Lauterbachs Panik vorm Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit

Lauterbach in seiner Lieblingsrolle als „Medienliebling Fürchtemacher“ (Foto:Imago)

Stell dir vor es ist Pandemie und keiner macht mehr mit: Was für die meisten wie eine hoffnungsfroher Traum anmutet, bereitet Karl Lauterbach schlaflose Nächte. Nichts könnte schrecklicher sein für einen abgehalfterten Berufspolitiker, der dank Corona in der Paraderolle des obersten Zuchthauswärters der Volksgesundheit endlich eine Art Lebenssinn wiederfand, als eine Renormalisierung inklusive Wiederauferstehung des gesunden Menschenverstandes.

Die Entwicklung seit Ende des Lockdowns (den die Zero-Covid-Fraktion nach australischem Vorbild am liebsten ad infinitum verschärft und verlängert hätte) schmeckt den Corona-Psychopathen dieses Landes so überhaupt nicht. Zuerst ein entspannter Sommer, ganz ohne die von Christian Drosten angedrohten 100.000 Neuinfektionen pro Tag oder die vom RKI prophezeiten oberen dreistelligen Inzidenzen. Dann erweisen sich die EM-Fans in den überfüllten Stadien von Budapest und London als Spielverderber – und weigern sich einfach, entgegen Lauterbachs Horrorprognosen, zu sterben oder wenigstens als Super-Spreader die ultimative Super-Welle loszutreten. Und dann macht auch noch ringsum in Europa alles wieder auf, ein „Freedom Day“ folgt dem nächsten – und zu allem Verdruss  verfängt inzwischen nicht einmal mehr das Argument, die Staaten, die dieses „hohe Risiko“ (Lauterbach) eingingen, seien ja wenigstens mit der Impfung wesentlich weiter: Schweden hat eine geringere Impfquote als Deutschland.

Ertüchtigung zur Panikmache

Alltagsthemen wie Afghanistan, Terror und natürlich die Bundestagswahl verdrängten die vergangenen Wochen Corona fast völlig aus dem Bewusstsein; praktisch nur mehr in der Impfdebatte – vor allem „3G“ oder das zunehmend klammheimlich überall zur Pflicht gemachte 2G – sehen sich die Bürger mit der Pandemie konfrontiert. Fatalerweise hat man sich hier mit einem unerträglichen Spaltungszustand arrangiert, und betrachtet die faktische Apartheid als neues Normal. Tatsache ist jedenfalls, dass der Corona-Alarmismus in den letzten Zügen liegt, so sehr sich Lauterbach und seine kongenialen Untergangspropheten auch um Ertüchtigung zur Panikmache bemühen. Niemand mag mehr auf sie hören.

Verzweifelt greift nun der wirre Professor, der immer noch mit dem Status des „Experten“ hausieren geht – obwohl er weder Virologie noch Epidemiologe ist und seit fast einem Vierteljahrhundert ohne medizinische Berufspraxis ist, da er fulltime seiner politischen Karriere frönte – zum letzten Strohhalm: Erbarmungswürdig „warnt“ er davor, in der aktuellen Phase der Regierungsbildung „die Pandemie-Bekämpfung zu vernachlässigen„. Rund um die Bundestagswahl sei „dieses wichtige gesundheitspolitische Thema„, vor allem mit Blick auf die Impfungen, in den Hintergrund gerückt.

Wichtig vor allem für Lauterbach – der wohl ahnt, dass mit dem Ende von Sars-CoV2 auch sein wohlverdienter und überfälliger Abgang aufs Altenteil kommen wird. Das darf natürlich nicht passieren – und deshalb beschwört er: „Wir müssen wieder mehr vorlegen„, das Corona-Desinteresse dürfe „nicht so bleiben„. Und als wolle er sich selbst Mut zusprechen unkt er: Er gehe davon aus, „dass wir demnächst wieder eine Zunahme der Infektionszahlen sehen werden“, dies alleine schon „saisonbedingt„, denn: „Bei kälterer Witterung breitet sich das Coronavirus schneller aus“. Na hoffentlich doch!

5 KOMMENTARE

  1. Rückzug aufs Altenteil? Ab in die Gummizelle, als gemeingefährlicher, hoffnungsloser Fall!
    Klabauterbach ist einfach nur ein hochneurotischer Psychopath und Wichtigtuer.
    Ok, eigentlich, wäre das Volk noch bei Verstand, wäre Klabauterbach nur eine Volksbelustigung untergeordneter Qualität, ohne jegliche Bedeutung.
    Schlimm ist er nur deshalb, weil auf ihn gehört wird, das macht ihn so gefährlich.

  2. Momentan breitet sich nur die galoppierende Idiotie aus. Das ist an die vielen leichtgläubigen Geimpften zu erkennen. Denn Menschen mit Verstand hinterfragen.

  3. Und noch immer fresse ich jeden Tag eine Schippe Salz zusätzlich, um auf keinen Fall so werden zu können wie er. Mir ist die tägliche Salzimpfung gegen Magermilchkrüppligkeit mit Realitätsverust und Paranoia sehr wichtig.

  4. Gott bewahre uns vor Herrn Lauterbach als nächster Gesundheitsminister! Das wäre der absolute SuperGAU! Vielleicht findet er ja bald eine neue Lebensgefährtin. Dann kommt er hoffentlich auf andere Gedanken.

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