
Mit Donald Trumps Rückkehr auf die politische Weltbühne ist eine Wahrheit endgültig nicht mehr zu leugnen: Die transatlantische Partnerschaft war nie ein Wertebündnis, sondern immer ein Machtverhältnis. Trump hat diese Realität lediglich offen ausgesprochen, während seine Vorgänger sie rhetorisch verschleierten. Zölle, Sanktionsdrohungen, militärischer Druck und wirtschaftliche Erpressung gehören seit Jahrzehnten zum Instrumentarium amerikanischer Außenpolitik. Neu ist nicht die Methode, sondern die Unverblümtheit. Europa steht damit vor einer strategischen Weggabelung. Entweder es akzeptiert dauerhaft die Rolle eines geopolitischen Vasallen oder es beginnt, eigenständige Machtpolitik zu betreiben. Der hier skizzierte Gegenentwurf trägt bewusst eine provokante Abkürzung: MEG – Make Eurasia Greater. Gemeint ist kein ideologisches Projekt, sondern eine geopolitische Notwendigkeit. Ein eurasischer Machtblock, der Europa, Russland und große Teile Asiens wirtschaftlich, sicherheitspolitisch und strategisch enger verbindet, wäre erstmals in der Lage, der amerikanischen Hegemonie strukturell etwas entgegenzusetzen.
Die globale Vormachtstellung der Vereinigten Staaten beruht weniger auf ökonomischer Produktivität als auf militärischer Infrastruktur. Ein weltumspannendes Netz von Stützpunkten sichert Handelswege, Rohstoffzugänge und politische Loyalitäten. Das amerikanische Militär fungiert damit faktisch als Ordnungsfaktor einer Weltwirtschaft, deren Währung, Finanzsystem und Sicherheitspolitik aufeinander abgestimmt sind.
Europa ist Teil dieses Systems. Die Präsenz amerikanischer Truppen auf europäischem Boden dient nicht primär dem Schutz Europas, sondern der strategischen Einbindung Europas in amerikanische Interessen. Die Kontrolle über politische Entscheidungen folgt aus militärischer Abhängigkeit. Wer seine Sicherheit an die USA delegiert, überträgt auch seine Außenpolitik auf sie. Trumps Vorgehen ist lediglich die explizite Form dieses Zusammenhangs. Schutz wird zur Ware, Loyalität zur Voraussetzung, Abweichung zur Sanktion. Was früher diplomatisch kaschiert wurde, wird nun offen eingefordert. Europas Spielraum schrumpft proportional zu seiner sicherheitspolitischen Abhängigkeit.
Der Mythos vom „Wertewesten“
Ein zentrales Hindernis europäischer Emanzipation liegt nicht in Washington, sondern in Brüssel. Die politische Führung der Europäischen Union operiert seit Jahren mit einem moralischen Selbstbild. Der Westen erscheint darin als Träger vermeintlich universeller Werte, aus denen sich ein globaler Führungsanspruch ableitet. Außenpolitik wird zur Mission, nicht zur Interessenvertretung. Dieses Denken ist gesinnungsethisch, nicht verantwortungsethisch. Es bewertet Handlungen nach ihrer moralischen Intention – die gar nicht so moralisch ist –, und nicht nach ihren realen Folgen. Diplomatie wird durch Belehrung ersetzt, Interessenausgleich durch Sanktion, Stabilisierung durch Eskalation. Politikerinnen wie Ursula von der Leyen oder Kaja Kallas verkörpern diesen Ansatz exemplarisch. Außenpolitik wird zur Wertekommunikation, und nicht zum Instrument zur Durchsetzung europäischer Interessen.
Auch Staats- und Regierungschefs wie Emmanuel Macron, Keir Starmer oder Friedrich Merz haben dieses Paradigma übernommen. Transatlantische Loyalität galt und gilt immer noch als moralischer Maßstab, nicht als strategische Entscheidung. Doch Trumps Politik macht deutlich, dass moralische Loyalität nicht erwidert, sondern instrumentalisiert wird. Wer glaubt, auf diese Weise Anerkennung zu gewinnen, verwechselt Rhetorik mit Realität.
Europa hätte sich mehrfach von der amerikanischen Vormundschaft lösen können. Nach dem Irakkrieg, nach der Finanzkrise, nach Libyen, spätestens nach der Zerstörung von Nord Stream. Doch stattdessen wurde die militärische Integration vertieft, die politische Unterordnung verfestigt und die strategische Eigenständigkeit weiter aufgegeben. Diese Entwicklung wurde ideologisch als Solidarität legitimiert, faktisch bedeutete sie den Verzicht auf Autonomie. Während andere Mächte ihre Lieferketten absicherten und Ressourcenpolitik betrieben, verzichtete Europa auf jede Form von Machtpolitik im Glauben, moralisch über den Konflikten zu stehen. Das Resultat ist sichtbar: Deindustrialisierung, Energiepreisexplosion, sicherheitspolitische Ohnmacht und diplomatische Irrelevanz. Europa verwaltet seinen eigenen Bedeutungsverlust mit moralischem Pathos – eine Einstellung, die zum sicheren Untergang führt.
Eurasien als Machtblock
Die Dämonisierung Russlands gehört zum Kern westlicher Diskurse. Dabei wird häufig ausgeblendet, dass die großen militärischen Interventionen der letzten Jahrzehnte überwiegend von westlichen Staaten ausgingen. Vietnam, Irak, Afghanistan, Serbien oder Libyen waren keine russischen Projekte. Seit Bestehen der USA betreibt diese wie zuvor Großbritannien imperialistische Machtpolitik. Russische Machtpolitik war historisch territorial begrenzt und sicherheitsorientiert, amerikanische Machtpolitik global und hegemonial. Das bedeutet nicht, russisches Handeln zu idealisieren. Es bedeutet, es realistisch einzuordnen. Für Europa stellt sich nicht die Frage nach moralischer Sympathie, sondern nach strategischem Nutzen. Russland bietet geographische Nähe, Energie, Rohstoffe und kompatible Sicherheitsinteressen. Ein Ausgleich würde Spannungen reduzieren, Industrie stabilisieren und politischen Handlungsspielraum erweitern. Der Bruch Europas mit Russland war keine Notwendigkeit, sondern eine politisch beeinflusste Entscheidung.
Ein eurasischer Block müsste nicht ideologisch homogen sein. Seine Stärke läge in der Ergänzung unterschiedlicher Potenziale. Europa verfügt über Technologie und industrielle Kompetenz, Russland über Rohstoffe und militärische Abschreckung, Asien – insbesondere Indien und China – über Märkte und Produktionskapazitäten. Zusammen ergäbe sich ein Wirtschaftsraum, der Dollarabhängigkeit reduzieren und Sanktionsmacht neutralisieren könnte. Ein solcher Block wäre nicht offensiv, sondern stabilisierend. Er hätte keine globale Mission, sondern regionale Ordnung zum Ziel. Die NATO würde dadurch nicht frontal bekämpft, sondern politisch überflüssig. Sicherheit entstünde aus Ausgleich, nicht aus Blockkonfrontation. Eine solche Neuausrichtung ist mit dem bestehenden politischen Personal in Europa kaum vorstellbar. Die gegenwärtigen Spitzenpolitiker verkörpern den alten Konsens aus Transatlantismus, Moralrhetorik und Gefolgschaftspolitik. Ein Kurswechsel erfordert neue Denkweisen, eine Abkehr von Gesinnungsethik und die Anerkennung geopolitischer Realität. Ohne mentalen Wandel bleibt jede Debatte über europäische Autonomie folgenlos.
Akt der Selbstverstümmelung
Donald Trump ist kein Betriebsunfall der amerikanischen Politik, sondern deren Zuspitzung. Die Grundlinien amerikanischer Außenpolitik sind seit dem Ende des Kalten Krieges konstant geblieben: Sicherung der Dollar-Dominanz, Kontrolle zentraler Handelswege und Verhinderung konkurrierender Machtzentren. Der Unterschied liegt allein im Stil. Frühere Präsidenten verkleideten Machtpolitik als Wertepolitik, Trump entkleidet sie ihrer Rhetorik. Wenn er europäische Staaten mit Zöllen bedroht oder Schutz zur Verhandlungsmasse macht, verletzt er nicht die Logik der US-Politik, sondern ihre Konventionen. Für Europa ist das gefährlich, aber auch aufklärend. Loyalität garantiert keine Sicherheit, sie erzeugt Abhängigkeit.
Die NATO gilt in Europa als Verteidigungsbündnis. Tatsächlich ist sie längst ein Interventionsinstrument unter amerikanischer Führung. Ihre reale Funktion besteht in der politischen Bindung Europas an Washington, in militärischen Kommandostrukturen ohne europäische Autonomie und in der strategischen Ausrichtung auf amerikanische Bedrohungsbilder. Der Ukrainekrieg hat diese Struktur bestätigt. Europa liefert Geld, Waffen und Legitimation, während die USA die strategische Zielsetzung bestimmen. Eine eigenständige europäische Sicherheitsarchitektur müsste defensiv, regional und unabhängig organisiert sein. Ein eurasischer Sicherheitspakt hätte keine globale Mission, sondern müsste lediglich verhindern, dass Konflikte eskalieren. Die Abkopplung von Russland war ökonomisch ein Akt der Selbstverstümmelung. Günstige Energie bildete die Grundlage europäischer Industrie. Mit ihrem Wegfall steigen Produktionskosten, wandert Industrie ab und sinkt Wettbewerbsfähigkeit. Die neue Abhängigkeit von amerikanischem Flüssiggas ist teurer, ökologisch schlechter und politisch riskanter.
Niedergang als moralische Haltung
Der Vorwurf, Russland sei unzuverlässig, übersieht, dass insbesondere westliche Staaten Verträge gebrochen haben. Verlässlichkeit entsteht nicht aus Moral, sondern aus gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Abhängigkeit – auch in geografischer Hinsicht. Die Sorge vor einer autoritären Dominanz Russlands verkennt, dass Kooperation keine Systemangleichung verlangt. Die Behauptung, nur die USA garantierten europäische Sicherheit, ignoriert Trumps eigene Drohungen. Die Kritik, ein Ausgleich mit Russland legitimiere Gewalt, blendet westliche Interventionen in der Vergangenheit aus.
Gleichzeitig zwingt die Sanktionspolitik Europa, Märkte aufzugeben, während andere Mächte diese Lücken füllen. Europa schwächt sich selbst und verklärt diesen Niedergang als moralische Haltung. China wird zunehmend als systemischer Gegner behandelt, obwohl es primär wirtschaftlicher Konkurrent ist. Seine Interessen liegen in stabilen Handelswegen und politischer Anerkennung. Ein eurasischer Rahmen würde China einbinden, berechenbarer machen und Eskalation verhindern. Europa würde davon ökonomisch profitieren und strategische Optionen gewinnen. Die amerikanische Linie setzt dagegen auf Konfrontation ohne Nutzen.
Der entscheidende Wandel ist kulturell. Europa muss aufhören, Politik zu moralisieren, und anfangen, sie zu kalkulieren. Gesinnungsethik fragt nach dem Richtigen, Verantwortungsethik nach den Folgen. Die europäische Politik der letzten Jahre war moralisch konsistent und strategisch verlustreich. MEG verlangt das Gegenteil: nüchterne Analyse, flexible Allianzen und pragmatische Kooperation. „Make Eurasia Greater“ ist keine Utopie, sondern eine strategische Option. Die USA werden ihre Hegemonie nicht freiwillig aufgeben. Europa kann sie nicht moralisch überwinden, sondern nur strukturell begrenzen. Dazu braucht es militärische Eigenständigkeit, wirtschaftliche Unabhängigkeit, diplomatische Offenheit und politische Erneuerung. Europa muss aufhören, sich als moralisches Gewissen der Welt zu verstehen, und anfangen, sich als Macht zu begreifen.
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Der Autor hat vergangenes Frühjahr die beiden Bücher „Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht. Bereits Ende September 2024 erschien von ihm „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“. Aktuell arbeitet er an einem weiteren Buch mit dem Titel „Die großen Lügen“, in dem es um Corona, Ukraine, Klima und Sicherheit geht, sowie an einem weiteren unter dem Arbeitstitel „Persönliche Entwicklung“.
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14 Antworten
Erstmals vor 20 Jahren davon gelesen:
Herzland-Theorie
Nord-und Südamerika würden damit zu einer unbedeutenden Insel auf der Rückseite des Globus.
Die Rolle eines geopolitischen Vasallen hat Europa, auch über Deutschland hinaus, schon vor Jahrzehnten endgültig akzeptiert.
Nämlich als es nach dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts träge in der transatlantisch dominierten NATO blieb anstatt dieses konsequent und vereint durch ein europazentrisches neues und souveränes eigenes Bündnis abzulösen daß auf Augenhöhe mit West wie Ost gewesen wäre.
Der Tor nach Eurasien war damals weit offen, heute ist der Weg noch für viele Jahre schwer vermauert und vergiftet. Was bleibt ist sich unter dem Vorwand mehr Souveränität höhere Ausgaben aufzulasten, insgesamt aber weiter in den Pantoffeln des Großen Bruders aus Übersee stecken zu bleiben.
Ein besetztes Land ist nicht souverän, sondern fremdbestimmt.
Wann geht das endlich in die Schädel der Bumsbürger?
Wann kapieren sie, daß sie einer Fiktion* anhängen und in einer Illusion** leben?
Niemals?
*Fiktion ist, wenn man Umstände als gegeben behandelt, obwohl sie in Wirklichkeit nicht oder anders vorliegen.
**Illusion bedeutet gedankliche Einspielung.
Interessante Karte: https://worldbeyondwar.org/military-empires?operatingcountry=unitedstates
Vor allem wenn man schaut welche Stützpunkte erst nach 1990 dazugekommen sind.
Und nun die Frage: Wieviele dieser Stützpunkte sind nicht gegen den Widerstand sondern mit hohem Einverständnis der Leute vor Ort errichtet worden?
Souveränität ist die uneingeschränkte Entscheidungsfreiheit in inneren und äußeren Angelegenheiten.
Entweder ist man souverän oder nicht.
Man kann schließlich auch nicht mehr oder weniger schwanger sein.
Ein besetztes Land ist nun mal nicht souverän, sondern fremdbestimmt.
Schöne Vorschläge, jedoch ist man in Europa, insbesondere in Deutschland, überwiegend borniert, halsstarrig und uneinsichtig.
Haltung ist hier wichtiger als Realitätssinn.
Wer dem ideologisch vorgegebenen Kurs entgegensteht, wird platt gemacht.
Der Abwärtstrend wird darum weitergehen bis zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aus.
Es sei denn, es geschieht ein Wunder.
https://youtu.be/Q0C5li8PVxs
„ÖLKATASTROPHE VOR DER DEUTSCHEN OSTSEEKÜSTE? BUNDESREGIERUNG BISHER UNTÄTIG!
Aufgrund der Untätigkeit der deutschen Bundesregierung kann sich eine Ölkatastrophe vor der deutschen Ostseeküste bei der Urlaubsinsel Rügen anbahnen. Dort liegt seit einem Jahr der Öltanker „Eventim“ mit 100.000 Tonnen Öl auf Reede. Das Eis der Ostsee hat den Tanker mittlerweile erreicht.
Warum wird der Tanker nicht freigegeben oder in Sicherheit gebracht? Muss erst eine Katastrophe ihren Lauf nehmen? Mittlerweile scheint nun schon so weit, das AfD-Politiker im Zuge des Wahlkampfs zu Anschlagszielen werden!“
Heinrich Kissinger sagte einmal, die USA zum Feind zu haben, sei gefährlich, aber als Freund tödlich. Schon immer haben US-Politiker die oft vermeintlichen US-Interessen rücksichtslos durchgesetzt, aber meist eher im Stillen, nicht so spektakulär, wie das Trump tut. Wobei man US-Interessen nicht als Interessen der US-Bürger verstehen darf, sondern die Interessen einer unheiligen Allianz aus Politik, Wirtschaft und Militär, die zusammengehalten wird durch ein Band aus Korruption, Günstlingswirtschaft und Steuergeschenken. Wer dagegen aufmuckt, findet seinen Namen schnell auf einem Grabstein. So geschehen mit John F. Kennedy, seinem Bruder Robert, Martin Luther King, dem US-General Patton und jüngst denen, die den ICE-Rollkommandos in der Ausübung ihres als Immigrationskontrolle getarnten Terrors im Weg standen.
Wir brauchen eine neue Weltordnung, basierend auf Vertrauen, Partnerschaft und grenzenlosem Handel, nicht auf Erpressung, Mord, und Bedrohung! Das geht nur ohne die USA!
Wer hat eigentlich den Deutschen so dermaßen die Gehirne verbrannt, daß sie eine Gesinnungsdiktatur mit einer Zwei-Klassen-Justiz (eine für Autochthone und eine für „Schutzsuchende“) für einen demokratischen Rechtsstaat halten?
Wer hat ihnen den Verstand vernebelt, sodaß sie mehrheitlich nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden können, sich schützend vor ihre Feinde stellen und diejenigen bekämpfen, die es gut mit ihnen meinen?
Wer hat ihnen die Sprache verdorben, sodaß sie widersinnige Wörter benutzen, die etwas ganz anderes bedeuten als sie aussagen?
(Beispiel „Freiheitsstrafe“: Selbverständlich müßte es Freiheitsentzug oder Gefängnisstrafe heißen!)
Warum wird ein Täter, der auf frischer Tat ertappt wurde, als mutmaßlich bezeichnet?
Warum geben so viele Leser auf Kommentare, die negative Nachrichten enthalten, ein Like? Weil sie daran Gefallen finden?
Warum merkt kaum jemand, wie bescheuert das alles ist?
Können denn die meisten Menschen nicht logisch (=folgerichtig) denken?
Können sie überhaupt denken, oder sind sie nur so etwas wie eine Sorte von sprechenden Nasenaffen ohne Fell?
🤔
US-Erpressung von Panama hat funktioniert
Donald Trump kann sich freuen. Seine Erpressung Panamas hat funktioniert. Das Verfassungsgericht urteilte, dass ganz plötzlich ein fast 30 Jahre alter Vertrag ja eigentlich gegen die Verfassung verstößt und daher nichtig sei. Was das für Grönland bedeutet.
https://tkp.at/2026/02/02/us-erpressung-von-panama-hat-funktioniert/
Hausgemachte Probleme…
EU-Dilettanten: Nach Russen-Gas-Aus jetzt Sorge über Abhängigkeit von USA
https://derstatus.at/politik/eu-dilettanten-nach-russen-gas-aus-jetzt-sorge-uber-abhangigkeit-von-usa-4605.html
Der Slogan „Make Eurasia greater“ wird so lange ein Wunschtraum bleiben, so lange ein intellektuell unterirdisches Personal nicht nur an den Schalthebeln in Brüssel, sondern sich in erster Linie auch an denselben der wohlstandverwahrlosen westeuropäischen Staaten sitzt. Denn die wirtschaftliche Musik spielt schon lange nicht mehr in „Merry old and bad Europe“, sondern in den aufstrebenden Staaten Süd-, Südost- und Ostasiens, welche uns, sich auf vergangenen Lorbeeren und Meriten nur allzu genüsslich eingerichtet habenden Europäer, in Sachen Bildung, Fleiß und Innovationskraft schon längst einkassiert haben. Und mit jedem nach Europa völlig ungehindert zugewanderten Migranten aus Nah-, Mittelost, Nord- und sub-Sahara-Afrika wird sich dieser einmal eingeschlagene Kurs, dank Bildungs- und Kulturverfall in Richtung „Dritte Welt Kontinent“ weiter verfestigen. Wer unter diesen Vorzeichen noch auf eine durchgreifende Kurskorrektur hofft, gleicht einem sich nachts im Wald bewegenden kleinen Kind, das durch lautes Pfeifen von seiner Angst ablenken möchte. Denn aktuell besteht zur irgendwelchem Optimismus nicht der geringste Anlass.
ZITAT: „Europa muss aufhören, Politik zu moralisieren, und anfangen, sie zu kalkulieren.“
Europa muss 99% der Frauen in der Politik aus der politischen Sphäre entfernen und durch richtige Männer ersetzen. Männer moralisieren nicht, sie kalkulieren.
Soziale Drohkulisse: Wie Merz die BRD zum Billiglohnland umbaut
Milliarden für Reiche, die Peitsche für Krisenverlierer: Mit ihrer Bürgergeldreform schafft die Bundesregierung das Recht auf ein Existenzminimum endgültig ab. Das ist nicht „gerecht“, sondern ein Schritt in den autoritären Disziplinierungsstaat mit Billiglöhnen und Elend als Drohkulisse.
https://rtde.press/meinung/268733-soziale-drohkulisse-wie-merz-brd/
Schulden und Sparzwang für Deutschland, 90 Milliarden Euro für die Ukraine
https://nius.de/politik/news/schulden-und-sparzwang-fuer-deutschland-90-milliarden-euro-fuer-die-ukraine