
Seit Monaten prasselt auf uns der Hype um eine sogenannte Künstliche Intelligenz herab wie warmer Regen. Doch die kritischen Betrachtungen zum Thema nehmen zu: Künstler mit weniger Hang zum alles absorbierenden Anpassungs-Mainstream attestieren dem Rummel der schrägen Moderne (via “Playboy“) generell eine “gewisse Unverschämtheit gegenüber älteren Menschen“ und mangelnde Rücksichtnahme auf alle anderen, die nicht devot dem permanenten technoiden Modediktat Folge leisten wollen – eben auch und gerade, wenn es um die zumeist doch aufgesetzt wirkende KI-Euphorie geht. So klagt Kult-Entertainer Helge Schneider: “Du musst dich mit diesem Scheiß, mit diesem Internet beschäftigen – und jetzt kommt noch dieser KI-Kram dazu. Wenn ich ins Handy schaue. Lese ich überall nur KI.“ Andere Stimmen zum Thema kommen nicht weniger ablehnend daher, weisen dazu aber auch auf tieferliegende Probleme hin, welche auf diese Weise erst bekannt werden und bislang so noch gar nicht allgemein wahrgenommen wurden.
Der wieder einmal blinde Glaube an einen stets segensreichen technischen Fortschritt und die sichere (Er)kenntnis, dass KI doch eben nichts anderes sei als die altbekannte „Elektronische Datenverarbeitung“, welcher – da ungleich komplexer und ausgereifter – nun fälschlicherweise „Intelligenz“ angedichtet werden würde, brachte nun auch den Hamburger Autor, Musiker und Journalisten Jürgen Stark, der heute im Südwesten lebt, dazu, sich – wieder einmal – debattenfördernd und provokant in die Debatte mit einer „Kulturkolumne“ im regionalen Online-Magazin „Ortenau Journal“ einzumischen. Zunächst eine Rückblende: In den Nuller- und frühen Zehnerjahren gab es so etwas wie eine Blaupause für die akute KI-Problematik, in der Musikbranche: Die komplette Digitalisierung der Musikwelt hatte gerade begonnen, damals griff die Copy-Revolution um sich und war – ebenso wie heute der Fetisch KI – von blinder Euphorie begleitet. Im Fieber und Zoff um Rechtebeteiligungen an Spotify und AppleMusic sich ging das analoge Zeitalter physischer Tonträger endgültig unter; der digitale Datendiebstahl wurde zum gewöhnlichen Alltag.
Jede Menge Zerstörungen
Alle hilflose Kampagnen der Musikbranche („Copy kills music“) brachten nichts, Medien und Feuilleton applaudierten der neuen Technik sich anbiedernd hinterher, begleiteten den Niedergang der Musikindustrie mit süffisanter Häme, denn diese verlor ihr Geschäftsmodell und tausende Künstler sowie deren Nachwuchs ihren bis dato wichtigsten Auftraggeber. Die zwar faszinierende Technik brachte leider auch jede Menge Zerstörung hervor, und die angepriesenen Segnungen konnten bis heute nicht ansatzweise den angerichteten Schaden kompensieren. Bejubelt wurde dies damals vor allem auch von obskuren politischen Kräften, welche diesen Datenklau als “Liberalisierung” feierten und ihn als progressiv und fortschrittlich empfanden, ohne sich für soziale Folgen zu interessieren. Darunter auch jenes hässliche Links-Gewächs namens Piratenpartei, die prompt den Sozialismus im Netz einforderte und zum Programm erhob.
An dieser Stelle kam nun Jürgen Stark ins Spiel; er meldete sich vehement zu Wort und sorgte bundesweit für Aufsehen; sogar die “Welt“ berichtete und schrieb damals: „Im Streit um das Urheberrecht zieht der Pop-Autor Jürgen Stark jetzt historische Vergleiche. Stark hatte sich in Online-Foren wie folgend geäußert: ‚Die Piraten mit ihrem dürren kleinen Programm stehen damit in unrühmlichster Tradition. Es war Adolf Hitler, der mit seinen deutschen Nazis erstmals das noch junge Urheberrecht mit Enteignung bekämpfte.‘ Und weiter: ‚Die Werke zahlreicher jüdischer Texter und Komponisten wurden in der NS-Epoche ,arisiert’, also den Besitzern gestohlen und ,dem deutschen Volk geschenkt’. Inzwischen vollzieht sich ein ähnlich barbarischer Akt mit gravierenden schädlichen Folgen für die gesamte Kreativwirtschaft.”
Der Irrweg der “Piraten”
Über Stark selbst schrieb die “Welt“: „Wer derart vom Leder zieht, ist nicht irgendein netzferner Universitätshistoriker, sondern ein ausgewiesener Kenner der Pop-Kultur: Jürgen Stark, Jahrgang 1957, war Chefredakteur des ‚Metal-Hammer‘, hat mehrere Bücher über Popmusik vorgelegt, ist Dozent an verschiedenen Hochschulen und Mitglied des Deutschen Musikrates. Mit seiner Philippika wendet sich Stark ganz konkret gegen den ‚Mythenkern‘ der Piraten und Stark zog einen weiteren historischen Vergleich: Deren ‚rationales Bedürfnis, das Urheberrecht anzupassen‘ vergleicht er mit dem Bedürfnis der SED, ‚das Privateigentum abzuschaffen, um es von einer Bonzokratie verwalten zu lassen‘.” Stark wird zitiert: ““Hier wollen Diebe und Hehler ihren Opfern neue Geschäftsmodelle aufschwatzen, die niemals funktionieren werden, weil im Netz eben fast alles umsonst ist und man Musik nicht wie aus dem Wasserhahn einfach laufen lassen kann.” Er sollte recht behalten. Von dieser Entlarvung erholte sich die zeitweise in Umfragen fast zweitstellige Piratenpartei bekanntlich nicht mehr und verschwand schließlich, nach etlichen Skandalen, wieder in der verdienten Versenkung.
Jetzt legte Stark aktuell zum Thema KI themenübergreifend nach und trat erneut eine Debatte los, die bis weit ins Netz hinein reicht: „Im Sektor der Musikproduktion nimmt das Murren und Knurren über den angeblichen „Segen“ dieser dynamischen Software-Entwicklung erheblich zu. Kein Wunder, denn seit dem Ende der analogen Musikaufzeichnung und final-authentischen Studio-Bearbeitung wurde das Urheberrecht diebischer Beliebigkeit geopfert und der Diebstahl künstlerischer Ideen, welche auf individueller Klasse und solidem virtuosen Können basieren, zur leichten Übung – Hochkonjunktur für Blender, Nichtskönner und sonstige ‚Poseure‘, also Menschen, die über wenig individuelle Klasse verfügen, sich aber gerne mit den Ideen anderer schmücken.“ Stark beklagt den „verblüffend perfekten Sound-Abklatsch“, der nun tonnenweise anonymisiert dabei herauskäme und der “eben nicht mehr von echten Menschen, sondern von Digital-Maschinen gemacht” ist.
Die seelenlose Maschine
Stark hatte hierzu einen einen ausgewiesenen Fachmann befragt: Den international erfahrenen Komponisten, Texter, Musiker, Produzenten und Diplom-Ingeniur für analoge und digitale Signalverarbeitung Dieter Debusmann, der sich einen Namen als als Hardware- und Softwareentwickler von Audio- und Video-Kodierverfahren machte. Debusmann ist außerdem erfolgreicher Maschinenbau-Unternehmer und war in den 1980er Jahren persönlich an der Entwicklung der ersten Bildtelefone (!) für die Firmen Bosch, Siemens und die vormals noch Deutsche Post beteiligt, gewissermaßen also an der Entwicklung der archaischen Vorläufer der heutigen Mobiltelefontechnik von Handy bis Smartphones. Gegenüber Stark hatte Debusmann über die „allgegenwärtige KI-Besoffenheit“ vom Leder gezogen:„KI ist kein Mensch mit Können oder ein künstlerisch begabter Mensch, KI ist eine seelenlose Maschine.“ Und weiter: „Eine wirklich neue Schöpfung oder gar Kunst entsteht aus KI aber nicht, denn dies beruht nicht auf echter Inspiration, sondern in den meisten Fällen auf dem Diebstahl geistigen Eigentums jeglicher Art. So werden Wissen, Daten, Erkenntnisse, künstlerische Werke, ohne Betrachtung der Urheberschaft und deren Rechte entnommen, um die Maschine zu ‚trainieren‘”. Dies sei jedoch, so Debusmann,kein Training, sondern die „ungebremste und ungehemmte Übernahme fremden geistigen und kreativen Eigentums.“
KI sei demnach nicht viel mehr als ein gut gefütterter Hochleistungsrechner, der das Futter aber nicht selbst anbaut, sondern systematisch woanders entnehmen würde. So „lernt“ die Maschine auf Kosten anderer – und die heutige Computertechnologie macht daraus eine Anwendung, die laut Debusmann Ängste hervorruft, weil „der Diebstahl in atemberaubender Geschwindigkeit mit vermeintlich perfektem Ergebnis“ stattfinden würde. Ein Ergebnis jedoch, das ohne der Inhalt des Diebesgutes “nie so perfekt geworden wäre”. Dieses würde dann „zu Pitch-Perfect- und Play-Perfect-Werken am Fließband“ führen, was den bereits erwähnten Scharlatanen nunmehr ein kostenloses Geschäftsmodell mit maximalen Gewinnaussichten böte.
Tödliche Perfektion
Debusmann fasst zusammen, was in der ernüchterten Branche inzwischen als reales Negativszenario gehandelt wird: „Potentieller, wirklich künstlerischer Nachwuchs wird durch KI abgeschreckt, denn die menschliche Machbarkeit an realen Instrumenten, die zu diesem Zweck ja auch noch virtuos erlernt werden müssen, rückt in weite Ferne. Und für KI-Musik ist noch nicht mal mehr ein musisch oder künstlerisch begabter Mensch notwendig. Das ist der Todesstoß für den letzten Funken Hoffnung, den man für die vor sich hin darbende Musikindustrie überhaupt noch haben kann, denn Talent ist dafür nicht mehr erforderlich.”
Tödliche, seelenlose Perfektion, die für die menschliche Produktion von Musik notwendige kreative Entwicklung von musikalischen Persönlichkeiten, verliere sich künftig mutmaßlich wegen Versagensängsten, fasst Stark Debusmanns Einsichten zusammen. Der Grund: Die eiskalt perfekte, makellose, maschinell erstellte Musik schubse Menschen aus der Bahn; echtes künstlerisches Wachstum mit all seinen notwendigen Facetten drohe an ebendieser programmierten Perfektion zu ersticken. Woher aber sollen künftig noch Idole und Persönlichkeiten kommen? Doch wohl nicht ernsthaft aus Maschinen; man denke nur an den Krampf bei elektronischer Musik, welche schon bei Kraftwerk-Live-Konzerten nicht viel mehr als Roboterdesign zustande brachte. Es macht eben einen Unterschied: Musik mit Herz und Seele, eben nicht clean und fehlerfrei, versus sterilem Computersound, egal wie “echt” er daherkommt. Jürgen Stark fasst den toxischen Trend so zusammen: “Antiseptische Musikkultur erscheint als monströses Unding, so charmant wie Frankenstein auf Brautsuche.” Und Debusmann ergänzt das negative Fazit: „Hand aufs Herz, können Sie sich den frenetisch applaudierenden Fan vor einer Maschine vorstellen, die ihm auf Knopfdruck perfekte Musik ausspuckt..?!”
Wer wird in Zukunft noch gebraucht?
Im „Zeitenwende Magazin“ warnt auch die Autorin Kerstin Chavent vor dem kommenden Kater nach dem KI-Rausch: “Die künstliche Intelligenz sorgt für eine maßgebliche Veränderung auf dem Arbeitsmarkt. Zahlreiche Berufe werden bereits in allernächster Zukunft von Maschinen und nicht mehr von Menschen ausgeführt werden. Milliarden sind von dieser Entwicklung betroffen. Geschätzt 14 Millionen Berufsbilder werden in Kürze nicht mehr so existieren, wie sie heute sind. Schreibtischjobs wie Buchhalter, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Gerichtsschreiber, Bauzeichner, kommerzielle und industrielle Designer, Informatik-Ingenieure, Mitarbeiter in der Datenerfassung, juristische Hilfskräfte oder biologisch-technische Fachkräfte gehören zu den Verlierern der KI-Revolution. Diese Entwicklung betrifft auch meine Arbeit. Bereits heute verfassen Chatbots in Sekundenschnelle Essays und Artikel und konfrontieren mich mit der Frage: Werde ich in Zukunft noch gebraucht?“
Fragen über Fragen. Chavent weiter: “Wenn das so ist, dann sei die Frage erlaubt, ob wir dann noch eine allgemeine Schulpflicht brauchen. Warum sollten wir alle dazu gezwungen werden, mindestens zehn Jahre lang die Schulbank zu drücken und Dinge zu lernen, die wir in unserem Leben nicht mehr brauchen? Worin besteht der Sinn, Menschen auf Tätigkeiten vorzubereiten, die sowieso die Maschine verrichtet? Was rechtfertigt den Nutzen von Lernkasernen, in denen alle auf eine Höhe zurechtgestutzt werden, wenn am Ende eh nur das Bürgergeld wartet? Warum müssen wir reglos in Betonburgen ausharren, wenn vor allem handwerkliche Berufe Zukunft haben, in denen körperliche Fähigkeiten gebraucht werden?”
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11 Kommentare
@Brandbeschleuniger des Falschen
na ja – kommt auf die Sichtweise an. Aus Sicht der planenden und lenkenden Feudalisten ist es ein gutes Werkzeug, im die Schafe zu m scheren und schlachten zu lenken – qualitativ jedem Religioten und jedem Politiker überlegen, weil er nicht Gefahr läuft, eigene Interessen zu verfolgen, sondern immer die Prämisse der Feudalisten befolgt.
Falsch ist es nur aus der Sicht der Völker – aber das ist fast alles, was Politik und Justiz liefern !
Die KI wird uns unweigerlich in den Zusammensturz der modernen Gesellschaften stürzen. Da die KI von der Energie abhängig ist. Wenn Energie weg dann Zusammenbruch. Im kleinerem Maße, im Weltmaßstab gesehen, ist es ja schon in Berlin geschehen. Was nun erstmalig in D ist.
Irgendwann kommt der Kipppunkt wo alles nicht mehr beherrschbar wird und alles konstruierte auf der Basis der KI wird zusammenbrechen.
Ich vertraue keinem Beitrag im Netz der auf der Basis der KI erstellt wurde da ich noch Denken gelernt habe.
Sehr gut geschlussfolgert lieber Dipl.-Ing(FH). Dies ist genau meine Meinung. Der ganze App-Rabatt-Nutzer-Schlechthonig in Discountern sowie Supermärkten dient nur dazu um Kundendaten auszuspähen die in erster Linie an Großkonzerne und Ermittlungsbehörden weitergeleitet werden wie der Durchschnittsbürger tickt. Die Bankverbindung gehört wie alles auf die freiwillige elektronische Fußfessel dem Smartphone. Trojaner und Schadsoftware haben Ostern wie Weihnachten auf einmal ohne das der Besitzer es merkt. Da jedes Telefonat, die SMS oder Mail für mindestens zwei Jahre als Vorratsdatei abgespeichert werden da freuen sich Sicherheitsdienste um überhaupt beschäftigt zu sein. Jede unüberlegte Stammtischrassismus-Äußerung mit Gewaltphantasien gegen die Regierung unter Bekannten sowie Verwandten kann schon mal das SEK auf dem Plan rufen damit eine rechte Terrorzelle gesprengt wird. Mit Medienecho wird dann behauptet das ein Staatstreich verhindert worden ist aber die Tuntifa sowie IS-Clans machen weiter wie bisher. Alles ist nur ein geplantes diabolisches Spiel der Börseneliten für den Great-Reset. So sieht die Wahrheit in diesem aufgezwungenen Irrenhaus aus. mfg
Wer sagt uns nicht das irgendwo Einer sitzt der auch die hier die auffälligen Kommentare sammelt. Um dann irgend wann mal aus einem Zufall auf die Identität trifft.
Ich rechne stark damit. In der Vergangenheit als es noch kein VPN gab ist mir so was passiert da hat Eine aus einer Redaktion einer namhaften Publikation mein recht harmlosen Kommentar über einen Minister, unterdrückt, meine Daten weiter gegeben und ich hatte eine falsche Verdächtigung und die Polizei am Hals. Hatte 3 Monate gedauert bis die falsche Verdächtigung vom Tisch war. Was ich auch wieder nur durch intensiver Beobachtung, am Objekt, erfuhr. Wäre sonst teuer geworden. Ich schreibe extra „Eine“ weil ich bemerkt hatte das bestimmte Kommentare über Frauen nicht durch kamen und so hatte ich den Schichtrhythmus raus.
Hab grade mal einen Test gemacht. Bei der Eingabe „KI Modelle“
Spukt die Suchmaschine u.a. eine durch KI Übersicht erstellten Text über den Leberwert GPT aus. Was .für ein totaler Schwachsinn. Da kann man nicht von Intelligenz sprechen sondern von K Blödheit.
Wer sagt uns das bei der Konstruktion und Bewertung von Dingen nicht auch Werte sich einschleichen die am Ende sogar tödlich sind.
Nein, keine Orginaldeutscher will linksgrüne Antibürgerpolitik! Die Altparteien haben fertig…unwählbar!!! Das Ende ist nah! Die Kommunalwahl am 14.September in NRW wird das unübersehbare Menetekel des Untergangs aller Altparteien! Leider wird die Linke auch profitieren, die Zeichen gehen immer weiter Richtung extreme, wobei ich die AfD als extrem bürgerlich sehe, mit der die Rettung DE. gelingen kann, die Linke und ihre SA (Antifa) sind definitiv Extremisten und gehören nicht in ein Parlament oder Regierung!
Merz erinnert mich an den Ritter mit der traurigen Gestalt, der Kämpfer gegen Windmühlen, der mit jeder seiner Aktionen alles verschlimmbessert. Ehrlich gesagt, ich habe ihn wohl falsch eingeschätzt, er ist kein Mann der Tat, sondern ein Umfaller vor dem Herrn, der nur -und aussschließlich- Merkel die Schmach heimzahlen will, die sie ihm angetan hat. Das ist aber keine Basis für eine Politik, die Deutschland jetzt dringend gebraucht hätte.
Merzel 2.0 setzt fort, was Merkel 1.0 begonnen hat. Dirigismus, Gängelung und Zentralismus statt liberaler, freiheitlicher Grundordnung. Wie weit sich die Spitzenpolitiker von der bürgerlichen Realität entfernt haben zeigt sich immer dann, wenn sie sich selbst in ihrem Wahn als „demokratische Mitte“ bezeichnen. Die Kartellparteien treten seit Jahrzehnten die Interessen der bürgerlichen Mitte mit Füßen. Folglich kommt:“ Der letzte Merz dreht das Licht aus!!!“
Man sollte allerdings nie die an sich ausgesprochen sinnvolle Axt verteufeln, nur weil man damit auch „Schädel spalten“ kann.
Klar ist, daß was KI-basierte Maschinen an „Arbeit“ machen können, im Grunde heute bzw. immer schon vollkommen nutzlos ist oder wer braucht denn bitte ganze Armeen an Bürokraten ?
Plötzliche Fälle in der Notaufnahme der Klinik wird nie eine KI wirklich bearbeiten können, gleichwohl alles nicht, was sinnvolles Bauen angeht. Freilich wenn man in einem 3-D gedruckten Tini hausen will, ist selbst der Maurer überflüssig aber das soll nicht das Niveau sein.
Nein, die Kritik geht hier wieder mal in die falsche Richtung, nicht die KI ist das Problm sondern die „Gesellschaft“ an sich, die erst diese Millionen überflüssigen „Jobs“ geschaffen hat.
Ebenso wird die KI nie die wirkliche künstlerische Kreativität ersetzen, bestenfalls mal zeitweise aber der Hype geht dann auch wieder vorbei. Sieht man ja an den jetzt schon boomenden Verkaufszahlen der kratzenden Vinylplatten obwohl doch digital alles im Dolby hoch 7-Kristallklang geht.
Und das die Musikindustrie einst das Netz ab Mitte der 1990er(sic!!!) komplett verpennt hat, ist deren eigene arrogante Schuld. Die waren schon Milliardenkonzerne, als an Amazon, Spotify & Co jahrzehntelang noch gar nicht zu denken war. Hier war halt jemand nur schlauer und schneller (gar kreativer ?) und das muß belohnt und auf der anderen Seite auch bestraft werden.
Das die KI natürlich von der Hintergrundherrschaft zu bösen Zwecken eingesetzt wird ist auch klar, aber wie gesagt kann man mit dem Beil Holz für eine warme Bude hacken oder eben leider auch …………….
Liegt aber am Nutzer 😮😮
Jede technische Entwicklung läßt sich zum Wohle oder zum Schaden der Menschen verwenden.
Es kommt dabei stets auf die geistige Ausrichtung derer an, die die Technologie konzipieren und einsetzen.
Die typische „German Angst“ ist für eine positive Nutzung nicht hilfreich, denn sie führt negativen Ereignissen geistige Energie zu.
Nicht umsonst lautet eine alte Weisheit:
„Was ihr fürchtet, das wird über euch kommen.“
Aber das zu groken dürfte für die vielen Angsthasen zu schwierig sein! Diese sind ja nicht wirklich dumm, sie haben nur viel Pech beim Denken.
Sie haben natürlich großteils recht, doch wer bei diesem Thema keine echten Gefahren sieht, hat vielleicht mehr Pech beim Denken. Es wurde noch 2022 erwartet, dass es eine KI, die so intelligent wie die Menschen ist, ab 2040/2050 existieren wird. Die Branche rechnet aktuell damit, dass es bereits 2028 soweit sein wird. Diese Entwicklung dürfte sich weiter fortsetzen, vielleicht sogar beschleunigen. Die Erdgeschichte zeigt intelligentere Lebensformen dominieren in der Regel die dümmeren.
Ich staune schon seit längerem über diese naiven Blödsinn….“Ich bin kein Roboter“-Tests. Solche Hürden zu nehmen, ist für ein KI-System eine der leichtesten Übungen…..All zu stark sollte man sich eh nicht auf KI verlassen, denn es kommt auch immer mehr zu KI Poisoning, wo mit verschiedenen Methoden die KI mit falschen Daten trainiert wird, z.T. selektive Datenmanipulation oder auch um das Gesamtsystem zu schwächen. Und wer unbedarft alles glaubt, was KI so den lieben lang Tag ausspuckt, der kann auch schnell selber mal KI in einer Ausprägung von „Kognitiv Inkompetent“ werden. Das heißt dann „Narrenhaus“ Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – wusste schon Lenin.
Frage: Wo sind die schon lange versprochenen Pflegeroboter oder die selbstfahrenden AUTOS auf den Autobahnen???
Vielleicht tut sich langfristig auf diesem Weg eine Möglichkeit auf Entdigitalisierung auf. So richtig überzeugen mag die Digitalisierung nämlich nicht, weder ökonomisch, noch ökologisch. Warum ist die Verwaltung heute beispielsweise dümmer, grösser als zu analogen Zeiten!???
Wer wissen will wie bekloppt die KI ist sollte sich bei YouTube einen mithilfe von KI synchronisierten Film ansehen oder herunterladen.Da ich mein TV Programm mittlerweile selber gestalte, lade ich mir vor allem gute Filme bei YouTube legal herunter.
Dabei bin ich an einen von der KI synchronisierten Film geraten.
Nach ein paar Minuten musste ich ,den vermutlich im Original guten, Film beenden,weil die künstlichen Stimmen unerträglich waren.
Da wird aus wirklich guten Filmproduktionen ein regelrechter Horrofilm.
Ich habe im Internet versucht die KI bei mir auf dem PC abzuschalten oder zu vermeiden.
Es ist fast unmöglich und wie ein Virus.
Ich brauchen den Mist jedenfalls nicht.
Ich habe eine gute Schulbildung und Berufsausbildung trotz nur acht Jahre Volksschule geschafft.