Masken-Verherrlichung im „Stern“: Die Elenden

Kinder unter Masken (Foto:Shutterstock)

Eigentlich sollte man in einer freiheitsliebenden Gesellschaft doch erwarten, dass ein Zustand, in dem sich Menschen nur mit hygienischem oder sterilem Mundschutz nahekommen und Gesichter im Alltag hinter medizinischen Masken verschwinden, als etwas zutiefst Unnatürliches, Verstörendes empfunden wird, als etwas, das so schnell wie irgend möglich überwunden werden muss. Und gerade die, die diese sogenannte Pandemie für eine Menschheitsbedrohung halten und die vom medizinischen Nutzen der Mund-Nasen-Bedeckungen aller handelsüblichen Standards ernsthaft überzeugt sind (und die Tatsache ignorieren, dass dessen wissenschaftliche Beurteilung je nach Marktverfügbarkeit und Lieferstatus um 180 Grad variierte!), müssten ihre Abschaffung spätestens mit Beendigung der Krise ja eigentlich als erste herbeisehnen.

Doch so ist es in Deutschland nicht – im Gegenteil. Genau wie für viele Corona nur Mittel zum Zweck war, um antiliberale Reflexe ausleben zu können (und so wie staatliche Alltagskontrolle lieben gelernt wurde), so wollen etliche „haltungsstarke“ Deutsche von ritualisierten Maskeraden nun gar nicht mehr ablassen. Was anfangs noch klang, als wolle man sich das scheinbar Unvermeidliche schönreden – etwa durch die permanente Wiederholung der Behauptung des irreführenden Mythos „in Asien tragen sie ja auch schon immer Masken“ -, ist nun der Gutheißung einer Gewohnheit gewichen.

Da verwundert es auch nicht weiter, dass die Medien nicht etwa die Rolle der kritischen Anmahner einer baldmöglichen Renormalisierung einnehmen, sondern im Gegenteil die krankhafte, wahrgewordene Dauer-Dystopie einfrieren und bewahren wollen. Sie artikulieren keine Ungeduld, kein Unbehagen oder Zweifel, sie fragen nicht, wieso die Politik keine Endtermine oder zumindest abstrakten Ziele mehr nennt, wann (und ob überhaupt) sie die Alltagsbeschränkungen inklusive Maske je aufzuheben gedenkt. Sondern sie versuchen uns die Zumutungen im Gegenteil schmackhaft zu machen.

Lobpreisung des Knebelinstruments

So klärt nun ausgerechnet der einst so antiautoritäre „Stern” seine Leser auf, dass die Maske ja auch ihre guten Seite habe und eigentlich etwas ganz Tolles sei. Manche empfänden die Gesichtsbedeckungen zwar als „lästig” oder „nervig”, konzediert das Blatt, jedoch – so das Hamburger Magazin – gebe es „auch Menschen, die gelernt haben, die Maske zu lieben… nicht nur, weil sie vor Corona schützt.” Als Beweis werden irre Kommentare in einem „Reddit”-Thread zitiert: „Ich habe eine Pollenallergie, die Maske hilft mir enorm”, schreibt da einer, und eine Asthma-Patientin schwurbelt: „Ich kann viel besser atmen, weil ich nicht mehr das Parfum von allen Menschen riechen muss.

Alles ganz ausgezeichnete Gründe für die Maskenpflicht – fürwahr! Andere loben dort, dass es „wegen der Maske kaum noch Grippe” geben würde. Als sei das ein Argument: Wer nie das Haus verlässt, dem fällt auch kein Dachziegel auf den Kopf, und wer nicht Auto fährt, kann auch nicht im Straßenverkehr umkommen – deshalb Hausarrest und Fahrverbot für alle! Und wer sich sein Leben lang nur in einem aseptischen Hygienezelt für Allergiker aufhält, der wird auch nicht mehr krank. .

Hier werden in bewährter Manier unzählige schädliche Folgen der Maske ausgeblendet, die noch vor zwei Jahren wohl niemandem hätten argumentativ vorgehalten werden müssen – weil damals kein normal tickender Mensch, es sei denn aus beruflichen Gründen, freiwillig ein solches Knebelinstrument aufgesetzt hätte. Die gesundheitlichen Gefahren, auf die vor Corona beim Kauf einer FFP-Maske im Baumarkt noch wie selbstverständlich aufmerksam gemacht wurde (und die erst kürzlich wieder in einem schockierenden Test der Stiftung Warentest nachgewiesen wurden); all die Atemprobleme, Risiken von Sauerstoffunterversorgung und Beklemmungsgefühlen, die noch gar nicht absehbaren Entwicklungsstörungen von Kindern, denen nonverbale Interaktion, Mimik und das „Lesen in Gesichtern“ nur mehr rudimentär vermittelt werden, bis hin zum sublim vermittelten Gefühl der sozialen Zwangskontrolle und Unfreiheit, sich „der Regel“ beugen und damit seine Unterwerfung bezeugen zu müssen, ob als Schüler im Klassenzimmer oder als Passagier im ÖPNV: Das alles fällt unter den Tisch.

Der tiefere Sinn

Dafür wird vom „Stern” – ganz im Orwell-Stil von „Freiheit ist Sklaverei” bzw. der Variierung „Maske macht frei” – der angebliche Nutzen hochgelobt; nicht, wohlgemerkt, um einem (ja jedem Vollopfer prinzipiell erlaubten) freiwilligen Maskentragen, sondern der weiteren Fortsetzung des Maskenzwangs das Wort zu reden. Hierzu wird, ausgehend von einem Bruchteil der Gesamtbevölkerung, der bei Erreger- oder Allergenexposition auch schon vor Corona extrem gefährdet war, ein über die „Pandemie“ hinausreichender „tieferer“ Masken-Sinn behauptet. Das ist in etwa so, als würde man eine strikte staatliche Alkoholprävention damit rechtfertigen, dass selbst geringe Mengen von Bier oder Wein für manche schwere gesundheitliche Folgen haben könnten.

Doch es geht noch abartiger: Der „Stern” entblödet sich auch nicht, bizarre und scheinbare Komfort-Argumente pro Maske ins Feld zu führen. Manche sähen es „als Vorteil der Masken, dass sie einen Teil ihres Gesichts nicht mehr schminken müssten… ‚Man sieht meine Pickel nicht‘„, schreibt ausgerechnet das Magazin, das ansonsten gegen Body-Shaming und Verfemung unästhetischer Äußerlichkeiten regelrechte Kreuzzüge führt. Sieh an: Wenn es der Maskenpropaganda dient, sollen sogar Menschen mit Akne, Schönheitsfehlern oder Entstellungen nicht mehr zu ihren Mäkeln stehen, sondern ihren Komplexen frönen, indem sie sich einfach maskieren. Geht es noch verlogener? Auch andere Beispiele für „einen ganz praktischen Nutzen” sind dem „Stern” nicht zu bescheuert: Er zitiert einen weiteren „Reddit„-Kommentator mit den Worten: „Ich kann Selbstgespräche führen, ohne dass jemand sieht, dass sich mein Mund bewegt!”. Und auch dem Magazin selbst fällt noch ein Grund ein: „Natürlich hält die Maske im Winter Mund und Nase schön warm.

Ohne Frage: Es ist zu einem Gutteil genau elendiger Schmierenjournalismus dieser Art, der die „Pandemie“ immer weiter am Laufen hält und alles daran setzt, dass die neue Volksgemeinschaft, die Mehrheitsgesellschaft der „Vorsichtigen“, der „Solidarischen“ und „Vernünftigen“, ihre sichtbaren Unterwerfungssymbole nicht mehr aufgibt. So redet man die neue Sklaverei schön. Schande, Schande, Schande!

15 KOMMENTARE

  1. Für mich sehen die Menschen mit den FFP2 Masken wie Rüsselschweine aus und irgendwie benehmen die sich wie in einer Vieherde, gehorchen dem Schweinetreiber…

    • Es gibt da Bezüge zu Planet der Affen. Der Mensch sieht mit Maske aus wie ein Affe. Er ist der Sprache beraubt. Planet der Affen beginnt mit dem Raumschiff im Meer, es sieht aus wie eine Spritze. In Filmen und Serien findet sich viel, je mehr man gesehen hat, desto weniger zufällig erscheint das alles.

  2. Sklaven tragen Masken – die entmenschlichen so schön !
    Sehen sie Star Wars : die entmenschlichten Sturmtruppen tragen immer diese Masken – die Freiheitshelden treten immer mit freiem gesicht auf !

  3. Auch hier gilt: Jeder soll so leben, wie es für ihn am angenehmsten ist. Ich habe auch schon im letzten Herbst auf 3000m Höhe in den Dolomiten in freier Natur Menschen getroffen, die luftschnappend am Wegesrand pausierten – mit Maske. Wem das was gibt – bitteschön. Auch im regionalen Umfeld gibt es welche, die fahren mit Maske Rad. Diese Individualität der Entscheidung möchte ich aber eben auch für mich in Anspruch nehmen und der Maskierte sollte dies auch ebenso akzeptieren. Das Gesagte gilt auch für die Verabreichung der Genspritze.

    • Das sind die gleichen Hypochonder, die auch das Wartezimmer vom Hausarzt blockieren, wenn sie sich „unwohl“ fühlen !

  4. Normal müsste einer der drei Kandidaten da oben sowieso keinen Lappen tragen.
    Der müsste nur im Wald spazieren gehen, die Hand ausstrecken und hätte schwuppdiwupp schon was zu essen im Schlund.

    • Mir fallen da so einige Weiber ein, die im Bundestag herumlungern, bei denen eine Burka eine zur Verschönerung des Gesamtbildes beitragen würde ! Vornweg die ehemalige und die derzeitige Bundestagspräsidentin !

    • Sie verbieten es leider nicht, da die Arbeitsschutzregeln, wie der Name sagt, nur den Arbeitsschutz regelt. Die Politik hätte aufgrund dessen diese Masken aber nie zur Pflicht machen dürfen. Herr Löwengrub hat dies keineswegs übersehen, es ist nur nicht primäres Thema des Textes gewesen. Der Hinweis auf die früher einmal im Baumarkt und Handel bei Kauf solcher Maske ausgesprochenen Warnhinweise greift ja eben diesen Einwand auf. DM

  5. Warum existiert eine Presse noch die uns so offensichtlich für doof verkauft??

    Gehe ich Essen und entdecke ich im Essen eine Kakerlacke werde ich dort nie wieder hingehen.
    Spiegel,Taz,Faz,Süddeutsche,etc Packen immer grössere Kakerlacken ins Essen.
    Deren Gäste denken dagegen „der Rest ist sicherlich ok,da ist man auch gern die ein oder andere Kakerlake mit! Andere machen es schliesslich auch“

  6. >>>eine Asthma-Patientin schwurbelt: „Ich kann viel besser atmen, weil ich nicht mehr das Parfum von allen Menschen riechen muss.”<<<

    Die hat wohl eine geschlossene Plastiktüte überm Kopf.

    Seit wann geht denn kein Geruch durch die Masken? Die sind doch nicht luftdicht.
    Irgendwas stimmt bei der Frau nicht.

    Asthma und Maske?
    Die Welt muss voller Masochisten sein.

  7. „Risiken von Sauerstoffunterversorgung“

    Die gibt es mit den Masken nicht. Unsere Atmung wird nicht durch den Sauerstoffgehalt des Blutes gesteuert, sondern durch den CO2 Gehalt. Wir können ja auch Menschen per Mundzumundbeatmung beatmen.
    Trotzdem wir 4,3 bis 5,7 Vol. -% CO₂ ausatmen. Das sind etwa 15 – 16 % Sauerstoff.
    CO₂ ist das Problem. Maskenträger haben ständig zuviel CO₂ im Blut. Ihr Körper wird dadurch sauer.
    Kohlendioxid reguliert den Säuregehalt des Blutes.
    Die Atmung wird dadurch schneller und der Körper ist permanent in Stress und in Panik.

  8. @Horst
    Da hast du vollkommen Recht. „Sie“ sagen uns ALLES, aber die wenigsten verstehen es.
    Besonders im neuen 007 (No Time To Die) ist die Analogie zum heutigen Geschehen (eigentlich) unübersehbar! Die Biowaffe „Herakles“ (der sog. Impfstoff), das „Gift“ (mRNA-Injektion), die damit verbundene Ausrottung eines Großteils der Menschheit, die Nanobots usw. – alles wird thematisiert, ja sogar der Name des Bösewichts und Giftmischers „Safin“ erinnert frappierend an Pfizers BioNDreck-Hersteller Ugur Sahin in der Goldgrube zu Mainz. Alles Zufall und Verschwörungstheorie . . .

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