Labern als Paradedisziplin im politischen Tagesgeschäft

Nichtssagende Nichtskönner dominieren den Politikbetrieb (Symbolbild:Imago)

Aristoteles wird das Zitat zugeschrieben: „Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.” Jede kulturelle Entwicklung bedingt stets auch einen gesellschaftlichen Wandel. Dieser kann strukturell, politisch oder auch bildungstheoretisch begründet sein. Bildung als zentrale und wesentliche Ressource eines rohstoffarmen Landes wie dem unseren war bislang das wertvollste Pfund, mit dem die Bundesrepublik wuchern konnte – und die unseren Wohlstand maßgeblich begründete: Deutschland wurde weltweit geachtet für seine bestens ausgebildeten und top-motivierten Facharbeiter, Ingenieure und akademischen Kapazitäten, die uns dahin brachten, wo wir bis vor wenigen Jahrzehnten noch standen: In fast allen Bereichen an die Weltspitze.

Es waren Denker, Organisatoren, Erfinder, Problemlöser, Wertschöpfer, Macher und Leistungsträger, die seit dem Zweiten Weltkrieg das Geschehen hierzulande bestimmten und Deutschland wieder groß machten –  weitgehend unabhängig von ihrer Herkunft und politischen Ausrichtung. Strukturelle Schwächen und Krankheiten hatte das Erfolgsmodell schon seit den 1970ern, doch die wurden durch die Leistungs- und Innovationskraft der Wirtschaft zuverlässig ausgeglichen. Im Prinzip funktionierte die alte Bundesrepublik, die „Deutschland AG“, noch bis ungefähr 2005 – bis Merkel und ihre Entourage das Zepter in die Hand bekamen. Den Regierungswechsel Schröder-Merkel kann man rückschauend gewissermaßen als Paradigmenwechsel und Zäsur gleichermaßen betrachten.

2023: Jetzt beugt sich sogar die Physik dem Parteiprogramm

Danach war nichts mehr wie zuvor. Der Verfall kam schleichend. Viele Werte, Tugenden und Vorstellungen verloren nach und nach ihre Bedeutung. Vor allem dem notwendigen Primat  bestmöglicher Qualifikation, Grundbildung, Elitenförderung und Orientierung am Leistungsprinzip wurde seither immer weniger Rechnung getragen. Mittelmaß oder Unterdurchschnittlichkeiten wurden zum neuen Normal, Deutschland begann seinen anhaltenden Abstieg in die Bedeutungslosigkeit und wurde träge, es begann, sich auf seiner schwindenden Wohlstandssubstanz auszuruhen, statt sie zu erneuern. In Politik und Medien kamen diejenigen Fähigkeiten zum Einsatz, welche heute scheinbar den wichtigsten Teil unseres gesellschaftlichen Lebens ausmachen – namentlich das Labern, Schwafeln und Salbadern in all seinen Facetten, gepaart mit immer unerträglicherem Moralismus. Wer das Einmaleins des inhaltsleeren Phrasendreschens und Sonntagspredigens einigermaßen beherrscht, kann heutzutage schnell Karriere machen – ob als Influencer, Produktverkäufer, (Jung-) Politiker, Journalist oder „Aktivist”.

Entscheidend hierbei ist, dass es für Schlüsselpositionen weder charakterlicher noch fachlicher Eignungen bedarf, schon gar keiner formalen Bildungsabschlüsse mehr und nicht einmal einer ausgefeilten Rhetorik oder gewandten Sprachfertigkeit bedarf. Heutzutage kann man einfach so drauflos schwadronieren, frank und frei, sofern man die gewünschten Narrative bedient. Hauptsache, das Geschwätz entspricht irgendwie dem postmodernen, woken Zeitgeist, dient den Klimazielen, prangert Rassismus und Diskriminierung an oder positioniert sich klar gegen „Rechts” oder was immer man dafür hält. Passen diese Grundbedingungen, dann kann es auch schon losgehen; dezidierte Inhalte spielen dabei keine Rolle. Wer für eine bunte Gesellschaft, die Abschaffung von Kapitalismus, Industrie, CO2-Emissionen sowie für die nächste Auslegungsspielart des Kommunismus votiert (und dabei selbstredend die AfD „basht”), der kann in diesem Sinne gar keine Fehler machen. Kompetenz und Fachwissen sind ohnehin überbewertet und somit reaktionär.

Jede ideologiebasierte Staatsräson gebiert Untertanengeist

Was dabei am Ende herauskommt, sind Politiker wie jene, die heute in Deutschland die Regierungen und Parlamente bevölkern. Die Kakophonie ihrer amateur- bis stümperhaften Einlassungen vernehmen wir tagtäglich in den Systemmedien, ihren Podcasts und Tweets oder von den Redekanzeln. Kevin Kühnert, Claudia Roth, Katrin Göring-Eckardt, Ricarda Lang, Julia Willie Hamburg und viele andere zu Spitzenpolitikern aufgestiegene Zivilversager dominieren und übertönen infolgedessen die schweigende und anständige Mehrheit – und zwar bar jeder abgeschlossenen Bildung, Manieren oder Berufs- wie Lebenserfahrung. Schlimmer noch: Sie haben so gut wie noch nie etwas zum Nutzen einer Gesellschaft geschaffen, die zu führen und „verändern“ sie sich aufschwingen. Es ist eine Kakistrokatie, eine Herrschaft der Allerschlechtesten, vor unser aller Augen entstanden.

Dem Souverän zu dienen und die Gesellschaft voranzubringen scheinen keine Motive für politisches Engagement mehr zu sein. Stattdessen soll das Volk bevormundet, erzogen, umprogrammiert werden – und auf dem Weg dahin ist kein Widerspruch gestattet. Nur die weltanschaulich korrekten Ansichten einer stets beschworenen abstrakten „Mehrheit” sind geduldet, und sie werden uns aus tausend Mündern vorgelabert, mal mehr, mal weniger eloquent, aber praktisch immer inhaltsleer. Die linksgrünen Großmäuler reden faktenbefreit, rotzfrech, selbstgefällig und am besten ohne Punkt und Komma. Noch so banale Zusammenhänge werden da zu tiefgründigen Scheinerkenntnissen aufgebauscht; die passenden Hohlformeln, Worthülsen und Textbausteine kriegen die Nachwuchspolitiker und Systemjournalisten offenbar auf denselben parteiinternen Kaderschulungen eingehämmert.

Animositäten und heuchlerischer Hypermoralismus statt Problemlösungen

Letzten Endes führt dies aber dazu, dass Praxis und Pragmatik, Lösungsorientierung, Empirik und Rationalität ausgehebelt werden. Wo früher ein lebendiger politischer Raum war, entsteht eine kryptische und leere Welt, in der Fakten und Realität keine Rolle mehr zu spielen scheinen. Je mehr gegen gesunden Menschenverstand und wider die Natur, umso besser. Die käufliche Wissenschaft, aktuell in Diensten von Polit-Lobbyisten und Tech-Milliardären, sorgt dafür, dass selbst bei noch so ersichtlichen Irrlehren und ideologischen Unzulänglichkeiten nach außen hin stets der Schein der Faktizität, der Seriosität gewahrt bleibt. Das war so bei Corona und ist so beim Klimawandel, der Energiewende oder dem Transgender-Wahn.

Antithesen, Gegenargumente, ja nicht einmal mehr die Wirklichkeit selbst müssen von unseren politischen Eliten zukünftig beachtet werden. Der zwangsgebührenfinanzierte Rundfunk streut wie zur Bestätigung eines suizidalen Regierungskurses permanent tendenziöse Desinformationen und Propaganda unters Volk. Tenor hierbei: Wer immer sich gerade diskriminiert, verängstigt oder in seinen Gefühlen verletzt fühlt, muss automatisch im Recht sein. So stehen am Ende Einwanderer über Einheimischen, Regierende über Oppositionellen, Mehrheitsmeinungen über Mindermeinungen. Toleranz für Intolerante ist oberstes Credo. Und Bürger, die dieser Weltsicht widersprechen, werden per se als aufrührerisch, „delegitimierend“ oder “ stigmatisiert” und infolgedessen von weiteren Debatten systematisch ausgegrenzt.

Jeder, der leitmedienkomform Position bezieht, ist automatisch „Experte”

Diese gesellschaftliche Entwicklung hin zu einer bequem-feigen, angstgetriebenen Selbstverzwergung kann in einer sich wandelnden Welt voller Gefahren und Unwägbarkeiten nicht ohne Folgen bleiben. Es kommt zu Brüchen und inneren Umwuchten, die irgendwann die Stabilität des Ganzen zerstören. Ein kleiner Ausblick auf das, was uns noch blüht, waren unlängst die Silvesterereignisse in Berlin und andernorts; eine geradezu visionäre Antizipation der nahen, flächendeckenden Zukunft, wenn man so will. Hier zeigten sich nämlich zuerst die Antipoden einer echten Toleranz- und Vielfaltsgesellschaft auf den in Bürgerkriegsgebiete verwandelten Straßen, und dann die Antipoden der geistigen Freiheit in Gestalt von Medien und Politikern, die eine ehrliche Debatte über die entsetzlichen Fehlentwicklungen unserer Migrationspolitik mit allen Tricks zu vereiteln versuchen. Die seit dem Neujahrstag diesbezüglich veröffentlichte Meinung offenbarte die verweichlichte, luschige Labergesellschaft in ihrer brutalen Ausprägung: Denn die rohen, wilden und unbeugsamen jungen Männer aus einer anderen Welt, aus anderen Kulturkreisen und voll verinnerlichtem Hass auf Staat und Institutionen ihres Gastlandes (oder Einbürgerungs-Neulandes) treiben die schwindende Restgesellschaft sinnbildlich vor sich her und werden dabei noch von Ampelpolitikern, staatsbesoldeten Soziologen und Mainstream-Journalisten gegen jede Kritik abgeschirmt. So beschützt man den Wolf vor den sieben Geißlein.

Insbesondere die „woke-progressive” Journalistenzunft schwafelt –  wie könnte es auch anders sein – die wahren Probleme einmal mehr einfach weg, verdreht die Tatsachen und schafft im Umkehrschluss neue Sündenböcke: Nicht die kriminellen Submilieus aus orientalischen Zuwanderergruppen, sondern das alteingesessene, biodeutsche, bürgerlich-liberale Spektrum ist ihrer Ansicht nach Ursache allen Übels – mit seinem „strukturellen Rassismus“ und seinem latenten „Fremdenhass”. Die Restles und Cheblis lassen grüßen.

Es besteht Hoffnung

Doch sie freuen sich womöglich zu früh: Wenn in Deutschland noch der Intellekt eine Zuflucht hat, wenn hierzulande noch politische Redlichkeit und Aufrichtigkeit gepflegt werden und gedacht, konstruiert und reflektiert wird, dann in eben den verhassten Sphären der Konservativen und Bürgerlichen. Hier besteht noch echter Liberalismus (nicht in seiner kompromittierten FDP-Auslegung); hier werden Gegebenheiten noch hinterfragt, nicht blindlings übernommen; hier gelten noch andere Wertmaßstäbe und Regeln. Die nämlich, die dieses Land einst groß gemacht haben. Und deshalb hasst das linksgrüne Schwätzer- Kartell diesen Teil der angestammten hiesigen Bevölkerung (zu der sich übrigens auch viele wirklich integrierte Migranten zählen, die seit Generationen hier leben) so sehr.

Es ist der Teil, der Traditionen bewahrt und gleichermaßen offen ist für Neues. In dem noch Innovationen in ihrem besten Sinne entstehen. Von hier aus könnte durch Versuch und Irrtum, durch Nachahmung und Weiterentwicklung erfolgreicher Modelle ein besserer Zustand geschaffen werden. Denn wer denkt, hat keine Zeit mehr, wütend, verbittert oder ängstlich zu sein. Und das ist ein tragfähiges Konzept. Damit es wieder zu Geltung gelangen kann, muss anscheinend aber erst die maximale Katastrophe eintreten, muss der Karren vollends in den Dreck schlittern. Erst dann setzt die Umkehr ein. Dann, aber nicht vorher, wird der linksbuntwoke Zeitgeist nichts weiter als eine Randnotiz der Geschichte sein – weil es ihm nämlich an allem fehlt, was eine zukunftsfähige Gesellschaft auszeichnet.

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9 Kommentare

  1. Sehr schöne und zutreffende Zustandsbeschreibung.
    Leider auch im finalen Absatz:

    Der Schwachsinn muss erst kollabieren und den Protagonisten schmerzhaft auf die Füße fallend ein Erleben der Folgen des eigenen Tuns bescheren, bevor die in der Lage sind zu begreifen, was sie da anrichten.

    Immerhin scheint dem Kinderbuchautor im Wirtschaftsministerium so langsam was zu dämmern, erkennt er doch mittlerweile einen drohenden Wirtschaftskollaps. Fehlt nur noch die Erkenntnis, dass das keineswegs „Putins Schuld“ ist, sondern Folge seines eigenen vorsätzlichen Handelns.

  2. Eigentlich ist das ganze Sytem einfach, wenn man es auf eine, sagen wir, „Dorfgemeinschaft“ vorstellt. Nehmen wir also an, wir lebten alle in einem Dorf, inmitten unserer Tannen- und Eichenwälder, mit einer schicken Palisade, wie bei Asterix und Obelix, quasi.
    Alles liefe, wie es in Leben eben so läuft.
    Würde diese Gemeinschaft, deren Mittel und Vorräte beschränkt wären, wie es eben so ist, plötzlich ihre Tore für Fremde öffnen, die Einlaß begehren, aufgrund von Kriegen oder Hungersnöten in ihrer Heimat?
    Vielleicht. Möglicherweise bei 2-3 Familien ( MIT Frauen und Kindern!), die Mitarbeit und Assimilierung versprächen.
    Diese würde man mit Argusaugen betrachten, wie ihr Verhalten wäre.
    Niemals bei einem Trupp „Unbegleiteter minderjähriger Südländer“, der fast ausschließlich aus Männern bestehen würde. Das würde, nicht zu Unrecht, Mißtrauen erwecken.
    Nehmen wir an, die Gemeinschaft bestände aus 500 Einheimischen, so genannten „Schon länger im Dorf Lebenden“, welche mit Fleiß, Schweiß und Disziplin ihre Vorräte angelegt hätten. Würde diese Menschen 100 solche Flüchtlinge (20%) , bestehend aus Kerlen, aufnehmen? Ohne zu wissen, wer diese Leute sind und welche Vergangenheit sie hätten?
    Nein, auf gar keinen Fall, zu gefährlich.
    Was würde geschehen, wenn doch? Und sich herausstellen würde, diese „Neuzugänge“ hätten kein Interesse an Mitarbeit und die bestehende Ordnung, ja, würden sogar ihre Religion und ihre Lebensweise, oder gar die Aufnahme der Ihren grundsätzlich verachten?
    Es käme zu Diebstählen, Vergewaltigungen und Mord?
    Im normalen Fall würden die Dorfbewohner sich zusammenrotten und (versuchen!) , diese Bande wieder vor die Tür zu setzen. Allein das stünde schon in den Sternen, aber gewaltlos würden diese Menschen nicht abziehen, wenn sie ernährt und ohne Arbeit durchgebracht worden wären.
    Was wäre, wenn der Dorfhäuptling, durch und durch gebender und verzeihender Christ, die Einheimischen übereden wollte, sie trotzdem weiterhin willkommen zu heissen und sogar noch mehr von Ihnen aufzunehmen?
    (Ein kaum vorstellbarer Vorgang, da in solchen Dorfgemeinschaften nicht die Dorftrottel zum Chef ernannt wurden. Jeder blieb auf seinem Platz und Jeder tat, was er am besten konnte oder gelernt hatte. Erfahrung, Weisheit und Realismus waren damals zwingend Voraussetzung für den Job!)
    Natürlich würden die Bewohner ihn absetzen, denn zuviel unrealistisch gelebte Nächstenliebe würde von den Flüchtlingen nicht als Barmherzigkeit gesehen, sondern lediglich als Schwäche. Und der „normale“ Dorfbewohnen, jeden Tag mit den „Neuen“ und deren Verhalten konfontiert, würde meutern.
    Wessen Feld verwüstet, wessen Tochter geschändet und wessen Neffe erstochen wurde, ist in der Regel abgekühlt in seiner Freundlichkeit Fremden gegenüber.
    Im besten Falle würden die Invasoren vertrieben. Solange die Dorfbewohner noch in der Überzahl bestehen würden. Wien z.B ist ein relativ großes Dorf gewesen, schon vor 400 Jahren. Trotzdem wollten die Wiener damals nicht die große Gruppe „Westasiaten, dunkler Typus“ einlassen, die sich, zugegeben, damals noch mit Kanonen und Reiterei, in der Stadt (und im restlichen Ländle sowieso) breitmachen wollten. Und das geschah mit gutem Grund und nur unter teilweise unsäglichen Entbehrungen. Nicht nur einmal.
    Heutzutage, in unserer großen, freien, toleranten und morlasisierten Welt sind selbst Kanonen und Reiterei nicht mehr nötig: Wer braucht Pferde, wenn man auch fahren oder fliegen kann? Wer braucht Kanonen, wenn die Leute in den Zielländern selbst nach einem schreien, um einem Geld und Obdach zu schenken? Wer braucht Ethik, wenn man sowieso keine Strafe erhält, wenn man ein Verbrechen begeht, für das, und- das ist der Witz! -die Einheimischen selber viel schwerewr bestraft werden?
    Und zu welchen Gedanken schließlich führt diese Bewertung?
    Genau. „Die wollen es nicht anders“, „Die sind schach und reich!“, „Die sind unmoralisch und ungläubig und ich darf sie anlügen, was meine Ziele betrifft?“, „Deren Frauen sind Schlampen, sonst würden sie nicht so rumlaufen!“, und letztendlich“ Wenn wir erstmal genug sind, nahmen wir uns das Land! Solange heucheln wir Friede, Freude und Eierkuchen und infiltrieren diese Gesellschaft in den wichtigsten Institutionen: bei Polizei, Politik, Behörden und Militär!“

    Abschließend: WIR leben in keinem prosperierenden „Dorf“ mehr. Die Kassen sind leer, die Schulden hoch. WIR haben keinen Platz mehr, nirgendwo! Wir haben kein Geld mehr für Energie, für Straßen und Schulen, für die wichtigsten Dinge. Dennoch verschenken „WIR“ Milliarden von Euro ins Ausland. Aufgrund einer Schuld, die Generationen zurück liegt, während im Ahrtal die Menschen IMMER NOCH auf Hilfe warten!
    Was 70 Jahre selbstverständlich war, wenn auch nicht auf diesem Niveu: Heizung, Essen, Sprit, Wohnung, Medikamente etc, ist plötzlich nur noch im Mangel und zu gigantischen Preisen möglich? Wer so etwas glaubt und frisst, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    Dieses Dorf hat fertig!

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  3. Ein riesengroßes Problem unserer Zeit ist das massenhafte Vorhandensein sektoraler Dummheit bei ansonsten überdurchschnittlich intelligenten Mitmenschen, – also vorrangig dann, wenn es um Politik, Ideologien und eigene Pfründe geht. Gier, Ego, Arroganz, Empathielosigkeit bzw. Gleichgültigkeit und Standesdünkel befeuern diese Art von Dummheit im erheblichen Maße. Auch Überarbeitung und Überlastung in persönlichen Bereichen mögen dazu beitragen.

    Wer Tatsachen und Fakten unbedingt ausblenden und nicht sehen möchte, der sieht sie auch nicht. Das geht so weit, dass sogar hochintelligente Menschen bösartig und sauer werden, wenn sie auf unangenehme Wahrheiten gestoßen werden, die sie vorher noch akribisch genau ausgeblendet hatten und eben nicht zur Kenntnis nehmen wollten. Im harmloseren Fall wird nur mit den Schultern gezuckt und geäußert, das ist nun mal so, da kann man gar nichts machen. Aus diesem Grund halte ich Kerneuropa und nicht nur Deutschland für verloren. Dieser Kontinent hat in den intelligenteren Schichten jeglichen Charakter verloren bzw. er ist ihm aberzogen worden und darum ist er definitiv unrettbar verloren.

    Der Westen insgesamt, vorrangig die NATO Staaten, pumpen die Ukraine mit Waffen und allerlei anderer Militärhilfe voll, damit das Naziregime der Ukraine möglichst viele Russen töten kann. Was würde wohl passieren, wenn Russland ähnliches tun würde und anfangen würde, verdeckt und massenhaft militärisches Tötungswerkzeug in die Migranten Hochburgen des Westens zu liefern und zusätzlich auch noch auf eigenem Territorium militärische Ausbildungslager für Migranten betreiben würde. Als Höhepunkt gäbe es, für diese Kämpfer von Russland, im Westen sicherlich Terroristen genannt, militärische Führung und Geheimdienstinformationen auch noch obendrauf. Wie ist das dann, wenn zwei das Gleiche machen, wird es dann für „uns“ im Westen bzw. für die übergroße Mehrheit selbstverständlich nicht das Gleiche sein?!

    Irgendwann gilt mal wieder der Spruch vom EX-Sowjetführer Gorbatschow, „wer zu spät denkt, ähm kommt, den bestraft das Leben“. Oder meiner einer, wer nur auf einem Bein stehen kann, der sollte nicht auf fremden Hochzeiten tanzen wollen!

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  4. Ja, Deutschland war mal ein Wirtschaftsriese. WAR! Seit die Bildung an den niedrigsten Verstand angeglichen wird, ist das alles vorbei. Die nicht so helle sind, sollen sich ja nicht benachteiligt fühlen und damit wird eine Generation von wenig Gebildeten herangezüchtet. Das Wichtigste ist – Ideologie. Komischer Weise sind Ökonomen überrascht, dass die Auftragseingänge im November bei den Unternehmen um 5,3 % gesunken sind. Überrascht! Man hatte mit weniger gerechnet. Woher sollen denn die Auftraggeber kommen? Man hat es sich mit der halben Welt versch… Dazu kommt, dass Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig ist, dank der skevigen Regierungshorker und anderen Politikern, die den Deindustrialisierungsweg lautstark unterstützen. Dank „Energiewende“ jagen wir alle Industrien weg. Entweder sie gehen fort oder sie schließen. Wieder einmal ist Deutschland der irrigen Ansicht, dass man keine wirkliche Industrie bräuchte. Auch der Export ist gesunken, nicht so stark wie der Auftragseingang, aber wir stehen damit ja erst am Anfang.
    Den letzten Abschnitt „Es besteht Hoffnung“ sehe ich völlig anders. Wer einfach vor sich hindenkt und dabei nicht zornig wird, denkt auch nicht wirklich. Schließlich müsste als Ergebnis von Denkprozessen ein Zorn auf die Horker da oben und auf alle entstehen, die die Horker unterstützen. Dass sind nämlich die, die dem Denken keinen Platz einräumen und den Denkergebnissen schon gar nicht, weil die nie ihrer Ideologie entsprechen können. Nein, es gibt z.Z. keinerlei Hoffnung auf Änderung. Wenn sich etwas ändern könnte, müsste irgendjemand wie der Phönix aus der Asche auferstehen und genügend Charisma haben, die richtigen Leute um sich scharen und, was das Schwerste und zur Zeit völlig unmöglich ist, die Wähler für sich gewinnen. Die Wähler sind das A & O, aber die schweigen und eine Mehrheit stimmt mit der Regierung und den Politikern der Altparteien in ihren Ansichten überein. Ansichten, die man ihnen anerzogen hat, in dem man ihre Gehirne gewaschen hat. Auch die jungen Leute, die nur voller Ideologie stecken und bar jeder wissenschaftlichen Bildung sind, sind ein Totalausfall.
    Heute habe ich gelesen, dass die Küchenhilfe weiter für den Krieg in der Ukraine trommelt. Ich sagte meinem Mann, dass diese Küchenhilfe mal an die vorderste Front gesteckt werden sollte, damit sie wüsste, was Krieg bedeute und damit Krieg am eigenem Leib erführe.

  5. 9.1.23
    „Katrin Göring-Eckardt fordert deutsche Kampfpanzer für die Ukraine
    Berlin. Die Vizepräsidenten des Bundestages, Katrin Göring-Eckardt (Grüne) und Wolfgang Kubicki (FDP), haben sich für die Lieferung deutscher Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine stark gemacht. Bei der Zusage für Marder-Schützenpanzer „stehen zu bleiben, wäre falsch“, sagte Göring-Eckardt.“

    Weiterlesen auf morgenpost.de
    Politikversagen v. 09.01.2023

    Jetzt hat die mehr als Mann rüberkommende Kriegstreiberin Strack-Zimmermann FDP aus den eigenen Reihen einen weiteren Kriegstreiber bekommen.
    Das soll noch eine freiheitliche Partei sein?
    Die FDP ist absolut unwählbar geworden und ich hoffe, das
    sie b.d. nächsten BT-Wahl aus dem Parlament fliegt !
    Über das faschistische Grünchen braucht nichts mehr
    auszuführen.
    Alle 3 Volksgegner sind nicht mehr für voll zu nehmen !

  6. Genau so wird es kommen, erst wenn alles in Trümmern liegt und das Leid unerträglich wird, das Heulen und Zähneklappern nicht mehr kaschierbar ist, wird sich der Michel die Augen reiben und dann geht es plötzlich ganz schnell. Wie sagte doch Churchill: die Deutschen hast du entweder am Boden, oder an der Gurgel. Bald ist Gurgel angesagt.

  7. Dem Eintrag kann man nur zustimmen:

    „Es ist eine Kakistrokratie, eine Herrschaft der Allerschlechtesten, vor unser aller Augen entstanden.“ !!!!
    Und diese Kakistokraten können gar nicht genug verbieten, verteuern, abschaffen, verschleudern, verschrotten und am besten versagen und vergeigen …

    Der Begriff „Kakistrokratie“ trifft es noch wesentlich besser als: “ Demokratie ist die Herrschaft über das Volk!“

    Ab und zu lernt man doch dazu!

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