Lauterbach will die Pandemie retten – die deutsche Corona-Presse steht Gewehr bei Fuß

Die nächste „Welle“ fest im Blick: Lauterbach (Foto:Imago)

Wer auch nur die geringste Hoffnung hegte, dass Karl Lauterbach sich durch das Scheitern der von ihm herbeigesehnten Impfpflicht im Bundestag oder dem Ausbleiben der zahllosen Corona-Horrorprognosen, die er seit zwei Jahren absondert, irgendwie beeinflussen lassen würde, musste spätestens in den letzten Tagen einsehen, dass diesem Mann mit Vernunft nicht mehr beizukommen ist; sein Wechsel vom öffentlichkeitsgeilen Panik-Privatier zum Bundesgesundheitsminister änderte daran erwartbar wenig. Vorgestern verkündete der oberste Corona-Psychopath der Republik in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“, derzeit an einer weiteren Änderung des am 23. September auslaufenden Infektionsschutzgesetzes (IfSG) zu arbeiten. Dann werde die Frage „erneut zu diskutieren sein, ob zum Beispiel Maskentragen in Innenräumen wieder verpflichtend wird”. Im Klartext: Wir können uns darauf einstellen, dass mit dem immer dagewesenen saisonalen Anstieg an Atemwegsinfektionen die Routine eines zweijährigen Fehlalarms wieder aufgegriffen werden wird.

Lauterbach bestätigt eins zu eins das, was Warner und Kritiker des als faktisches Ermächtigungsgesetz daherkommenden IfSG früh ahnten: Dass dieses auch weit über Corona hinaus als Blaupause und Feigenblatt für bedarfsweise Einschränkungen herhalten wird. Dummdreist verbalisiert der Minister dies wie folgt: Das Gesetz beschreibe „ja nicht, was gemacht wird oder was gemacht werden soll, sondern es beschreibt, was wir nutzen können an Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen, wenn es denn dann nötig wäre.“ Kriterium für diese „Notwendigkeiten“ ist dabei stets nur die Hypervigilanz einer Politikerriege, die unter sträflicher Vernachlässigung aller anderen, weitaus gefährlicheren und tödlicheren Krankheiten und Gebrechen nur noch Virusvarianten und „Pandemien“ im Blick hat, und ihre Risikobewertung nicht nach den Jahrzehnten vor Corona ausrichtet (wo es nie vergleichbare Präventionsmaßnahmen gab), sondern nach den vorgeschobenen Scheinbedrohungen der letzten zwei Jahre.

Infektionsschutzgesetz als Instrument gegen die Freiheit

Die Kritik an seiner erst kürzlich getätigten wahnwitzigen Bestellung von Corona-Impfstoff für 830 Millionen Euro, dem bevorstehenden Verfall von 110 Millionen Impfdosen und der Erhöhung des Etats seines Ministeriums von 50 auf 64 Milliarden Euro
ficht Lauterbach nicht an; völlig ungerührt und unbeeindruckt erklärt er: „Jetzt verrate ich kein Geheimnis, indem ich sage: Einen Teil dieser Impfstoffe werden wir nachher wegschmeißen müssen.” Für die nur in seiner Einbildung existierende Herbstwelle wolle er den besten Impfstoff, wobei er gleichzeitig beteuerte: „Ich weiß nicht, was kommt.“ Bei Teilen der Medien ist er mit seiner wahnhaften Maßlosigkeit leider noch immer wohlgelitten: Während selbst der mehr als SPD-freundliche „Tagesspiegel” vor kurzem Lauterbachs wissenschaftliche Reputation heftig bezweifelte, veröffentlichte die ultralinke „Frankfurter Rundschau” (FR) diese Woche einen Artikel über Lauterbach, der auch von der Pressestelle seines Ministeriums hätte stammen können. Er wird darin als verkannter Prophet porträtiert, der einer nachlässig gewordenen Öffentlichkeit unablässig und unermüdlich zu ihrem eigenen Schutz ins Gewissen rede und dafür zu Unrecht angefeindet werde. Unter dem Foto eines im Bundestag gestikulierenden Lauterbach steht zu lesen: „Hört mir doch bitte endlich zu! Gesundheitsminister Karl Lauterbach sieht dunkle Wolken am herbstlichen Horizont aufziehen.“ Es war nicht ironisch, sondern bitterernst gemeint – als ob Lauterbach seit Jahren nicht jedes nur erdenkliche Forum geboten würde und ihm bislang niemand zugehört hätte.

Damit nicht genug: „Karl Lauterbach wirft den Blick bereits weit voraus. Für politische Verhältnisse beinahe schon in eine viel zu ferne Zukunft. Doch der Gesundheitsminister schaut mit gutem Grund bereits über den nahenden Sommer hinweg und auf den dann folgenden Herbst”, heißt es in der FR-Eloge weiter. Lauterbachs hysterische Warnungen vor neuen Corona-Wellen und Varianten im Herbst, die er auf dem Deutschen Ärztetag ausgestoßen hatten, seien, so die FR, zwar „drastisch“, aber „wohl auch nötig, um sich Gehör zu verschaffen angesichts des allgemeinen Hochgefühls nach dem Ende der meisten Einschränkungen.“ Nicht also, dass Corona inzwischen harmloser als jede Grippe geworden ist, dass die Hospitalisierungen auf einem absoluten Minimum angelangt sind und sich inzwischen kein Schwein mehr um Inzidenzen oder Infektionen schert, ist hier das Wesentliche, sondern das verwerfliche und verantwortungslose Freiheitsgefühl der Menschen. Nach weiterem Lob für die ungewürdigten Mühen des Ministers schließt der Bericht: „Es gibt also viel zu tun. Und keine Zeit zu verlieren. Dem (sic!) ist sich Lauterbach offensichtlich bewusst.

Journalisten in Habacht-Stellung

Es ist derselbe Tenor, der nach wie vor den meisten deutschen Medien zu entnehmen ist, wenn es um die „Pandemie“ geht: Das Ding darf nicht „durch” (oder überwunden) sein, sondern allenfalls befinden wir uns in einem Zwischentief, einer Verschnaufpause, ehe es dann in drei bis vier Monaten wieder so richtig losgeht! Heikle Fragen nach Impfstoffbestellungen, deren Verfall und die damit verschwendeten Steuermilliarden sind für deutsche Journalisten in gesundheitspolitischer Habacht-Stellung anscheinend ein ketzerischer Frevel – sonst wären Heldenporträts wie jenes der FR die absolute Ausnahme. Wieder und wieder muss man sich kneifen und fragen: Reflektieren diese Unken, neurotischen Bedenkenträger und Scharfmacher eigentlich keinen Moment lang, wie es vor Corona war? Warum gab es damals nicht jedes Jahr einen präventiven Ausnahmezustand wegen alljährlicher Grippewellen oder sonstigen theoretisch möglichen Katastrophenszenarien?

Der anhaltende Alarmismus wird umso mehr zum Ärgernis, vergegenwärtigt man sich, wie wenig sich die Bundesregierung an die eigenen Zumutungen hält, die sie der Bevölkerung unter anderem im öffentlichen Nahverkehr weiterhin aufzwingt: So war Bundeskanzler Olaf Scholz  gerade wieder ohne Maske im Flugzeug zu sehen – ebenso wie samt und sonders seine Begleiter; beim Aussteigen legten sie die Gesichtslappen eifrig wieder an. Derartige Makulaturen ereignen sich wohlgemerkt, während Deutschland zu den letzten Ländern zählt, die überhaupt noch an einer Maskenpflicht in Flugzeugen festhalten. Nach dem Willen Lauterbachs soll dies, na logisch, auch über den 23. September hinaus weiter gelten – und nicht nur in der Luft.

14 Kommentare

  1. Und wer ist schuld am ganzen Dilemma?
    Selbstverständlich der abgrundtief böse Putin!
    Haben aber Gott sei Dank- den aus der Irrenanstalt entlaufenen Lauterbach, der wird´s schon richten…

  2. Der Mann ist einfach geisteskrank und gehört sofort von seinem Ministersessel runter geworfen und eingewiesen!

  3. Trauen sich Scholz und Habeck nicht , Lauterbach den Steuerzahler-Geldbeutel abzunehmen oder noch besser ihn für seine Unfähigkeit zu entlassen ? Das Habeck das nicht möchte ist nachvollziehbar ,noch nie hatten die Grünen so viele zusätzliche Wählerstimmen wie unter dieser unfähigen SPD geführten Ampel .

  4. @Journalisten in Habacht-Stellung
    die „Medien“ werden von den gleichen Interessenten finanziert, die auch ein Interesse an der „Pandemie“ haben – sei es politisch, sei es wirtschaftlich ! Insofern sind die „Medien“ einfach nur obsolet – sie taugen nichts !

    Primär schuldig sind nicht Spahn und Lauterbach, sondern Merkel und Cum-Ex, die erstere in die Position gebracht und gehalten haben, statt sie schnellst zu entfernen – auch wenn das keine Entschuldigung für Spahn und Lauterbach ist !

  5. Es ist ja klar das es die ganze Zeit nur um einen Gewöhungseffekt, Automatismus, Geld und Kontrolle schlussendlich geht.

    Immer wiederkehrende Pandemien und die passenden Pharmaprodukte unter Vorwand Schutz und mit Druck über Entrechtung und Ausgrenzung, Veramrung und Nötigung, dies als Demokratie verkaufen. Die Mechanik des Dauerimpfens ist ein Ziel. Dies soll eingebracht werden. Dauerangst, Dauerstress, damit die Masse gefügig bleibt. Und dahinter der Aufbau der digitalen Kontrollesysteme und diese greifen dann direkt permanent in dein reales Leben ein, weil alles daran gekoppelt wird und wehe du wirst kritisch, dann ist bestraft man dich ganz still und leise und alle tanzen nach der Pfeife der Weltregierung die sich eben grad offiziell formt, inoffiziell schon längst an ihren Zielen werkelt.

    Es gibt eh nur ein Mittel dies zu beenden, nicht mehr mitmachen und vor allem zusammen geschlossen nein sagen und deren Struktur ablehnen und sich selbst andere bauen und freie Systeme nutzen.

    Wichtig wäre natrürlich die Kontrolle schlussendlich wieder zu erlangen und zwar nicht nur über Politik, Medien und Justiz, sondern auch über Wirtschaft, Finanzwesen und die Gesellschaft frei zu machen von Machtpyramiden die über andere bestimmen. Diese ganzen NGOs und Stiftungen und Think Tanks etc. Geheimdienste dies alles muss entweder in soziale freie Systeme überführt, oder abgeschafft werden.

    Und das alles wird kein Aktionheld machen, sondern jeder einzelene wirkt da jeden Tag mit drank, in dem er nicht mehr dieses Konstrukt füttert und nein sagt.

  6. Bei uns im schönen Hessen gibt’s eine Stadt mit dem Namen dieses Irren, wer von dort kommt, sagt wen er gefragt wird wo er wohne, ich komme aus der nähe von Frankfurt, ist echt peinlich
    ein Bürger aus Lauterbach zu sein, auch Lauterbacher Strolch Camembert ist ein Ladenhüter!!!!

  7. Wir sollten eine Mauer durch Deutschland bauen. Links davon leben dann die normalen Menschen und rechts davon, die die permanenten Schutz brauchen.

  8. Ein widerlicher Panikmacher und Volkszüchtiger.
    Ich warte auf den Tag, wo er vom Herrn oder anderer
    Macht abgepfiffen wird.
    Wer wohl ist i.d.BRD der meist gehasste Politiker?

  9. Statt Elogen auf ApoKarlypse Lauterbach zu verfassen, sollten sich die Journos der „Qualitätspresse“ die angeblichen Verschwörungstheorien zum Laborursprung des Virus vornehmen, um zu verstehen, weshalb die Politik, nach anfänglicher Verharmlosung, so panisch reagierte und noch reagiert.
    Herr Lanz, oder einer seiner Gäste, wäre prädestiniert den Minister nach seiner Einschätzung dazu und zu seinen Informationen über Langzeitschäden durch die „Impfung“, die ja in Wirklichkeit eine experimentelle Gentherapie ist, zu befragen.
    https://igorchudov.substack.com/p/sars-cov-2-was-lab-made-under-project?s=r

Kommentarfunktion ist geschlossen.