Linke Nummer: GoFundMe friert Spenden für kanadische Trucker ein

Teilnehmer des Freedom Convoy in Ottawa (Foto:Imago)

Der rotzfreche und dreiste Missbrauch der Macht der US-Internetriesen betrifft nicht nur die Machenschaften der Big-Tech-Konzerne Facebook, Google, Amazon oder Twitter, sondern längst auch kleinere Vertreter der kalifornischen „Haltungs-Westküste“, die mit ihrer Geschäftspolitik ideologietriefende Weltverbesserungspläne verfolgen und die bei ihrer Marktmacht an sich zwingend gebotene Zurückhaltung und Neutralität gänzlich missen lassen. Jetzt hat die in Redwood ansässige Plattform „GoFundMe„, Weltmarktführer im Segment internetbasiertes Crowdfunding und Online-Spenden, den Vogel abgeschossen: Über 10 Millionen kanadische Dollar, rund 8 Millionen US-Dollar, hatten weltweit Unterstützer und Sympathisanten der kanadischen Trucker über die Plattform unter dem Verwendungszweck „Freedom Convoy 2022“ gesammelt, um so ihre Solidarität mit den Teilnehmern des „Freedom Convoys“ und insbesondere den in der kanadischen Hauptstadt Ottawa protestierenden Brummifahrern zum Ausdruck zu bringen. Die durch die branchenbezogene Impfpflicht in ihrer Existenz bedrohten Trucker machen mit den spektakulären Demonstrationen auf ihre verzweifelte Situation aufmerksam. Inzwischen formiert sich auch unter den Truckern der USA ein ähnlicher Widerstand.

GoFundMe jedoch behält jetzt einfach einen Großteil der Spendengelder ein; lediglich der geringe Teil von einer Million kanadischen Dollar wurde ausgezahlt. Der große Rest soll laut dem Unternehmen einbehalten und ausdrücklich nicht an die „Impfgegner” weitergeleitet werden – mit der vorgeschobenen, willkürlichen Ausrede, es habe bei den Protesten laut Polizeiberichten „Gewalt” und „Ausschreitungen” gegeben. In einer Erklärung von Freitag sagte GoFundMe, die Demonstrationen seien „zu Beginn der Spendenaktion friedlich” gewesen, hätten aber „seitdem gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen, die die Förderung von Gewalt und Belästigung verbieten.” Man habe „Beweise von den Strafverfolgungsbehörden, dass die zuvor friedliche Demonstration zu einer Besetzungsaktion mit rechtswidrigen Aktivitäten geworden ist”, so das Unternehmen.

Heuchlerischer Vorwand

Lässt man die übliche Entrüstung der Protestgegner über nicht verbotene „Aufmärsche“ einzelner Trucker mit „Make Canada Great Again„-Mützen (und die so bekundete „geistige Nähe“ zum Antichristen Donald Trump, die manchen schon als Straftat gilt) beiseite, dann hatten sich diese Berichte auf genau drei Vorfälle (unter wohlgemerkt zehntausenden Protestteilnehmern!) beschränkt: In einem Fall war ein Teilnehmer wegen Tragens einer Waffe verhaftet worden, ein anderer wurde wegen einer Sachbeschädigung im Umfang von 5.000 Dollar angeklagt und ein weiterer wegen „Drohungen in den sozialen Medien”. Das war es auch schon – womit der überwältigend friedfertige Charakter der Aktionen in Kanada wohl außer Frage steht. Diese Bagatellfälle sind es, die GoFundMe nun als Vorwand nutzt, um die ihnen verhasste Kampagne der Gegner der in Kanada und den USA gleichermaßen fanatischen Coronamaßnahmen- und Impfpolitik zu sabotieren, indem es sich auf seine Geschäftsbedingungen beruft, die es verbieten, zur „Unterstützung von Gewalt” gedachte Mittel an die Empfänger weiterzuleiten. Die Crowdfunding-Website kündigte an, die bereits getätigten Spenden zurückzuhalten und Spendern, die ein entsprechendes Anfrageformular ausfüllen, ihr Geld zurückzuerstatten.

Welche unerhörte Heuchelei sich hinter diesem Vorgehen verbirgt, wird deutlich, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass über GoFundMe ein beträchtlicher Teil der finanziellen Unterstützung für die „Black-Lives-Matter“-Bewegung seit 2020 abgewickelt wurde – und obwohl hier wochenlang ganze US-Innenstädte in nackter Gewalt versanken, tausende Häuser und Geschäfte in Flammen versanken, bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten und sich Plünderorgien samt Mord und Totschlag vor den Augen der Weltöffentlichkeit abspielten, nahm GoFundMe zu keinem Zeitpunkt daran Anstoß und bot dementsprechend auch nicht seine Geschäftsbedingungen und „Compliance“-Standards auf, um Spendengelder zu sistieren. Dabei handelte es sich bei der – bis heute weiterlaufenden – BLM-Unterstützung de facto um eine Form von Terrorfinanzierung.

Deeskalative Vorgehensweise

Im Gegensatz zu den linksextremistischen, positivrassistischen, mehrheitlich Antifa-basierten Gewaltexzessen im Umfeld von BLM (die in der Folge weltweit – auch nach Deutschland – „exportiert“ wurden) handelt es sich bei den Teilnehmern des Freedom Convoys hingegen um fast ausschließlich friedliche, dialogbereite Bürger, die ein Zeichen gegen eine totalitäre und verwerfliche Politik setzen wollen. Die Bevölkerung von Ottawa ist inzwischen zwar infolge der Verkehrsstaus und Innenstadtblockade mit ihrer Geduld am Ende, doch die Organisatoren des Protests, denen die Mittel zugedacht waren, hatten sich von Beginn an immerhin deeskalativ gegenüber Bevölkerung und Politik verhalten.

Chris Barber, einer der Anführer, hatte ausdrücklich Verständnis für „Frustration“ bei den Einwohnern Ottawas gezeigt und ihnen gegenüber erklärt: „Wir würden uns wirklich wünschen, es gäbe einen anderen Weg für uns, unsere Botschaft zu vermitteln. Die Verantwortung für Ihre Unannehmlichkeiten liegt direkt auf den Schultern von Politikern, die es vorziehen, uns zu verunglimpfen und zu beschimpfen, anstatt sich auf einen respektvollen, ernsthaften Dialog einzulassen.” Die Trucker und Demonstranten hätten sich in Ottawa „aus Liebe zu unseren Familien, unseren Gemeinschaften und unserer Nation” versammelt, sagte auch Tamara Lich, eine andere Organisatorin, die sich außerdem tief gekränkt zeigte über die fortwährende verzerrte Darstellung von Demonstranten als „Rassisten, Frauenfeinde und sogar Terroristen“ in den Medien. Tatsächlich handele es sich um normale, friedliebende und gesetzestreue Bürger aus allen Gesellschaftsschichten, die es „satt haben, von unserer Regierung nicht respektiert und gemobbt zu werden.

Faktische Unterschlagung

Parallelen zu identischen Erfahrungen der Spaziergänger und Corona-Grundrechtsdemonstranten in Deutschland sind hierbei nicht zufällig, denn die Masche ist in allen westlichen tiefen Linksstaaten mittlerweile dieselbe: die neu errichteten Corona-Überwachungsregime und impffanatischen Gesundheitsdiktaturen lassen in Tateinheit mit Systemmedien und gleichgesinnten Großkonzernen nichts mehr unversucht, um jeglichen zivilen Widerstand gegen ihr globalistisch-totalitäres Dystopia mit allen Mitteln zu brechen – durch Kriminalisierung der Gegner, durch Rufmord mit unhaltbaren Bezichtigungen angeblicher Gewalt- und Umsturzaktivitäten und natürlich durch Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz der Demonstranten. Dass dabei allerdings nun auch schon Spenden aus der Bevölkerung faktisch unterschlagen werden, ist allerdings ein Novum.

Ob GoFundMe mit seiner frechen Spendenvorenthaltung durchkommt, ist allerdings fraglich: Inzwischen sind erste US-Anklagebehörden auf den Fall aufmerksam geworden. Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton etwa kündigte gestern Abend an, gegen den Vertrauensbruch durch GoFundMe, dem möglicherweise betrügerische Motive und arglistige Täuschung zugrundelägen, strafrechtliche Ermittlungen aufzunehmen, und berief hierzu ein eigenes Team von Staatsanwälten:

(Screenshot:Twitter)

Und seriösere, weil unvoreingenommenere Ersatz-Crowdfunding- bzw. Spendenplattformen – vor allem „GiveSendGo – haben mittlerweile begonnen, anstelle von GoFundMe Spenden für den Konvoi zu sammeln. Dieses Angebot wird dankbar angenommen, seit dem GoFundMe-Skandal sind die Einnahmen bereits auf mehrere tausend US-Dollar minütlich angestiegen. Erneute Rückendeckung erhielten die kanadischen Trucker außerdem von ihrem Landsmann Elon Musk, dem reichsten Mann der Welt, der sich bereits vergangene Woche mit dem Freedom Convoy solidarisiert hatte und jetzt GoFundMe scharf attackierte: Mit Blick auf dessen Geschäftspolitik im Zusammenhang „Black Lives Matter“ – insbesondere der geduldeten Unterstützung für die anarchischen Verhältnisse 2020 in Seattle und beim Widerstand gegen den „Sturm aufs Kapitol“ („CHOP“) – warf er dem Unternehmen vor, einen „Double Standard” zu praktizieren.

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10 Kommentare

  1. Es ist weltweit das gleiche Schema! Provokateure liefern den Anlass, den friedlichen Protest medial als Gewaltausbruch diffamieren zu können und sofort läuft das Programm ab – eingefrorene Konten, Hass und Hetze in den Mainstream-Medien! Ekelhaft

  2. High, ich denke, GoFundMe hat sich kaufmännisch in’s aus geschossen. Vielleicht dauert es etwas, bis die es merken bzw. einsehen. Aber es ist nicht umkehrbar. Freundlichst Fiete

  3. Elon „Max Zorin“ Musk könnte seine Sympathie für die Trucker doch durch die Ausleihung der 9 Millionen Dollar beweisen. Das ist doch für eine so große Sache sehr wenig Einsatz. Aber beim Geld hört die Symhathie des Milliardärs mit dem Pöbel dann doch sehr schnell auf, oder?- Na ja, immerhin können die Trucker sich im kanadischen Winter an dem erbärmlichen Geschwätz Elon Musk`s aufwärmen, das ist doch auch eine Menge Wert, nicht wahr.

  4. Geld abziehen, über die anderen Plattformen spenden, die sich nicht so anstellen. Zudem auf 1 Mrd verklagen, wegen des Betruges und das auf die Aktionäre umlegen, die nach bekanntwerden nicht unverzüglich den Dreck aus dem Depot gehauen haben.
    Obendrein sollten weitere Protestaktionen vor den Firmensitz verlagert und dieser belagert werden.

  5. Wo gibts die Harvard Anleitung dazu??? Samuel Huntington, The Clash of Civilisation und dazu Kelly Greenhill mit der Antwort auf das UN2001 Migration Replacement Program mit ihrem Buch : The Migration Weapon, und in George Orwells 1984 und seiner ANIMAL-Farm wirds ebenso genau erklärt wie die Agenda 21, 2030, 2050 zu laufen hat…dazu Jim Reid, mit Concept für den rebuild….nachzulesn auf deb-research.com. Und nein,es ist kein Zufall, dass Jim 3 Buchstaben, Reid 4 Buchstaben, macht 7 Buchstaben, Concept 7 und rebuild ebenso 7 also 777 na so was aber auch….Hier in Canada stehen so mache Räder still und das ist erst der Anfang…alles aber gemäß Hellywood Drehbuch, the 5thWave; Contagion; Vaxxed; V for Vendetta; Jupiter Ascending; HungerGames….red&blue Pill for the MATRIX…uphs…watn Zufall…

  6. der linken California Bazille Gofundme, habe ich noch nie getraut, die haben fuer BLM und Antifa, aber kaum fuer ihre Opfer gesammelt. Ausnahmen gabs, wenn fuer Minderheiten Opfer gesammelt wurde, deren Laeden abgefackelt wurden.
    Givesendgo, ist eine patriotische, christliche Organisation, die haben z.B. auch fuer Kyle Rittenhouse und seine Anwaltskosten gesammelt, Go f…k me, nicht.
    Givesendgo hat inzwischen 3,700 000 Dollars angesammelt

    .https://givesendgo.com/FreedomConvoy2022

    • Sonderbar,das der Link nicht funktioniert. In einigen Amiwebseiten, die sich sehr kritisch ueber die Aktionen von Gof**kme aeusserten, wurde mein Link als Spam genixt
      Also hier noch mal. Inzwischen sind 4.190 000 Dollar gespendet.
      https://givesendgo.com/FreedomConvoy2022.
      Falls es wieder nicht klappt, am besten selbst eingeben.

  7. McCarthyFan 6. Februar 2022 At 15:33
    Zudem auf 1 Mrd verklagen, wegen des Betruges

    Wo ist da der Betrug? Die Spender bekommen ihr Geld doch zurück.

  8. Was die machen, ist Diebstahl.
    Wenn, dann müssten alle Spenden zurückgezahlt werden.
    Aber so, ist es einfach ein Verbrechen.

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