Maximale Vertuntung: „Polizeiruf“-Kommissar im Rock

Würstchen im Schlafrock: „Genderfluider“ Polizeiruf-Kommissar trifft alte Hete (Screenshot:Youtube/Polizeiruf)

Was waren das noch für dezente, glorreiche Zeiten, als die Homosexuellenemanzipation zwar so weit gediehen war, dass die lange überfällige Gleichstellung endlich in der Rechts- und Verfassungswirklichkeit angekommen war, aber noch nicht der pathologische Drang vorherrschte, Schwulsein als Lifestyle proaktiv zu propagieren und jedem Hetero penetrant aufs Auge zu drücken! Was sich bei der Transbewegung aktuell gerade erst abzuzeichnen beginnt, verfolgt uns bei der Homo-Bewegung seit fast schon 20 Jahren: Eine übergriffige Affirmative Action, die in Ermangelung realer Diskriminierung die weiterhin bestehende Dominanz heteronormativer Lebensformen und „traditioneller“ Familienmodelle als Beweis angeblicher fortbestehender Benachteiligung missinterpretiert – und dafür eine angeblich menschenrechtswidrige Erziehung zu „binären“ Geschlechterrollen ebenso verantwortlich macht wie eine angeblich schwulenfeindliche, weil heterolastige Medienberieselung.

Und so gilt heute anstelle des einst segensreichen Grundsatzes „Don’t ask, don’t tell” (die während der Clinton-Ära innerhalb der US-Streitkräfte Handlungsmaxime für den Umgang mit sexueller Identität war, sinngemäß: Frag niemand anderen nach seiner sexuellen Orientierung, aber drück‘ ihm deine eigene auch nicht ungefragt aufs Auge) vielmehr das erweiterte Wowereit-Prinzip: „Ich bin schwul und das ist gut so – und du bist es am besten auch!”. Nur deshalb müssen sich bereits Vorschulkinder in rotgrünen Utopia-Schulsystemen in sexueller Identitätsbestimmung üben; nur deshalb lernen Krabbelkinder  die Alltäglichkeit von Analsex kennen, und dass zwei Transfrauen mit vier adoptierten geschlechtlich unbestimmten Adoptivkindern aus fünf Erdteilen das Natürlichste der Welt seien – alles mit dem Segen und der finanziellen Alimentation des bunt-diversen (A)sozialstaats. Auch deshalb übrigens gilt hingegen Ungarn als homophobes, rückständiges Faschistenloch, weil es exakt solche Auswüchse an seinen staatlichen Kitas und Schulen verboten hat – zugunsten eines (übrigens auch in der deutschen Verfassung, jedenfalls noch, verankerten) Schutzprimats der Kernfamilie, die in Osteuropa rückständiger- und unerhörterweise doch tatsächlich noch aus Mutter, Vater, Kind besteht.

Übersexualisierte Rollenbilder

Und deshalb kommen Zuschauer des deutschen Zwangsgebühren-Erziehungsfernsehens auch immer öfter in den zweifelhaften Genuss von übersexualisierten Rollenbildern, die mittlerweile nicht nur im Unterhaltungs- und Talksektor, sondern auch im TV-Film- und Seriengenre aufdringlich-offensive Anwendung finden, selbst wenn sie weder inhaltlich noch stilistisch auch nur ansatzweise passen. Die wirr-woken Hirne öffentlich-rechtlich wohlgelittener Drehbuchautoren, die die schöne bunte Neuwelt in ihren Plots in erster Linie politisch-korrekt, genderneutral, transfreundlich, nichtbinär und minderheitenkonform malen, können inzwischen anscheinend den geistlosesten und uninspiriertesten Schrott abliefern – Hauptsache, es fühlt sich jeder darin angemessen repräsentiert und die Botschaft des geeigneten „Hermaphrodisiakums“ kommt richtig rüber. So auch im neuen „Polizeiruf 110“ (Episodentitel „Hildes Erbe”): Dort findet sich nun endlich auch ein effeminierter Rockträger, geschminkt und im Conchita-Wurst-Gefälligkeitslook.

Es handelt sich dabei um Vincent Ross, den Newcomer am deutsch-polnischen Kommissariat (gespielt von André Kaczmarczyk), der konzipiert wurde als „exakter Gegenentwurf zu seinem Kollegen, dem alten Hasen Raczek”, wie „n-tv“ verzückt schreibt. „Der Neue trägt Rock und Kajal!” frohlockt die Kulturredaktion des linken Senders, und schwärmt: „Breitbeinige Männlichkeit (in Form von Raczek) trifft hier auf genderfluides Selbstbewusstsein und auch sonst spielt Diversität im neuen ‚Polizeiruf‘ eine große Rolle. Das klingt abgehoben und ehrlicherweise auch ein bisschen anstrengend, ist allerdings durch die Leichtigkeit der Erzählung und den subtilen schwarzen Humor das genaue Gegenteil.” Da gähnt der Laie, und der Fachmann wundert sich: Was, zum Geier, hat „genderfluides Selbstbewusstsein“ in einer Krimiserie verloren?

Degeneration weit über Plansoll

Einmal ganz abgesehen von dem Ärgernis, dass dieser hippe Positivsexismus die krampfhaft erdachten Zeitgeistrollen natürlich nur für positive Charaktere und „gute“ Helden duldet (der Ermittler, der Kommissar, das Opfer…), nie aber für die Bösewichte (weil der schwule Kinderschänder, der transsexuelle Bankräuber, die lesbische Leichenschänderin ja wieder rassistische und minderheitenfeindliche Stereotypen wären): Muss denn heute wirklich JEDER Alltagsbereich durchgeschwult, übersexualisiert, zur Travestie gemacht werden? Ist die gesellschaftliche Degeneration nicht bereits weit über jedes Plansoll vervollkommnet durch eine Realität, in der ein Luftwaffen-Oberstleutnant Anastasia Biefang im TV öffentlich erklären kann, er/sie „besuche gerne Darkrooms” und lasse sich „gerne durchbumsen”? in der sich „zu Unrecht männlich gelesene” Polizisten im Dienst schminken dürfen? In der juristische und biologische Männer wie Markus „Tessa“ Ganserer grünen Frauenquoten-Abgeordnetenplätze für sich beanspruchen können? In der Männer in Frauenkleidern unterrichten dürfen und in der zur Schau gestellte LBGTQI-Sexualität (nicht jedoch natürlich die von Heterosexuellen) als Akt der „Courage“ und regelrechte Lebensleistung abgefeiert wird – ob bei Gesundheitsministern, TV-Moderatorinnen oder Modeschöpfern?

Es wäre wirklich jedem damit geholfen, wenn endlich wieder zur bewährten und gnadenreichen alten Sitte zurückgefunden würde, die Zurschaustellung von Vertraulichkeiten und Sexualität bei selbst unpassendster Gelegenheit zu unterlassen – ob zwischen Männlein und Weiblein, nur zwischen Männern und nur zwischen Frauen oder zwischen anderen Vertretern einer ständig wachsenden Zahl neudefinierter Geschlechter. Küsst euch, vögelt euch, prügelt euch, macht mit euch, was ihr wollt. Es ist uns ganz egal. Aber verschont uns damit. Wir wollen es nicht wissen, nicht sehen, nicht hören, nicht unter die Nase gerieben bekommen – nicht im TV und nicht vor der eigenen Haustür. Hört auf, eine ganze Gesellschaft zu immerwährenden Christopher Street Day zu machen. Habt Erbarmen mit uns.

23 Kommentare

  1. Wann ist es so weit, dass zumindest in DE nur noch Schwule leben? Weil es gesetzlich vorgeschrieben wird!!!!????

    • Nachtrag:

      Für Böhmermann sind Kinder nicht nur Ratten sondern auch Halbmenschen:

      „Was die Ratten in der Zeit der Pest waren, sind Kinder zurzeit für Covid-19: Wirtstiere. Ständig infizieren sie sich mit irgendwelchen Viren, und was machen die unverantwortlichen kleinen Halbmenschen dagegen?“ (Link s. o.)

      Hier ein treffender Kommentar zu dem Psychopathen Böhmermann und dem GEZ-Fernsehen von Gerald Grosz:

      „„Jan Böhmermann, die Quoten klein, die Klöten lahm, setzt zum nächsten Angriff an…““
      https://youtu.be/aRv56QdP8zQ

      ARD & ZDF gehören abgeschafft!

    • Wenn ich den Böhmermann sehe, denke ich immer, ich stehe morgens nach dem ersten Gang vor meiner Kloschüssel und blicke hinein…

  2. Genderfluides Verhalten – was für ein Schwachsinn. Es gibt nur männlich und weiblich, wer das nicht ist, ist ein bemitleidenswert Erkrankter – entweder am Geist oder am Körper!

  3. Unter dem Zwang stetiger Produktivitätssteigerung wird der global mobile SINGLE für die Wirtschaft zum idealen Mitarbeiter. Denn als solcher lässt er sich am leichtesten rund um die Uhr in Anspruch nehmen und je nach Bedarf weltweit umherschieben. Flexibilität wird zur höchsten Tugend, individuelle Festlegungen und Verbindlichkeiten werden hingegen zu persönlichen Defiziten erklärt… —> https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-wachsdum/nr76-single/

  4. @Und deshalb kommen Zuschauer des deutschen Zwangsgebühren-Erziehungsfernsehens auch immer öfter in den zweifelhaften Genuss von übersexualisierten Rollenbildern,

    ist vielleicht Neuland – aber ich habe da einen Ausschalter !

  5. Vielen Dank für diesen treffenden Artikel.Für mich war Homosexualität bisher in allen Lebensbereichen normal, nichts, das man betonen muss. Aber diese übergriffige Zurschaustellung widert mich an und ich bin schon zunehmend genervt, wenn ein Mann von „seinem Mann“ redet.

  6. Unfassbar, was ihr euch da antut. So einen Schwachsinn schaut sich doch kein normaler Mensch mehr an. Augenkrebsgefahr! Die GEZ-Sender sind bei mir von der Fernbedienung alle gelöscht. Seitdem bin ich symptomlos genesen!

    Würdet ihr als „Forschungsgruppe Schwachsinn“ nicht gelegentlich über solchen medialen Dünnpfiff schreiben, ich würde in meinem „Tal der Normalität“ nichts darüber erfahren. Dank euch dafür ausdrücklich! Einer muss ja diese schwere Arbeit machen. Wechselt euch ab, damit die Belastung für den einzeln Journalisten nicht zu bleibenden Schäden führt. Von mir aus würdet ihr dafür Extra-Rentenpunkte bekommen.

  7. >>> Küsst euch, vögelt euch, prügelt euch, macht mit euch, was ihr wollt. Es ist uns ganz egal. Aber verschont uns damit. Wir wollen es nicht wissen, nicht sehen, nicht hören, nicht unter die Nase gerieben bekommen <<<

    Genau das ist es.
    Ich respektiere und akzeptiere jede sexuelle Ausrichtung. Diese sucht man sich nicht aus, sondern sie ist angeboren.
    Ich bin hetero und liebe das weibliche jeden Alters.
    Ich kann mit schwul nichts anfangen. Ich kann mir das nicht einmal ansehen. Wenn sich im Fernsehen 2 Männer küssen oder Händchenhalten, dann kommt in mir ein Würgereiz hoch. Ich halte mir dann immer die Hand vor Augen, bis die Szene vorüber ist.
    Ich will das nicht sehen. Ich will damit nicht belästigt werden. Ich will diesen Sexismus einfach nicht in meinem Leben haben.
    Meine Freundin ist eine Tussi, und das finde ich großartig. Sie ist ganz Frau und ich liebe sie. Sie ist mein Gegenteil.

  8. Vielleicht auch bald Pflichtlektuere in der Schule :Bücher a la „120 Tage von Sodom“ etc.?
    Wenn schon, denn schon.

  9. Früher habe ich mir GZSZ reingezogen – mittlerweile ist es mir dort zu “ warm „, und ich mag die Penetranz nicht, mit der dieses Thema in den Mittelpunkt gehoben wird !

  10. Kann es sein, dass es sich bei diesem „ungewöhnlichen “ Typen um einen bedauernswerten Menschen mit CORONA-Impfschaden handelt ? Anders kann ich mir sein provokantes Verhalten nicht erklären.

  11. Schwulsein ist für mich an sich Okay, ich habe nichts dagegen wenn jemand homosexuell ist. Aber mir platzt dann der Kragen wenn sich zwei Schwule demonstrativ in der Öffentlichkeit begrapschen.
    Die Heteros stehen auch nicht im Park und „machen rum“ – jedenfalls die Meisten !
    Schwulsein ist keine Krankheit, aber auch keine religiöse Monstranz die man zwingend öffentlich vorzeigen muss, um das „Anderssein“ möglichst oft unters Volk zu bringen !

  12. Mit Ihrem Artikel sprechen Sie mir absolut aus der Seele! Diese ganzen unzumutbren Widerwärtigkeiten in Presse, TV und im realen Leben will ich nicht sehen und auch nichts davon hören.
    Wenn zwei Männer oder zwei Frauen ein normales Leben miteinander führen, ohne weiter aufzufallen: meinetwegen. Aber alles, was darüber hinausgeht wie beispielsweise der Anspruch, nun im Sinne der Gleichstellung auch Kinder adoptieren zu dürfen, geht mir zu weit.
    Politiker, die fordern, daß das ganze LBGTQI-Thema bereits Kindern nahegebracht werden soll, sind in meinen Augen pervers.
    Diese Gesellschaft sinkt immer tiefer. Selbst die Kirchen spielen mit! Ich frage mich, wo das Ganze enden soll!? Ein Great Reset ist tatsächlich dringend geboten, allerdings nicht der des Herr Schwab.

  13. Einfach „abschalten“, wie Peter Lustig einst zum Ausklang seiner Sendungen empfohlen hat, um sich diesem ganzen Unfug zu entziehen. Es hilft garantiert, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Nachdem ich seit gut zwei Jahren meinen Gehirnwäscher, also Fernseher bis heute abgeschaltet ließ, geht es mir in jeder Hinsicht erheblich besser.

  14. Was mich auch verleitet den Fernseher auszuschalten, das ist die Reklame.In fast jeder Reklame, wird vorgegaukelt, dass wir ein Land voller gemischten Ehen/Lebensgemeinschaften sind, die Kinder sind farbig, bei Villeroy & boch waren bei Firmengründung offensichtlich bereits Farbige beschäftigt. In der DDR war es obligatorisch Arbeiter und Bauern in Sendungen/Filmen darzustellen. Wo sind wir nur hingeraten. Wenn man wenigstens die GEZ nicht zahlen müsste.Ich werde mich erneut bei ARD/ZdF beschweren, auch wenn es bisher (außer Eingangsbestätigung) keine weitere Reaktion gab.

    • Verschenke deinen Fernseher. Fahr mal das Müglitztal rauf und die Weißeritz wieder runter. Vergeude nicht deine Zeit. Bald ist Frühling.

  15. Erbarmen?

    Die Deutschen sollen doch keine nationale Identität mehr kennen, keine Identität als Volk – stattdessen sollen sie ausschließlich und unentwegt an Ihrer sexuellen Identität herumfummeln – und vorgelebte übersexualisierte Rollenbilder täglich in den Medien sehen, damit besonders die nachwachsende Generation das so schnell wie möglich als „normal“ empfindet.

    Menschen, denen die Natur einen Streich nach dem anderen gespielt hat, wollen natürlich gerade Kinder möglichst früh in die Finger bekommen, um eine Gesellschaft nach ihrem Ebenbild formen zu können.

    „Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kinderliebe zu ihren Eltern gründlich zu beseitigen.“ (Prof. Dr. Hans-Jochen Gamm, Erziehungswissenschaftler, im Handbuch für Lehrer “Anleitung zur Handhabung der Rahmenrichtlinien für Sexualkunde in Hessen” 1970).

    Am besten durch frühzeitige kollektive Zwangserziehung der Kinder in Kitas, wo sie – unter Gleichaltrigen sozialisiert – nicht nur die Bindung zu ihren Eltern sondern auch die daraus natürlich folgende Loslösung und Emanzipation von Autoritäten verlernen und dadurch zu bindungsunfähigen, ideal manipulierbaren Arbeitstierchen geformt werden.

    „Ich trete für eine Kita-Pflicht ab dem ersten Lebensjahr ein.“ – Heinz Buschkowsky (SPD) am 29.11.2010

    Aber selbst die Kita ist ihnen eigentlich schon zu spät – bei der Durchsetzung ihrer Ziele kennen sie längst schon keine roten Linien mehr.

    „Wir wollen die Lufthoheit über unseren Kinderbetten erobern!“ – Olaf Scholz (SPD) am 03.11.2002

  16. Deutschland wie wir es noch aus den 70 und 80ern kennen verschwindet von der Landkarte. Es wird paralysiert, von innen heraus zersetzt, aufgelöst.
    Erst kommt ein Wohlstand wie noch nie, dann die Sittenverderbnis, dann die Asylanten, die Inflation, dann die Revolution und dann…
    Das läuft nach Plan.

  17. Also ich muss schon sagen das ich den meisten Kommentaren hier zustimmen muss. Ich bin selbst schwul und führe ein normales Leben aber selbst mir ist das mittlerweile to much und bin oft genervt ob dieser in die Gesellschaft gepflanzten Themen, welche meines Erachtens das Gegenteil von dem erreichen was als Botschaft transportiert werden soll. Klar möchte ich respektiert werden von anderen aber das erreiche ich nicht durch ständiges nerviges Hervorheben meiner Sexualität sondern durch meine Arbeit und mein eigenes Verhalten gegenüber meinen Mitmenschen

  18. Beim diesjährigen IBES sind von 11 Teilnehmern 2 schwul! Also fast 20%! Ist ads noch irgendwie repräsentativ?

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