
Warum es so wichtig ist, den deutschen Medienstall gründlich auszumisten, zeigen die aktuellen Äußerungen Ralf Ludwigs, des Intendanten des “Mitteldeutschen Rundfunks“ (MDR), im “Spiegel”-Interview. Das Schreckensszenario, das er zeichnet, offenbart vor allem eines: Die nackte Angst vor Veränderung. Der Chef dieses öffentlich-rechtlichen Teilsenders drohnt mit gewichtiger Miene: Wenn Sachsen-Anhalt unter einer (wahrscheinlichen) AfD-Regierung aus dem Rundfunkstaatsvertrag aussteigt und der MDR als betroffene Anstalt damit seine Rechtsgrundlage verliert, werde alles nur teurer für die Bürger. Drastisch malt Ludwig das Bild eines dann notwendigen teuren Neuanfangs: Denn es müsse dann anstelle des MDR ein eigener Sender her, staatsfern, unabhängig und mit vollem Programm – und für den zahle am Ende der kleine Mann umso mehr drauf.
Man könnte fast Mitgefühl empfinden – wäre da nicht die bittere Realität eines Systems, das bereits seit Jahren mit Zwangsbeiträgen von 18,36 Euro pro Haushalt und Monat die Taschen der Menschen leert, während viele sich täglich wie Zuschauer einer fremden Scheinwelt fühlen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk war einmal als Schutzwall gegen Einseitigkeit und Propaganda gedacht; heute wirkt er auf Millionen wie ein teurer, selbstgefälliger Apparat. Rund zehn Milliarden Euro fließen jedes Jahr in ÖRR-Strukturen, die sich nur mühsam reformieren lassen. Intendanten verdienen obszöne Gehälter, die Sender produzieren reichlich Programm, vieles davon ohne Unterhaltungs- und Informationswert, dafür mit umso mehr Framing und Propaganda – und der normale Bürger zahlt am Ende, egal ob er zuschaut oder nicht. Wer das kritisiert, bekommt schnell den Verweis auf das Bundesverfassungsgericht zu hören: Grundversorgung, Vielfalt, unverzichtbar…
Längst überfällige Generalreinigung
Dabei liegt genau hier das eigentliche Problem: Viele Menschen, besonders die hellwachen AfD-Wähler oder solche, die sich in der realen bürgerlichen positionieren, haben längst das Gefühl, dass ihre Sicht der Dinge verzerrt oder ignoriert wird. Das liegt noch nicht einmal an böser Absicht einzelner Journalisten, sondern an einer einfachen Tatsache: Die Redaktionen sind politisch stark nach links verschoben. Wenn die Mehrheit der Deutschen inzwischen eher in der Mitte oder Mitte-rechts denkt und wählt, kann eine journalistische Blase, die anders tickt, schwerlich ausgewogen berichten. Der Bias ist riesig. Und so schwindet das Vertrauen. Zwangsbeiträge für Medien, die einem fremd geworden sind, fühlen sich so zwangsläufig wie eine “demokratische” Zumutung an.
Genau deshalb ist der mögliche Ausstieg Sachsen-Anhalts aus dem Medienstaatsvertrag mehr als nur ein regionaler Streich; Er ist der Beginn einer längst überfälligen Generalreinigung. Das oberste Ziel muss lauten: Weg mit der Zwangsabgabe! Wenn sich der Staat in der Pflicht sieht, für eine Grundversorgung mit Informationen zu sorgen, dann soll er diese Pflicht auch aus dem normalen Haushalt finanzieren. Dann würde das System zwar immer noch vom Steuerzahler finanziert – aber es wäre keine direkte Belastung der Bürger mehr. Das wäre nicht nur gerechter, sondern auch ein klares Signal: Medien sollen dem Volk dienen, nicht umgekehrt. Könnte so etwas überhaupt funktionieren? Ja – wenn man es vernünftig und schlank angeht. Das Bundesverfassungsgericht verlangt eine staatsferne, vielfältige Grundversorgung, die Information, Bildung und Kultur umfasst und für alle erreichbar ist. Es muss aber kein aufgeblähter Mammutbetrieb sein.
Konzept eines “Grundfunks Deutschland”
Ein realistisches Konzept könnte so aussehen: Ein „Grundfunk Deutschland“, der bundesweit nur noch etwa eine Milliarde Euro kostet – also rund zehn Prozent der heutigen Summe. Finanziert aus Steuermitteln, transparent im Haushalt. Und es wird auch kein Hehl gemacht aus der Staatsfinanzierung; eine “Unabhängigkeit“ muss dann auch gar nicht mehr behauptet werden. Keine GEZ mehr. Der Bürger zahlt indirekt über Steuern und kann bei Wahlen mitentscheiden, wie viel Geld fließt. Der Auftrag wird radikal fokussiert: Harte Nachrichten, gute regionale Berichte, Dokumentationen, Kultur und Bildung. Keine teure Unterhaltung, die private Sender ohnehin besser machen. Keine Dunja, kein/e Lanz /Maischberger/Miosga, die hohe sechsstelligen Gehälter für ihre links/grünen Chorgesänge in den Rachen gestopft bekommen. Nur lineares Radio und Fernsehen bleiben erhalten, ergänzt durch eine klare, neutrale digitale Plattform.
Ein breit besetzter Rat aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen wacht über die Ausgewogenheit – nicht nur die üblichen Vertreter.
Klare Regeln und gerichtliche Kontrolle sorgen dafür, dass die Unabhängigkeit echt bleibt. Sachsen-Anhalt könnte als Vorreiter, als Pionier starten: Abwicklung mit den anderen Ländern verhandeln, schlanke Strukturen aufbauen und beweisen, dass es auch günstiger, fairer und bürgernäher geht. Andere Länder würden folgen. Der Medienstall würde endlich ausgemistet – nicht mit Wut, sondern mit gesundem Menschenverstand. Doch Ralf Ludwig und seine Kollegen fürchten gar nicht in erster Linie höhere Kosten. Sie fürchten den Verlust von Einfluss und üppigen Gehälter und die eigene Spiegelung in einer veränderten Gesellschaft. Doch die Zeiten haben sich geändert. Internet, private Sender und freie Journalisten haben die Medienwelt längst aufgemischt. Es ist an der Zeit, das alte System nicht krampfhaft zu verteidigen, sondern mutig zu modernisieren. Der Stall muss ausgemistet werden – und Sachsen-Anhalt hat im September die Chance, den ersten großen Besen zu schwingen. Die Bürger würden es danken – mit mehr Vertrauen, weniger Zwang und einer Medienlandschaft, die wieder zu ihnen passt.
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13 Kommentare
Bravo – dieser Wasserkopf muss weg – für jeden Rentner eine hohe finanzielle Belastung inzwischen, die er noch dazu nicht nutzt, eben weil man nicht bebschallt werden will. Wir können eigenständig denken.
Schmarotzer sind diejenigen die von anderen leben ihnen aber nicht nützen
sorry – Fehler – es soll „beschallt“ heißem
Ich habe keine Lust für diese Dreckpropaganda auch nur einen Cent zu bezahlen. Weder direkt noch über Steuern! Sollen die doch von den Einnahmen leben, die sie durch den Verkauf ihrer Sendungen erhalten ohne das die Nichtzuschauer abgezockt werden wie in Schutzgelderpresserkreisen.
Das gilt auch für die Zeitungen die ja schon von der gleichen Art der Finanzierung träumen.
Richtig! Auf keinen Fall über Steuern finanzieren. Dieser Laden soll sich auf dem freien Markt behaupten.
WOFÜR BIN ICH 1989 AUF DIE STRASSE GEGANGEN ???
Auch gegen diese Parteibonzen des betreuten Denkens. !!!
Das Politbüro gab vor, Mielke stand Pate…#
„Aktuelle Kamera“ –
der MDR unterscheidet sich kaum, ist noch schlimmer wie zu Ostzeiten.
Der MDR – wie auch alle Ost-Medienanstalten – sind durchsetzt mit linken kulturmarxistischen Schwachmaten. Rote Bonzen, Jahresgehälter, für die ein Normalbeschäftigter 100 Jahre arbeiten müsste – die mit ihrer kolportierten Wokeness naive heile Welt suggerieren „Wir lieben doch alle Menschen“ und jede Kritik des normalen Menschen unterdrücken und zensieren. Besonders beim MDR – wenn mal seltener Weise die Kommentarfunktion gestattet wurde – sind die Korrektiven, RND-Meinungs- & Moralwächter aller Art, auf Hochfrequenz. Die Löschtaste kurz vor dem Abbrennen. Fast alle Sendungen erinnern an die heile Welt der Mauermörder und heute steht Vielfalt und Toleranz auf deren Agenda. Wie gesagt, der MDR – wie auch der rbb – „Immer schön Linientreu und woke!“
Es wird Zeit, Demonstrationen bringen nichts, Rausschmeißen, den Sender abschalten. Kein Land in der Welt – außer Deutschland – leisten sich Dutzende Spartenkanäle des Rot-Funks und alle gleichgeschaltet. Man schaue nur um 20Uhr, wie viele Rot-Funkkanäle den gleichen Schwachsinn als „Nachrichten“ verkaufen, die aber zensiert und durch Unterlassen der Fakten glänzen.
Die Landesfunkanstalten sind Anstalten des regionalen betreuten Denkens und der Indoktrination. Es ist wieder soweit, fehlen nur noch wieder die Jungpioniere, die im Muster der Staatspropaganda ihre Lieder gegen „Rechts“ singen und Linke Kulturschaffende die Welt so umschreiben wie man es im roten Rudel der Vielfalt mag. Mich wundert nur, warum der MDR noch keine Sendezeit für die Antifa zur Verfügung stellte…
„WOFÜR BIN ICH 1989 AUF DIE STRASSE GEGANGEN ???“
Das kann dir keiner sagen, außer du dir selbst.
Fakt ist, du wurdest benutzt. Es war alles orchestriert. Oder denkst du wirklich, die Stasi wusste im Vorfeld nichts davon? Die haben es zugelassen, da die alte Garde am Ende war. Ein paar Alibiaktionen und fertig, mehr haben sie nicht gemacht.
Was ich mich wirklich frage, ist, woher kam plötzlich die ganzen Typen wie Eppelmann und Co.?
Sind es U-Boote? Auch von denen musste die Stasi gewusst haben.
Was daraus folgte: Der Niedergang Restdeutschlands begann am 9.11.1989.
@Angst des Zwangsgebührenrundfunks vor Veränderung
es geht nicht um Veränderung al solches – es geht darum, das ein Propagandist Angst hat, das seine Lügen offenbar werden und nicht mehr vertuscht werden können – man denke nur daran, was ein verantwortungsbewusster Nachrichtenmann mit den RKI-Files, den Pfizer-Files und den Twitter-Files hätte machen müssen, den „verschwundenen“ Leyen-SMS oder Cum-Cum, Cum-EX, Wirecard und den Masken-Deals, den Betrügereien um Corona – oder der Rekers Domplatte !
Überall, wo ein unabhängiges Medium hätte zuschlagen müssen – und wo er verbrechen im Interesse des Regimes geschützt hat.
Darum geht es – das seine Komplizenschaft zu Konsequenzen führt !
Wie hat Buyx noch so schön gesagt an die Adresse der Medien : „ihr habt alle mitgemacht !“
Es geht nicht um Veränderungen im Sinne einer Verbesserung – es geht darum, das die Lumpereien auffliegen und seine politischen „Freunde“ ihn nicht mehr schützen !
Den Typen im ÖRR geht die Muffe.
😜
Es ist die blanke Angst um ihre Pfründe!
Angst? Warum sollten sie Angst haben, das Bundesverfassungsgericht sorgt dafür, dass alles bleibt wie es ist. Übrigens gab es da jüngste ein paar kleine Änderungen, ausgerechnet hier, wo die AFD bald ans Ruder kommt. Im Einzugsbereich des MDR betreibt der Rundfunk Zwangsvollstreckungen jetzt selbst, unabhängig von den Kommunen. Die holen das Geld jetzt selbst, vom Zahler, ggf mit Gewalt.
diese STASI Apparatschik Mätt Häck Frä$$e, zu widerlich…
Verschlüsselt das Programm. Wer es sehen will zahlt, wer es nicht sehen will, zahlt nicht.
Problem -> Lösung
Die ÖRR sind doch Zahlsender, welche im Ausland kostenlos von den Ausländern gehört und gesehen werden können. Österreich ist verschlüsselt, die Schweiz ist verschlüsselt, Holland ist verschlüsselt usw. usf.
Warum also nicht auch wir? Der Deutsche zahlt für die ausländischen Schwarzseher. Mit der Verschlüsselung wäre damit Schluss. Auch gibt es keine Zwangsgebühren mehr und somit keine Verfolgung derjenigen, die das nicht sehen wollen und somit nicht zahlen.
Nochmal: Problem -> Lösung.
Ich gucke das seit der damaligen Machtergreifung von Merkel nicht mehr. Muss aber zahlen. Wer nicht zahlt, der wird noch mehr Kosten haben, wenn er nicht gar im Gefängnis landet.