Linke Journalisten als skrupellose Miethaie

Mal selbst einen auf Immobilienzar machen: Lohnende Lebenserfahrung für eine Berliner Journalistenclique (Symbolbild:Pixabay)

Dass gerade linke Politiker und Journalisten davon leben, permanenten moralischen Terror gegen andere auszuüben, ist nicht neu. Unablässig prangern sie „Raubtierkapitalismus“, „Heuschrecken“, „Miethaie“ und „Neoliberalismus“ an. Wenn es ihnen nützt, haben sie jedoch keine Skrupel, sich mit eben jenen Methoden zu bereichern, die sie sonst so wortreich verdammen: Wie nun bekannt wurde, haben sich mehrere dezidiert regierungsnahe, linksgrüne Blasen-Journalisten Millionen staatlicher Gelder für ein Mehrfamilienhaus in Berlin unter den Nagel gerissen, indem sie vorgaben, dort selbst einziehen zu wollen. Stattdessen vermieteten sie die Wohnungen dann aber doch lieber heimlich – und verlangten dafür auch noch Wucherbeträge. Die verlogenen Missetäter waren in ihrer Karriere bei den etabliertesten Volkserziehungs- und Moralisierungsorganen des deutschen Medienbetriebs redaktionell tätig gewesen – etwa bei der „Süddeutschen Zeitung”, der „Zeit”, beim „Spiegel”, bei der „Berliner Zeitung” und sogar – man höre und staune – bei der linksextremen Sponti-Postille „taz”.

Das bewusste sanierungsbedürftige Mietshaus hatten sie gemeinsam bereits zu Beginn der 1990er Jahre für 1,2 Millionen DM erworben, heute also etwa 600.000 Euro; für selbiges bekamen sie in den folgenden Jahren staatliche Zuschüsse in Höhe von über 3,4 Millionen DM, um die Wohnungen zu sanieren. Danach sollten die Mieter eigentlich zurückkehren, die Mieten gedeckelt und freie Wohnungen an Bedürftige vermittelt werden. Die Förderung sollte an sogenannte „Selbsthilfegruppen“ gehen – mindestens fünf Eigentümer des Hauses mussten dort auch wohnen und sozialen Wohnungsraum fördern. Indem sie all das versprachen, sicherten sich die Journalisten die öffentliche Förderung von bis zu 85 Prozent der Sanierungskosten. Danach wollten sie jedoch nichts mehr davon wissen: Nach der Sanierung zogen nur drei der fünf Eigentümer ins Haus, wobei sie aber gut die Hälfte des Wohnraums nutzten. Anstelle der versprochenen Gemeinschaftsräume entstand eine Gastgewerbefläche, in die sich ein piekfeines italienisches Restaurant einnistete.

Die Senatsverwaltung wusste von nichts

Mehr noch: Freie Wohnungen wurden nicht den Behörden gemeldet, sondern unter der Hand vermietet. Wie eine Mieterin erklärte, sei ihr wegen der Sanierung ein „Mietaufschlag“ abverlangt worden, der fast doppelt so hoch wie die Miete selbst war und teilweise auf das Privatkonto des Vermieters gezahlt werden musste. Bei einem anderen Mieter gab es nur einen mündlichen Mietvertrag, die Nebenkosten nahm man ihm in bar ab und erhöhte seine Miete um 80 Prozent, nachdem ihm bereits 10.000 DM für „Nebenkosten“ wie die Eingangstür abgepresst worden waren. Man sei von der auf dem Papier gutmenschelnden Journalistenclique „reingelegt“ worden, habe sich dies aber „schöngeredet“, klagt eine andere Mieterin.

Und die zuständigen Behörden? In ganz typischer Berliner Manier erklärt die zuständige Senatsverwaltung, weder zu wissen, wie viele Mieter in dem Haus untergebracht waren, noch ob die Miethöhen eingehalten worden seien. Schnee von gestern, jetzt wird erst einmal weiter abgesahnt: Um noch mehr Profit zu machen, soll das Haus nun auch noch verkauft werden. Der „Spiegel” schätzt dessen Wert auf mittlerweile rund 12 Millionen Euro- und damit das Zwanzigfache des damaligen Kaufpreises. Das hat sich mal gelohnt. Für diese phantastische Wertsteigerung sorgten sowohl die staatlichen Fördergelder als auch die (wegen stetiger Wohnraumverknappung zu explodierenden Mieten führende) Politik der offenen Grenzen, die von eben der Journaille beklatscht wurde, der auch die Profiteure im vorliegenden Fall angehörten. Es wäre Stoff für eine Dissertation zu eruieren, in vielen Artikeln sich die betreffenden journalistischen Miethaie wohlwollend über Enteignungen, „Mietendeckel“ und „Mietpreisgrenze“ geäußert und über den bösen Kapitalismus sowie die Wohnungsnot speziell in Berlin ausgelassen haben – während sie selbst Nutznießer von letzterem waren.

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6 Kommentare

  1. do guck na:
    Die Wohnungsnot hat zahlreiche Gründe, einer wird gerne verschwiegen
    Es werden Wohnungen vor allem für Migranten gebraucht, die keine Ausbildung haben, nicht im Arbeitsmarkt unterkommen und sich deshalb aus eigener Kraft keine Wohnung leisten können. Wenn dem aber so ist, dann ist der Bedarf an Sozialwohnungen ein Fass ohne Boden, denn die unkontrollierte Einwanderung hält ja unvermindert an. Von Gunnar Schupelius. Weiterlesen auf bz-berlin.de
    ….
    http://www.amfederse.de

  2. Wen wundert das? Die linksgrüne Meschpoche ist doch nur auf Absahnen getrimmt mit hohem moralische Anspruch.
    Ein Kinderbuchautor Habeck , der sich einen Hoffotographen für 500000 Euro/jahr leistet, ist doch ein weiteres typisches Beispiel.
    Armes Deutschland!

  3. Das ist doch schon ein alter Hut. Schon vor Jahrzehnten sagte mir mal ein anderer alter Kommunist. Wenn ein Kommunist zu einem Kapitalisten wird dann ist er der schlimmste Ausbeuter. Habe ich auch am eigenen Leib gespürt. Der hatte nur seine Politik im Kopf und seine Lieblingsbeschäftigung war der Griff in die Kasse. Arbeiten mussten immer die Anderen und die Familienmitglieder wurden erbarmungslos ausgebeutet.

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