
So, liebe Kinder, wie versprochen, erzähle ich euch heute vor dem Einschlafen noch ein bisschen über das, was ihr so alles braucht, um es im Leben einmal zu etwas zu bringen! Warum man zum Beispiel nicht lügen und auch nicht stehlen darf, warum es sich lohnt, mutig zu sein und für seine Sache einzustehen und dass man bei allem, was man öffentlich sagt, nicht nur auf den Beifall einiger betrunkener Bierzeltapostel schielen soll. Und damit ihr mir das auch alles glaubt, will ich euch zu allem auch ein kleines Beispiel nennen. Seid ihr gut zugedeckt? Also, dann fangen wir an – und zwar mit dem, was euch Pater Franziskus und Mater Innozenzia schon im Kindergarten beigebracht haben.
Zum Beispiel dem Gebot „Du sollst nicht lügen”. Lügen ist eigentlich eine schlimme Sünde. Denn wenn einer immer und immer wieder lügt, dann glaubt man ihm irgendwann einmal gar nichts mehr, so sehr er auch die Wahrheit spricht. Seht euch bloß mal an, was mit einem solchen Menschen passiert, und wie den das Leben schließlich bestraft! Sagt selber: Wollt ihr wirklich mal so enden? Ich sage euch, was aus Menschen, die andere immer und immer wieder nach Strich und Faden belügen, wird: Sie werden es im ihrem ganzen Leben zu nichts bringen, sondern werden höchstens Chef eines ganzen Volkes, verdienen sich dumm und dämlich, besitzen eine schöne Villa, zwei eigene Flugzeuge und jede Menge Diener, die dem Lügner sogar den Speichel vom Mund lecken, damit der sie einmal von seinem Bienenstich abbeißen lässt.
“Wer einmal lügt hat Gold im Mund”
Wer, so fragt euch euer Papi, schenkt solchen Menschen überhaupt noch Glauben? Ihr, liebe Kinder, bestimmt nicht, und eure Freunde und Oma und Opa auch nicht. Höchstens so an die 20 Millionen Menschen, die so dumm sind, dass sie nicht einmal wissen wollen, wie sehr sie belogen werden. Jetzt seht ihr also, liebe Kinder, was den Menschen blüht, die ständig die Unwahrheit sagen und ihre Mitmenschen hinters Licht führen. Kennt ihr noch den Spruch: “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…”? Und weil das stimmt und sich am Ende auch wirklich auszahlt, haben die beiden großen christlichen Parteien in Deutschland den Spruch noch ein bißchen strenger gefasst und ihn ganz oben auf ihre Paläste geschrieben: „Wer einmal lügt hat Gold im Mund.“
Könnt ihr euch, liebe Kinder, noch daran erinnern, was euch der Pfarrer letzte Woche im Religionsunterricht gesagt hat: “Du sollst nicht stehlen”? Und was er noch gesagt hat: “Du sollst nicht einmal jemanden dazu verführen, andere zu bestehlen”? Denn wer so etwas tut, darf sich hierzulande zwar christlich nennen, kommt deshalb aber nie in den Himmel. Ihr glaubt mir nicht? Na, dann hört mal gut zu: In einem fernen Land – die Menschen nennen es übrigens Russland, – haben die Menschen Geld gespart und es dem Chef eines anderen Landes übergeben, damit der gut darauf aufpasst. Das machen übrigens die Staaten auf der ganzen Welt so, weil sie sich bis jetzt immer gegenseitig vertrauen konnten. Aber eines Tages kam ein Mann – ihr habt schon von ihm gehört, es ist der Mann aus der vorherigen Geschichte – und wollte das Geld dieses russischen Staates, das ein anderer Staatschef bislang immer gut behütet hatte, stehlen.

Immer und immer wieder bedrängte der Dieb den edlen Aufpasser. Aber der war ein aufrechter Mann und ließ sich nicht zum Diebstahl verführen. Unverrichteter Dinge mußte der Dieb daraufhin wieder abziehen. Und statt das Geld der russischen Menschen zu stehlen, stiehlt er das Geld nun von den Menschen in seinem eigenen Land. Und zwar das Geld, das ihm die Menschen anvertraut haben, damit er davon zum Beispiel für ihre Gesundheit sorge, Schulen für ihre Kinder baue und davon für die Rente von Mama und Papa genug Geld zurücklege, damit eure Eltern nach einem Leben voll Arbeit und Mühe nicht Not leiden müssen.
Stattdessen nimmt er, ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen, deren Geld und schenkt es Leuten, die wir gar nicht kennen und die oft – ihr werdet es mir nicht glauben – von unserem Geld Badewannen mit goldenen Wasserhähnen kaufen, mit den dicksten Autos in den Urlaub fahren, in den teuersten Hotel wohnen und in den dortigen Spielcasinos unser Geld verzocken. Aber euer Papi kann euch trösten: Mama und Papa, Onkel Erich und Tante Olga, sind nicht so dumm und lassen sich nicht so dreist bestehlen1 Es sind höchstens ein paar mehr, allerhöchstens so 20 bis 30 Millionen Mitmenschen, die so dämlich sind:

Und wenn die Bestohlenen dann an einer Blinddarmentzündung gestorben sind, weil sie sich zum Beispiel ihre Medikamente oder das Krankenhaus nicht mehr leisten können, dann bekommen sie im Friedhof den besten Platz und kommen in den Himmel – weil Diebe zwar schöner leben, die Bestohlenen aber dafür schneller sterben.
Und bevor ich euch jetzt nochmal schön zudecke und das Licht ausmache, muss ich euch noch schnell erzählen, warum es so wichtig ist, mutig und kein Feigling zu sein: Es waren einmal ein paar junge Leute, nur ein paar Jahre älter als ihr, die haben gesehen, wie ihr Führer sein eigenes Volk in den Abgrund führen wollte. Da erhoben sie ein großes Geschrei: Die jungen Leute gingen wochenlang übers Land und erzählten den Menschen draußen, was ihnen blühte, wenn man den Führer nicht in letzter Minute daran hindern würde, sein eigenes Volk zu zerstören.

Den Helfershelfern des Führers gefiel das gar nicht und so stellten sie die jungen Protestierer schließlich vor die Wahl: Entweder werdet ihr zerstört – oder das Volk! Und weil jeder der jungen Protestierer zu Hause ein Auto, einen Hund oder gar eine Frau hatte, die noch nicht abbezahlt waren, wählten sie lieber schweren Herzens und mutig, wie sie waren, die Zerstörung ihres Volkes statt ihren eigenen politischen Untergang. Das Volk aber – oder vielmehr das, was von ihm danach noch übrig war – bewunderte den Mut und die Tapferkeit der jungen Protestierer, und baten sie und bettelten sie an, auch weiterhin für sie da zu sein und dafür zu sorgen, dass wenigstens der Schnaps nicht teurer werde.
Ach, beinahe hätte ich‘s vergessen: Michael, euer Bruder, hat sich ja gestern bitterlich beschwert, dass er im letzten Aufsatz eine 5 nach Hause gebracht hat. Sein Deutschlehrer, der Professor Amoht, hatte mit roter Tinte drunter geschrieben, dass man, bevor man über etwas redet, zuerst einmal seine Gedanken ordnen und nicht irgendwelchen Unsinn daherplappern solle, den doch nur ein paar Besoffene in dem Bierzelt dort drunten an der Festwiese toll finden. Wenn du, lieber Michael, nochmal so einen schrecklichen Aufsatz ablieferst, dann wird nie was aus dir werden und es wird dir genau so übel ergehen wie diesem Mann:

Als dessen Mund nämlich das letzte Wortungetüm entströmt war, druckte eine gewisse Zeitung, deren Leser, wenn überhaupt, nur dicke große Buchstaben lesen können, seinen Aufsatz sogar ab, jubelten ihm Tausende seiner Gefolgschaft zu – und dann ließ er sich er in seinem dicken Dienstauto wieder in seinen Regierungspalast chauffieren.
Also, liebe Kinder: Nun schlaft mal schön und träumt was Schönes. Und denkt immer daran: Wenn ihr weder lügt noch stehlt, wenn ihr in eurem öffentlichen Reden nicht wie ein sprachgestörter Papagei nur auf den Beifall einer Horde Betrunkener schielt, wenn ihr immer mutig seid und tapfer für die Wahrheit einsteht, dann seid ihr immer auf der richtigen Seite und die anderen mögen dann selber zusehen, warum sie immer erfolgreicher, wohlhabender, glücklicher und satter werden!
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6 Antworten
@Denn wenn einer immer und immer wieder lügt,
Sendung: KÖNNES KÄMPFT Könnes: „Was ist falsch daran, die Wahrheit zu sagen?“ Lauterbach: „Die Wahrheit zu sagen, führt in sehr vielen Fällen zum politischen Tod. Ich bitte Sie.“
https://www.gloria.tv/share/1Vrni9XBuUNt2Mk669PvgCDDj
Was die Lügner und Betrüger nicht wissen:
Ihre Werke senden Vibrationen aus, die irgendwo reflektiert werden und auf sie zurückkommen.
Sie bzw. ihre Seelen werden also früher oder später ernten, was sie gesät haben. Und wenn es erst im nächsten Leben ist.
Hat mit Karma und dem Gesetz der Reflexion zu tun.
Ätsch!
😜
Vielen Dank – sehr schön geschrieben- die Lüge ist die tatkräftigste Waffe des Bösen- des Satans- die Politiker und Leitmedien die Lügen- und das sind viele tun das Werk Satans- die Lügen, wir wissen dass sie lügen , sie wissen dass wir wissen dass sie lügen und trotzdem lügen sie weiter- denn – wie schon mal von einer ganz bösen Person gesagt wurde- lügen und lügen und lügen- wenn du die Lüge häufig genug und laut genug erzählst dann glauben die meisten Menschen das –
Egal wie klar und deutlich sie diese „Anleitung“ auch schreiben, gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen und sie ist leider auch noch unendlicher als das Universum. Die Menschlein wollen anscheinend belogen und betrogen werden, üben sich mit großen Eifer in der Disziplin kognitiver Dissonanz und lassen sich mit großer Begeisterung ein „Gutmensch“ zu sein, nur zu gerne in ihren eigenen Abgrund führen.
Merz an junge Menschen: „Wir wollen von euch einen Beitrag haben – wenn nötig verpflichtend“
Bei seiner Rede auf dem CSU-Parteitag am Samstag in München erneuerte Kanzler Friedrich Merz seine Forderung nach einer Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands.
„Genau das ist unsere Antwort an die junge Generation: Dieses Land gibt viele Möglichkeiten (…) aber dann wollen wir von euch auch einen Beitrag haben, damit dieses Land friedlich und freiheitlich in die Zukunft geführt werden kann – das machen wir jetzt auf der Basis der Freiwilligkeit und wenn nötig, machen wir es noch in dieser Wahlperiode auf der Basis einer Verpflichtung“, sagte Merz mit Blick auf den neuen Wehrdienst.
Der Kanzler bedauerte zudem, dass Frauen aufgrund des Grundgesetzes noch nicht einbezogen werden könnten. „Ich würde auch das gerne anders sehen. Ich würde gerne ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr in unserem Land verwirklichen“, betonte Merz.
https://freedert.online/kurzclips/video/264776-merz-an-junge-menschen-wir/
Welcher Absturz geht in diesem Land steiler vonstatten: das Wirtschaftswachstum und der Wohlstand oder die intellektuellen und kulturellen Werte?
Die Frage zielt nicht auf ein Ob und nicht auf ein Wann – sondern gilt nur dem steileren und damit auch schnelleren Absturz!
Dass eine CDU immer noch von ca 24 % und eine SPD von ca 14% gewählt werden, gibt den griechischen Philosphen nachträglich recht, die absolut nichts von Demokratie hielten, obwohl sie die heutigen Politdarsteller doch gar nicht kannten!
Masse und Verstand sind nur äußerst schwer in Einklang zu bringen.
Viele möchten offensichtlich aus ihrem Tiefschlaf gar nicht mehr aufwachen.