
Der Journalist und Verleger Jakob Augstein, jahrelang einer der penetrantesten linken Stimmen, hat sich zwar seit längerem weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, übte nun aber im Podcast von Paul Ronzheimer scharfe Kritik an Zuständen, die er selbst lange Zeit mit herbeigeredet- und geschrieben hat. Der SPD – der er selbst weiterhin angehört – warf er vor, „in den Trümmern ihrer Vergangenheit“ zu leben und im Grunde „ein wandelnder Toter der Politik“ zu sein. In der Linken gebe es eine Spaltung in „urbane, feministische Gleichstellungslinke“ und Leuten, „die irgendwie noch jeden Tag arbeiten gehen und ihr Geld verdienen müssen und gucken, wie sie so klarkommen”. Daran sei „letztlich am Ende auch die SPD zerbrochen, dass sie das irgendwie nicht mehr übereingekriegt haben“. Noch bemerkenswerter Augsteins Einsicht: Die AfD habe den Kontakt zu diesen Menschen aufgenommen, den die SPD verloren habe.
Auch dem „Spiegel“ stellt Augstein – Adoptiksohn und Erbe von dessen Gründer Rudolf Augstein (sein leiblicher Vater war Martin Walser) – ein vernichtendes Zeugnis aus: Den Leuten bei „Spiegel Online“, das ein „Hort der Wokeness im deutschen Journalismus“ sei, müsse man “mal sagen”, dass „viele Migranten AfD wählen“, meinte er. Auch die Behandlung der AfD durch den deutschen Journalismus halte er für „eine echte Vollkatastrophe“, ließ Augstein wissen: Man habe das Phänomen nicht ernst genommen, sondern versucht, es von sich wegzuhalten und immer nur gesagt: “Das sind Nazis, mit denen reden wir nicht.” Kolumnistinnen des Blattes hätten erklärt: “Wenn mein Buch in der gleichen Buchhandlung verkauft wird wie ein Buch aus dem Antaios-Verlag, dann sorge ich dafür, dass mein Buch nicht in dieser Buchhandlung verkauft wird.” Augstein dazu unverblümt: “Da würde ich sagen: Seid ihr alle geistesgestört? Spinnt ihr eigentlich alle? Ich meine, ihr könnt euch das halt nicht so backen, wie ihr wollt. Das sind alles eure Mitmenschen. Das ist der Typ, der kommt, wenn du einen Klempner bestellst – dann kommt der AfD-Typ zu dir nach Hause und macht dir das!”
Renegat oder „abgedriftet“
Es handele sich, so Augstein, um das Ergebnis einer linken Identitätspolitik, bei der man nur noch mit dem reden könne, der zu einem gehöre. Überhaupt sei das woke Denken „eine echte Katastrophe, weil es die Gesellschaft spaltet und weil es den Weg verbaut, um irgendwie noch zu gemeinsamen Gesprächen und zu Lösungen zu kommen“. Die Quittung für dieses „Ausschließer-Denken, Rechthaber-Denken, Eliten-Denken“ werde man dann in Ostdeutschland erhalten, wo Augstein „demnächst lauter AfD-Ministerpräsidenten“ prophezeit. Hört, hört, möchte man da ausrufen! Für den linksradikalen ZDF-Hetzer Jan Böhmermann fand er ebenfalls deutliche Worte: Dieser sei der „Schlimmste von allen“. Diese Leute hätten einen „verheerenden Einfluss (…) auf das Denken von vielen Menschen, weil sie im Prinzip eine Vorbildfunktion haben, also die sich anmaßen und hineingewachsen sind und auch hineingehoben wurden von Institutionen – und in Wahrheit eine verheerende Wirkung haben auf das demokratische Klima in diesem Land“.
Für Leser der kritischen Gegenöffentlichkeit sind all dies Binsen, da sie diese Missstände seit vielen Jahren anprangern und gerade die Diskriminierung Andesdenkender über Kontaktschuld sowie die Gesinnungsapartheid der deutschen Linksmedien seit jeher problematisieren; für einen wie Augstein jedoch, der als Herausgeber des “Freitag” eigentlich stets den dezidiert linksintellektuellen Sprachrohren einer entrückten akademischen Blase zugerechnet wurde, sind derartige Einsichten überaus bemerkenswert. Gewiss; derlei klare und realistische Worte hörte man von ihm nicht, so lange er noch dauerpräsent und das Lehrbuchbeispiel des Salonlinken war. Wie so viele, hat auch er den Entwicklungen, was er nun so vehement beklagt, lange zugesehen und sie sogar noch begrüßt. Nun, da es zu spät ist, findet er plötzlich zur Vernunft zurück. Besser spät, als nie, möchte man da sagen, zumal das Aussprechen dieser Erkenntnisse durchaus eine Überwindung innerer Widerstände abverlangt – denn in Augsteins zählt man für so etwas mindestens als Renegat, wenn nicht als fortan final abgedrifteter Rechter. Sein Weiterentwicklungsprozess gibt insofern Anlass zur Hoffnung, dass die Zahl derer, die vom Baum der Erkenntnis naschen und eines Tages ebenfalls aus ihrer medial induzierten Vollnarkose aufwachen, doch noch steigen könnte.
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14 Antworten
Sehr viele SPD – Mitglieder und auch
Wähler haben sich von dem Saustall
abgewendet.
Und nun beschimpft die REST-SPD
viele Mitglieder der AfD als Rechte.
Helmut Schmidt rotiert im Grab.
Erst wenn die SPd unter 10 % kommt,
gibt es wieder „Freie Wahlen“.
Und die Grünen unter 5 %.
Dann ist wieder alles gut.
SO sieht`s aus: da beklagt sich mal wieder die Ursache über die Wirkung!
Abgesehen davon: woke/linke und „denken“ => OXYMORON
Dem glaube ich kein Wort.
Ich vermute, daß er sein Image aufpolieren möchte, da er erkannt hat, daß der Wind sich allmählich dreht. Schließlich möchte er nicht am Fensterkreuz enden, gell?
😜
Genau so erging es mir beim lesen.
Solche Leute wissen genau, wann
sich der Wind dreht.
Sie richten dann die Segel neu aus.
SO sieht`s aus: da beklagt sich mal wieder die Ursache über die Wirkung!
Finanziell dürfte es diesem feinen, edlen, linken Rittersmann wohl egal sein, ob der „Freitag“ immer noch Leser findet. Da hat der „Alte“ genug hinterlassen. Trotzdem scheint mir hinter der seltsamen Erleuchtung dieses Ritters, ein Absturz der Verkaufszahlen seines „Blättchens“ zu stecken.
Ich gönne es ihm von Herzen. Wie fast alle Linken, ist auch er ein ideologisch verbogenes Subjekt. Schmarotzer.
Hauptstrommedien
Würden sie aufdecken Korruption und Lügen,
würden sie viel mehr Leser kriegen,
haben sich mehr und mehr entpuppt,
sind ideologisch selbst korrupt.
Dass Ehrlichkeit am längsten währt,
bedeutet schließlich umgekehrt,
sind Lügenmedien generell
auf Dauer kein Geschäftsmodell.
Treiben Woke jetzt auf die Straße,
klingelt’s trotzdem nicht in der Kasse,
von denen ist doch wohlbekannt,
halten auf meistens nur die Hand.
@Langsames Erwachen der Salonlinken
das ist kein „Erwachen“ – die merken nur, das ihnen das Geld der Anderen ausgeht !
Wann immer die den Eindruck haben, das noch Geld der Anderen zum plündern da ist, sind sie sofort wieder zurück !
Beispielhaft haben das BSW und Linke vorexerziert ! Und haben zwar etwas politischen Verstand simuliert, dann aber mit den Linken der Blockpartei gestimmt – man könnte sagen, sie haben ge-kubickied – wer sich noch erinnert – gegen Maßnahmen und Spritze poltern, und dann dafür abstimmen !
Nur ein Zirkus von Heuchler und Lügner für das zahlende Publikum- die Steuerzahler- leider viele von den nichts anders als nützliche Idioten die den Blödsinn von Augstein, Spiegel, ÖRR, viele Zeitungen glauben
Also das Aufplustern und Gewährenlassen der Wendehälse haben wir nun schon genug erlebt.
Dieses „Vergeben & Vergessen“ ist etwas für die Sektenjünger, welcher „Kirche“ auch immer.
Wer diesem unsäglichem Linkstum immer wieder verzeiht, braucht sich allerdings nicht zu wundern, daß es einfach nicht dauerhaft wegzubekommen ist. 😑
Verhindert der Verfassungsschutz eine Machtübernahme der AfD im Osten?
„Der Inlandsgeheimdienst warnt vor möglicher „russischer Einflussnahme“ auf die Landtagswahlen 2026. Offiziell geht es um den Schutz der Demokratie. Doch Kritiker vermuten ein politisches Kalkül dahinter: Mit dem Hinweis auf ausländische Manipulation ließen sich AfD-Erdrutschsiege im Osten infrage stellen, delegitimieren – oder im Extremfall sogar stoppen!
Warnung vor möglicher Manipulation von Landtagswahlen in Deutschland – und die politische Brisanz dahinter
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt erneut vor einer möglichen Einflussnahme Russlands auf deutsche Regional- und Landtagswahlen im Jahr 2026.
BfV-Chef Sinan Selen erklärte am 8. Dezember 2025 beim Jubiläumsforum der Behörde, man müsse davon ausgehen, dass Russland seine „Einfluss- und Sabotagebemühungen“ deutlich ausweiten werde. Besonders im Fokus: Wahlen – und damit die zentrale Säule der deutschen Demokratie.
Selen betonte: „Es ist keine Ruhepause in Sicht.“ Die Sicherheitslage bleibe angespannt; sämtliche gesellschaftlichen Bereiche könnten Ziel hybrider Angriffe werden.
Der politische Zündstoff: Wird hier der Boden bereitet, um AfD-Erfolge zu neutralisieren?
Die Warnung des Verfassungsschutzes ist nicht nur eine sicherheitspolitische Einschätzung – sie entfaltet eine gewaltige innenpolitische Sprengkraft.
Der französische Politiker Florian Philippot äußerte auf der Plattform X die Befürchtung, dass Deutschland mit dieser „russischen Manipulationswarnung“ ein Szenario vorbereite, wie es bereits bei der Wahl in Rumänien beobachtet worden sei: unerwünschte Wahlergebnisse könnten im Nachhinein infrage gestellt oder sogar ganz annulliert werden.
Besonders heikel ist dieser Vorwurf angesichts der politischen Ausgangslage:
2026 stehen fünf Regionalwahlen an – darunter in mehreren ostdeutschen Bundesländern, in denen die AfD laut Umfragen als stärkste Kraft gilt.
Philippot warnt, dass genau dieser Aspekt entscheidend sei:
Die Erzählung einer möglichen „russischen Wahlmanipulation“ liefere – sollte die AfD tatsächlich deutliche Wahlerfolge erzielen – einen Vorwand, die Ergebnisse anzuzweifeln, zu delegitimieren oder gar Maßnahmen zu treffen, die eine Regierungsübernahme durch die AfD verhindern.
Mit anderen Worten: Die Warnung könnte politisch instrumentalisiert werden, um AfD-Erfolge im Osten auszubremsen oder sie zumindest in ein Klima der Unsicherheit zu rücken.
Warum 2026 aus Sicht der Regierung besonders heikel ist
Für die Merz-Regierung gelten die Landtagswahlen 2026 als entscheidende Bewährungsprobe. Mehrere Länder – Sachsen, Thüringen, Brandenburg – könnten politisch komplett neu austariert werden.
Ein deutlicher Rechtsruck, wie ihn aktuelle Umfragen prognostizieren, würde die Bundespolitik massiv unter Druck setzen. In diesem Kontext bekommt die Warnung vor einer angeblich drohenden russischen Einflussnahme eine neue Dimension:
Sie kann als strategische Absicherung gegen unerwünschte Wahlausgänge gelesen werden.
Der breitere Kontext: Wahlmanipulationsdebatten und hybride Bedrohungen
Der Verfassungsschutz hatte schon zur Bundestagswahl 2025 vor Cyberangriffen und Desinformation gewarnt.
Auch Landeswahlleiter warnen regelmäßig vor falschen Wahlbetrugsvorwürfen und gezielten Desinformationskampagnen.
Doch Kritiker argumentieren nun: Die jüngste Warnung des BfV könnte selbst politische Sprengkraft entwickeln und als Vorwand dienen, demokratisch missliebige Ergebnisse in Zweifel zu ziehen.“
https://freiewelt.net/blog/guido-grandt/verhindert-der-verfassungsschutz-eine-machtuebernahme-der-afd-im-osten/42377
„Die“ haben doch nur die Hosen voll.
Das hat nichts mit Putin oder Trump zu tun, es geht hier um die Machtfrage in Buntland.
Sollten wirklich genug Bunzelbürger rechtzeitig vor den Wahlen aufwachen und anders
wählen als von ihnen erwartet stellt sich das Problem der Machtbegründung trotz
Minderheit. Und nicht immer kann man irgendwelche kommunistische Bündnisse schmieden
wie in Thüringen. Den etablierten Parteien fehlt zunehmend die Begründung, warum ausgerechnet
sie dieses Land führen sollten. Und wenn sich der „Wähler“ endlich mal die Wahrheit eingestehen würde,
wären sie auch weg vom Fenster
Man sollte nicht vergessen, dass die Gesellschaft durchtränkt ist mit Linken, die vom Staat ausgehalten werden. Angestellt in NGOs oder anderen staatsnahen ,,Stiftungen“ sind die paramilitärisch organisiert. Siehe kürzlich Gießen oder jetzt in Italien Turin.
Solange die SPD ihr „GEZter“ Medien Schutzschirm über all den irren Idiotenloigern hält,solange sozen NGOs mit Steuermitteln der _! Bürger ! gegen Bürger. ( alle!) Straffrei agieren,die Verfehlungen der Merkel Periode inlcu Asylstraftaten ,nur im Raum rumhängen ohne Abruteilung,wird es kein BRD mehr geben. Vermute um Grokotische Verurteilung zu verhindern,werden IS_truppen mit Welcome rein geholt !! Wer hat es ohne Nach zu denken ge_wählt……? Nun wir wissen es ,Danke an Erika,der Zorn der Stassi.