Maskenzwang per Hausrecht? Lauterbachs unverschämte Appelle

Der Maskenterror im Supermarkt nähert sich dem Ende (Foto:Imago)

Nachdem es Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nicht gelungen ist, die irrsinnigen Corona-Beschränkungen auf Bundesebene weiter aufrechtzuerhalten, versucht er es nun durch die Hintertür – mit allen Mitteln und auf zunehmend penetrantere Weise. Er verhält sich dabei immer weniger wie ein Politiker und Gesundheitsminister, sondern wie ein fanatischer Sektenführer und Verbotsfreak, der sich in den Fluchten seines geistigen Wahngebäudes heillos verrannt hat und ohne Rücksicht auf Verluste die eigenen fragwürdigen Ziele verfolgt. Lauterbachs einzige Sorge gilt erweislich der Frage, wie sich – unter Umgehung und Ausnutzung bestehender Rechtsvorschriften und nach dem Motto „whatever it takes” – die Maßnahmen doch noch irgendwie verlängern und über den Sommer retten lassen.

Zuerst hatte er die Regierungen der Bundesländer zum faktischen Missbrauch des neuen Infektionsschutzgesetzes aufgefordert, indem er ihnen nahelegte, die darin enthaltene Hotspot-Regelung zu missbrauchen, um ganze Länder wieder in den Ausnahmezustand zu versetzen. Hiergegen hatte sich etwa der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Christian Dürr, gewandt, der darauf verwies, dass die Anwendung der Regelung „an strenge Voraussetzungen geknüpft“ sei und „eindeutig nicht pauschal angewandt werden“ dürfe. Deshalb versucht es Lauterbach jetzt mit einer neuen Masche: Er mischt sich unverfroren in die unternehmerische Freiheit von Firmen und Geschäften ein – namentlich des Lebensmitteleinzelhandels – und verlangt von den deutschen Supermärkten, unter Ausnutzung ihres privatrechtlichen Hausrechtes unmaskierten Kunden den Zutritt zu verweigern. So will er auf indirektem Wege zumindest die Fortsetzung des eigentlich am 2. April unter anderem im Handel auslaufenden Maskenzwangs zu erreichen.

Einmischung in die unternehmerische Autonomie

Zum Glück ließen sich die von Lauterbach adressierten Firmen diese Aufdringlichkeit und Anmaßung des obersten Corona-Psychopathen nicht gefallen – und legten einen erfreulichen Widerstandsgeist an den Tag: Sowohl die Muttergesellschaften von Lidl und Kaufland wie auch die Drogeriemarktkette dm und die Rewe-Gruppe teilten mit, dass man die entsprechenden Maßnahmen nicht bzw. nur dann umsetzen werde, wenn sie von den zuständigen Behörden angeordnet würden – und keinen Tag eher. Von sich aus will und werde man die Kunden keinesfalls zu einer gesetzlich nicht mehr vorgeschriebenen Maskenpflicht nötigen. Ähnlich äußerte sich auch Aldi Nord zum Corona-Maulkorb: „Dort, wo die Verordnungen auch weiterhin eine Maskenpflicht als Schutzmaßnahme vorsehen, setzen wir diese auch auf jeden Fall um. Wo dies nicht der Fall ist, behalten wir uns eine Empfehlung an Mitarbeiter und Kunden vor, weiterhin freiwillig eine Maske zu tragen.” Leider eher zögerlich fiel die Reaktion von Edeka (der Konzern will die Entscheidung den jeweiligen Filialen vor Ort überlassen) aus; Rossmann und die SB-Warenhaus-Kette Real vermieden eine eindeutige Aussage über ihr weiteres Vorgehen.

Die insgesamt eher brüske Abfuhr für Lauterbachs Einmischungsversuch weckt jedenfalls Hoffnungen, dass nun auch endlich zumindest in Teilen der Wirtschaft,
nach zwei Jahren Corona-Regiment, die Bereitschaft sinkt, sich weiter zum Erfüllungsgehilfen und blinden Handlanger einer katastrophal gescheiterten Politik zu machen – oder gar, wie von Lauterbach gefordert, in vorauseilendem Gehorsam Maßnahmen fortzusetzen, bevor diese überhaupt behördlich oder gerichtlich angeordnet sind. Damit ist freilich das Problem Lauterbach selbst noch nicht behoben: Bundeskanzler Scholz wäre gut beraten, diese tickende Zeitbombe und „Loose Cannon“ der Gesundheitspolitik schnellstens aus seinem Gruselkabinett zu entfernen. Denn so etwas wie Normalität kann es in diesem Land erst nach Lauterbach geben.

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30 Kommentare

  1. ist halt ein williger Schwab-Knecht.
    Leider reagieren die Geschäfte nicht richtig : immer diese Plakate : hier herrscht Maskenpflicht !
    Richtig wäre :
    Auf Anweisung der Regierung ( Bundes- und Landesregierung mit Name und Partei ) – also Bsp RLP: Olaf Scholz, SPD, Bundesregierung und Malu Dreyer, SPD, MP RLP – müssen wir leider auf das Tragen einer Maske nach Regierungsvorgaben bestehen !

    Und dann vielleicht noch mit Bild – da wüßte doch jeder, wem er die Maske zu verdanken hat !
    Ok – Lauterbach hätte dann auch Hausrecht auf diesem Plakat – aber etwas ist ja immer – vielleicht Lauterbach mit Maske dann !

    Aber dann würden doch Ross und Reiter genannt – und das sollte gerade in einer Demokratie doch wichtig sein !

  2. Wenn man Eugeniker und Faschisten im denken an die Macht lässt, werden sie auch so handeln. Und die SPD kennt sich da besonders gut aus. Doch sind sie erst an der Macht, wird es schwer sie wieder los zu werden. Sie bauen sich ihr Nest der Unmenschlichkeit immer weiter aus.

  3. Lauterbach, ist das personelle Ebenbild der Spd. Sind deren Mitglieder alle schizophren es scheint so. Was die Grünen betrifft so sind diese Kriegsgeil bis Oberkante Unterlippe. Nein selber nehmen sie keine Waffe in die Hand, dafür hat man Antifa und für Sonderausgaben die Verkeimten, die festlegen sobald sie sich hinsetzen.

  4. Karl Klabauterbach der Katastrophen – Prpophet ! Das einzig Positive an dem Mann ist, daß man den Unsinn den seine Mi(s)tminister anrichten nicht so mit bekommt. Das Karlchen toppt Alle !

  5. Psychopathen erkennt man u.a. auch darin, das sie Faschisten sind, gepaart mit
    Volkszüchtigung, GG-Bruch, Freiheitsberaubung, Berufsverbot und dem gesundheitsschädlichen
    Zwang zur Spritze, auch mit Todesfolge.
    Ganz egal, hauptsache die persönliche Kasse als best bezahlte Lobbyisten klingelt.
    Wie sicher mögen sich derartige Elemente denn noch fühlen dürfen?

  6. Hat der Typ keinen zu wenig und wenn ja, nur 1 x im Jahr schlechten Sex?
    Ein intensives, regelmäßiges, gutes sexeln bläst das Hirn wieder frei.
    Ein widerlicher Menschen Verachtender und Volksquäler.
    Scheinbar holt er sich als Ersatz geistige Ergüsse durch Nonsens.
    Mich würde einmal interessieren, was ein Psychiater und Nervenarzt
    zu derartigen Ausbrüchen eines Politikers sagt.

  7. Auf jeden Fall will die Bürgerschaft heute Hamburg zum Corona-Hotspot erklären
    Auch Niedersachen arbeitet daran oder hat schon schon den Corona-Hotspot erklärt .
    Das heist diese Rot regierten Bundesländer folgen Lauterbach .
    Das Grüne Baden Württemberg bald auch ?

  8. Er bekam viel Geld von den Eliten , damit er den 💩 durchzieht . Jetzt handelt er nur noch in Panik . Seine Uhr läuft ab …..demnächst !

  9. “ Wenn sie von den Behörden angeordnet werden“ Eine Aussage, auf die man bauen kann.

    Ich habe noch keine behördliche Anordnung gesehen, die von irgend jemand unterschrieben war !!!
    § 125, 126 BGB – ein NICHTIGER VERWALTUNGSAKT !!

  10. Wieviel Idiotie denn noch?
    Wenn eine Maske den Träger vor Ansteckung schützt (!), dann geht es verdammt noch mal niemanden etwas an, wenn jemand anderes darauf vertraut, dass er nicht angesteckt wird bzw. er dies in Kauf nimmt. Kein Autofahrer lässt sein Auto stehen, weil er eventuell in einen Unfall verwickelt werden könnte, und auch ein Urlauber, der sich in allzu fremde Gefilde wagt, vertraut darauf, dass er sich nicht mit etwas Fremden ansteckt. Ein konsequent gänzlich risikofreies Leben, mit zwangsweisem Ausschluss von allem, was Gefahren bergen könnte, gibt es nicht und wäre – wie gehabt – eher die Hölle als der Himmel auf Erden!

    Wie oft muss man diesem M-/W-ahnomaten eigentlich noch sagen, dass es auch ein Teil menschlicher Würde und Selbstachtung ist, für sich selbst Verantwortung zu tragen? Niemand wird zum Verzicht auf die Maske gezwungen!
    Wer will, kann bis zu seiner Beerdigung Masken tragen, aber er soll alle anderen damit in Ruhe lassen!

    Dass die Unternehmen dieses Kaspertheater auch langsam leid sind, ist leicht nachzuvollziehen. Nicht jeder lässt sich zum Büttel der Interessen anderer machen.

    Er sollte endlich zurücktreten – zum Wohle aller!

  11. Noch mehr Chaos im Infektionschutzrecht. Was ist ein Hotspot? Ein Spot ist ein Fleck. Dass ein ganzes Land ein Fleck sein kann will mir nicht in den Sinn. Ein Hotspot wird durch Landesgesetz festgelegt. Ein Gesetz ist nicht so leicht zu kippen wie eine Verordnung. Da kann der Gesetzgeber einiges ungehindert an Unvernunft machen. Weil einige Flächenstaaten nicht am laufenden Band ein Gesetz für Stadt X und Landkeis Y machen und wieder aufheben wollen, verzichten sie auf den Hotsspot. Das ist wenigstens ein Anflug von Vernunft, die man beim redseligen Lauterbach nicht erwarten kann.

  12. Niht nur Lauterbach ist kurz vor dem Durchdrehen. Das österreichische Verfassungsgericht hat den Lockdown für Ugeimpfte und die Eingriffe in die Freiheitsrechte als richtig erklärt. Zu früh gefreut. Dann kann in Österreich die impfpflicht wohl durchgesetzt werden und dann folgt Deutschland. In Berlin wird man frohlocken. Es ist ein Wahnsinn, ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt, zumindest nicht mit Spaziergängen oder ähnlichem.

    • Ketzerlehrling 30. März 2022 At 15:57
      Niht nur Lauterbach ist kurz vor dem Durchdrehen.
      ————————————————————————

      Stimmt, die meisten Kommentarschreiber und Blog Artikelverfasser hier in der Ansage sind ebenfalls völlig Durchgedreht und brauchen dringend einen Dauerplatz in der Psychiatrie.

      • Es sind nur einige wenige hier! Aber sie haben recht sowas gibt es, gelle! Spieglein Spieglein an der Wand, wer sieht sich als normal, als er vor ihm stand? Der Provokateur!!!!!!!!!!!!!

        • jhkua43wt8oklgj 31. März 2022 At 13:25
          Es sind nur einige wenige hier!
          ——————————————
          Nur einige wenige, die normal denken hier, da muss ich dir wieder recht geben.

          Dein wirres Geschreibsel fällt aber nicht darunter.

  13. Seit Beginn des Coronawahnsinns musste in meinem Besprechungsbüro noch niemand eine Maske tragen. Manche nahmen trotz der gegebenen Möglichkeit, die Maske abzunehmen, diese nicht ab.Ich selbst habe in den von meinem Hausrecht umfassten Räumen bislang dises Marterinstrument nicht aufgesetzt und werde es auch nicht tun!!!

  14. Es wurden schon viele Menschen für viel weniger einfach ausgeknippst… Just saying: wenn 1 Mann 88 Millionen mit seinem Schwachsinn nötigen kann, ohne offensichtlich Angst zu haben bei Nacht und Nebel, den Bumerang voll in die Fresse zu bekommen, den diese ekelhafte Impflobbyhure selbst ausgeworfen ha,sind wir als Volk völlig zurecht weiter geknechtet. Ich verstehe unseren Planeten einfach nicht… Wo ist die Angst der Politikhuren bitte? Die Angst einfach durch das Volk selbst Gericht zu werden? Verklagen können wir niemanden. Unsere Gerichte sind auch die gleichen Kategorie Impflobbyhuren, wie Lauterbach selbst.

  15. Ein gutes Mittel das nicht einhalten zu müssen ist, man spricht bei eventuellen Kontrollen ein wenig Ukrainisch und schon bist du wieder frei.

  16. na ja – lt diesem Bericht
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/biontech-2021-gewinn-umsatz-101.html
    hat allein Biontech bei einem Umsatz von 19 Mrd einen Gewinn von 10 Mrd gemacht – hat lauterbach da schon einen Beratervertrag für die Nach-minister-Ära ?
    Oder muß er dazu noch das Impf-Abo erzwingen für den gesicherten Gewinn ?
    Da wird der Ackermann ja noch blaß vor Neid mit seinen läppischen 25 % Gewinnmarge !

    So ganz unverständlich ist Lauterbach’s auftreten nicht !
    Es gibt mehr Leute, die für Geld alles tun und sich noch weitaus mehr erniedrigen !

  17. Ich hätte nie gedacht, dass mein einstiger Schulweg entlang „(An) der Goldgrube“ sich dereinst so überproportional prophetisch erfüllt!
    Mainz am goldenen Rhein kommt nun gar als Stadt (so gut wie) dank Gewerbesteuer schuldenfrei daher …
    Da müsste Biotech womöglich von anderen Konzernen noch etwas lernen. Die Hundesteuer in Stuttgart war einst höher als die Gewerbesteuer von Daimler. Ob es noch so ist, weiß ich nicht, aber wichtig ist: Die Richtung stimmt!

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