
Deutschland, das Land der Dichter, Denker und – wie wir seit neuestem wissen – auch des absoluten Streitfalls: Hijab vs. Kopftuch oder Hijab vs. Nonnentracht. Es ist quasi die Exegese zur richtigen Kopfbedeckung. Wer hätte gedacht, dass das Schicksal der westlichen Zivilisation auf dem Kopf der Frau entschieden wird. Die Aufklärung betrifft nicht nur den Sündenfall Adams und Evas und die verbotene Frucht.
Sie war vor allem eine europäische Geistesbewegung etwa zwischen 1650 und 1800, die den menschlichen Verstand zum Maßstab des Handelns erhob. Sie befreite die Gesellschaft von kirchlicher Bevormundung und absolutistischer Herrschaft. Ihre Kernwerte prägen unsere heutigen demokratischen Menschenrechte, die Toleranz und die Gewaltenteilung.
Hoheitsgebiet der Fashion-Front
Gern ziehen Dogmatiker heute das Kopftuch der Oma als Vergleich mit dem Hijab heran. Das Kopftuch war allerdings früher kein Statement und kein religiöses Symbol, sondern eine logistische Notwendigkeit in einer Welt voller Geschlechter-Grenzen. Die Sache war simpel: Der Hut war männliches Hoheitsgebiet. Ein Mann mit Hut? Ein Kavalier. Eine Frau mit Hut? Eine Provokateurin, die wahrscheinlich auch noch selbst wählen wollte!
Die Männerwelt hatte damals ein sehr feines Gespür für „Accessoires der Macht“. Eine Melone, ein Zylinder oder eine Schiebermütze signalisierten: „Ich besitze den Grund und Boden – oder zumindest einen sehr ordentlichen Schnurrbart.“ Das Tuch hingegen war für die Frau das, was das Schweizer Taschenmesser für den Heimwerker ist: Es hielt die Haare aus der Suppe, schützte vor Staub bei der Feldarbeit und – was das Wichtigste war – es war kein Hut. Es war quasi das neutrale Textil-Asyl für das weibliche Haupt.
Die Gesellschaft war sich einig: Ein Tuch um den Kopf ist „traditionell“, eine Mütze auf dem Kopf hingegen ist „Anmaßung“.
Der modische Mauerfall
Doch dann kam die große Revolution. Die Frauen, müde davon, ihr Schicksal nur durch die Wahl des Tuchmusters (geblümt oder gepunktet) bestimmen zu können, begannen den Schrank der Emanzipation aufzubrechen. Es war ein schleichender Prozess: Erst die Hose, dann die Freiheit. Als die erste Frau stolz mit einer Pudelmütze auf dem Marktplatz erschien, blieb der Welt buchstäblich die Spucke weg. Ein flauschiger Bommel, der da auf einem weiblichen Kopf thronte? Ein direkter Angriff auf das Patriarchat! Mit der Gleichberechtigung fiel schließlich das letzte Tabu. Die Frau erkannte: Wenn ich wählen darf, darf ich auch den Pelzkappen-Look tragen, ohne dass der Pfarrer an der Kirchentür Schnappatmung bekommt. Das Kopftuch wurde in den verdienten Ruhestand geschickt – es hatte seinen Dienst als „erlaubte Kopfbedeckung“ erfüllt.
Heute tragen Frauen Stirnbänder, Beanies und Schirmmützen, als wäre es das Normalste der Welt. Oma schaut uns wahrscheinlich kopfschüttelnd aus dem Jenseits zu. Sie wusste: Das Tuch war kein religiöses Symbol – es war einfach nur der einzige Schutz vor der Sonne, den man ihr damals zugestand, ohne dass man sie gleich wegen „unweiblichen Verhaltens“ auf dem Dorfplatz auspeitschte.
Die heilige Formel der Kopfbedeckung
Hier erreichen wir nun den wissenschaftlichen Kern der deutschen Debatte. Wir haben nämlich festgestellt: Ein Tuch ist nicht gleich ein Tuch. Ein Kopftuch, das wir Hijab nennen, ist ein kultureller Fremdkörper. Immer wieder kommen diese Störenfriede mit dem „Nonnen-Argument“. Sie sagen: „Aber die Nonne trägt doch auch was auf dem Kopf!“
Bitte, meine Damen und Herren, lassen Sie uns doch seriös bleiben. Das ist ein Vergleich, der nicht nur hinkt – der ist barfuß in einer Dornenhecke unterwegs. Die Nonne ist keine Laiin, sondern Ordensfrau. Sie verschwindet hinter einer feuchten Klostermauer, taucht selten im Stadtpark auf und – das ist der entscheidende Punkt – man sieht sie niemals beim Grillen mit zehn Kindern oder gar – gütiger Himmel! – im Burkini im Freibad.
Die Nonne ist quasi der Tarnkappenbomber der religiösen Kopfbedeckung. Sie ist eine „unsichtbare“ religiöse Praktikantin, während der Hijab in der deutschen Landschaft leider so auffällig ist wie ein Neon-Schild mit der Aufschrift „Hier findet Integration gerade nicht statt“.
Freiheit ist, wenn man die richtige Mütze trägt
In Deutschland gilt das Erbe der Aufklärung und das Gebot der Freiheit. Und Freiheit bedeutet hier zweifelsfrei: Du darfst tragen, was du willst – solange es das ästhetische und kulturelle Gütesiegel der „abendländischen Kopfbedeckung“ trägt. Nun: Der Hijab gehört einfach nicht zu Deutschland! Warum? Weil wir hier keine Tradition mehr haben, Frauen unters Kopftuch zu zwingen! Frauen im Iran wären froh, wenn die Mullahs ihre Amamahs auch Frauen zugestehen würden oder ganz vom Tragen des Schleiers befreit würden. Der Hijab ist Zeichen einer Gesellschaft, die das Wort Gleichberechtigung der Frau nicht kennt.
Wir definieren uns über Freiheit, Aufklärung, Gleichberechtigung und – von mir aus – über die korrekte Verwendung von Hüten, Mützen und Haarnetzen. Ein religiöses Tuch, das die Haare in der Öffentlichkeit bedeckt, ist kulturell inkompatibel. Es wirkt wie ein Fremdkörper in unserer Landschaft. Also, liebe Zeitgenossen, wenn ihr das nächste Mal jemanden mit Tuch seht, prüft erst einmal die Passform: Ist es ein modisches, freiheitliches Accessoire – oder ein kulturell inkompatibler Fremdkörper? Deutschland schaut auf euch!. Und Oma schaut vom Himmel zu. Sie war damals nur froh, dass ihr beim Pflügen kein Dreck in die Ohren flog.
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13 Kommentare
„Man betrachte z. B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Uebersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen werthvollen Gedanken darin entdecken können.“ —
-Arthur Schopenhauer , Die Welt als Wille und Vorstellung
Wenn ich die manchmal turmartigen Gebilde sehe, die mit dem islamischen Kopftuch bedeckt sind, frage ich mich unwillkürlich, ob da nicht irgendwelche Spionagetechnik darunter verborgen ist.
Oder eine Läusefalle. Man kann ja nie wissen.
😜
Da seid ihr aber nicht richtig informiert https://www.bild.de/politik/inland/bedeckte-mode-boomt-ard-sender-feiert-scharia-kleidung-als-modetrend-6a3114b87e682fc37fbfc076
nur Volldeppen lassen sich auf diese Deppendiskussion ein – und was ist mit den Jeansträgern, Sneaker herumlatschern Uniformträgern…………………….
Was soll mit denen sein? Nicht verstanden, worum es hier geht?
In einem Land mit hohen Temperaturen
trägt man, um den Kopf vor Überhitzung
zu schützen einen Kopfschutz.
Vor einigen Jahren war ich auf einige
Tage geschäftlich in Konstantinopel.
Ich habe kein einziges Kopftuch oder
ander muslimische Kopfbedeckungen
gesehen.
Und die Trümmerfrauen hier bei uns
in Deutschland waren keine Muslima.
Es waren Deutsche Frauen, die sich
vor Staub schützten.
Es ist was es ist.
Eine Demonstration eines unmoralischen
Glaubens!!!
Konstantinopel hat 14 Buchstaben.
Käsekuchen hat nur 9 Buchstaben.
Sie haben gewonnen.
(Und jetzt esse ich für Sie ein Stück Käsekuchen.)
😜
Sehr empfehlenswertes Buch:
„Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“ von Professor Dr Karl Schachtschneider
https://www.kaschachtschneider.de/neues-buch-grenzen-der-religionsfreiheit-am-beispiel-des-islam/
Oma konnte (und durfte) ihre Kopfbedeckung jederzeit abnehmen.
Die muselmanische Frau MU? es tragen, weil der Bsitzer es so will.
Ja klar doch, meine Oma trug es auch 🤡🥳
Holt euch fachmännische hilfe….
Ein polnischer König hat die Türken vor Wien vertrieben, die spanischen Könige die Musline nach Afrika.
Können diese Leute nicht endlich begreifen, dass sie in Europa unerwünscht sind?
Wie wahr. Die dummen Schafe wissen bloß nicht, dass gerade eine feindliche Übernahme stattfindet.
Wer die muslimischen Kopftuchtanten mit Nonnen vergleicht, zeigt dadurch, wie ungebildet er ist. Da sollte er sich doch lieber mit Absonderungen zurückhalten. Wie schon im Bericht erwähnt, handelt es sich bei Ordensfrauen quasi um einen Berufsstand, während bei den Musels jede Frau verschleiert sein soll, mit Kopftuch, Hijab etc. etc. Da kann man nur noch den Kopf schütteln…