Love Priest mit neuem Reichweitenrekord: Bitterernste Bespaßung

„Fettes Double-Love-Like“: Love Priest Tim Kellner hat die 400.000-Abonnenten-Marke gerissen

Rund zwei Jahre ist es her, dass der ehemalige Polizist, Publizist und Youtuber Tim Kellner mit seinem Alter Ego „Love Priest” eine geradezu genialische Kunstfigur erschuf, die das zunehmend unerträgliche und surreale politische Geschehen in diesem Land satirisch aufspießt und schonungslos entlarvt. Die Abonnenten- und Zugriffszahlen seines Youtube-Kanals gingen dabei, allen Shadowban- und Sperrversuchen zum Trotz, kontinuierlich steil nach oben. Dieser Tage konnte Kellner die Schwelle von 400.000 Abonnenten überschreiten – nicht einmal ein Dreivierteljahr, nachdem er die 300.000 geknackt hatte. Ein grandioser Erfolg für das Format selbst, vor allem jedoch konnte sich Kellners „Love Channel” damit als mit reichweitenstärkstes Youtube-Programm der Gegenöffentlichkeit etablieren – sogar noch deutlich vor Boris Reitschuster. Am Love Priest kommt definitiv keiner mehr vorbei!

Was Kellner hier bietet, ist genau die Satire, die heute im öffentlich-rechtlichen Staatsfunk keinen Platz mehr findet. Das, was Oliver Welkes öffentlich-rechtliche „Heute-Show” quasi auf der anderen, der „guten“ Seite der Macht „haltungsstark“, in unlustiger, krampfhafter Manier (und fast immer vergeblich) versucht, ist beim Love Priest Standard: Bitterböse, tragikomische Unterhaltung im Sinne von Erträglichmachung des Unerträglichen. Einen Großteil der Love-Priest-Sendungen nimmt die Aufbereitung von TV-Schnipseln, denkwürdigen und verräterischen Interviewpassagen, Originalvideos und Mitschnitten von Talkshows ein, die Kellner – buchstäblich hinter seiner zum Markenzeichen gewordenen rosaroten Brille – sarkastisch anmoderiert oder kommentiert. Dieses Footage picking steht dabei in bester Tradition einstiger Sendungen wie „Rudi’s Tagesschau” von Rudi Carrell, Stefan Raabs „TV-Total” oder auch der „Harald-Schmidt-Show“ – alles Formate, die sich heute keine zwei Wochen mehr im Fernsehen halten könnten, ehe sie von PC-Meldemuschis und „woken“ grünen Khmern als rassistisch, sexistisch, menschenfeindlich und dergleichen weggemobbt würden.

Ritual der Psychohygiene

Seine Fans und Zuschauer – wenn sie vielleicht auch nicht mit jeder Pointe mitziehen – lieben den Love Priest vor allem dafür, dass er ihnen als Leuchtturm in einem Ozean des Wahnsinns Orientierung gibt. Die fast allabendlichen Videos sind für viele, die an diesem Land – oder ihrem Verstand – zu (ver)zweifeln beginnen, inzwischen zur regelrechten Katharsis geworden, zu einem wichtigen Ritual der Psychohygiene, um den grassierenden, themenübergreifenden Irrsinn linker Lebenslügen, der die Politik und unser aller Leben dominiert, irgendwie verkraften und verarbeiten zu können. Comedy Relief (sinngemäß: „Erleichterung durch Komik“) nennt man dieses Stilmittel im angelsächsischen Sprachraum, wo es stets auch Wesenselement des rabenschwarzen britischen Humors (Monty Python!) war. In Deutschland fristete es bislang eher ein Waisendasein. Doch die verstörenden Umstände, die manch einem inzwischen wie ein Glitch, ein Programmfehler in der Matrix vorkommen – man wähnt sich im falschen Film – machen allmählich auch unser so humorloses Volk notgedrungen empfänglich für diese Art morbider Schelmerei. Es geht nicht mehr ohne Galgenhumor.

Dass Kellner seine „Zielpersonen“ dabei fast nie direkt attackiert, sondern sie sich selbst demontieren und blamieren lässt, indem er sie in O-Tönen und Originalauftritten zeigt, macht sein Format so entwaffnend – und seine „Opfer“ erst recht wütend. Doch sie können ihm nichts anhaben: Schließlich schlägt er sie mit ihren eigenen Waffen. Wenn er eine Annalena Baerbock mit ihren Stilblüten („Deutschland ist ein reiches Land… und das möchte ich ändern”, „Lasst uns dieses Europa gemeinsam verenden!”), Karl Lauterbachs gruseliges Gestammel oder die zum Fremdschämen peinlichen Äußerungen seiner „Lieblingsgegnerin“ Sawsan Chebli wieder und wieder als Kurzclips einspielt, dann bedarf es gar keiner weiteren Worte mehr. Die Blödheit der Gezeigten richtet sich selbst.

Absurde Überhöhung der Gegenposition

Ursprünglich, erzählt Kellner, hatte er gar nicht vor, ins Satirefach zu wechseln. Nachdem er jedoch, wie viele Vertreter der kritischen Gegenöffentlichkeit, wieder und wieder die endlose Tortur von Sperrungen, Löschungen und Deplatforming-Versuchen durch die großen Social-Media-Kanäle erdulden musste und vor allem der kraftraubenden Strafanzeigen und Unterlassungsklagen – Teil der üblichen Zermürbungstaktik der politischen Gegenseite – überdrüssig war (auch wenn er sie alle juristisch abwehren konnte), beschloss er, die Stoßrichtung zu wechseln. So begann er, die Gegenposition in absurder Überhöhung zu predigen. Damit machte er sich nicht nur formal unangreifbar (wer wollte dem Love Priest „Anti-Flüchtlingspropaganda“ unterstellen, wenn er etwa laut fordert: „Fliegt sie alle nach Deutschland ein”?), sondern hielt der Zivilgesellschaft auch den geeigneten Spiegel vor. Inzwischen hat sich das Love-Priest-Format so weit professionalisiert und verselbständigt, dass Kellner ein erfolgreiches Merchandising betreibt; über dieses finanziert er auch seine Plattform.

Für die Love-Priest-Videos charakteristisch ist die Verwendung wiederkehrender Elemente: Neben einem festen Rahmen von der Begrüßung („Welcome auf dem Love Channel”) bis zum Titanic-Abspann („Wir sinken!”) sind es vor allem die wohlgesetzten, an passenden Stellen eingeschnittenen Ausschnitte von Klaus Kinskis legendärer Wutrede am Set von „Fitzcarraldo („Hast du so ein Arschloch…?”) oder aus weiteren Kinski-Interviews („Eine Bande von Idioten!”) sowie in letzter Zeit verstärkt auch Passagen aus dem Droh-Video des abgeschobenen Clan-Afghanen Sanger Ahmadi („O ihr Hurensöhne!”), mit denen Kellner die gezeigten Statements von Virologen, Corona-Hardlinern, Klimaideologen oder Regierungsvertretern erfrischend kontrastiert.

Und weil der „Love Channel” umso populärer wird, je abnormaler sich dieses Land und seine Gesellschaft entwickeln, kann man fest darauf vertrauen, dass bald schon die halbe Million Abonnenten geknackt werden wird. Die Gemeinde des Love Priest wächst unaufhörlich – und dies ist eine der wenigen tröstlichen Nachrichten in Zeiten, da es für die Meinungsfreiheit ansonsten zappenduster aussieht.


Wer sich einen Eindruck machen möchte: Hier geht es zur gestrigen Jubiläumsshow des Love Priest.

34 Kommentare

    • Das würde bedeuten, das alles was zum Kult wird, gut ist ?!? Überleg mal selber!!! Ist Kult immer gut. Verdient der TIm wirklich, als Kult betitelt zu werden. Für mich ist Kult nichts Gutes !

      • Ja verdient er wirklich und er ist gut, anders erträgt man die Realität ja nicht mehr ‚zwinkersmiley

    • Es braucht in diesem Land viele von der Art Timm Kellners, da sind wir uns einig, mutig, ehrlich, sarkastisch, aber als Kult würde ich es nicht bezeichnen, wenn man bedenkt, welchen Schrott uns der mainstream als Kult schon alles vorgesetzt hat, siehe Wilke und Bohmermann ect….

      • Ich denke, wir treffen uns alle an einem Punkt: Indem wir die Arbeit von Tim Kellner schätzen.

  1. Zudem unterstützt Herr Kellner Obdachlose und ein Tierheim. Tim Kellner ist also nicht nur ein Ansager – er ist auch ein Macher!

  2. Tim Kellner ist mein Programm. Alles andere kann getrost vergessen.Wenn man solche Gestalten wie Klabauterbach, Söder,Baerbock oder die Sprechende Puppe für Dingsbums Chebli sieht, grauenvoll. Aber was Tim daraus letzendlich daraus macht,einfach genial und der Tag kann noch so grau sein, die schwachsinnigen Nachrichten im Deutsch-TV noch so verlogen sein.Ich habe trotzdem dank Tim gute Laune.Sehe ich dagegen solche Null-Nummer wie Joghurt und Glas,oder solche Sendungen wie die Geißens, Wollnys,Dschungecamp,DSDS, Hot oder Schrott,Benzbaracken und Co, dann habe ich zum Glück die Fernbbedienung zur Hand und spare eine Menge Strom. Das komplette Verblödungs TV wie Lanz,Maischberger oder Illner, das kann,wer mag nur einer im Vollrausch oder ein blinder Taubstummer ertragen.Auch das kommentieren wird immer mehr eingeschränkt. Hatte ich auf Politik Stube immer ein offenes Ohr, wird jetzt jeder meiner Kommentare gelöscht.Ist mir hier fast noch nie passiert,dafür ein Danke meinerseits.Und Tim,mach weiter so.Die 400 000 waren erst der Anfang

  3. Man traut dem Hr.Kellner, trotz rosaroter Brille , aber auch zu diesen korrupten Politikern und Hofschranzen ordentlich in den Arsch zu treten.Und genau das macht seinen Erfolg aus.Schlau ,Clever und Stabil ist eine Mischung die viel zu selten zu finden ist.

  4. ich hoffe er hat bald 4 Millionen user und follower! Eine Insel im Ozean linientreuer Journalistenschranzen!

  5. Vorbestrafter fettleibiger Ex-Polizist und jetzt „Frührentner“, der erheblich unter Narzissmus leidet.

    • Heul leise, nichts für solche Schwachmaten wie für dich. Der pustet dich an und du fliegst gleich weg, nur die Schwächsten haben ein Problem mit den Stärkeren und wir zeigen euch bald woher der Wind weht kleiner Nichtsnutz.

  6. Tim ist ein Mensch mit Charakter und in der jetzigen Zeit ein wichtiger „Fels in der Brandung “ # spitze Kultfigur geschaffen # ich schaue öfters ….

    • Argumentum ad hominem kommt immer dann zum Einsatz, wenn man inhaltlich nichts zu sagen hat.

  7. Suff, Drogen, oder bitterböser Sarkasmus, das macht das Leben in diesen Zeiten und in diesem Land halbwegs erträglich.

  8. und , spendet dem Tim auch hin und wider ne Tasse Kaffee… er macht gute Arbeit. Muss euch Geizheimer doch mal was wert sein.

  9. Ich hoffe, daß Lanzi seine Show noch lange auf die Glotze bleibt.. weil Tim oft sehr lustige Dinge draus macht! Tim ist einfach der genialste Boss! 😀 {Boss Bottled}

  10. Ist mein tägliches Sandmännchen, Warte immer darauf und dann geh ich mit einem Lächeln ins Bett. 😊

  11. Conland 10. Januar 2022 At 14:54

    Vorbestrafter fettleibiger Ex-Polizist und jetzt „Frührentner“, der erheblich unter Narzissmus leidet.

    @Conland: Der Albanische Zuhälter hätte leider in dieser Kuscheljustiz noch einen freispruch bekommen. Die echten Cops hätten sich eingenässt!

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