Mal(i) wieder: Die Bundeswehr und das nächste Ende mit Schrecken

Deutsche Soldaten in Mali (Foto:Imago)

Wofür benötigt man in Deutschland einen General? Um Lieferungen von Impfstoffen zu koordinieren, damit im – inzwischen unter Dauer-Merkel etwas rückständig gewordenen Land – Hausärzte für allseits propagierte „Patientenpiekse“ munitioniert werden können. Es ist nicht einmal auszuschließen, dass die sozialistische Regentschaft im Rot-rot-grünen Berliner Senat demnächst anordnet, die bei den Linken sonst so verhasste Bundeswehr möge den Abtransport von Windeln aus den Kitas an der Spree bewältigen – möglichst einzeln und mit bloßen Händen, versteht sich. Strammgestanden!

Die Bundeswehr ist schon lange ein ungeliebter Spielball beim Abtanz der einfältigen Deutschen, die alles, nur nicht sie selbst sein wollen. „Nie wieder“… ja, was eigentlich? Nie wieder Soldaten? Nie wieder Krieg? Nie wieder Suff? Nie wieder Puff? Wir wollen auf immer und auf ewig artig sein…?! Ein Blick auf die Brand- und Unruheherde verursacht da eher Kopfschütteln. Am deutschen Wesen kann eben die Welt nicht genesen – aber auf deutschen Sonderwegen entsteht reichlich Schaden.

Die Bundeswehr hat eine neue Führung, die nächste Frau an der Spitze – was wird das wohl bringen? Gerade erst war der gesamte Westen – von UN über NATO und EU bis zum Hypermoralweltmeister Deutschland – im dauerverkrachten Afghanistan gecrasht. Kein Plan, kein Sieg. Fünf Dutzend deutsche Soldaten haben völlig umsonst ihr Leben am Hindukusch gelassen. Die überlebenden Kameraden zogen ab – zutiefst verstört, zutiefst frustriert. Andere verlassen gleich ganz die Kasernen.

Zutiefst verstört, zutiefst frustriert

Und wieder andere verlassen einen weiteren Außenposten deutschen Weltenrettertums: Mali, wo die Bundeswehr an der UN-„Stabilisierungsmission“ MINUSMA beteiligt ist. Sie tun dies, bevor sie dort ebenfalls im Stich gelassen bzw. verlassen werden und auch dort umsonst ihr Leben lassen. Wenig ist bekannt über den personellen Aderlass an Frustrierten in der Bundeswehr, die der Truppe final den Rücken kehren; wer aber Angehörige dort hat oder die Gelegenheit hat, im Freundes- und Bekanntenkreis Gespräche mit Ex- oder Noch-Soldaten zu führen, dem sträuben sich die Nackenhaare: Der Zustand der Truppe ist erbärmlich, die Ausrüstung ein Witz, die Kommandostränge sind von inkompetenten Karrierekreaturen belastet, Personalplanung ist in den gesamten Streitkräften verhasst, weil das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr ein erbärmlich eigenwilliges Eigenleben führen soll – stets auf Kosten der Kameraden. Dort wird nach Gutsherrenart entschieden und gerne, nur allzu oft, an Sachkriterien und Faktenorientierung vorbei.

Dieser Sauhaufen Bundeswehr war und ist politisch gewollt – denn die politisch Verantwortlichen handeln seit Jahr und Tag (streng genommen seit dem 12. November 1955, der Gründung der West-BuWe) nach dem Motto: Nach uns die Sintflut – und diese Sintflut soll heute die EU sein, in ihr möchten die Deutschen als ein von ihrer nationalen und kulturellen Identität ebenso wie von ihrer Abstammung befreites Volk in Höchstmoral aufgehen. „Nie wieder“ wollen sie eigene Entscheidungen treffen müssen, sofern diese irgendetwas mit Selbstbestimmungsrecht, Souveränität, Heimat, Selbstverteidigung und prophylaktischer Vorwärtsverteidigung zu tun haben könnten. Ein passendes Hinweisschild mit militärischer Aufschrift sollte vor jedem Bundeswehrgelände angebracht werden (so wie es auch in Afghanistan gestanden haben könnte): „Warnung! Hier wird nicht geschossen! Mit uns können Sie machen, was Sie wollen. Warum? Wir sind Nazi!“ Sarkasmus off.

Jetzt geht es also um Mali, liebe Bundes-Ampel! Sprecht doch mal mit deutschen Rekruten. Schon nach Afghanistan ließ man den frustrierten Soldaten etwas freien Meinungslauf – und so erfuhren viele naive Mitbürger staunend, welcher Frust sich da in der Truppe anscheinend über Jahre und Jahrzehnte aufgebaut hat. Die verschiedenen Unmutsbeteuerungen und Klagen sind einander ähnlich, doch immer lauter wird die wesentliche Kernfrage: Warum ziehen wir bewaffnet ins Ausland, wenn wir doch nicht schießen und kämpfen sollen geschweige denn dürfen…?! Früher zog man noch in den Krieg, weil es einer war – doch wofür riskiert man heute sein Soldatenleben? Teilnehmer des Mali-Einsatzes berichten auch bei diesem unsinnigen Feldzug ins deutsche Nichts von eben diesem Problem. Die Soldaten werden angegriffen, aber tun dürfen sie… nichts!

Vorm Haltungs-Gericht

Fällt ein deutscher Schuß und trifft auch noch einen Angreifer, Krieger, Attentäter, tagen in Berlin sofort runde Tische gegen deutsche Militärgewalt, werden die Verantwortlichen vors „Haltungs-Gericht“ gestellt, wird der Schütze mit Schimpf und Schande aussortiert und entlassen – so oder ähnlich läuft das ab. Hier empfiehlt sich ein wenig Google, einfach mal nach „Auslandseinsätzen“ durchscrollen. Gewalt ist ein Tabu, nicht weil die Linken diese ablehnen; nein, es ist eben nicht ihre Gewalt – und deshalb muss sie verhindert werden. Und haben Sozialisten erst einmal ganze Staaten gekapert, so wie einst die Ostzone bzw. Ex-DDR, dann ist der Pazifismus passé, dann knallen die sozialistischen Hacken und die Stiefel marschieren martialisch – und die Waffen der sozialistischen Militärs richten sich dann auch besonders gern gegen das eigene Volk (siehe China mit dem militärisch-sozialistischen Tienanmen-Massaker vom Platz des Himmlischen Friedens 1989, oder der Aufstand in der DDR vom 17. Juni 1953).

Nach Afghanistan jetzt also Mali. Was soll daraus schon werden? Nichts, außer dem nächsten Ende mit Schrecken – serviert von einem Deutschland, das historisch nur Enden mit Schrecken kennt und sonst nichts. Übrigens kämpfen die Franzosen mit Leib und Leben – und ihren Waffen – in Mali gegen die Gewalt islamistischer Terrorgruppen und krimineller Clans, was für deutsche Islamversteher ohnehin kein richtiges Feindbild abgibt (wo es doch inzwischen das zehn- bis hundertfache im Vergleich zu Frauenhäusern in Buntland gibt und alsbald wohl der erste Bürgermeister einer Ruhrpottstadt auch gleichzeitig Vorsitzender der vorherrschenden örtlichen Clans ist, der dann vermutlich nach Amtsantritt erstmal mit einer Amnesie alle Brüder vom Rassismus gegen Clan-Justizopfer in den deutschen Strafanstalten befreit). Dem Vernehmen nach sollen die Franzosen  die deutschen Soldaten wohl immer wieder mal bitten, zur Abwechslung doch auch mal ihre Schußwaffen rauszuholen und sie auf den Feind zu richten, damit vielleicht ein paar weniger von ihnen im Kampf sterben – doch die Deutschen verbitten sich das, und bauen unbeirrt an einem Brunnen oder sonst was weiter.

Wer schießt denn ohne Vorwarnung?

Und wenn wir dann lesen, was gerade kürzlich  das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ beispielhaft zum Thema abgesondert hat, dann weiß man, dass das Ende des Schreckens auch dort nahe, sehr nahe sein muss: „Die Soldaten der Bundeswehr sind beim Einsatz in Mali beschossen worden … Aus bisher ungeklärter Ursache sollen Soldaten der malischen Armee auf die Bundeswehrsoldaten geschossen haben …. Verletzte gab es nicht.” Huch, da hat tatsächlich jemand geschossen? Auf deutsche Soldaten? Aber die tun doch keiner Fliege was, die sind doch lieb und bauen Unterkünfte aus und helfen alten Leuten über die Straße! Wer schießt denn da ohne Voranmeldung?

Die Deutschen sind inzwischen derart verdummt und debil, ihre Medien sind Verblödungsmaschinen, der Zustand des Landes nach politisch verordneter Friedhofsruhe unter Angela Merkel hat ein großes geistiges Nichts hinterlassen. Ideologische Verblendung ist wie eine Brille ohne Gläser. Man sieht nichts.

Was in Mali los ist? Warum dort blaue Bohnen tief fliegen? Einfach mal bei Google oder Wikipedia unter „Mali“ nachschauen: „Der Konflikt in Mali ist eine Kombination aus dem Aufbegehren der Tuareg im Norden, einer sozio-ökonomischen Krise und der dschihadistischen Expansion in der gesamten Sahel-Zone. Trotz des Friedensabkommens von 2015 greift die Destabilisierung immer weiter vom Norden auf die Mitte des Landes über.“ Da ist Deutschland genau am richtigen Platz!  Also gute Nacht, Bundeswehr! Lieb Vaterland, magst friedhofsruhig (oder inzwischen wohl schon gestorben) sein… ruhe sanft!

4 KOMMENTARE

  1. Man sollte diese gedemütigte Armee unterstützen! Ihr wieder Bedeutung einhauchen und sie respektieren. Wieviele Soldaten schauen bedrückt auf unser Land? Ein Land, das sie hasst und Mörder nennt. Ein Land, das von den Sozialisten vor die Hunde gebracht wird! Entfremdet, seine Kultur vergewaltigt, in dem Denken verboten ist und Widerspruch mittlerweile illegal. Sie wären unsere einzige Rettung im überkochenden Supermoral-Bullerbü-Land! Ich denke, die Frustration ist (zu recht) in der BW groß! Auch sie wollen ihr Land erhalten! Der Eid ist geschworen auf Deutschland, nicht auf dessen korruptes, nichtskönnerisches Politiker-Essemble! Nicht auf diese irren Gesundheitsfanatiker! Und nicht auf das ebenfalls durchseuchte Justizsystem oder rotlinke Journalisten!

    • Sie haben ja Recht und das waeren alles gute Ziele, wenn es noch eine deutsche Bundeswehr gaebe, wie es war bis vor 10Jahren. Da waren sowohl Soldaten, wie auch Zivildienstleister noch angesehen und respektiert.
      Inzwischen, ist es doch eher eine Karriere und Soeldnerarmee mit immer mehr Passdeutschen und verschiedenen Nationalitaeten.Vielleicht benoetigt es gar keinen deutschen Pass mehr.
      Ob diese sogenannte „deutsche“ Bundeswehr ueberhaupt Deutschland verteidigen wird, will und kann steht in den Sternen.
      Zur Zersetzung, Verweichlichung, politischen Korrektheit, Geldverschwendung fuer unoetiges Zeugs und allgemeinen Schwaechung, sowie der unnoetigen Stationierung und das Blutvergiessen in Afghanistan und jetzt in Mali haben die drei „Rachegoettinnen“, Murksel, Leyer und, die SPD Tussi, bestens zusammengearbeitet.
      Die neue Verteidigungsministerin wird die Weiberwirtschaft weiterfuehren , wie die Drei davor und nicht nur aus Unfaehigkeit, da steckt System dahinter.

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