Maas-Nachfolgerin Emily Vontz: Kaum aus der Pubertät, schon im Bundestag

Polit-Rentner Maas (r.) mit seiner Nachfolgerin Emily Vontz (Foto:Instagram/EmilyVontz)

Selbst im heutigen Deutschland gibt es hin und wieder noch gute Nachrichten: Ex-Bundesaußenminister Heiko Maas hat – leider mindestens 10 Jahre zu spät – angekündigt, seine politische Karriere zu beenden. Zum Jahresende will er sein Bundestagsmandat niederlegen und fortan als Anwalt bei einer Berliner Kanzlei arbeiten. Dort wird er auf Anhieb Partner – obwohl er bislang noch nie als Jurist tätig war. Damit geht eine dreißigjährige Politlaufbahn zu Ende, wie sie nur im deutschen Parteienstaat möglich ist: 1994 wurde Maas Landtagsabgeordneter im Saarland, zwei Jahre später stieg er bereits zum Umweltstaatssekretär auf und wurde 1998 Umweltminister. Nachdem die SPD als Regierungspartei im Saarland abgewählt worden war, brachte Maas es fertig, dreimal (!) erfolglos als Spitzenkandidat anzutreten. Eigentlich damit als „Wählergift“ gestempelt und maximal gescheitert, wechselte er dann 2013, nach einem Jahr als saarländischer Wirtschaftsvertreter, in die Bundesregierung – wo er zunächst bis 2018 als Justizminister und bis 2021 als Außenminister dilettieren durfte. Seitdem fällt er dem Steuerzahler als unbedeutender Hinterbänkler im Bundestag zur Last.

So erfreulich sein offizieller Abgang auch ist, zeigt bereits seine designierte Nachfolgerin im Bundestag, wie kaputt das politische System dieses Landes ist: Für Maas rückt von der saarländischen Landesliste nämlich die knapp 22-jährige Juso-Vorsitzende Emily Vontz nach. Die Studentin im vierten Semester kann immerhin auf eine „Berufserfahrung” außerhalb der Politik zurückblicken: Als 16-Jährige hatte sie in einem Café gejobbt. Damit dürfte sie in den Regierungsparteien zu denjenigen mit der längsten Arbeitsvita gehören. Wer weiß – vielleicht prädestiniert sie dies ja sogar für das Amt der künftigen Wirtschaftsministerin?

Erbin so schlimm wieder Erblasser

Die Frage, welcher Nutzen sich eigentlich für den Bürger daraus ergeben soll, dass er von immer jüngeren Grünschnäbeln in der Politik politisch repräsentiert wird, beantwortet Vontz wie folgt: „Gerade junge Menschen, die genauso alt sind wie ich, sagen, sie finden es richtig gut, dass mal jemand in unserem Alter im Bundestag sitzt. Und jetzt ist auch die Zeit dafür“, ließ sie in fast wortgleichen Stanzen wie andere infantile Polit-Parvenüs ihrer Generationen verlauten (vor allem die Grünen im Bundestag lassen grüßen). Und Saarland-Ministerpräsidentin und Maas‘ Nachfolgerin als Chefin der Saar-SPD, Anke Rehlinger erklärte, Vontz vereine „Herzblut für die Mega-Themen ihrer Generation wie Klimaschutz und Europa mit dem unermüdlichen Engagement für ihre Region und die Belange vor Ort“. Gähn! Damit ist die Richtung also schon vorgezeichnet. Zumindest wird das bizarre grüne Gewächs Emilia Fester nun seinen Status als jüngste Bundestagsabgeordnete verlieren, mit dem sie permanent hausieren geht. Fortan hat Fester also (außer ihrer Bisexualität) keine weiteren nennenswerten Eigenschaften im Parlament vorzuweisen.

Die politische Erbin von Heiko Maas ist also dem Erblasser durchaus würdig. Anlässlich von Maas‘ Ausscheiden sagte Rehlinger, mit Maas trete „einer der wichtigsten saarländischen Sozialdemokraten der letzten 25 Jahre von der politischen Bühne“. Maas einer der „wichtigsten” Parteigenossen? Damit stellt sie der Sozialdemokratie ihres Bundeslandes ein vernichtendes Zeugnis aus. Denn Maas‘ Karriere war ein einziges Desaster: als erfolgloser Provinzpolitiker verbindet sich sein Name mit drei peinlichen Wahlniederlagen in der Heimat. Bei der Landtagswahl 2009 holte er gar das schlechteste Ergebnis seiner Partei
in der Geschichte des Saarlandes.

Maas bleibt für seine Flops in Erinnerung

Auf Bundesebene bleibt sein Name mit dem freiheitsfeindlichen „Netzwerksdurchsetzungsgesetz“ (NetzDG) von 2018 verbunden,
das ein Meilenstein für die seither noch extremer gewordene Unterdrückung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit war und eine Paralleljustiz der Online-Konzerne etablierte, die fortan gezwungen waren, angebliche „Hassrede“ selbst zu löschen.

Auch sein Wirken als Außenminister wird als Tiefpunkt in Erinnerung bleiben: Maas, der ernsthaft erklärt hatte, einst „wegen Auschwitz in die Politik gegangen“ zu sein, ließ die deutschen Vertreter bei der UNO gleich dutzendfach anti-israelischen Resolutionen zustimmen und fuhr einen fremdschamwürdigen Beschwichtigungskurs gegen das iranische Mullah-Regime, das Israel auslöschen will. Weiterhin wird sein dümmlich-arrogantes Grinsen im historischen Gedächtnis bleiben, mit dem er 2018 in der UNO-Vollversammlung auf den Vorwurf des damaligen US-Präsidenten Donald Trump reagierte, Deutschland mache sich völlig von russischen Energielieferungen abhängig. Vier Jahre später lacht über diese prophetischen Worte Trumps keiner mehr. Was am Ende im Gedächtnis bleiben wird: Maas` Karriere war das typische Resultat einer deutschen Apparatschiklaufbahn – allerdings mit schlimmeren Folgen als gewöhnlich.

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18 Kommentare

    • @Maya 14. Dezember 2022 Beim 18:35
      „Es gab so ein schönes…Lied – Kinder an die Macht“

      Und jetzt sind sie an der Macht…
      Und nun kann die Studentin im vierten Semester wie etliche anderen woken Weiber beruhigt ihr Studium abbrechen – das braucht sie nimmer… Mit ihrer „Berufserfahrung” in einem Café ist sie einigen Mädels sogar voraus…
      Nicht anders verhält es sich mit den Moderatorinnen im Fernsehen: Kinder (und bevorzugt Migrantinnen und selbige männlichen Geschlechts) soweit das Fernsehauge reicht – lange, rotlackierte Fingernägel, „gut“ ausschaun müssen sie und dürfen wegen ihrer Beschränktheit vom Blatt ablesen.

  1. Der kleine Typ von der Saar steht u.a. für Meinungsunfreiheit, was er in einem faschistischen NetzDG uns allen aufgezwungen hat.

    Für eine Kommödiantin hat er seine Ehefrau + Kinder „geopfert“
    Hau endlich ab kleiner Mann, Spezialdemokrat.
    Ich kann diese Visage nicht mehr sehen und hören wollen.

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  2. Wohin soll dies denn noch führen. Wirklich Personen ohne echte Qualifikation und ohne ein gerüttelt Maßan Lebenserfahrung spielen hier Politik. Ichkonnte echt Balken kotzen denn dieses Land tauchtschlicht ab und dieSeilschaften gerade der SPD sind nur noch als extrem widerwärtigzu betrachten.

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  3. Alles Gesagte ist gut und richtig. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, dass immer irgendwie so ein Satz fallen muss, wie schlimm die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen wäre. Hat Russland durch all die Wirren der Zeit, je seine Verträge nicht eingehalten? Hat Russland nicht immer geliefert und zwar kostengünstig? Dabei hatte die Bundesrepublik damals noch mehr Glück als die DDR, wo Russland für Öl auch von uns ab einem bestimmten Zeitpunkt die Weltmarktpreise haben wollte, die der DDR schwer zu schaffen machte. Hat Russland je seine Lieferungen mit ideologischen Phrasen getränkt oder uns damit erpresst, so wie die Ukraine das immer mit Deutschland macht? Maas hat viele dumme Dinge gesagt, die völlig schlimmer waren, als bei Trumps Ansprache wegen Gas/Öl dumm gegrinst zu haben. Ist es bei den Autoren der Ansage bis jetzt nicht angekommen, dass wir uns mit den Sanktionen selbst ins Knie geschossen haben?

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  4. Für mich bleibt er als “ sexiest Toyboy in Kinderklamotten“! Wenn der weg ist, fehlt mir dauerhaft was zum Lachen…

    • „Gut, daß Systemschädling Heike Maass weg ist“

      Und was hat sich geändert?
      Gar nichts.

      Gut wäre, wenn diese „Demokratie“ endlich endet.

  5. Die Landeslisten haben der deutschen Politik das Genick gebrochen.
    Denn diese Listen, auf denen die Partei bestimmt, wer ohne Wählerwillen in die Parlamente einziehen darf, haben das Niveau der Politik in den Keller gebombt und zudem halten diese nicht gewählten Figuren mit ihrem allzu oft dümmlichen Geschwurbel potentiell fähige Politiker davon ab, diesen Weg zu gehen.
    Übermäßig groß sind die Diäten für einfache Abgeordnete nicht und wenn man sich dann noch tagtäglich mit den Landeslistenidioten abgeben muss, ist für zu viele vielversprechende Talente die Schmerzgrenze eindeutig überschritten.
    Wenn die deutsche Demokratie überleben soll, müssen die Landeslisten verboten werden, sodass nur noch direkt gewählte Politiker in die Parlamente einziehen können. Aber ehe sie ihre Macht abgeben, würden die elenden Parteien Deutschland viel eher in die tiefsten Abgründe gleiten lassen. Die geben frühestens dann auf, wenn nichts mehr geht, was recht bald der Fall sein wird.
    Die Landeslisten haben einen massiven Beitrag zum Niedergang Deutschlands geleistet!

    • Genau so ist es!
      Die Landelisten, sind einfach nur undemokratisch und jede Partei,die dem woken Zeitgeist fuer wichtig haelt, kann damit LGQBTX , ewige Studenten, Migranten, Radikale und sonstige der dann der Partei verpflichtet sind in den Buntentag bringen.

      Dazu noch die fuer den Waehler unvorhergesehen Koalitionen, die im Hinterzimmer zusammen gemauschelt werden, wie jetzt die Ampel und Deutschland hat fertig.
      Es sollte nur Direktwahl, wie in den USA geben, die uebrigens bei einem 330 Millionen Volk mit 100 Senatoren und 435 Abgeordneten auskommen und die nicht ueber 700 Volkszertreter brauchen, die mit Steuergeld finanziert werden. Kein anderes Land leistet sich soviele Abgeordnete.
      Auch Bundeskanzler und Ministerpresidenten sowie Staatsanwaelte sollten direkt gewaehlt werden und nicht von den Parteien bestimmt werden, noch schlimmer einfach weil sie Parteivorsitzende sind, nun Kanzlerkandidaten werden.
      Das heisst, dass die kleine Minderheit von eingeschriebenen Parteimitgliedern, den Kanzler bestimmt, eine seltsame Demokratie.

      Der zwei Parteien Staat, hat den Vorteil, dass klar ist, wer die Mehrheit hat regiert, vorausgesetzt es gibt keinen Wahlbetrrug und nicht irgendwelche sonderbaren Koalitionen, wie die Ampel oder schwarz-gruen in NRW , auf die der Waehler letztendlich keinen Einfluss hat.

  6. Wie heisst es so schön? „Der Zug ist abgefahren“
    Überall, in allen Bereichen geht es massiv und rapide bergab!

    Deutschland wird sich verändern… Deutschland, Europa, die Welt – Wir sind mitten drin, in der Veränderung. Im englischen gibt es diesen schönen Begriff „vicious circle“. Und das ist genau das was geschieht, eine Abwärtspirale…
    „Ewigkeiten“ wurden offensichtliche Probleme ignoriert, hinausgezögert und unter den Teppich gekehrt.
    Ein Problem – kein Problem
    2 – 3- 4 Probleme – kann man locker Jonglieren
    5-6-7… Probleme – wobei ein Problem das nächste Problem beginnt zu verschärfen und andere erst auftut.
    In welchem Bereich gibt es eigentlich keine Probleme?
    Je mehr Probleme es gibt, um so mehr werden die Augen davor verschlossen. Bzw es wird abgelenkt.

    Mitlerweile sieht es danach aus, als wären „wir“an dem Punkt, schon darüber hinaus, wo es nicht mehr möglich zu Jonglieren. Unter dem Teppich ist kein Platz mehr und die Sache entwickelt eine Eigendynamik und nimmt ihren Lauf, bzw tut es schon.

    Das ist ein wenig wie bei mir auf Arbeit gerade. Vom Prinzip her Jongliere auch ich dutzende kleinere Probleme. Ich springe von einem zum anderen um den Laden auf laufen zu halten, habe daher kaum Zeit die Probleme tatsächlich zu lösen. Wenn ich jetzt noch 2-3 kleinere, oder ein größeres Problem dazubekomme wird es wirklich schwierig.
    Und ich versuche wenigstens Probleme zu lösen und schaffe keine Neuen um von anderen abzulenken oder ignoriere und tue so als wär alles tip-top!

  7. Was für ein Kindergarten.
    Ist die denn schon trocken hinter den Ohren?

    Es muss wirklich ein Mindestalter bei den Politikern Einzug halten.
    So ab 40 vielleicht.
    Dazu muss man eine angeschlossene Berufsausbildung haben. Und vor allem muss man sich darin auch bewiesen haben.

    Kinder haben mir nichts zu sagen.

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