automatisch zu Massenprotesten hätte führen müssen habe ich schon vor Jahren aufgeben.
    Auch wenn hier wie auch in vielen anderen Blogs sich mächtig aufgeregt wird und echt harte Sprüche rausgeknallt werden, es passiert sowie nichts, die Deutschen sind absolute Feiglinge!
    Das Regime bettelt bereits um Aufstände, aber da werden sie wohl bitter enttäuscht werden, ihr „Volk“ wird sich weiterhin bis in ungeahnte Weiten benutzen, verarschen und mißhandeln lassen, es wird gehorchen weil es Angst hat, es wird kuschen weil es nicht den Mut aufbringt sein eigenes Schicksal selbst zu bestimmen, fremdbestimmt von Geburt an, zur Unterwürfigkeit erzogen, immer schön gehorchen und tun was man sagt!
    Nein, es sind wieder die „kleinen“ Tschechen die aufstehen, ein Volk das von den „edlen Deutschen“ oft mit Geringschätzung behandelt wird, das wegen dem Rausschmiß von sudetendeutschen Nazipack heute noch von allen deutschen Regierungen mit diplomatischen Noten maßgeregelt wird, BILLIONEN-Forderungen von Polen, das einen Großteil deutscher Gebiete einfach geschenkt bekommen hat, wird dagegen mit abstoßenden Geheuchle und Arschkriechen belohnt, nicht nachvollziebare „typisch deutsche Logik“!
    Wenn dieses Land untergeht dann ist das verdient und gerecht, ich werde deswegen höchstens eine Träne der Freude vergießen, ihre ALLE seid Schuld daran das dieses Land so verkommen ist, man hat euch früh genug gewarnt!
    Deutschland – eine unerträglich peinliche Schande!

    • @ The Rob: In vielem haben Sie recht, doch erhebe ich Widerspruch gegen zwei Gedanken von Ihnen.

      Sudetendeutsches Nazipack? Bei allem Verständnis für Ihre Erregung über die träge Dumpfheit des deutschen Volkes und die befremdlichen Forderungen aus Polen, das geht zu weit. Die Sudetendeutschen konnten auch nichts dafür, wie mit ihnen im Versailler Vertrag umgegangen wurde, alle übrigen Deutschen auch nicht.
      Die Menschen aller Zeiten und aller Völker lassen sich manipulieren und missbrauchen, wenn man den richtigen Ansatz nutzt. Unabhängig davon hatte und hat das deutsche Volk Potential, wie in 1200 Jahren Geschichte bewiesen. – Aber vielleicht habe ich Sie auch missverstanden und Sie weinen der heutigen BRD keine Träne nach, wenn sie an ihren eigenen Widersprüchen, ihrer Hysterie und Blindheit zugrunde geht. Einer sich selbst zum Zusammenbruch bringenden Staatsstruktur keine Träne nachzuweinen ist etwas anderes, als dies mit unserer Nation zu tun.

      • Als ich den Text verfasste war ich wohl schlechter gelaunt wie ich dachte, normalerweise versuche ich das zu vermeiden, aber das mit der Selbsteinschätzung ist so eine Sache…

        Meine Großeltern väterlicherseits waren selbst „Sudetendeutsche“, allerdings stammen sie ursprünglich aus Österreich.
        Diese Familie war während des 2.Welkrieges in zwei Lager gespalten, in nach wie vor „Kaisertreue“ und eben in Nationalsozialisten, letztere haben durch das Naziregime erheblich profitiert, es waren auch überzeugte Juden- und natürlich Tschechenhasser.
        Nach der deutschen Kapitulation wurden sie ausgewiesen, zwei wurden erschossen, die „Kaisertreuen“ ohne NSDAP-Vergangenheit durften bleiben.
        Im Gegensatz zu vielen „historischen“ Berichten lebten nach dem Krieg noch sehr viele deutschstämmige im ehemaligen Sudetenland, selbst wenn man sich heute noch Nachnamen ansieht wird das offensichtlich, die Ausweisung angeblich aller Deutschen war und ist eine Lüge.
        Meine (kaisertreue) Familie war vor dem Krieg in der damaligen Tschechoslowakischen Repulik recht wohlhabend und auch einflussreich, wir haben durch den Nationalsozialismus alles verloren.
        Selbst heute noch hat Deutschland mein Schicksal in der Hand und ruiniert es praktisch ein zweites Mal, während der „Coronakrise“ erlebte ich ein Deutschland das erneut zur Diktatur griff und wieder einen verordneten Wahnsinn seinem Volk aufzwang, es reagierte darauf wie damals mit überwiegender Zustimmung.
        Ich habe nie verstanden wie Hitler und die NSDAP an die Macht kommen konnten, ab 2020 habe ich begriffen wie erschreckend einfach das geht.
        Meine Eltern flohen 1968/69 aus der damaligen ČSSR, den ersten Panzer den sie beim Einmarsch des Warschauer Paktes sahen trug die Hoheitszeichen der DDR.
        Wann hört dieser deutsche Wahnsinn endlich einmal auf!?

        • @ The Rob: Das mit dem schlecht gelaunt sein verstehe ich in der heutigen Zeit nur zu gut. Danke für die Schilderung Ihrer Familiengeschichte. So kann man Ihre ursprünglichen Zeilen besser verstehen.

          Allerdings muss ich Ihren letzten Satz erweitern. Es ist nicht nur der deutsche Wahnsinn. Ein großer Teil der westlichen Welt scheint Beute des Irrsinns geworden zu sein. Zum Beispiel erkennen viele lange hier lebenden Chinesen, die den Westen schätzen und lieben gelernt haben, in gar nicht wenigen westlichen Ländern Auswüchse, die sie an die Kulturrevolution erinnern.

          Zynisch gesagt, und manchmal kann einen nur noch Zynismus oder Galgenhumor retten, Deutschland steht (und fällt) nicht allein.

          • Es ließ sich so verdeutlichen wie komplex Situationen sein können, das „Aufdrücken“ meiner Lebensgeschichte bitte ich allgemein zu entschuldigen, anonym dient es allerdings einfach nur als ein Beispiel.
            Sie haben auf meinen Kommentar fair reagiert, also haben Sie auch eine anständige Antwort verdient.

            Im Regelfall blende ich die „seriöse“ Berichterstattung so weit es eben geht von meinem Alltag aus, in den letzten Tagen ließ sich das aber nicht mehr vermeiden.
            Lanz, Maischberger, Tagesschau…ich hatte wirklich keine Ahnung wie tief inzwischen das geistige Niveau dieses Landes gesunken ist, ohne Übertreibung – ich bin wirklich geschockt!
            Dabei ist eigentlich völlig offensichtlich wie heuchlerisch, verlogen und bösartig diese neue Referenz menschlichen Primatentums ist.
            Das dieses abstoßende Schmierentheater dennoch so erfolgreich ist liegt schlichtweg an dem Desinteresse der meisten Menschen, die tieferen Zusammenhänge der aktuellen Situationen überhaupt sehen zu wollen und letztendlich auch zu begreifen.
            Das man dies nicht unbedingt möchte mag da noch verständlich sein, wenn aber bei der Allgemeinheit schon jeder gesunde Impuls fehlt eine derart absurde Behauptung wie „der Russe will auch in Berlin einmarschieren“ überhaupt zu hinterfragen und stattdessen einfach als realen Fakt anzunehmen, tja, das ist nicht nur bedenklich, es ist so abartig krank das man im Untergang von allem seine letzte Hoffnung sehen muss.

  5. @das der Bedeutung des Wortes „Pandemie“ gerecht geworden wäre.
    das – so glaube ich – ist so nicht ganz richtig.
    In Vorbereitung auf die geplante Gesundheitsdiktatur hat die WHO schon im Jahr 2009 die Definition des Begriffes „Pandemie“ geändert – vorher gehörten tausende von Toten dazu – danach ist die „Pandemie“ nur noch ein per Labor feststellbarer Virus, wie sie jeder in vielen Varianten hat.
    Vielleicht erinnern sie sich an Otto – der hat schon vor Jahren die Meldung gebracht, daß die Medizin eine neue Krankheit entdeckt hat – eine Krankheit ohne Symptome !

    Das ist die „Pandemie“ heute – durch Umdefinition gültig für jede Grippewelle und dank der Ahnungslosigkeit der Mehrheit ein wunderbares Werkzeug für Betrüger mit totalitären Absichten!

  6. Die ganze Klimalüge von der menschgemachten Erderwärmung ist leicht aufzudecken!
    Man spricht stets davon, dass sich die Klimalügschaftler einig sind, dass der Mensch der Sünder ist. Aber das sind Naturwissenschaftler und wenn sich Naturwissenschaftler einig sein müssen, dann nur weil sich sich absolut unsicher sind, sonst könnten sie es einfach mathematisch bewiesen!
    Aufgrund von Annahmen ein derartig gigantisches Projekt wie die Energiewende anzuleiern ist hochgradig schwachsinnig!
    Ebenso hochgradig schwachsinnig, wie anzunehmen, dass Menschenmassen aus der Dritten Welt ohne Schul- und Berufsausbildung in einer industriellen Hightech-Gesellschaft eine tragende Rollen spielen könnten! Wenn man schon mit den insgesamt Millionen Rumänen, Bulgaren und Albanern mit seltenen Ausnahmen wenig mehr anfangen kann, als Zerleger bei Tönnies oder Maurer, was dann erst mit Eritreern, Somaliern oder Syrern, Afghanen, Pakistani? Dennoch glaubt die Politik nach wie vor fest an deren Potential, weil sie selber nichts drauf haben!

    • Nein, das ist nicht schwachsinnig. Es ist lediglich die Umsetzung der Vorgaben der wirklichen Herren zur Destabilisierung Deutschlands und letztlich ganz Europas. Genau deshalb wurden ja gerade diese realitätsfern agierenden Politiker an die Macht gebracht. Hier wird ein Langzeitplan von willigen Handlangern umgesetzt.

  7. Berufliche Qualifikationen, zweierlei Maß.

    Wohl kein normaler Mensch lässt sich wissendlich Auto, Hausdach oder Zähne von Berufsfremdem oder „Studienabbrechern“ reparieren.

    Und keine Firma stellt einen Konstrukteur ein, der nicht mindestens ein Ingenieurstudium absolviert hat und keine Klinik besetzt eine Chirurgenstelle mit dem Büroboten.

    Es werden nun mal die besten Experten genommen, Wettbewerb und Leistungsprinzip eben.

    Mit gutem Grund, es geht um Qualität der Dienstleistungen und Produkte und die Sicherheit und Gesundheit der unmittelbar sie in Anspruch nehmenden Menschen.

    Dafür gibt es in Arbeitswelt und Wirtschaftsleben verbriefte Verbindlichkeiten, Erfüllungspflichten, also Absicherungen per Verträgen, Gesetzen und Versicherungen.

    Solche Standards haben nun mal Industrieländern auch zum Erfolg verholfen.

    Dem gegenüber steht das Berufsfeld Politik, bei dem es derartige verbindliche Standards kaum zu geben scheint und wohl auch nicht verlangt werden. Meines Wissens gibt es die Lehr- oder Studienberufe Politikergeselle, Politikermeister oder Diplompolitiker nicht.

    Obwohl es in der Politik nicht um das Schicksal von Gebissen oder Hausdächern geht, sondern um Welten mehr, um das Schicksal eines Staates mit seinen Mio. Menschen, wie auch nicht zuletzt um die Frage über Krieg oder Frieden.

    Dennoch werden hier nicht die Besten der Besten bemüht, die eigentlich noch besser sein müssten als die in der freien Wirtschaft, sondern gibt sich mit Quereinsteigern, Fachfremden oder gar Studienabbrechern (Studienfach egal..) zufrieden.

    Zudem gibt es in der Politikerwelt keine Absicherungen in Form besagter Arbeitsverträge, Versicherungen, ja noch nicht mal das Strafrecht kann greifen, da erst mal Abgeordnete Immunität zugestanden wird.

    Statt dessen brauchen Politiker scheinbar nur einen Amtseid abzulegen, dessen Nichteinhaltung nicht (strafrechtlich) geahndet werden kann.
    Die einzigen Unterschriften die sie beim Einzug ins Parlament leisten müssen, sind wohl höchstens unter Bescheinigungen, über den Erhalt von Büromaterial, Spindschlüssel oder Parlamentsausweis.

    Fehlverhalten oder Schlechtleistung hat höchstens die Konsequenz, später nicht noch mal gewählt oder ernannt zu werden.

    Diese in Ungnade gefallen Politiker fallen aber dennoch weich und sei es, falls nicht schon während der Amtszeit rege Kontakte gepflegt wurden um sich für „die Zeit danach“ Pöstchen in der Wirtschaft oder sonst wo zu sichern, dann eben durch entsprechende Politiker-Ruhestand-Rundum-Versorgung, die bestimmt nicht per solchem Schmu wie Eid, Handschlag oder „Gewissensentscheidung“ geregelt werden, sondern mittels entsprechend verbrieften Regularien, vermutlich aus dem Beamtenrecht und oder von der Bundestagsverwaltung festgelegt.

    Demnach scheint in der Politik alles auf den Kopf gestellt, fehlendes Leistungs-/Belohnungsprinzip, fehlender Leistungsanreiz, da das Einkommen sowieso und zwar leistungsunabhängig fließt, fehlendes Verantwortungs- und Haftungsbewusstsein, wie auch mangelhafte oder gar gänzlich fehlendes Expertenwissen scheint durch schwammige über allem stehende Eide („Lippembekenntnisse“) und „Gewissensentscheidungen“ ersetzt.

    Das wird wohl noch aus feudalistischen Zeiten zur Demokratie „rüber gerettet“ worden zu sein, als sich die Feudalherren mit edlen Ehren und Eiden schmückten, unnahbar machten, um damit zu demonstrieren dass das für die Bürger da unten gedachte „bürgerliche Recht“ unter ihrem Niveau ist, sie als Ehrenleute so was nicht nötig hätten.

    Warum dann aber heutige Politiker auf entsprechende fürstliche Bezahlung verzichten ist ein Rätsel.

    In der Industrie oder im Banken- und Versicherungswesen gibt oder gab es Manager, die fast eine Mio. Euro Einkommen im Monat hatten oder noch haben.

    Rechtfertigen wollten sie dies gerne u.a. mit ihrer hohen Verantwortung gegenüber dem Firmen-Kapital wie auch zigtausenden Arbeitsplätzen.

    Wenn es danach ginge, müsste dann aber doch ein Kanzler, der doch mit seiner Regierungstruppe Verantwortung für 80 Mio. Bürger und Billionen Euro trägt, ein exorbitant höheres Monatseinkommen als diese Manager haben.

    Tatsächlich verdient aber ein Kanzler, was weiß ich, „nur“ 30 Tsd Euro, und seine Minister wohl 20 Tsd Euro monatlich.

    Warum gehen sie dann nicht in die Industrie, sie hätten gewaltig mehr Einkommen und hätten nicht den Druck, öffentliche Personen zu sein.

    Es kann natürlich sein, dass das nicht geklappt hat, weil die Wirtschaft keine Studienabbrecher und deren beschränkten oder nicht vorhandenen Fachhorizont gebrauchen kann.

    Es sei denn, ein Politiker hat sich in seiner Wirkzeit einen Namen gemacht, hat u.U, weltweit Kontakte geknüpft nebst angeeigneter Routinen und weckt dadurch bei der Wirtschaft Interesse.

    Dann werden sie trotz nach wie vor mangelnder Fachkompetenz gerne genommen, denn deren Bekanntheitsgrad und Weltgewandtheit ist natürlich Gold wert.

    Ein fachlich inkompetenter ehemaliger „Polit-Promi“ in der Chefetage kann u.U. dennoch für Firmen lukrativer sein, als der beste aber unbekannte hoch ausgebildete Experte.

    Fazit:

    Abschaffung des Eid- und Gewissensentscheidungs-Schmuh bei Politikern.

    Statt dessen Bindung an niedergeschriebenes allgemeingültiges bürgerliches Ordnungs- und Gesetztesregelwerk.

    Mindestalter 55 zumindest bei Regierungsteams. Elternschaft Vorraussetzung
    Abschaffung der Immunität.

    Fachbezogene Ausbildung/Eignung. Keine Beliebigkeit der Minister-Ressorts.

    Wahlversprechen schriftlich als bindendes Vertragswerk festlegen.
    Strafrechtliche Konsequenzen bei Vertragsbruch. Straftatbestand: Betrug am Wähler.

    Jährlicher physisch/psychicher Gesundheitstest (müssen etwa Piloten oder Schiffskapitäne wohl auch machen).

    Politiker sollten „normal ticken“, keiner Minderheit angehören und sich auch nicht als „Minderheitenversteher“ gerieren.

    Da betrachte ich es als Irrglauben, Minderheitler oder selbsternannte Minderheitenversteher könnten die Interessen von Minderheiten, also die angeblich „zu kurz gekommenen“ besser vertreten.

    Es kann doch nicht das Ziel sein, Minderheiten derart zu „pampern“ dass sich am Ende Mehrheiten nach ihnen richten müssen, oder gar den Eindruck gewinnen, als Mehrheit falsch zu liegen.
    Das würde dann zu der absurden Konstellation führen, dass zahlenmäßige Minderheiten „dank“ politisch ideologischem Einfluss die Power einer Mehrheit erlangen und die nach wie vor zahlenmäßige Mehrheit nach der Minderheiten-Nase tanzen müssen.

    So was ist nicht möglich?
    Aber ja doch, jegliche Religionen wurden einst von den Einflüssen einer Minderheit religiöser Funktionäre zu einem Massen- also Mehrheitsphänomen gemacht.

    Und ganz aktuell schafft es eine 14%-Minderheit grüner Politiker, einer Mehrheit, die nicht die Grünen gewählt haben, zu diktieren was sie zu tun, zu lassen und zu erdulden haben.

    Vielmehr kann nur das Ziel sein, Mehrheiten dazu zu bringen, Minderheiten zu tolerieren und ihnen gleiche Rechte einzuräumen, bei Wahrung des jeweiligen Mehrheiten- Minderheiten-Status. So wie es sich eben bei Demokratien gehört.

    Das kann aber nur jemand politisch leisten, der der Mehrheit angehört und sich dadurch in die Denkstrukturen dieser Mehrheit hineinversetzen um sie dadurch vor dem Verfall bewahren zu können.

    • „Tatsächlich verdient aber ein Kanzler, was weiß ich, „nur“ 30 Tsd Euro, und seine Minister wohl 20 Tsd Euro monatlich.“

      Verdienen tun sie sich das nicht.
      Sie bekommen es.

      Ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

  8. Natürlich ist auch dies wieder ein ausgezeichneter Artikel, der das gesamte Elend dieser Regierung und des demokratischen Systems offenlegt!
    Allerdings scheint mir die Bedeutung des Herrn Merz vollkommen überzogen – aber da manche glauben, in ihm einen befähigten Politiker zu sehen, kann man etwas ausschweifender werden …

    Ein paar Vereinfachungen:
    Es wird nicht um Wahrheiten gerungen, sondern Mehrheiten;
    Mehrheit heißt nicht Wahrheit;
    Wissenschaft ist nicht gleich Wissenschaft;
    Was die Medien berichten, ist das, was denen nutzt, die sie besitzen;
    Demokratisch heißt nicht zwangsläufig im Sinne des Volkes;
    Wer gewählt wurde, ist nicht für alles legitimiert;
    Wer ein Amt hat, hat noch nicht bewiesen, dass er befähigt ist;
    Eigennutz geht vor Verantwortung;
    Versagen hat keine Folgen;
    Der gigantisch drohende wirtschaftliche und gesellschaftliche Schaden ist durch die pseudo-moralische Solidarität mit einer korrupten Ukraine in keiner Weise zu rechtfertigen
    zu guter Letzt: Geld ist keine Energie!
    u.v.a.

  9. Einfach Klasse geschrieben! Ein Meinung mit wissendem Hintergrund! Es ist an der Zeit, dass sich einiges ändert!

    Mit herzlichen Grüßen GLÜCKAUF!
    W.P. Berwald

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