Merkel & Greenpeace: Das Mysterium der dummen Republik ist keines mehr

(Symbolbild:Ansage)

Greenpeace feierte in Stralsund sein 50-jähriges Bestehen. Mit von der Partie: Kanzlerin Angela Merkel. Unvermeidlich: Sie hielt eine Rede. Unbeabsichtigt: Das Mysterium der dummen Republik ist keines mehr.

Deutschland ist ein Land, in dem studierte Leute behaupten, das Klima habe sich seit der Industrialisierung gewandelt. Sie schließen daraus, daß die Industrialisierung „schuld“ sei an diesem Wandel. Mit „schuld“ meinen sie „ursächlich“, was schon zeigt, wie ihnen moralische Kategorien den Verstand vernebeln. Sie sind bemerkenswert dämlich. Hier ein paar der dummen Begriffe, und die Sätze, die sie damit bilden.

1. „Aber die Kurve zeigt nach oben“.
2. „Im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter“.
3. „Ja, aber das sind doch höhere Mengen als je zuvor, was die Industrienationen in die Luft pusten“.
4. „CO2 ist ein Treibhausgas“.
5. „Das kleinste Bißchen nützt schon etwas, und wenn es nur ein Tempolimit ist“.

Bei ihrer Lobhudelei auf Greenpeace lieferte Angela Merkel in Stralsund den Beweis, daß sie eine dieser bedauernswerten Gestalten ist, denen es nicht und nicht gelingen will, rationale Analysen zu treffen, ohne sie durch eine moralistische Attitüde zu verunreinigen und dadurch unbrauchbar zu machen. Richtig wäre: Zuerst die nüchterne Analyse, danach erst die moralische Einordnung. Das allerdümmste daran: Die Fühldenkzwitter verstossen damit gegen das, was sie in anderen Zusammenhängen verurteilen würden, weil sie ansonsten nämlich fest davon überzeugt sind, daß Lügner Stuß erzählen – und daß man nicht lügen darf. Schließlich soll man ja kein „falsch´ Zeugnis ablegen“. Sobald es um Pandemie und Klima geht, beißt sich der Moralist, der berühmten Katze gleich, in den eigenen Schwanz. Die seuchenartige Ausbreitung des Doppelstandards bei der Beurteilung von praktisch allem ist eine der Folgen aus dieser dämlichkeitsinduzierten Schwanzbeißerei.

Seuchenartige Ausbreitung des Doppelstandards

Jan Klauth in der „Welt“ über Angela Merkels Montagsabendrede zum 50-jährigen Bestehen von Greenpeace: “ – „Der Klimawandel ist die größte Bedrohung unserer Zeit“, sagte die Regierungschefin anlässlich der 50-Jahrfeier der Organisation in Stralsund. „Die nötige Transformation ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Doch die Folgen des Klimawandels wären noch unbeherrschbarer, wenn wir noch später handelten, als das eh schon der Fall ist“, so Merkel weiter – „.

Einmal abgesehen davon, daß sich „unsere Zeit“ nicht bedrohen läßt und daß Merkel vermutlich die heute Lebenden meinte, steht ihre Behauptung, eine Transformation sei nötig, völlig im luftleeren Raum. Daß sie obendrein noch von etwas „Unbeherrschbarerem“ spricht, ist ein weiteres Indiz dafür, daß die Bundeskanzlerin schlicht und einfach nicht verunreinigungsfrei denken kann. Etwas, das unbeherrschbar ist, kann nicht noch „unbeherrschbarer“ werden. Das ist ebenfalls ein Zeugnis der inzwischen weitverbreiteten Denkunfähigkeit: Die notorische „Wiefragerei“ in den Schlagzeilen. „Wie unbeherrschbar ist der Klimawandel?“ – Sarkastische Gegenfrage: Wie blöde wird´s denn noch?

Und dann das „wir“ beim „später handeln“ in Merkels Vorstellungswelt: Sie selbst ist 67 Jahre alt. Die beste Unterstellung ist die, daß sie noch 30 Jahre zu leben hat. Das sind 30 Jahre, innerhalb welcher „wir noch später handeln“ könnten. Hätte sich Merkel auf einen größeren Zeitraum im „noch später handeln“ bezogen, hätte sie „wir“ nicht verwenden dürfen. Das heißt, die Regierungschefin unseres Landes hält es für möglich, daß nach 4,5 Milliarden Jahren Klimawandel „zu spät“ eine Frage von 30 Jahren sein könnte – und daß die vermutlich schon zu viel wären, um „den Klimawandel zu stoppen“. Was ist Wahnsinn?

Zurück zu den oben genannten, fünf oft zu hörenden Zitaten.

– zu 1.: Wenn man es mit einer zeitlich extrem langen Kurve zu tun hat, wie das beim Klimawandel mit seinem Auf und Ab seit 4,5 Milliarden Jahren der Fall ist, kommt es bei der Frage danach, ob eine Kurve steigt oder fällt, darauf an, welchen Teilbereich aus der Gesamtkurve man sich herauspickt. Wenn ich aus dem Fenster schaue, fällt mir auf, daß die Kurve vom 31.08.2021 auf den 01.09.2021 steil nach oben zeigt.

– zu 2.: Das „vorindustrielle Zeitalter“ dauerte 4,5 Milliarden Jahre – minus ~ 200 Jahre. Der Klimawandel im „vorindustriellen Zeitalter“ war z.T. extrem. Gletscher von den Alpen bis nach München. Grönland war vor 1.100 Jahren grün, in Britannien gab es zur Römerzeit etwa 500 Weinberge, die Flut von 1219 veränderte den Küstenverlauf an der Nordsee dauerhaft, das Magdalenenhochwasser im Jahr 1342 verwüstete halb Mitteleuropa und hatte gravierende Folgen bis weit über das folgende Jahrhundert hinaus. Das alles und noch viel mehr war „vorindustrielles Zeitalter“. Die Dinosaurier lebten im „vorindustriellen Zeitalter“. Wer „vorindustrielles Zeitalter“ verwendet, verlegt von vornherein das Zentrum seiner Überlegungen ins industrielle Zeitalter. Und selbst im industriellen Zeitalter gab es ein Naturereignis, welches das Klima auf dem gesamten Globus beeinflußte: Den Ausbruch des Krakatau am 27. August 1883. Ein Zeitzeuge, der das Schauspiel 100 Kilometer des Krakatau an Bord eines Dreimasters mitbekam, erinnerte sich: „Es war Mitternacht zur Mittagszeit, mit der Bö setzte ein starker Ascheregen ein, die Luft war stickig, dass man kaum atmen konnte. Fürchterliches Getöse vom Vulkan her, der Himmel voller Lichtblitze … das Heulen des Windes, der durch die Takelage fuhr, war einer der schauerlichsten Erlebnisse, das man sich vorstellen kann … alle glaubten, die letzten Tage der Erde seien gekommen.“ (Notizen des ersten Offiziers des US-Dreimasters ‚W.H.Besse‘, 1883)

Depp-Label und Mund halten!

Das heißt, sobald der heutzutage epidemisch verbreitete Fühldenkzwitter anfängt, per „vorindustriellem Zeitalter“ vom „anthropogenen Klimawandel“ zu schwadronieren, könnte er sich stattdessen auch einen Zettel mit der Aufschrift „Depp“ auf die Stirn pichen und den Mund halten. Das ist ein Vorschlag, den vor allem die 25-jährige und siebengescheite Luisa Neubauer von „Fridays For Future“ beherzigen sollte. „Depp:in“ in ihrem Fall, vermutlich. Die Langstreckenluisa entblödete sich kürzlich nicht, zu behaupten, es sei ein Glück, daß wir auf die Wetterdaten der vergangenen 100 Jahre zurückgreifen können. Mit denen lasse sich beweisen, daß sich das Klima gewandelt habe. – Ach?

Nicht, daß es in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen würde, aber: Die Langstreckenluisa hatte in den zweieinhalb Jahrzehnten ihrer eigenen Existenz auf dem blauen Planeten das Glück, sehr oft auf das „klimaschädliche Strahlenflugzeug“ zurückgreifen zu können. Und Greta Thunberg ist ein merkwürdiges Mädchen aus Schweden, das die Schule lieber schwänzt, als sie zu besuchen. Das stört allerdings den Fühldenkzwitter noch nicht einmal dann, wenn er es bis ins Bundeskanzleramt geschafft hat. Ganz im Gegenteil. Der Fühldenkzwitter hält es in eigener Angelegenheit für imagefördernd, sich dabei fotografieren zu lassen, wie er dem merkwürdigen Mädchen aus Schweden aufmerksam zuhört. Was ist zivilreligiöse Verblödung? Eine Antwort darauf suche ich weiter unten.

Zu 3.: Die höheren Mengen, die im industriellen Zeitalter in die Luft gepustet werden. Höhere Mengen wovon? – CO2? Der CO2-Bestandteil der Atmosphäre liegt bei knapp 0,4 Prozent. Im elend langen „vorindustriellen Zeitalter“ lag er z.T. deutlich höher. Und dann das: Der anthropogene Anteil an diesen 0,4 Prozent beträgt ein knappes Fünftel. Der anthropogene Anteil des deutsch-industriellen CO2 in der Atmosphäre liegt bei 0,000032 Prozent. Um diesen Anteil noch weiter zu verringern, nimmt die Kanzlerin einen wahnwitzigen Aufwand und wahnwitzige Kosten in Kauf, also tatsächlichen Aufwand und tatsächliche Kosten im Auftrag eines von ihr so verstandenen „moralischen Gebots“, und nur, um diese komplett durchgeknallte „Moral“ zu bedienen, nicht einmal, um tatsächlich etwas zu ändern am „bedrohten Weltklima“.

Das alles, obwohl noch nicht einmal geklärt ist, ob ein ansteigender CO2-Gehalt in der Atmosphäre für eine unterstellte Erderwärmung verantwortlich ist, oder ob es sich umgekehrt verhält. Es gibt die wissenschaftliche Theorie, das eine Erderwärmung ungeachtet ihrer wirklichen Ursachen dafür verantwortlich sein könnte, daß der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt. Wenn es „ganz dumm läuft“, vielleicht sogar von 0,4 auf 0,45 Prozent. Um das – nur rein theoretisch – zu verhindern, müssen 80 Millionen Deutsche also hohen tatsächlichen Aufwand und tatsächlich hohe Kosten in Kauf nehmen? – Was ist Verhältnismäßigkeit? Was ist ein tatsächliches Leben? Was ist Wahnsinn?

Zu 4.: Ob CO2 ein Treibhausgas ist oder nicht, ist hinsichtlich der Frage, was der Mensch über eine Reduzierung seiner entsprechenden Emissionen „für das Weltklima“ erreichen könnte, nicht mehr, als eine Denkübung um ihrer selbst Willen. Klima-Sudoku, sozusagen. Wer ein Sudoku-Rätsel gelöst hat, weiß hinterher auch nicht mehr, als daß er eben ein Sudoku-Rätsel gelöst hat. Sudoku ist Zerebralmasturbation zum Zeitvertreib. Man kann sich hernach im Spiegel anschauen und bewundernd murmeln: Gott, was bin ich für ein Denker vor dem Herrn! Beim Schach kann man wenigstens noch jemanden besiegen und hat hernach eine festgelegte Rangordnung zwischen sich und einem Zeitgenossen. Jedenfalls, so weit es Schach betrifft. Weshalb meinereiner der Ansicht ist, daß Schachspieler besser zum Politiker geeignet sein müssten, als Sudoku-Rätsler.

Zu 5.: „Das kleinste Bißchen“ nützt nur theoretisch etwas. Das Leben findet aber praktisch statt. Wegen dieser Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis hat ein kluger Mensch die Verhältnismäßigkeit erfunden. Die wiederum ist der natürliche Feind des zivilreligiösen Gläubigen. Und der wiederum tritt häufig als Fühldenkzwitter in Erscheinung. Als solcher kann er auch Merkel heißen.

Der „Anthropozentrismus“

Es gibt ein brillantes Buch des 1979 verstorbenen Indologen Paul Hacker. Der Titel: „Das Ich im Glauben von Martin Luther„. Erschienen ist es 1966 und wurde wegen seiner Brisanz bald darauf vom Markt genommen. Es war seiner Grundsätzlichkeit wegen geeignet, die ökumenischen Bestrebungen zwischen Katholiken und Protestanten zu torpedieren. Der Untertitel: „Der Ursprung der anthropozentrischen Religion„. Ganz heiße Lektüre! Bei Amazon kann man das Buch gebraucht noch bekommen. So nachgefragt ist es inzwischen wieder, daß mindestens 320,45 Euro dafür aufgerufen werden.

Luthers zentrale These ist gewesen, daß jeder Christenmensch seinen persönlichen Bezug zu Gott habe, weswegen er keinen Papst als Vermittler und als Stellvertreter Gottes auf Erden brauche. Das war ein großer Denkfehler, auch, wenn ich hier im Rahmen eines Artikels nicht ausbreiten kann, warum es einer gewesen ist. Recht hatte Luther aber mit der Feststellung, daß Leute wie den Dominikanermönch Johann Tetzel, der mit seinen Ablaßbriefen die Vergebung der Sünden für Geld verkaufte, tatsächlich niemand brauchte. Wem verkauft die Windmühlenindustrie ein gutes Gewissen? Was bekommt der Ökofaschist, wenn er im Auto den Fuß vom Gas nimmt? – Ein gutes Gewissen.

Außer Luther gab es noch andere „Reformatoren“, die letztlich die katholische Kirche nicht reformiert haben, sondern neue Konfessionen installierten. Es gab Calvin, Zwingli und Thomas Müntzer, um nur drei zu nennen. Jedenfalls gibt es eine unglaubliche Vielzahl an unterschiedlichen „Protestanten“, besonders in den USA. Allen gemeinsam ist, so weit ich das überblicke, daß sie einen anthropozentrischen Bezug zu Gott predigen, der, verkürzt ausgedrückt, letztlich schleichend dazu führte, daß der „multiprotestantische“ Mensch heute selbst im Mittelpunkt seiner religiösen Betrachtungen steht. Bei der Ökumene geht es m.E. um den zunehmend erfolgreichen Versuch, den Katholiken den protestantischen Anthropozentrismus „reinzudrücken“. Sie scheinen dafür recht empfänglich zun sein. Zwar bin ich kein klerikaler Mensch, aber ich bete trotzdem täglich dafür, daß dieser Versuch in die Binsen geht. Weil: Anthropozentrismus ist das absolut dümmste, was einem im Angesichte der erdgeschichtlichen Dauer bis heute mitsamt allem, was lange vor dem ersten Homo Sapiens passiert ist, das Hirn vernebeln kann. Womit wir wieder bei Angela Merkel wären.

Die Kanzlerin ist bekanntlich Pfarrerstochter. Ihr Vater, der protestantische Theologe Horst Kasner (1926 -2011), auch „der rote Kasner“, wie er später genannt wurde, war kurz nach Angela Merkels Geburt in Hamburg im Jahre 1954 vom Westen in die damalige „Ostzone“ gezogen. Weshalb, ist nicht ganz klar. Wohlmeinende sagen, er habe das gemacht, um der unter Druck stehenden Kirche im deutschen Kommunistenstaat zu helfen. Weniger Wohlmeinende sagen, Horst Kasner sei eben davon überzeugt gewesen, daß in der DDR das „bessere System“ aufgebaut werden würde, und daß er seinen Protestantismus „irgendwie mit einzubringen“ gedachte. In dem Zusammenhang wäre auch das Kapitel „Christlicher Sozialismus“ interessant.

Fest steht jedenfalls, daß Luthers reformatorischer Gegenspieler, Thomas Müntzer, selbst in der DDR als revolutionärer Held galt, während Luther nicht viel Beachtung fand. Müntzer war einer der Anführer im Bauernkrieg, ein Theologe, Reformator, Drucker und Revolutionär, der nach der Schlacht bei Frankenhausen 1525 im Alter von etwa 36 Jahren in Mühlhausen/Thüringen hingerichtet wurde. Ein sprachgeschichtliches Juwel ist in den Tiraden und Schmähschriften enthalten, mit denen sich Luther und Müntzer gegenseitig beharkten.

Kanzlerin geistig Behinderter?

Es ist vermutlich nicht weit hergeholt, wenn man mutmaßt, daß die Eckpunkte von Angela Merkels Sozialisation in der DDR der christliche Sozialismus, die Bewunderung für den eigenen Vater, die DDR-Akzeptanz für Thomas Müntzer, und die Tatsache gewesen sein dürfte, daß sie selbst als „Normale“ in der unmittelbaren Umgebung eines Heimes für geistig Behinderte aufwuchs, um die sich ihr Vater sehr kümmerte. Mit anderen Worten: Bei der Bundeskanzlerin handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine protestantische Anthropozentrikerin par excellence, die womöglich glaubt, sie sei die Bundeskanzlerin von – alles in allem –  geistig Behinderten.

Wenn das zutrifft, dann wird auch ihre sagenhaft abgehobene, zivilreligöse Glaubensrede zum 50-jährigen Bestehen von Greenpeace verständlich. Dann wird auch verständlich, daß Merkel gewisse Gedanken nicht haben kann, obwohl sie eigentlich zum Greifen nahe lägen. Greenpeace und sie selbst haben eine Gemeinsamkeit – und beide können es sich nicht leisten, diese Gemeinsamkeit wahrzuhaben. Für Greenpeace ist nach 50 Jahren völlig unerheblich, ob die Grundannahme, derentwegen es vor 50 Jahren zur Gründung kam, heute noch relevant ist, oder ob sie als widerlegt anzusehen wäre. Greenpeace muß seine Glaubensgewißheiten schon aufgrund der Tatsache perpetuieren, daß die Existenz dieser NGO und damit die materielle Grundlage für das eigene Führungspersonal davon abhängen. Es geht um viele Millionen Euro. Das Greenpeace-Dingens ist, wie der Amerikaner sagt, „too big to fail“. Für Merkels Eingang in die Geschichtsschreibung ist wichtig, daß sie selbst nicht als völlig Verpeilte dasteht. Greenpeace und Merkel unterliegen alle beide dem Zwang, jeden Sachverhalt auszublenden, der entweder ihre Existenz oder ihre Reputation beschädigen könnte. Regelrecht kämpfen müssen sie gegen alles, das geeignet wäre, ihre Qualitäten in der öffentlichen Wahrnehmung zu beschädigen. Es ist das, was aus ihnen im Laufe der Jahre geworden ist, das ihnen die Zwänge diktiert, denen sie zu gehorchen haben, nicht mehr der ursprüngliche Anlaß ihrer eigenen Aktivwerdung.

Das ist das Schicksal aller Institutionen, die einmal geschaffen wurden, um etwas „zum Besseren“ zu verändern. Sie dürfen niemals erfolgreich sein und ans Ende ihrer Bemühungen kommen, da sie sich dadurch selbst überflüssig machen würden. Der ganze Gleichstellungs-Komplex mit seinen tausenden von „Beauftragten“ ist ein hervorragendes Beispiel für diesen Sachverhalt. Das sind alles Monstren, die irgendwann nur noch ihrem Selbstzweck dienen. Eine der Erscheinungsformen von Anthropozentrismus eben.

Und das war es dann auch, was die Feier zum 50-jährigen Bestehen von Greenpeace samt der Anwesenheit der Kanzlerin und ihrer Rede dort gewesen ist: Selbstreferentielles Polit-Sudoku. Beim selbstreferentiellen Polit-Sudoku fallen dann eben solche Sätze wie die von Angela Merkel: „Der Klimawandel ist die größte Bedrohung unserer Zeit. (…)“ – falsch. Anthropozentrische Verblödung ist die größte Bedrohung. „ (…) die Folgen des Klimawandels wären noch unbeherrschbarer, wenn wir noch später handelten, als das eh schon der Fall ist.“ – ehrlich, noch mehr von dem blöden Geseich – und ich werde „am unbeherrschbarsten“.

Deutsche waren einmal ein Volk von Dichter & Denkern, Logikern & Erfindern, Ingenieuren & Wissenschaftlern. Heute: Zivilreligiöse Moralisten & Verpeilte. – Waaahhh! Und die Urinfektion mit der allmählich herankriechenden Blödheit liegt höchstwahrscheinlich im ausgehenden 15ten – und der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Wie bitte? Das wäre aber „verdamp lang här“? – So muß das der Anthropozentrist wohl sehen. Seine ganze kurze Existenz zwischen Geburt und Tod begreift er schließlich als „das Leben“.

15 KOMMENTARE

  1. Die Wetterfrösche können nicht mal das Wetter von Morgen und regional richtig vorhersagen. Und dann wollen diese „Klimaforscher“ das Weltklima für die nächsten 100 Jahre vohersagen ?
    Wenn die mir die Lottozahlen fürs ganze nächster Jahr richtig sagen, werden ich ihnen glauben schenken, ansonsten pfeife ich auf das dumme Geschwätz von ein paar Weltuntergangspropheten.

  2. Es wird immer behauptet, dass Akademiker intelligent seien, sonst wären sie keine Akademiker. Dem widerspreche ich. Ein akademischer Grad hat nichts mit der Intelligenz seines Inhabers oder Inhaberin zu tun. Nicht nur bei Abgeordneten, auch im täglichen Leben darf man das immer wieder feststellen.

  3. „… die womöglich glaubt, sie sei die Bundeskanzlerin von – alles in allem – geistig Behinderten.“

  4. „… die womöglich glaubt, sie sei die Bundeskanzlerin von – alles in allem – geistig Behinderten.“
    Diesen Gedanken hatte ich schon vor langer Zeit als ich den Beitrag vom RBB sah wo sie mit den Journalisten auf der Röddelinerstr. am Waldhof vorbei fuhr und sagte das sie Verhältnisse dort im Waldhof als normal empfand.

  5. @OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch
    Danke Herr Peter Rösch, ca. 400ppm CO2 in der Atmosphäre sind eben nicht 0,4% sondern 0,04%. Damit erhöht sich der behauptete Blödsinnsfaktor um den menschengemachten CO2 Klimawandel kurz mal um den Faktor ZEHN! Selbst hier lohnt es sich, wie immer, auch mal mitzurechnen.
    Sonst aber wie gewohnt sehr gut Herr Erdinger.

    • Wie auf der ganzen Welt der, politische Hintergrund spielt da wohl eine große Rolle bei unfähigen politisch gesteuerten „Wissenschaftlern“ eine Rolle, bei dem beide dem Augen zudrücken.

    • Die klar denkenden Zeitgenossen dürfen sich in Deutschland aber nicht zu erkennen geben denn sie sind von amtswegen her nicht erwünscht und werden als Aufrührer oftmals bestraft oder sogar eingesperrt.

  6. Einer Aussage würde ich heute widersprechen:
    „Der Klimawandel ist die größte Bedrohung unserer Zeit“, sagte die Regierungschefin
    Das sehe ich als falsch an – in meinen Aussagen sitzen die größten Gefahren dieser Zeit in den Parlamenten und Regierungen !

  7. Die größten Gefahren gingen schon seit Menschen gedenken fast immer von den Regierenden aus. Man denke nur an die Menschen verschlingenden Kriege nur um die Machthaber noch reicher zu machen.

  8. CO2 ist ein Treibhausgas, es wurde so genannt weil man es seit 1940 in Treibhäusern benutzt hat.
    Es gibt sogar CO2 Erzeuger die man in Treibhäusern benutzt weil alle Pflanzen viel besser wachsen.
    In den 50er Jahren kriegten wir plötzlich herrliche gut gewachsene perfekte und gut schmeckende große Tomaten aus Holland welche in Treibhäsern mit Hilfe von zusätzlich mit CO2 angereicherter Luft wuchsen.

    Die Idee kommt urspünglich aus Amerika wo man sehr früh schon anfing CO2 Generatoren in Treibhäuser einzubauen welche aus einem Katalytbrenner bestanden der mit Propangas betrieben wurde.

    Einige hinterhältige sogenannte Klimaforscher haben dann das Wort Treibhausgas missbraucht und es für die angebliche globale Welterwärmung benutzt die es praktisch gar nicht gibt um damit jede Menge Geld der Bevölkerung aus der Tasche zu ziehen, Geld was sprichwörtlich um,sonst aus der Luft kommt.

    Der Versuch CO2 zu vermindern kann gar nicht funktionieren, denn es ist ein Inertgas was praktisch auf Nichts reagiert und unzerstörbar ist, es wird allerdings von Pflanzen aufgenommen welche es dringend zum Wachstum brauchen und dann anschliessend in Sauerstoff umwandeln und diesen dann wieder an die Luft abgeben.

    Man kann allenfalls CO2 in Trockeneis umwandeln welches auch gebraucht wird um frisch gefangenen Fisch kühl zu verpacken und hat dadurch nicht das Problem mit Schmelzwasser was danach eine riesige Pfütze hinterlässt, denn nach dem langsamen Schmelzen des Trockeneises wird daraus wieder CO2 woraus es von Anfang an besteht.

    Man kann CO2 auch im Fachhandel in Stahlflaschen erhalten es wird sicherlich durch den CO2-Wahn sehr viel teurer geworden sein. Man benutzt es ausserdem für Trockenfeuerlöscher und auch als Schutzgas beim MIG-Schweissen. Ausserdem ist es nicht giftig wie von einigen Volidoten behauptet wird.

    Weiterhin kommt es in sehr großen Mengen direkt aus der Erde heraus, geht man in die Eifel dann kann man es am Laacher See genau erkennen denn dort kommt CO2 in Gasbläschen Tag und Nacht aus dem Seewasser heraus, weiterhin entsteht es beim Brotbacken, bei der Herstellung von Käse, Bier und Sekt, ebenso wir bei jeder Limonade, Bier, Sprudelwasser oder Colaflasche oder Dose extra CO2 zugesetzt um den erfrischenden Effekt zu schaffen. In jeder Gastwirtschaft steht im Bierkeller eine große Stahlflasche mit unter hohem Druck stehenden CO2 um das Bier aus den Fässern durch die Leitungen zum Bierhahn hochzudrücken da der Eigengehalt von CO2 im Bier nicht ausreicht um dies zu erreichen.

    Der Kampf gegen CO2 ist eine blödsinnige Gespensterjagd die ausser unnützigen Kosten nichts einbringt woran sich dann Einige bereichern und wird nur von dummen Menschen geglaubt die diesen betrügerischen Unsinn dann auch noch unterstützen.

Comments are closed.