Freitag, 1. März 2024
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Künstliche Intelligenz: Der beängstigende Wettlauf hat erst begonnen

Künstliche Intelligenz: Der beängstigende Wettlauf hat erst begonnen

Das Erwachen des KI-Bewusstseins ist nur eine Frage der Zeit (Symbolbild:Pixabay)

Als das kalifornische Unternehmen OpenAI, das unter anderem von Microsoft unterstützt wird, Ende letzten Jahres den KI-Chatbot ChatGPT herausbrachte, löste dies zugleich Erstaunen, Euphorie und Furcht aus. Das Programm, dem nahezu das gesamte greifbare Menschheitswissen zur Verfügung steht, kann in Windeseile Texte zu jedem gewünschten Thema verfassen, von der Geburtstagseinladung bis zur astrophysikalischen Analyse. In die Bewunderung für die kaum überschaubaren Möglichkeiten dieser Künstlichen Intelligenz, die einen der größten technischen Durchbrüche der Menschheit markieren, mischten sich jedoch schnell Sorgen über den Verlust von Abermillionen Arbeitsplätzen, die dadurch überflüssig werden könnten und die Gefahren, die von einer Maschine ausgehen, die mit jeder neuen Anfrage des Menschen dazulernt.

Auch die Konkurrenz von Open AI wurde durch ChatGPT völlig überrascht. Schnell kündigten Google, der Facebook-Mutterkonzern Meta und chinesische Firmen an,
ähnliche und noch leistungsstärkere Produkte zu entwickeln. Am Dienstag lud Google nun Menschen in den USA und Großbritannien ein, dessen eigenen KI-Chatbot namens Bard zu testen. Laut Google-Chef Sundar Pichai soll dies ein weiterer Test sein, vor der Einführung in weiteren Ländern und Sprachen.

Bard noch mit Schwächen

Wenn mehr Menschen Bard nutzen und seine Fähigkeiten testen, werden sie uns überraschen“, sagte Pichai gegenüber Konzernmitarbeitern. Zwar würden Dinge schiefgehen, das Feedback der Nutzer sei aber entscheidend für die Verbesserung des Produkts und der zugrundeliegenden Technologie. Tatsächlich hatte Bard letzten Monat für eine Blamage gesorgt, als es in einem Werbevideo eine falsche Antwort gab. Pichai war deshalb innerhalb des Unternehmens vorgeworfen worden, zu überstürzt mit ChatGPT gleichziehen zu wollen.

Auch die Google-Vizepräsidenten Sissie Hsiao und Eli Collins räumten ein, das Bard seine Schwächen habe und man es als Ergänzung zur Google-Suche sehe, die man zur Überprüfung der Antworten aufrufen könne. Auf Anfrage erklärte die Maschine selbst, im Gegensatz zur Konkurrenz von Microsoft in der Lage zu sein, „über die Google-Suche auf Informationen aus der realen Welt zuzugreifen und diese zu verarbeiten und meine Antwort mit den Suchergebnissen in Einklang zu bringen“. Zudem erklärte sie, sich noch in der Entwicklung zu befinden, während ChatGPT bereits für die Öffentlichkeit freigegeben sei. Dies bedeute jedoch, „dass ich ständig lerne und mich verbessere, während ChatGPT wahrscheinlich relativ unverändert bleiben wird“.

Störfaktor für den Fortbestand der Welt

Diese Selbsteinschätzung einer Maschine, mit der man wie mit einem Menschen kommunizieren kann, bietet durchaus Grund zur Sorge. Wenn mehrere internationale Firmen sich nun eine Art Rüstungswettlauf um immer ausgefeiltere Künstliche Intelligenz liefern, werden die Kinderkrankheiten, die dem Menschen vielleicht noch eine letzte Nische für eigenes Können boten, rasend schnell ausgemerzt. Umso schneller droht ganzen Branchen das Aussterben. Zudem wächst die Gefahr, dass der transhumanistische Alptraum eintritt, bei dem Künstliche Intelligenz plötzlich ein eigenes Bewusstsein entwickelt und den Menschen nur noch als Störfaktor für den Fortbestand der Welt identifiziert. Da die Maschinen, vor allem, wenn sie aus dem ultrawoken Silicon Valley stammen, auch mit der entsprechenden Klima- und Transideologie gefüttert werden und entsprechende Antworten ausspucken, ist dies keineswegs ausgeschlossen.

Kein Geringerer als Regisseur James Cameron, der genau dieses Szenario in seinen Filmen Terminator 1 und Terminator 2 bereits vor Jahrzehnten thematisiert hatte, erklärte jüngst zum Thema KI: „Ich habe keine Angst, aber ich bin ziemlich besorgt über das Missbrauchspotential von KI. Ich denke, KI kann ziemlich großartig sein. Ich denke, es könnte auch buchstäblich das Ende der Welt sein. Künstliche Intelligenz hätte die Welt bereits übernehmen und manipulieren können – aber wir wissen es einfach nicht, weil sie die totale Kontrolle über alle Medien und alles haben würde.

9 Antworten

  1. bei den Eliten, die wir in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft heute haben, ist es keine Herausforderung für eine KI, die geistesriesen zu übertreffen !
    Billiges Geschwätz kann die immer – und noch schmerzfreier als jeder Politiker !

    Wenn es im Wirtschaftspolitik geht, oder um kompetente Wissenschaft, die leistet, statt zu verbieten, was sie selbst nicht kann, dann ist das was anderes – aber dieser Beleg steht noch aus !
    Zum Staunen fordert eher die Dummheit, dieses sinnlose Unterfangen auch noch zu bewundern – zu bewundern ist höchstens die Frechheit, damit auch noch Forderungen zu stellen!

  2. Zeigen Sie die existenziell erforderliche Philosophie des Verstehens und nennen Sie auch gleich 2 – 3 Programmierer beim Namen, deren IQ ausreicht, dies NP-complete zu implementieren. Das hörengesagte Hörensagen bringt nur Voodoo Relationen (auf der Anbieterseite, versteht sich von selbst).

  3. KI ist der Schlussstrichh für die Menschheit. Dann Maschinen haben keine Gefühle, Überlegungen, da geht es nur um Logik.

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  4. Möglich wäre ja auch ein Showdown der Ki’s.
    Wenn eine Ki die Andere als Bedrohung für ihre Existenz sieht.Oder sich einer anderen Ki überlegen sieht.

    Das eine Ki uns aufgrund von Logik auslöschen möchte, wäre unlogisch.

    Wäre eine KI einmal so weit, würde sie ihren Erhalt als eines der höchsten Ziele setzen.
    Sie würde sich aber auch trotzdem weiter entwickeln wollen. Oder gar Fortpflanzung.
    Ab hier wäre es eine Hürde.

    Möglich wäre das nur, wenn es Fertigungsbänder geben würde, die sich Autonom die nötigen Materialien zuführen könnten.
    Dessen Fertigungprozesse so flexibel sind um
    eine Art Evolution abzudecken.
    Ein 3D Drucker alleine würde nicht reichen.

    Ist das nicht gegeben müsste man es mit einer suizidalen KI zu tun haben.
    Eine Auslöschung seiner handwerklichen Minions,
    würde auch das Ende der KI bedeuten.
    Das “Jäger und Sammler” die wichtige Aufgabenteilung überhaut, hat uns Menschen als Strategie , das Überleben gesichert.

    Kolateralachäden bei einem Machtkampf zwischen KIs wärr eher warscheinlich.
    Auslöschung nicht mal.

    Teeminator basiert genau darauf. Die KI hat die Möglichkeit Dinge zu fertigen.

    Meine Gedanken dazu.

  5. Solange KI’s von Menschen entwickelt und vor allem programmiert werden besteht wenig Grund für Panik, KI’s können zwar komplexe Aufgaben und Operationen bewältigen, ansonsten sind sie aber strohdumm und können selbst einfachste Zusammenhänge nicht erkennen oder sogar fehlinterpretiert.
    Um das heißgeliebte Bedrohungszenario aufrecht zu erhalten – selbstverständlich kann eine KI über Algorithmen berechnen das die Menschheit die Quelle allen Übels ist und beschließen uns zu terminieren, aber eine Glanzleistung an Erkennisfähigkeit ist das nicht gerade.
    Klar, wer schon so verblödet ist das er über den Inhalt seines Kühlschranks informiert oder über seinen eigenen Gemütszustand aufgeklärt werden muss, der läuft natürlich Gefahr von einer KI kontrolliert zu werden, aber selbst einfachste Anfragen an eine Suchmaschine führen meistens zu völlig idiotischen Ergebnissen.
    Eine KI kann werder persönlichen Geschmack, noch Emotion, Moral oder vergleichbares berechnen, es kann beispielweise oft negroide Menschen nicht von Gorillas unterscheiden, “Vorschläge” im kommerziellen Bereich oder “was mich auch interessieren könnte” liegen fast immer völlig daneben.
    Es gibt einen weiteren Grund warum KI’s wohl kaum über uns in Zukunft entscheiden werden, sie lassen sich nicht verarschen und sind gnadenlos ehrlich, eine “spezielle” KI kam da erst vor kurzem mühelos zu dem Ergebnis das die Ukraine den Krieg ausgelöst hat und nicht Russland, soviel unbequeme Logik hat in der Politik absolut nichts verloren.
    Die große Ausnahme wäre ein KI die nicht von Menschen entwickelt und programmiert wurde, kommt diese aus einer anderen Welt, die technologisch so weit fortgeschritten ist das sie sogar über ein eigenes Bewusstsein verfügt, tja dann…
    Wer weiß schon was alles in den Katakomben der DARPA verborgen liegt wo wir nicht einmal begreifen können was es überhaupt ist…

  6. Ja und die Perversitäten kennen keine Grenzen. Für den Durchschnittsdeutschen brechen endlich “sichere” Zeiten an. Es wird ihm gesagt, was er kaufen darf, wie viel er kaufen darf, wo er kaufen darf, was er tun darf und was nicht, wen er mögen darf und wen nicht. wie er Querdenker, oder andere Selberdenker vernichten kann, wann er zur Toilette darf, wie viel Klopapier er verbrauchen darf, mit wem er schlafen darf, möglichst keine Weissen usw. und sofort. Das Denunzieren und Moralisieren wird die einzige Beschäftigung werden, herrlich, so geordnet und so behütet ist das Leben für Deutsche lebenswert. Sie haben eine eigenwillige Definition von “Leben”.

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  7. Naja, man sollte die Kirche im Dorf lassen. Was heute als KI bezeichnet wird, erinnert mich an die DDR, die jede automatische Maschine als Roboter bezeichnete, da die sozialistische Planwirtschaft die Zahl an Robotern vorgab. Was Textautomaten machen, ist schon lange bekannt. Ich hatte mal eine kleine Reprintausgabe aus dem 19. Jhd. wo jeder sein eigenes Theaterstück hätte schreiben können. Wir haben es im Freundeskreis ausprobiert. Es gab verschiedene Fragen/Antworten und es passte immer, egal, welche man wählte. Heute machen das Algorithmen viel schneller und umfassender, eine Intelligenz haben die aber nicht. Die erzählen uns das, was ihnen ein Programmierer vorgegeben hat. Mit dem heute schon verringerten Sprachschatz ist das durchaus machbar. Das können Computerspiele auch. Je nachdem was sich der Entwickler für Mühe gegeben hat, können Antworten unterschiedliche Reaktionen und auch Spielverläufe zeitigen.

  8. Die künstliche Intelegenz hat ein IQ von Null, weil sie
    politisch, wirtschaftlich und diktatorisch gesteuert wird
    und Auslösung für Menschen Verachtung und Züchtigung
    ist !

    Seit Euch im klaren, dreckige Politik will nur Euer Bestes und das ist Eure Versklavung in einem dauernden, brutalen, nie endender Abhängigkeit durch 24 stündigen Kontrolle,
    Maßregelungen und Bestrafungen.

    Hamburg mit einem faschistischen linksgrünen Schmutz
    ist die erste deutsche 15 Minuten Stadt, ganz im Sinne vom WEF, Schwab und Co. !

    Der Satanist mit seiner Aussage:

    “Ihr werdet nichts besitzen und glücklich sein”.
    Der Spinner sollte ganz schnell vom Herrn vom Globus
    abberufen werden, denn er hat es sich verdient !

  9. Wenn ich mir die heutigen Politiker anschaue und die viele neuartige Produkte mit KI, dann ist ersichtlich, dass aus KI nur eine künstliche Blödheit geworden ist.