Lachend geht die Welt zugrunde

Martin Renner, binär und bonbinär (Fotos/Collage:privat)

Hallo Leute… irgendwas ist an mir vorbeigegangen! Ich fühle mich so, als wäre ich Angehöriger einer immer kleiner werdenden Minderheit. Und das in der eigenen Heimat.
Ganz egal, was immer ich öffne, in Internet-Shops, in Tageszeitungen, in bunten Magazinen: Ich sehe immer nur Menschen anderen Phänotyps. Mit deutlich dunkleren Teints.

Haben denn alle meine Landsleute den diesjährigen überaus sonnigen Sommer so intensiv genutzt, dass ihre Hautpigmentierung so stark überhandgenommen hat? Ich bin – weil ich auch den Sommer über sehr stark am Schreibtisch oder in Gesprächsrunden in geschlossenen Örtlichkeiten beschäftigt war – hellhäutig weiß (und dann auch noch fortgeschrittenen Alters) geblieben.

Warum nicht mal als „alte weiße Frau”?

Daran lässt sich im aufziehenden sonnenknappen Herbst ja nun nichts mehr ändern. Oder sollte ich Selbstbräunungscremes verwenden, um mich auch äußerlich meinen Mitbürgern anzugleichen?

Das frage ich mich, als „alter weißer Mann“. Ach übrigens – apropos alter weißer Mann:
Wer will das denn eigentlich noch sein, in unserem GOG (aka „Good Old Germoney”)? – Und deshalb bin ich am überlegen, ob ich mich nicht zügig einer Geschlechtsumwandlung unterziehen sollte. „Alte weiße Frau“ wäre doch allemal besser und akzeptabler als ein „alter weißer Mann“! Und man muss sich ja auch an die neuen Zeiten anpassen.
Ich bereite mich schon intensiv auf das bevorstehende Gespräch mit meiner Ehefrau, „der liebsten von allen“, zu diesem Thema vor!

Ihr Martin Renner, Mitglied des Deutschen Bundestages

 

(Bei der Überschrift handelt es sich um ein Zitat von Friedrich Dürrenmatt)

10 Kommentare

  1. keine Angst – das wird nicht lange so bleiben.
    Kennen sie das da :
    Staatsverschuldung: Kanzler
    1990 : 540 1990-1994 H.Kohl
    1995 : 1019 1994-1998 H.KOhl
    2000 : 1211 1998-2002 G.Schröder
    2005 : 1490 2002-2005(11) G.Schröder
    2010 : 2012 11/2005- A. Merkel
    2015 : 2021 A. Merkel
    2020 : 2173 A. Merkel
    http://www.politikbasis.de/2009/09/zeit-bilanz-zu-ziehen-grose-koalition-2005-2009/

    und dann über den Warburg-Freund :
    Die Finanzminister der Ampel-Vorgängerregierungen, der jetzige Kanzler Olaf Scholz (SPD) und der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble, haben sich bei der Schuldenaufnahme für den Bund massiv verspekuliert, wofür nun die Steuerzahler mit Milliardensummen aufkommen müssen. Das geht aus internen Unterlagen des Bundesfinanzministeriums für den Haushalt 2023 hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Freitag) vorliegen.
    Danach müssen die Ausgaben für Zinsen im kommenden Jahr vor allem deshalb so stark von 16 auf fast 30 Milliarden Euro steigen, weil der Bund in den zurückliegenden Jahren Anleihen ausgegeben hat, die an die Inflationsrate gekoppelt sind.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article239926099/Hoehere-Zinsen-Milliardenschaden-Bund-bei-Staatsanleihen-von-Inflation-kalt-erwischt.html

    Sie haben mit ihrer Partei richtig Glück gehabt – sie sind an diesen Dingen nicht mitschuldig – das können nur wenige alte und neue MdB von sich behaupten !

  2. @Herr Renner, Sie müssen sich keiner Geschlechtsumwandlung mehr unterziehen. Ist völlig unnötig. Es reicht, dass sie verkünden, dass sie ab jetzt eine Frau sind. So verkommen ist dieses Land.

  3. Nein, Du siehst die gewünschte Zukunft Deutschlands! So sehen bald 80 % der Deutschen aus.
    Auf dem Arbeitsmarkt ist es anders herum!
    Irgendwer muss ja die Kreuzerchen anschaffen, oder?

  4. … warum so klein denken? Noch zwei, drei Jahre, und wir können uns im Reisepass Kühlschrank (ein roter) oder aber, Geranie mit hang zur Mimosenhaftigkeit eintragen lassen.
    Da hat dann die beste Ehefrau von allen sicher nichts dagegen.

    Schlusszitat von Ephraim Kishon

  5. All dies was der Verfasser schrieb kann ich zu 100% unterschreiben. Es nervt entsetzlich, dass in einem jeden Werbeblatt welches man ungefragt und auch ungewollt in den Briefkasten gestopft bekommt, mindestens 1/3 der abgelichteten Modelle die irgendetwas an den Mann&Frau bringen wollen eine andere Hautfarbe denn die landesübliche besitzen. Nachrichtensprecher,Wetterkartenansager, Krimis, volkstümliche Sendungen usw. usw. ich bekomme den Eindruck im falschen Film gelandet zu sein.
    Die Flutung meiner heimat mit Volksgruppen die mit mir und meiner Heimat nichts im Sinn haben ausser, die sozialen netze und die permanente „Hilfe“ der rot-grünen Dummschwätzerfraktion oder aber alternden Mädels die Hände ringend nach einer Betätigung suchen und wenn dies dann auch noch gefördert wird und kleine „nette“ Kerlchen zu betreuen sind na HOPPALA dann passt’s doch!
    Da werden dann auch etwas fülligere Mädels auch unschönerweise Regalmops genannt zu einer heissgeliebten Passinhaberin mit Bleiberecht. Nun kurzum die Kirchen profitieren denn wir zahlen das, was die Kirchen da an „Nächstenliebe“ leisten aus dem Steuersäckel das nur mal so nebenbei denn umsonst ist in den Kirchen noch nicht einmal der Tod wobei dies sogar anschaulich wurde denn Jesus starb am Kreuz doch dies war wenn ich mir die Kirchen ob Evangelen oder Katholiken wirklich umsonst denn sie, alsi diese Institutionen haben es nicht wirklich begriffen was dieser Mensch wollte!
    Ach ja, davon abgesehen ich mag Afrikaner, ich mag Afghanen,ich mag Serben, Slowenen,Chinesen,Japaner,Griechen,Türken,Polen,Moldawier,Kurden,Rumänen und die vielen , vielen anderen ich mag sie wirklich und zwar dann, wenn ich ´sie in ihren Heimatländern auf Urlaub oder geschäftlich besuche.
    Was ich nicht will, das ist, dass diese menschen meinen hier in meiner heimat ihre eigene Heimat etablieren zu können. Bei der Variante werde ich einfach stinksauer und man sollte ihnen allmählich unterbreiten es sein zu lassen!

  6. So geht es, denke ich, vielen. Allein die Werbespots, egal, ob im Fernsehen, im Internet, in den Printmedien, auf Bussen, an Haltestellen, auf Taxis etc., überall sieht man diese Figuren, die man von jetzt auf gleich ins 21. Jahrhundert katapultiert. Ein Smartphone bedienen kann jeder, Designerklamotten tragen, auch. Aber etwas schaffen, etwas erfinden, etwas aufbauen, nicht. Sie haben bewiesen, dass sie es nicht können und vermutlich niemals können werden.

  7. Schockschwerenot, Herr Renner als Gilf, daran muss man sich erst gewöhnen, oder auch nicht.
    Er/sie fühlt sich als Angehörige/r einer Minderheit wg. der vielen PoCs und Neger usw. in Werbung, Internet usw. Ich fühle mich als Angehöriger einer Minderheit wg. der vielen Musel, PoCs, Neger usw. in der Realität.
    Nun ja, die überproportional vielen Neger, PoCs und Mulatten in der Werbung, Propaganda etc. sollen einerseits vordergründig zeigen wie bunt, weltoffen und vielfältig man doch ist und andererseits hintergründig uns Deutsche mit der kommenden Negerumvolkung u. -vermischung vertraut werden lassen.

  8. Tut mir leid, mit diesem für mich etwas verworrenen und Zitate berühmter Leute bemühenden Artikel kann ich nicht viel anfangen.

    Und zum Lachen ist mir überhaupt nicht zumute bei meinen konkreten Erfahrungen etwa aus dem Mietshaus-Alltag im Zusammenleben mit Menschen aus „fremden Kulturkreisen“:

    Sie betrachten das Treppenhaus wohl als Teil der Wohnung, da sie zahlreich ihre Schuhe dort abstellen und wenn Besuch kommt so zahlreich, dass die Nachbarn fast schon über die Schuhe steigen müssen um vorbei zu kommen.

    Ihre temperamentvollen Privatgespräche führen sie zu jeder Tages- und Nachtzeit gerne, lautstark, zuweilen auch minutenlang im Treppenhaus, können wohl nicht warten bis sie ihre Wohnung erreicht und die Wohnungstür geschlossen haben.

    Und bei Familienbesuch können sich die im Treppenhaus stattfindenden lautstarken Begrüßungs- bzw. Abschiedszeremonien über Minuten hinziehen. Das alles wird dann wohl romantisierend „südländisches Temperament“ genannt.

    Andererseits haben sie aber keine Lust, das von ihnen derart „vereinnahmte“ Treppenhaus gemäß der aushängenden Reinigungspläne im Wechsel zu reinigen.

    Einhaltung der „Ruhezeiten“ oder Ankündigung an die Mitmieter, mit dem Bohrhammer werkeln oder eine Familienfeier halten zu wollen: Fehlanzeige

    Musik in Zimmerlautstärke: Fehlanzeige;
    dann auch noch einfach strukturierte monotone religiöse Musik.
    Dass der verhasste Westen Kopfhörer erfunden hat, ist diesen Leuten bestimmt bekannt.
    Dass sie ihn dennoch nicht nutzen, kann nur daran liegen, dass sie ihren Nachbarn ihre Musik und damit ihre religiöse Ideologie aufzwingen bzw. sie daran gewöhnen wollen.
    Quasi Eroberung per Lautsprecher.

    Mülltrennung: Fehlanzeige.
    Zerkleinern der Pappkartons damit die Nachbarn auch noch was rein werfen können: Fehlanzeige.
    Keine Plastiktüten im Biomüll: Fehlanzeige.
    Keine Elektrogeräte im Hausmüll: Fehlanzeige.

    Da sind die Einheimischen in vielerlei Hinsicht aber zunehmend auch nicht besser als die „Kulturbereicherer“.
    Vielleicht ein Nachahmeffekt oder gar Resignation, der Erkenntnis wegen, dass Tugenden wie Fleiß, Disziplin, Prinzipientreue und Ordnung (die Vorrausetzung, etwa einen Mercedes oder ein Smartfon hervorzubringen zu können..) nichts bringen, wenn sich nicht alle daran halten?

    Vor noch 30 Jahren (so lange wohne ich dort) sah das anders aus.
    Überwiegend einheimische Mieter mit kleinen Kindern. Bei schönem Wetter gemeinsames Treffen vor dem Haus mit Kaffee und Kuchen.
    Keine Probleme mit Haus- und Müllordnung.

    Ein neuer (osteuropäischer) Mieter brachte einen Riesen-„Kampfhund“ mit, bei dem es selbst Erwachsenen mulmig werden konnte wenn der auf der Treppe von oben herunter kam.
    Ich habe mich dann per Unterschriftensammlung beim Vermieter erfolgreich beschwert. Der Hund war weg und der Mieter zog dann auch bald wieder aus.

    Solche Unterschriftensammlung ist heute nicht mehr möglich, dieser Zusammenhalt unter den Mietern existiert nicht mehr.

    Fremdkulturen haben auch eine andere Humorkultur. Es kann durchaus passieren, dass man mit einem Witz, bei dem sich Einheimische vor Lachen kaum noch halten könnten, sich ein Fremdkultureller in seiner Ehre verletzt fühlt.
    Konsequenz daraus, mit diesen Leuten einfach keine Witze austauschen. Also fällt schon mal dieser Aspekt des Zusammenlebens weg.

    Die Frau eines fremdländischen Mannes nur kurz anzugucken, und sei es nur, um sie nicht umzulaufen, kann schon feindselige Blicke des Mannes hervorrufen.

    Also stets ein beklemmendes Gefühl, wenn mir ein fremdländisches Paar, aber auch Einzelpersonen oder Jungmänner-Gruppen entgegen kommen, weiß ich nicht so recht weiß wie ich gucken, wie lange, oder wohin ich gucken soll. Ein stets beklemmendes Gefühl also.

    Einst galt der Anwurf „was guckst du“ (anders formuliert „kuck nicht so blöd“) als aggressive Aufforderung wenig selbstbewusster Jungmänner, gefälligst weg zu gucken.
    Das hat dann irgendein türkischer TV-Kabarettist zu verharmlosen versucht, indem er seine Sendung „Was kuckst Du?!“ nannte.

    Kürzlich ließ mich ein Fremdländischer an der Kasse vor (ein äußerst seltenes Ereignis), weil ich wenig Ware hatte.
    Dankend ging ich vor, sah aber dann bald, warum er das tat.
    Seine Frau kam noch nach, hatte noch was vergessen. Also hatte er mich wohl vorgelassen damit ich seiner Frau nicht zu nahe komme, wenn ich dahinter gestanden hätte (ich hatte keinen Einkaufswagen der für mehr Distanz gesorgt hätte).

    Also hat sich dort auch eine gewisse Inselbegabung entwickelt im Bestreben, die Ehefrauen vor vermeintlichen oder gar grundsätzlich erwarteten Übergriffen fremder Männer zu schützen.
    Wohl von sich auf andere schließend, dass deutsche Männer genau wie sie von morgens bis abends nur an „das eine“ und entsprechendem Besitz- und Machtgefühl denken.

    Aber derart „..gesteuert“ bleibt natürlich wenig Zeit und Muße, Reformen, Innovation, Forschung und Technik voranzutreiben.

    Die sich vielleicht stellende Frage, warum ich etwa die Nachbarn ihres Fehlverhaltens und mangelndem Gemeinschaftsgefühles nicht anspreche, ergibt sich aus obigen Begebenheiten: Es hat sich mittlerweile auch unter Einheimischen ein misstrauisches ja fast feindseliges Klima entwickelt als Teil der Bereicherung von der so manche Politiker träumen.

    Eins möchte ich aber nicht unterschlagen:

    Meine Tochter wurde einst, weil Klassenbeste und auch auf Schminke und Modeklamotten keinen Wert legend und dadurch natürlich Aufmerksamkeit und Neid auf sich ziehend, von Jungs wie auch Mädchen gemobbt.

    Laut meiner Tochter waren die einzigen die sie nicht mobbten, oder gar belästigten, die türkischen Jungs.

    Sie wurde übrigens auch von linken Lehrerinnen gemobbt, natürlich raffinierter, nicht so offensichtlich. Sie war ihrer guten Leistungen wegen wohl ein Störfaktor im Bestreben, die Schule als Hort der Gleichmacherei und Mittelmäßigkeit zu bewahren.

    Ich (allein erziehend) wurde tatsächlich einmal von einer Lehrerin zum Gespräch eingeladen bei dem sie mir vortrug, dass die Leistungen meiner Tochter zwar sehr gut seien, sie aber ständig so trist bekleidet sei. Ich erwiderte ihr, dass ich vorzugsweise Holzfällerhemden und Schlabber-Jeans tragen würde, ob sie das auch zu beanstanden hätte.
    Dann frug ich noch, ob sich meine Tochter die Gunst der Mitschüler mittels Markenklamotten und Schminke erkaufen müsse. Ich ging dann gleich, ohne auf eine (bestimmt dämliche) Antwort zu warten.

    Dass ist ein kleiner Ausschnitt meiner realen Erlebnisse in diesem nun „bereicherten Land“ in dem die „Intellektuellen“ für dieses heute misstrauisch feindselige gesellschaftliche Klima gesorgt haben.

    Vielleicht sollten mehr Leute über ihre realen Erlebnisse und Erfahrungen berichten.

    Das ist glaube ich effektiver und überzeugender, als mangels eigener Erfahrungen (die allein schon abhängig von der Wohngegend sehr unterschiedlich sein können) nur zu theoretisieren oder zu spekulieren wohin das alles führen könnte, obwohl es doch schon real ist.

    Die gedankliche Flucht in zukünftige Eventualitäten ist zugleich eine Flucht vor den gegenwärtigen realen Problem und ein Eingeständnis, oder gar Ablenkung, für diese keine Lösung parat zu haben.

    Und schön zu lesende berühmte z.T. uralte Zitate abzuspulen, mag ja, wie wohl beabsichtigt, auf Belesenheit hindeuten, hilft aber ansonsten auch nicht weiter.

  9. Werbung … Da ärger ich mich jetzt auch schon sehr lange drüber , aber ich glaube die meisten Menschen kriegen das gar nicht so mit … Wenn ich dann Frage ob sie das wohl machen damit wir uns an den Anblick gewöhnen !? Vor allem es wird Werbung für Sachen gemacht die diese Leute niemals kaufen werden oder sich leisten können . Oder so leben möchten !?
    Das ist mit Sicherheit nur das wir uns an den Anblick gewöhnen , damit wir das als normal ansehen .

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