Langfristige finanzielle Verpflichtungen durch staatliche Alimentierung in Deutschland

Langfristige finanzielle Verpflichtungen durch staatliche Alimentierung in Deutschland

Lebenslang tiefenentspannt in der sozialen Hängematte – dank „Bürgergeld“ und vielem mehr: Stetig steigende Sozialausgaben (Symbolbild:Shutterstock)

In Deutschland gibt es Menschen, die bereits nach dem Verlassen der Schule staatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt erhalten. Häufig sind sie zu diesem Zeitpunkt etwa 20 Jahre alt und verbleiben – zumindest teilweise – über viele Jahre hinweg im Leistungsbezug. In einem Teil der Fälle gelingt keine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt. In der öffentlichen Diskussion wird häufig vor allem die Höhe der monatlichen Leistungen betrachtet. Diese erscheinen vergleichsweise gering, sodass schnell der Eindruck entsteht, die daraus entstehenden Kosten seien überschaubar. Diese Betrachtung greift jedoch zu kurz, da sie den langfristigen Effekt über Jahrzehnte hinweg nicht berücksichtigt.

Wird eine monatliche Unterstützung von 1.000 Euro zugrunde gelegt, die jährlich um 2 Prozent steigt, und gleichzeitig ein Zinssatz von 3,5 Prozent angenommen, ergibt sich über einen langen Zeitraum hinweg eine erhebliche rechnerische Gesamtsumme. Unter solchen Annahmen liegt die Größenordnung pro Person bei rund 6 Millionen Euro über den gesamten Lebenszyklus. Diese Zahl ist kein direkt im Staatshaushalt sichtbarer Betrag, sondern eine modellhafte Langfristbetrachtung, die verdeutlicht, welche finanziellen Dimensionen sich bei dauerhafter Abhängigkeit ergeben können.

Die Zahl der Leistungsbezieher

In Deutschland beziehen mehrere Millionen Menschen staatliche Leistungen zur Existenzsicherung. Dazu zählen unter anderem Bürgergeldempfänger, Wohngeldempfänger, die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung, Eingliederungshilfe
und weitere Unterstützungsleistungen Da sich diese Gruppen teilweise überschneiden, ist eine exakte Addition nicht möglich. Für eine vereinfachte, aber realitätsnahe Betrachtung kann jedoch mit einer Größenordnung von etwa 7 Millionen unterstützten Personen gearbeitet werden. Diese Zahl ist bewusst als Näherung gewählt, um die Dimension des Gesamtsystems verständlich zu machen.

Von besonderer Bedeutung ist der Anteil von Migranten. Ein erheblicher Teil der Leistungsbezieher hat einen Migrationshintergrund. Je nach Statistik und Definition ergibt sich hier ein signifikanter Anteil. Für die vorliegende Betrachtung wird eine Größenordnung von etwa 4 Millionen Personen angesetzt. Dabei ist klar festzuhalten: Die Gesamtkosten entstehen durch das System als Ganzes; sie sind nicht ausschließlich einer einzelnen Gruppe zuzuordnen Gleichzeitig ist ebenso festzustellen, dass strukturelle Unterschiede bestehen. Verschiedene Studien und Bildungsberichte zeigen seit Jahren, dass ein Teil der Migranten durchschnittlich geringere formale Bildungsabschlüsse erreicht und häufiger Schwierigkeiten beim Zugang zum Arbeitsmarkt hat.

Langfristige Zunahme von Leistungsbeziehern mit Migrationshintergrund

Diese Faktoren wirken sich direkt auf die Wahrscheinlichkeit aus, dauerhaft auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein.
Dabei ist entscheidend: Einzelne erfolgreiche Beispiele ändern nichts an statistischen Zusammenhängen. Maßgeblich ist die durchschnittliche Entwicklung über große Gruppen hinweg. Der zentrale Punkt ist nicht der Einzelfall, sondern die Struktur des Systems: Auch wenn einzelne Personen aus dem Leistungsbezug herauskommen, werden diese in der Regel durch neue Leistungsbezieher ersetzt. Entscheidend ist daher die Gesamtzahl der dauerhaft unterstützten Personen. Für die langfristige Kostenentwicklung gilt: Es spielt keine entscheidende Rolle, ob eine einzelne Person ihr Leben lang Leistungen bezieht oder ob mehrere Personen nacheinander Leistungen erhalten – solange die Gesamtzahl konstant bleibt, entstehen vergleichbare langfristige Kosten.

Wenn sich gleichzeitig bestehende Unterschiede bei Qualifikation und Arbeitsmarktintegration fortsetzen, bleibt auch die Verteilung innerhalb dieser Gruppe langfristig stabil. Hinzu kommt das Risiko, dass ein Teil dieser Migranten – etwa aufgrund im Durchschnitt geringerer formaler Qualifikationen oder zusätzlicher Herausforderungen bei der Integration in den Arbeitsmarkt – langfristig geringere Chancen auf eine eigenständige wirtschaftliche Entwicklung hat als andere Leistungsbezieher ohne Migrationshintergrund. Vor diesem Hintergrund besteht die Möglichkeit, dass der Anteil von Personen mit Migrationshintergrund an den Leistungsbeziehern langfristig weiter zunimmt, sofern bestehende Unterschiede bei Bildung und Arbeitsmarktintegration fortbestehen.

Gesamtkostenbetrachtung

Setzt man die genannten Größen zueinander in Beziehung – 6 Millionen Euro pro Person (modellhaft) bei
7 Millionen Personen –, so ergibt sich rechnerisch eine Größenordnung von 42 Billionen Euro (42.000 Milliarden Euro)
Bei einem Anteil von etwa 4 Millionen Personen mit Migrationshintergrund entspricht dies rechnerisch rund 24 Billionen Euro (24.000 Milliarden Euro). Wichtig ist hierbei, dass diese Zahlen keine sofort fälligen Kosten darstellen; sie beschreiben vielmehr eine langfristige finanzielle Dimension unter konstanten Annahmen über die Lebenszeit hinweg. Sie machen jedoch deutlich, in welcher Größenordnung sich staatliche Verpflichtungen bewegen können, wenn strukturelle Abhängigkeiten über Jahrzehnte bestehen bleiben.

Die staatliche Grundsicherung ist also nicht nur eine kurzfristige Sozialleistung, sondern ein langfristiger finanzieller Faktor von erheblicher Größenordnung Die entscheidende Größe ist die dauerhafte Anzahl der Leistungsbezieher – nicht der Einzelfall. Strukturelle Unterschiede in Bildung und Arbeitsmarktintegration beeinflussen die langfristige Entwicklung maßgeblich, und Modellrechnungen zeigen, dass sich daraus über Jahrzehnte hinweg sehr große finanzielle Verpflichtungen ergeben können.
Diese werden letztlich durch die wirtschaftlich aktive Bevölkerung getragen.

10 Kommentare

  1. @Langfristige finanzielle Verpflichtungen
    sind eine perfide Form der Unterwerfung ohne offene Gewalt wie Krieg – sei es die Fremdbestimmung durch aufgezwungene Schulden oder Sondervermögen, sei es die Abhängigkeit der Bürger durch staatliche Unterstützung, die es nur bei Wohlverhalten gibt – wie bei Corona Rente und H4 nur bei einer „freiwilligen“ Gen-Therapie uvm.
    Als Privatmann wie als Organisation ist da Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ! Auch Firmen müssen sich der Fremdbestimmung unterwerfen, wenn sie sich von staatlicher Alimentierung oder Förderung ! Denn dann bestimmt der Geldgeber/Staat, was sie als Firma produzieren und mit wem sie handeln!

  2. https://youtu.be/dJ5OvrGGkY0

    Spiritual Wisdom

    „Von der Leyen will Ungarn BESTRAFEN – Orbáns Reaktion ist UNFASSBAR!“

    Brüssel sind die Handschellen und Fußfesseln ./. demokratische Freiheiten, den Entzug der eigenstaatlichen Souveränität der Mitgliedsländer in der EU!
    Die EU mit allen Nebenbehörden müssen fallen, insbes. kann auf eine diktatorisch rüber kommende über griffige Blondine absolut verzichtet werden!

  3. Ich hoffe die Zeit kommt, wo diese Verursacher und die Steigbügelhalter aus der Justiz zur Verantwortung gezogen werden! Und es muss eine hundertjährige Verfolgung dieser Richter und deren Sippen erfolgen! Sie haben den Geist von 1933 in sich! Immer dem Regime, gegen alle Rechtsstaatlichkeit den Rücken frei zu halten!

  4. Man sollte nicht vergessen, dass es sich hier überwiegend um SELBSTverpflichtung handelt, unter Ignoranz der nationalen und internationalen Gesetze und Abkommen.
    Zu all dem sind wir objektiv betrachtet nämlich keinesfalls verpflichtet.

  5. mehrere billionen die nicht rücklagen gedeckten beamten pensionen zusätzlich.
    so ist die pleite absehbar. dann noch die kriegskosten, insolvenz unausweichlich.

  6. Ein wirklich sehr defensiver Beitrag. In Hessen z.B. haben (offiziell!) 75% aller BG Empfänger einen Migrationshintergrund. Es ist eine Industrie, in der sich trefflich Geld verdienen läßt und hält vor allem die Arbeitnehmer kurz!

  7. Zahlreiche alternative europäische und US-Medien schreiben: Lockdown 2.0 steht bevor

    „Der Plan ist bereits in Gang gesetzt … und entspricht genau den globalistischen Alpträumen, vor denen wir gewarnt haben.
    Zahlreiche Länder führen derzeit als Reaktion auf den Krieg Maßnahmen im „COVID-Stil“ ein.
    Und die Verantwortlichen machen daraus keinen Hehl, sie bezeichnen sie genau so.
    Von der Rationierung von Kraftstoff über die Überwachung von Kfz-Kennzeichen bis hin zu Bußgeldern für das Fahren, wenn es „nicht erlaubt“ ist, und sogar bis hin zu den Erlaubnissen, womit man kochen darf…
    Wenn Ihnen das langsam bekannt vorkommt, sollte es das auch.
    Denn genau das ist es.
    Das hat nicht erst mit dem Krieg begonnen. Es begann während COVID, und jetzt beschleunigt es sich in die nächste Phase.“

    Ich habe ein wenig in den Mainstream Medien recherchiert und bin zum Schluss gekommen, dass es stimmt. Vor allem in mehreren asiatischen Staaten wurden tatsächlich schon COVID-ähnliche Energie-Lockdowns verhängt. Und in anderen Ländern weltweit gibt es schon ähnliche Pläne für Energie-Lockdowns, die von vielen Regierungen geplant und schon bald verhängt werden sollen.

    1. es sind doch alle so geil auf das totale Internet und die Handys gäbe es auch nicht wenn man uns damit nicht vollständig überwachen könnte und wer weiß was in der Haushaltselektronik für Schmankerl warten.
      Thermomix ins Internet und du kannst deine Intimsphäre vergessen. Nach dem Sex springt er automatisch an um dir einen smoothy oder hardener zu machen.

  8. Verfassungsklage gegen Regierung
    Rentner fordern 240 Milliarden vom Staat zurück
    Eine Verfassungsklage bringt das Rentensystem in Bedrängnis: Eine Rentner-Initiative fordert Milliarden zurück, die unter anderem für Mütterrente und Ost-Angleichung verwendet worden sein sollen. Hat der Staat Beitragsgelder zweckentfremdet?

    Mit der Klage wird ein zentraler Vorwurf erhoben: Beitragsgelder aus der Rentenversicherung sollen für staatliche Aufgaben verwendet worden sein – etwa für:

    die Mütterrente
    die Rentenüberleitung Ost
    beitragsfreie Zeiten oder
    Kriegsfolgelasten.

    Diese sogenannten versicherungsfremden Leistungen stehen im Mittelpunkt des Verfahrens, wie unter anderem das Online-Portal gegen-hartz berichtet. Sie betreffen gesamtgesellschaftliche Aufgaben und müssten nach Auffassung der Kläger eigentlich aus Steuermitteln finanziert werden – nicht aus der Rentenkasse.

    https://www.focus.de/finanzen/rentner-initiative-fordert-240-milliarden-vom-staat-zurueck_f9036af4-f922-44e8-b877-3bd29ddb7ede.html

    1. Kürzlich las ich in einem Artikel von Eberhard Hamer auf pi-news.net, daß die Bundesregierung sämtlichen Migranten, auch wenn sie nicht arbeiten wollen, Ansprüche auf eine spätere Rente verschafft. Leider wurde nicht ausgeführt, ob die Bundesregierung zusätzlich zum Bürgergeld für Migranten auch monatliche Beiträge in die Rentenkasse einzahlt und wie hoch diese sind. Für deutsche Nichtmigranten gibt es einen solchen zusätzlichen finanziellen Aufwand nicht.

      Ich konnte es kaum glauben, von dieser erneuten Ungleichbehandlung zwischen Migranten aus aller Welt und den deutschen Bürgern zu lesen, denen damit eine neue Last auferlegt wird, von der sie selber nicht profitieren
      werden können. Wann schreiten gegen diese Ungleichbehandlung endlich zuständige Gerichte ein!