Kurt Hättasch, die „Sächsischen Separatisten“ und ein polizeilicher Hausbesuch mit Folgen: Der Linksstaat misst mit zweierlei Maß

Kurt Hättasch, die „Sächsischen Separatisten“ und ein polizeilicher Hausbesuch mit Folgen: Der Linksstaat misst mit zweierlei Maß

Dem AfD-Stadtrat Kurt Hättasch aus Grimma wird nicht nur die Mitgliedschaft in einer “terroristischen Vereinigung“, sondern auch noch ein bizarrer “Mordversuch“ vorgeworfen – obwohl er Opfer ersichtlich ungerechtfertigter Polizeigewalt wurde (Foto:ScreenshotYoutube)

Im November 2024 wurde Grimmaer AfD-Stadtrat Kurt Hättasch, damals 25 Jahre alt, frühmorgens von einer Gruppe Vermummter geweckt, die im Dunkeln vor seinem Haus stand und ihn aufforderte, herauszukommen. Hättasch, der einen Antifa-Angriff hinter dem Besuch vermutete, rief umgehend die Polizei. Da sein Grundstück etwas abgelegen ist, verließ er das Haus auf der Rückseite, um den Beamten entgegenzukommen. Zu seinem Schutz trug er dabei ein Gewehr; Hättasch ist Jäger und besitzt eine waffenrechtliche Erlaubnis. Draußen stieß er auf einige Personen, die angaben, Polizisten zu sein. Einer von ihnen blendete Hättasch mit einer Taschenlampe, sodass dieser Schwierigkeiten hatte, die Situation korrekt zu erfassen. Hättasch wurde aufgefordert, seine Waffe sofort niederzulegen, woraufhin er die Personen bat, sich zunächst auszuweisen (hierbei sollte man auch bedenken, dass sich etwa die Mitglieder der sogenannten “Hammerbande” bei einigen ihren Taten als Polizisten ausgaben). Durch Videoaufnahmen ist zweifelsfrei belegt, dass Hättasch niemanden mit dem Gewehr bedrohte.

Statt sich auszuweisen, zog einer der Polizisten seine Dienstwaffe und schoss Kurt Hättasch in den Unterkiefer. Den eintreffenden Rettungskräften gegenüber verschwieg die Polizei zunächst, dass er eine Schussverletzung erlitten hatte. Hättasch kam in U-Haft und verbrachte Monate im Krankenhaus der JVA, wo sein Gesicht und sein rechter Arm wiederhergestellt wurden. Es stellte sich heraus, dass die Vermummten, die vor Hättaschs Haus standen, Bundespolizisten der Antiterroreinheit GSG 9 waren. Der Grund: Man wirft Hättasch vor, Mitglied der “Sächsischen Separatisten” gewesen zu sein, einer Gruppe, die laut Staatsanwaltschaft einen Umsturz plante. Gegen ihn und weitere sieben Angeklagte läuft deshalb derzeit vor dem Dresdner Oberlandesgericht ein Prozess wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.

Wenn zwei (nicht einmal) dasselbe tun…

Damit nicht genug: Hättasch ist nach dem nächtlichen Besuch nun auch noch wegen versuchten Mordes angeklagt. Tatsächlich ist die Beweislage gegen ihn insgesamt äußerst dünn. Der Familienvater war ein – reichlich inaktives! – Mitglied einer Chatgruppe, in der auch Gewaltandrohungen geäußert wurden. Diese gingen jedoch in keinem einzigen Fall von Hättasch aus. Mit einem Mitglied der “Sächsischen Separatisten” war Hättasch ein einziges Mal zelten gewesen, dabei gingen sie mit Karte und Kompass pfadfinderähnlichen Aktivitäten nach. Wer mir das nicht glauben mag, glaubt vielleicht eher Mathias Brodkorb, SPD-Mitglied und ehemaliges Mitglied des Bundesrats, der für die “Berliner Zeitung” über den Fall geschrieben und moniert hat: “Am Ende muss es um nachweisbare Fakten gehen und nicht um Mutmaßungen.

Warum diese ausführliche Schilderung? Nun, weil eines doch sehr aufschlussreich ist: Linke schreien sogar dann noch “Polizeigewalt!”, wenn ein Genosse oder Angehöriger einer ihrer Klientelgruppen tatsächlich und real einen Polizisten mit einer Waffe bedroht und der Beamte dann entsprechend reagiert hat; umgekehrt aber erklären sie jeden zum Faschisten, der es wagt, die Rechtmäßigkeit des Dienstwaffengebrauchs auch nur vorsichtig infrage zu stellen. Es ist schon interessant, dass dieses Milieu etwa dem kürzlich verurteilten Afroamerikaner Karmelo Anthony, der es für angemessen hielt, einen leichten Schubser des 17-jährigen Weißen Austin Metcalf mit einem Messerstich ins Herz zu beantworten, zugestehen, in “Notwehr” gehandelt zu haben – während im Fall Hättasch jeder zum Faschisten erklärt wird, der es wagt, die Rechtmäßigkeit der Anklage auch nur vorsichtig infrage zu stellen. Es ist fast so, als ginge es ihnen gar nicht um die konkreten Handlungen, sondern in erster Linie darum, wer sie sind. “Unsere Demokraten™” stehen natürlich zuverlässig auf der Seite der Rechtsstaatlichkeit…

8 Kommentare

  1. Video: Polizei schlägt auf unbescholtene Bürger ein – um eine gescheiterte Politik zu verteidigen!

    “They Want Anarcho-Tyranny” – Charlie Kirk Explains the Left’s War On Police

  2. alice das Werden wohl die ersten politidioten und beamte sein die nach HAUSE GESCHICKT WERDEN UND DIE PENSIONEN GESTRICHEN BEKOMMEN::: ALLES FÜR ALICEDEUTSCHLAND::: DATEIEN SPEICHERN::: DIE ZEIT KOMMT ::: GANZ SICHER::: BEIM ADOLF KAM SIE AUCH:::

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  3. Warum wird hier nicht der ganze Saal in Berlin von der Polizei gestürmt, und die ganzen ,,Muslimbrüder“ festgenommen ???

    ,,Unterwanderung live erlebt: Muslimbruderschaft-Veranstaltung in Berlin – ich bin fassungslos“

    1. Es ist gut möglich, dass die genauso auf einen Türken oder auf einen politisch noch viel korrekteren arabischen oder subsaharisch-afrikanischen (und meistens auch muslimischen), angeblichen Terroristen geschossen hätten, der tatsächlich kein Terrorist und nicht kriminell ist. ABER DANN WÄRE DIE POLITISCHE UND MEDIALE REAKTION DRAMATISCH ANDERS AUSGEFALLEN!

  4. Der FOCUS hetzt gegen AFD, weil der DFB-Fussballer Nmecha seinen christlichen Glauben öffentlich zelebriert und die AFD den Fussballer nmecha angeblich als Maskottchen benutzt. Der FOCUS schreibt dabei folgendes:

    Ein Fußballer und sein Glaube
    Wie Nmecha zum WM-Maskottchen der Rechtspopulisten wurde
    Felix Nmecha wird von der AfD bei der Fußball-WM als neuer Gott gefeiert. Dabei passt der Deutsch-Nigerianer schon wegen seiner Hautfarbe nicht ins Menschenbild des völkischen Flügels. Über einen Kulturkampf abseits des Fußballplatzes.
    https://www.focusplus.de/politik/wie-nmecha-wm-maskottchen-rechtspopulisten-wurde-14069?utm_source=fol_app&utm_medium=referral&utm_campaign=&utm_content=article

  5. Wenn die Darstellung stimmt, waren die Beamten mehr als ungeschickt aufgetreten, sogar unabhängig davon, dass auch die Terroristen der Hammerbande sich mit gefälschten, geklauten oder sogar von Agenten erhaltenen Polizeiuniformen Eintritt bei einigen Opfern verschafft hatten. Dass Hättasch diese Männer für Kriminelle halten musste (wie gesagt: wenn es so war, wie der Artikel erzählt) war aber noch nicht alles, es war nicht mal das Wichtigste. Ein Polizist hat Hättasch in den Kopf (Kiefer) geschossen, und aus einer Video-Aufnahme geht hervor, dass Hättasch zwar eine Schusswaffe in der Hand hielt, sie aber nicht gegen den weltlichen Arm der Berliner Regierung richtete. Wenn der Beamte nicht oder nur in Hättschs Arm geschossen hätte, im Missverständnis, Hättasch kampfunfähig schießen zu müssen, wäre das Opfer vermutlich mit bürokratischem Hin und Her und am Ende mit einer milden Strafe davongekommen. „Milde Strafe“ heißt: entweder eine Geldstrafe, die Hättasch sich existenziell hätte leisten können, oder Sozialstunden. Weil aber die Polizei schwerste und an sich strafbare Fehler begangen hat, sieht sie eine aggressive Täter-Opfer-Umkehr als notwendig an. Zu diesem Manöver gehört auch das Konstrukt, es gebe keinen Einzeltäter, sondern eine ganze Verschwörung. Also stellt man noch ein paar „Mitverschworene“ vor den weisungsgebundenen Staatsanwalt und die von der Landesregierung eingesetzte Richterin.- Einige Linke und Grüne sind wohl wirklich zu doof, um damit zu rechnen, dass eine Anklage im Fall Hättasch nur funktionieren kann, wenn man ihm außer unhaltbaren Gewaltvorwürfen eben auch den macht, rechtsextrem zu sein, woraus dann folgt, dass . . . usw. usw. Andere Linke scheinen zu glauben, der anstehende, politische Zahltag würde schonender für sie ausfallen,w wenn sie jetzt noch so richtig über jeden herfielen, der aus irgendwelchen Gründen ihr Missfallen gefunden. Auch das ist dumm, aber auf eine andere Art. Übrigens spricht indirekt, aber spürbar für Ihre Darstellung, dass Hättasch bei einem Knastbesuch durch einen Mitarbeiter von Achgut weder herumjammerte (gut, wäre auch eher die Reaktion eines linken Schlägers wie „Maja T.“ als eines rechten oder unpolitischen Zufallsopfers) noch irgendetwas politisch Radikales sagte, obwohl er sich selbst „im rechten Spektrum“ sieht. Natürlich reicht das für deutsche Toleranzbolzen und Unseredemokraten, um ihn für einen nationalsozialistischen Verbrecher zu halten.