Kulturstaatsministerin Roth und ihre Liebe zum Islam

„Fatimah“ Roth sorgt sich rührend um die Verdrängung alles Christlichen aus Deutschland (Foto:Imago)

Die grüne Kulturstaatsministerin Claudia Roth, deren beeindruckende Qualifikation für ihr Amt in einem nach wenigen Semestern abgebrochenen Studium der Theaterwissenschaften besteht, hat sich unlängst international einen Namen gemacht, indem sie die Documenta zu einer antisemitischen Hetzveranstaltung ausarten ließ (dabei handelte es sich wohlgemerkt um islamischen Antisemitismus durch indonesische Künstler). Dies wurde von ihr zunächst ignoriert und dann kleingeredet – obwohl der Skandal internationale Wellen schlug. Persönliche Konsequenzen hat sie natürlich nicht gezogen; das ist in Deutschland bei Politikern, die derart kläglich versagen, schon lange nicht mehr üblich. Zumal Frau Roth was den Islam betrifft, sowieso ein besonderes Verständnis aufzubringen scheint.

Roth posierte demütig im Kopftuch beim Plausch mit iranischen Mullahs und verriet dabei ohne Skrupel den feministischen Kampf um gleiche Rechte für Frauen, den sie in Deutschland so hingebungsvoll gegen weiße Männer führt. Weil die Iranerinnen gegenwärtig unendlich mehr Mut zeigen als Frau Roth und unter Lebensgefahr gegen den unsäglichen Kopftuchzwang aufstehen, sah sich die Kulturministerin nun doch zu einem Statement genötigt – allerdings in der Weise, dass sie ihr Einknicken vor den Mullahs nunmehr als mutigen Protest ihrerseits verkaufen will: „Es war ein stiller Protest. Ich trug das Seidentuch meiner Mutter, ähnlich wie es Cabriofahrerinnen tragen, es ist ständig verrutscht, hat die Haare freigelegt.” Was für eine Verhöhnung des verzweifelten Kampfs iranischer Frauen! Aber was bedeutet schon die Gefahr, von den islamischen Sittenwächter gefoltert oder getötet zu werden, gegen Roths heldenhaften Widerstand gegen das Mullahregime…

Berliner Stadtschloss-Inschrift als medienwirksamer Nebenkriegsschauplatz

Es verwundert allerdings wenig, dass der Kampf der Iranerinnen nicht die notwendige Solidarität der Grünen erhält – widerspräche es doch gänzlich deren Doktrin. Denn die besteht bekanntlich darin, islamischen Fundamentalismus zu verharmlosen und sich stattdessen ganz auf den „Kampf gegen rechts” zu konzentrieren. Passend dazu wird allzu gerne der innerhalb der muslimischen Diaspora in Deutschland besonders heftig grassierende Kopftuchwahn verklärt. Die Grünen schrecken teilweise sogar nicht einmal davor zurück, das Kopftuch als feministische Errungenschaft verkaufen wollen. So braucht Frau Roth bei ihrem Umgang mit dem Islam keine parteiinternen Proteste zu fürchten.

Um jedoch auch öffentlich von den vielen Problemen abzulenken, die der Islam in Deutschland verursacht, hat sie nunmehr einen medienwirksamen Nebenkriegsschauplatz gefunden: Vehement und unerbittlich will sie gegen ein historisches Zitat des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. am Berliner Schloß vorgehen, das aus zwei Bibelsprüchen besteht – ganz so, als ob nicht der Islam, sondern das Christentum in Deutschland zunehmende Dominanz demonstrieren wollte. Das ist schon deshalb grotesk, weil in der Realität doch beide christlichen Konfessionen vor dem Islam selbst in unappetitlicher Weise katzbuckeln: Leitende Würdenträger verstecken schamhaft ihre Kreuze bei Treffen mit muslimischen Funktionären, machen sich mehr als klein, um ja nicht die Muslime in irgendeiner Form zu verärgern und räumen ohne Widerstand das Feld für deren Machtanspruch.

Kriecherische Hoffnung

Doch zurück zum Berliner Stadtschloss: Bereits bei seiner Rekonstruktion gab es große Proteste gegen das Anbringen der historischen Inschrift am Tambour unter der Kuppel. Deren christliche Botschaft würde nämlich andere Religionen ausgrenzen: „Es ist in keinem andern Heil (. . .) denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.” Der Spruch wurde im Jahr 2020, trotz des riesigen linksgrünen Protests, historisch korrekt wieder an der Kuppel angebracht – natürlich nicht ohne eine Klarstellung seitens der staatlichen Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, das in vorauseilendem Gehorsam – oder möglicherweise auch zum vorsorglichen Schutz der Inschrift vor Anschlägen? – neben der Kuppel, auf der Dachterrasse, eine Tafel mit folgendem Text aufstellte: „Alle Institutionen im Humboldt Forum distanzieren sich ausdrücklich von dem Alleingültigkeits- und Herrschaftsanspruch des Christentums, den die Inschrift zum Ausdruck bringt.“ Die kriecherische Hoffnung, damit die Gemüter zu beruhigen, erfüllte sich jedoch nicht – denn jetzt schlägt die große Stunde der Claudia Roth: Sie will, wie es mittlerweile zum guten Ton gehört, Geschichtsklitterung durch Denkmalschändung betreiben und diese Inschrift tilgen, ohne sich überhaupt mit dem geschichtlichen Hintergrund des Zitats auseinandergesetzt zu haben.

Denn hätte sie auch nur einen Funken Ahnung, hätte sie den geradezu revolutionären Sinn des Spruchs erkennen müssen. Er stammt ursprünglich vom Apostel Paulus, der die Philipper aufrief, nur vor Christus und nicht vor einem weltlichen Herrscher niederzuknien – was letztendlich offener Widerstand gegen die römische Herrschaft bedeutete. Dies scheint der Grünen Kulturstaatsministerin – wen wundert es – völlig unbekannt zu sein. In ihrer offensichtlichen Ignoranz widmet sie daher ihr ganzes Engagement einem
Kunstprojekt zur temporären Überblendung der rekonstruierten Inschrift mit alternativen, kommentierenden und reflektierenden Texten.“ Was das für Texte sein werden, lässt sie allerdings offen. Vielleicht wäre es am einfachsten, direkt neben der Kuppel den islamischen Gebetsruf von einem Muezzin intonieren zu lassen, der mittlerweile auch in Deutschland immer öfter verkünden darf, dass es keinen Gott außer Allah gibt und Mohammed sein Gesandter ist. Hier natürlich ganz ohne jede Distanzierung vom Alleingültigkeits- und Herrschaftsanspruch des Islam. Gegen diesen Allmachtsanspruch scheinen die Grünen ja sowieso keine Einwände zu haben, sonst würden sie sich nicht in der ganzen Republik so sehr dafür einsetzen, dass bald überall dieser Muezzinruf erschallen wird.

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19 Kommentare

  1. Dummheit in ihrer grünsten Farbe erkennt man schon daran, wenn Ursachen und Folgen, Reden und Handeln, rechts und links, demokratisch und diktatorisch, Egoismus und Altruismus, Verantwortung und Feigheit, Wahrheit und Lüge, Ideologie und Wissenschaft, Marktwirtschaft und Misswirtschaft, Recht und Rechthaberei u.v.a.m. gedankenlos verwechselt werden.

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  2. Widerlich, unsympathisch und gegen Deutschland und seine Kultur.
    Dieses Weib lief hinter einem Plakat auf einer Demo hinter her
    mit dem Text „Deutschland verrecke“.
    Abstoßender geht es wohl nicht mehr Islamliebhaberin der grünen
    Kriegstreiberei?
    Pfui !

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  3. Ergänzung:

    Auch wenn ich in nahezu allen Punkten die Grünen kritisch sehe, so sehe ich das neu aufgelegte christliche Bekenntnis dennoch ebenfalls kritisch!

    Diesen bekennenden Unsinn sollte man sich wahrlich schenken – und nicht auch noch als Inschrift finanzieren. Das Thema „Schloss“ an sich mag jeder sehen wir er will.

    Vor einiger Zeit stritt man hier in der regionalen Nachbarschaft vehement über eine noch immern hängende und läutende „Hitler-Glocke“. Die muss man nicht vernichten, aber man muss sie auch nicht hängen lassen. Wie ist es mit den mittelalterlichen Darstellungen von sog. „Judensäuen“ (ein Jude küsste den Hintern einer Sau oder säugt) an Kirchen? Hier wäre sogar das Entfernen der Originale angebracht. Bei Neu-Errichtungen würde sich da gewiss keine Partei mehr dafür stark machen, dass diese „Botschaft“ erhalten bleibt.
    Wieso also ist dieses „christliche Bekenntnis“ am Schloss dann nachbauens bez. erhaltenswert – und auch mit Steuergeldern Nichtkirchlicher finanzierenswert?

    Wozu denn noch die Schrift auf dem Reichstag „Dem deutschen Volke“? Sollte der nicht aus aktuellem Grund im Gegenzug zeitgemäß angepasst werden? Er könnte dann für alle einsichtig lauten:
    „Dem deutschen Volk sagen wir, wo’s langgeht!“ oder „Dem deutschen Volk entsagen wir!“ – wäre ja zur Zeit auch ganz aktuell und dann noch in grüner Schrift …
    Das würde der Paralments- und Regierungssouveränität doch in wesentlich erhabener Weise Respekt ausdrücken … „Dem Volk husten wir was!“ wäre sicherlich zu profan und banal.

    Nachts: Kerzenbeleuchtung wegen knappem Strom!

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  4. Das Land ist intellektuell bald so ausgeblutet, dass die heiße Luft der Schwätzer zur Brückentechnologie wird, bis wir unsere Energieversorgung vollständig auf Bücherverbrennung umgestellt haben.

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  5. nicht, daß es verwunderlich wäre :
    Welt am Sonntag vom 6. Februar 2005:
    „Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.“

    RP Online 21.11.2004:
    „Der Islam ist nicht bloß als Gastarbeiterreligion zu tolerieren, sondern als Bestandteil unserer eigenen Kultur anzuerkennen.“

    “Türkei ist zweite Heimat für mich, ich mach seit 20 Jahren Türkeipolitik”

    „Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!“

    Und nicht zuletzt die Qualitätsmerkmale des bunten Tages :
    „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“
    „Deutschland verrecke“
    „Nie wieder Deutschland“

    Immerhin kann sie nach Kräften dazu beitragen, sich ihre Wünsche zu erfüllen !

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  6. Ach ja, das Fräulein Roth.

    Da wünscht sie sich extra nie wieder Deutschland.

    „Nie wieder Deutschland!“ – Claudia Benedikta Roth (GRÜNE) 1990

    Und dann kommen die Türken daher und bauen dieses Deutschland gleich nach dem Krieg einfach wieder auf.

    „Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.“ – Claudia Benedikta Roth (GRÜNE) in der „Münchner Runde“ im BR am 05.10.2004

    Deshalb muss sie nun seit 20 Jahren Türkeipolitik machen.

    „Ich mache seit 20 Jahren Türkeipolitik.“ – Claudia Benedikta Roth (GRÜNE) am 03.02.2007

    Bis endlich die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen ertrinken.

    „Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.“ – Claudia Benedikta Roth (GRÜNE) in der WELT am am 06.02.2005

    In diese Weltoffenheit passen nun mal keine Bibelverse und kein Kreuz.

    „Mir ist schleierhaft, wie man dort eine Kuppel-Inschrift mit Bibelversen anbringen kann. Und dann setzt man auch noch ein Kreuz oben drauf als Beleg der großen Weltoffenheit. Da will ich ran.“ – Claudia Benedikta Roth (GRÜNE) am 20.02.2022

    Die Weltoffenheit eines multikulturellen Deutschlands findet man doch nur in einer Moschee, das weiß doch jeder.

    „Ich bin deswegen besonders gerne in dieses „Haus des Friedens’ gekommen, weil hier das multikulturelle Deutschland repräsentiert wird.“ – Claudia Benedikta Roth (GRÜNE) in der Dar-Assalam-Moschee in Berlin-Neukölln am 31.05.2016

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    • Dabei muss doch jedem klar sein, dass die Islamisten, wenn sie erst mal die Macht dafür haben, solche Leute wie die GrünInnen als erstes steinigen werden.
      Aber, Frau Roth hofft vermutlich, dass sie dann weit genug von Deutschland im sicheren Ausland ihren Lebensabend verbringt.

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      • Jede Bewegung muss doch dankbar sein, wenn sie in den Gefilden des Feindes derart verblödete Mitläufer/Mitläuferinnen und Förderer/Förderinnen hat!
        Deren „Wert“ erledigt sich nach einer Machtübernahme von selbst. Alle lieben den Verrat, aber niemand die Verräter/Verräterinnen!
        Sollte man/frau mal überdenken!

      • Sie soll in der Türkei ein Haus haben, las ich einmal. Falls es stimmt, wird sie dann wohl dort sein, wenn hier alles drunter und drüber geht.

    • Diese Roth ist einfach nur peinlich, schade, dass wir gegen solche Typen nicht „vorgehen“ können!
      Z. B. in der Türkei, Iran, Saudi-Arabien, oder anderen islamischen Ländern, derarige DUMME Sprüche von sich zu geben, wäre sicher lebensgefährlich!

  7. Nun gut, Frau Roth hielt ich schon immer für eine in den höchsten Tönen dreist schwadronierende sich am System bedienende Unfähigkeitsperson. Lautes Gedröhne dumme Auftritte und möglichst schräge Forderungen denn bislang liess sich damit gut vertuschen das man mit der kopletten Unfähigkeit und dem grünen Parteibüchlein wundervoll auf Kosten anderer existieren kann. Was diese Person nun jedoch betreibt ist schlicht widerwärtig und gibt Anlass diese Person, die ich persönlich (nur meine Meinung) für eine der zahlreichen Schmarotzer an System halte. Wer Deutschland im Prinzip ablehnt, die Werte der Menschen die hier geboren sind mit Füssen tritt sich aber gleichzeitig eben von diesen Menschen bezahlen lässt der ist in meinen Augen ein Schmarotzer!

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  8. Das Bibelzitat ist kein Herrschaftsanspruch des Christen(tums)!! Es ist aber auch kein offener Widerstand gegen weltliche Herrscher.

    Der Gott, der Bibel selbst erhebt einen ABSOLUTEN Anspruch! Das teilt die Bibel eben allem Menschen mit, und die Christen wissen das und sind verpflichtet, diesen Anspruch Jesu Christi den Mitmenschen zu nahe zu bringen. (Der Islam ist ja genau dagegen aufgestellt!)

    Fazit: jeder Mensch gehört entweder zum Reich Satans oder zum Reich (Gottes) Jesu Christi, was durch die sog. Bekehrung geschieht. Ob man daran glaubt oder nicht, am Ende ist es unser aller Herr Jesus, der das letzte Wort des Urteils über jeden einzelnen Menschen, der je gelebt hat, sprechen wird (Offenbarung Kap. 20) . Wer NICHT verurteilt werden will, der muß sich zum biblischen Glauben an den Herrn Jesus bekennen.

    Man prüfe die Bibel und denke gründlich und ehrlich darüber nach! Denn die Bibel spricht die Wahrheit, das läßt sich prüfen. Gottes Segen und Weisheit Allen!

  9. Trampolin Bareback folgt Fatma Roth. Sie ließ, zum G7 Gipfel, das fast 500 Jahre alte Kreuz aus der Quasselbude in Münster entfernen. 🤮

    • Ein bisschen neben dem eigentlichen Thema – aber dieser Anlass sollte doch nicht aus dem Blick geraten:

      Obwohl ich mit den Grünen nichts am Hut habe, finde ich sowohl die Distanzierung von dem unsäglichen Schriftzug auf dem Berliner Schloss, als auch das Abhängen des Kreuzes in Münster vollkommen in Ordnung!
      Weder die Aufforderung im Schriftzug noch das Kreuz als Symbol sind heutzutage geeignete Hinweise zur Verbesserung der Kultur und des Humanismus! Gerade der 30jäjrige Krieg hat dies wohl auf das Nachdrücklichste belegt – auch wenn für seinen Fortgang noch ganz andere Motive ausschlaggebend waren. Staat und Kirche/Kreuz sind strikt zu trennen und das Kreuz hatte deshalb bei diesem Treffen auch nichts zu suchen! (und war mit Sicherheit auch nicht in den Zeiten der Verhandlungen 1647/1648 dort „abgehängt“!)

      Doch nun zu diesem Treffen:

      Da stolpern sie als 7 G-stalten nun in die Friedenshalle in Münster und sehen sich in der Tradition großer historischer Ereignisse.

      Der Vertreter einer Nation, die schon mit den Standards der Zivilisation ihre liebe Mühe hat, zeigt sich angesichts des Ausdrucks gewachsener Kulturleistung doch beeindruckt. Vielleicht sollte ihm jemand sagen, dass es davon in Deutschland noch viel mehr originaler und herausragender Kunst und Kultur zu sehen und zu erleben gäbe, wenn die Bomber seiner und der englischen Verbündeten sich es nicht zum Ziel gesetzt hätten, ohne jegliche militärische Notwendigkeit oder kriegerische Sinnhaftigkeit in den letzten Kriegstagen Deutschland nicht nur zu besiegen, sondern eben auch als Kulturstaat und Wirtschaftskonkurrent in Schutt und Asche zu legen. Es waren hunderte Städte und tausende Tonnen Bomben. Das nur nebenbei.

      Aber wie dümmlich verlogen dieser propagandistisch gewollte Bezug zu einer der bedeutendsten Konferenzen und Friedensschlüssen der Welt ist, zeigt der Umstand, dass damals alle Kriegsparteien – und das war eine sehr große Anzahl von Beteiligten – auch tatsächlich in Münster und Osnabrück vor Ort waren und mühsam verhandelten. Der Westfälische Friede, wie wir ihn heute nennen, setzte Maßstäbe für die Diplomatie und das Völkerrecht (Achtung Frau BuMinin B.!) der nächsten Jahrhunderte.

      Jetzt sieht man stattdessen die einsamen Kriegshetzer und Waffenlieferer und Finanzbevollmächtigten mit einer völkerrechtlich unqualifizierten Außenministerin als Gastgeberin auf einem Haufen. Nicht einmal von einem Friedenswillen kann man bei diesen Versammelten sprechen, geschweige denn von angestrebten Verhandlungen zur Beendigung eines Krieges. Vor der großen Geschichte und angesichts dieses historischen Ortes zeigen sich diese Vertreter der Unkultur und Machtgeilheit in ihrer ganz erbärmlichen Einfalt.

      Deutschland war damals als Reich und in seinen Reichsteilen bankrott, niedergekämpft, ausgeblutet im wahrsten Sinne, in großen Maßstab entvölkert und ohne Hoffnung. Dieser desolate Zustand überzeugte auch die Beteiligten in ihren Herrscherhäusern, dass die Fortführung dieses Krieges für keine der Seiten noch einen Gewinn hervorbringen könnte, und man schloss – nach gar jahrelangen Vorbereitungen über Protokollfragen – 1648 endlich den Frieden, der ein Wiederaufbau des Reiches und auch der der beteiligten europäischen Staaten ermöglichte. Will man allen Ernstes warten bis sich auch die Ukraine oder gar die gesamte Welt in einem derartigen Zustand befindet?

      Doch auf was für Interessenvertreter und Verhandlungsbeauftragte stoßen wir bei dieser Versammlung? – Ein „Abklatsch“ von Geschichte wäre noch geschmeichelt.

  10. Dabei muss doch jedem klar sein, dass die Islamisten, wenn sie erst mal die Macht dafür haben, solche Leute wie die GrünInnen als erstes steinigen werden.

    Wir,die hier Leben und das Geschehen im Iran von Anbeginn der Herrschaft der Mullahs im TV gesehen haben,werden die Schadenfreude nicht Unterdrücken können,wenn dieser Islam,die gesamte Herrschaft hier in Buntland antritt.Ja,dann wird diese Diversity Femin in den Genuss derer kommen,denen sie Angebetet hat.Mit der Organisation LBSBTIQ Unterhalten die Mullahs ein Freunschaftliches Verhältnis.

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