
Die Antwort auf die Frage, warum der gemeine Unternehmer lieber auf den Fairway als in die Talkshow geht, und was das über unseren Regierungschef verrät – wurde diese Woche gegeben. Es ist ein denkwürdiger Moment, der wie ein Brennglas auf die tiefe Kluft zwischen Politik und Wirtschaft wirkt: Ein Vorsitzender der Familienunternehmer schildert bei einer Podiumsdiskussion die bittere Stimmung in Teilen der Gesellschaft; das permanente Unternehmer-Bashing, das Feindbild des „Superreichen“, das Misstrauen gegenüber großen Familienbetrieben, die inzwischen sogar als Gefahr für die Demokratie diffamiert werden. Junge Menschen – so seine Klage – würden abgeschreckt von unternehmerischer Initiative und vom Wille, neue Betriebe zu gründen, weil sie befürchten müssen, als Teil einer angeblichen Ausbeuterklasse zu gelten. Die Politik habe maßgeblich dazu beigetragen, Unternehmer als die Bösen zu zeichnen.
Und was erwidert darauf Friedrich Merz, unser Noch-Bundeskanzler? Er vermisst, dass sich zu wenige aus der Wirtschaft sonntagabends in Talkshows setzen oder einen Podcast betrieben. Stattdessen treffe er sie sonntags ständig auf dem Golfplatz. Ein Satz, der so nonchalant daherkommt, dass er fast harmlos wirkt – wäre er nicht von einer derartigen Arroganz und Weltfremdheit durchtränkt. Denn genau diese Golfplatz-Nummer entlarvt nicht das Verhalten der Unternehmer, sondern die völlige Verständnislosigkeit dessen, der das Land führen soll. Zunächst einmal offenbart Merz mit diesem Satz, dass er selbst sonntags anscheinend ständig auf dem Golfplatz herumhängt. Was hat ein deutscher Regierungschef, in der schlimmsten Krise des Landes, auf dem Golfplatz verloren? Alleinen diese Aussage ist skandalös. Doch wir wollen hier nicht zu streng sein und in Merz‘ Sinne einmal unterstellen, dass ihm hier die Ich-Form nur in einer rhetorisch verunglückten Figur herausgerutscht ist und er eigentlich meinte, “man“ könne die ach so leidgeplagten und krisengeschüttelten deutschen Unternehmer sonntags auf dem Golfplatz antreffen, wo sie abchillen, statt öffentlich ihren Unmut zu artikulieren.
Kein Bedarf an Masochisten
Doch das macht Merz‘ Äußerung nicht besser. Zunächst einmal: Warum, um alles in der Welt, sollte ein erfolgreicher Unternehmer oder eine Unternehmerin sich freiwillig in eine Talkshow-Runde begeben, in der die Moderatorin oft schon parteiisch ist, in der drei oder vier linksgrüne Wortakrobaten darauf trainiert sind, den Gast rhetorisch zu zerpflücken, und in der das Publikum mitunter so selektiert wirkt, dass der Applaus schon vor dem ersten Satz feststeht? Warum sollte sich jemand, der durch harte Arbeit, Risikobereitschaft und Verantwortung für hunderte oder tausende Mitarbeiter etwas aufgebaut hat, sich von Leuten, die selbst noch nie eine Bilanz verantwortet haben, als moralisch minderwertig darstellen lassen?
Und warum sollte jemand in einem Podcast, der anschließend sowieso wirkungslos verpufft oder geshadowbanned wird, auftreten, wenn er ein Unternehmen zu führen hat? Die Antwort ist reichlich simpel: Das muss niemand – und das hat auch keiner nötig, erst recht kein junger Entrepreneur, Selbständiger, Mittelständler, Geschäftsführer oder Chef eines Familienbetriebs. Denn wer seine Schäfchen aus eigener Leistung im Trockenen hat, wer echte Wertschöpfung geleistet hat, wer soziale Verantwortung trägt und morgens um sechs schon Entscheidungen trifft, von denen Arbeitsplätze abhängen, der hat garantiert kein masochistisches Bedürfnis danach, sich öffentlich demütigen zu lassen. Und ja, der geht dann in seiner knapp bemessenen Freizeit in der Tat vielleicht lieber Golf spielen, um seine Ruhe zu haben. Und wer wollte es ihm verdenken? Der Kommunikations-Dauerstörfall Merz trifft auch hier wieder zielsicher die genau falschen Töne.
Erschreckende Distanz zur Lebenswirklichkeit der Leistungsträger
Sein Appell klingt wie der gut gemeinte Ratschlag eines Professors, der noch nie draußen im Leben, in der echten Konfrontation stand. Merz ignoriert frech die strukturelle Asymmetrie der öffentlichen Debatte. Er will nichts hören von der mittlerweile system(at)ischen Skandalisierung unternehmerischen Erfolgs und von der Feigheit etlicher Medien, die Unternehmer vor allem dann interessant finden, wenn sie sich als reumütige Kapitalismuskritiker inszenieren, wenn sie mehr als Tariflohn zahlen, ihren Mitarbeitern doppelten Jahresurlaub oder Sabbaticals gewähren, wenn sie sozialistische Mitbestimmung einführen oder – der Klassiker – wenn sie um höhere Steuer betteln und ankündigen, ihr Erbe zu verschenken. Kurzum: Atypische, bizarr privilegierte Luxus- und Vorzeigeunternehmer, die genau das tun, was sich kein normaler Unternehmer leisten kann.
Alle anderen Firmenchefs, die die zunehmend antimarktwirtschaftlichen Ressentiments und das wirtschaftsfeindliche Klima in diesem nach immer noch mehr Staat, Abgaben und und Regulierung hierenden Umverteilungs- und Beamtenparadies Deutschland satt haben, trifft das nicht zu. Für sie gilt: Wer sich als Unternehmer heute exponiert, riskiert mehr als nur einen schlechten Abend. Er riskiert Rufschäden, Mitarbeiterverunsicherung, Lieferantenverluste und politische Schikanen. Das ist keine Übertreibung, sondern ist die reale Lebenserfahrung vieler, die es trotzdem versucht haben. Dass ausgerechnet Merz diese Naivität zur Schau stellt, ist besonders bitter. Der Mann, der als angeblicher „Wirtschaftskenner“ antrat, demonstriert hier eine erschreckende Distanz zur Lebenswirklichkeit derjenigen, die dieses Land eigentlich am Laufen halten.
Symbol einer defekten Kanzlerschaft
Statt die tieferen Ursachen anzusprechen – die Neidkultur, die immer aggressiver werdende Umverteilungsrhetorik, das Misstrauen gegenüber Eigentum und Leistung –, bleibt er bei einem oberflächlichen Appell an mehr „Präsenz“. Als ob das Problem in diesem Land wäre, dass die Unternehmer zu schüchtern sind – und nicht, dass das gesellschaftliche Klima vergiftet wurde. Diese Haltung ist nicht nur dumm; sie ist gefährlich. Denn sie perpetuiert genau jenes Narrativ, das noch mehr junge Talente (sofern diese verrückt oder patriotisch genug sind, sich in Deutschland zu verwirklichen) vom Unternehmertum abschreckt. Denn wer sieht, dass selbst der Kanzler die berechtigten Ängste der Wirtschaft nicht ernst nimmt, der fragt sich doch zu Recht: Warum soll ich mich in dieses System begeben? Warum soll ich riskieren, morgen als „Milliardär“ gejagt zu werden, nur weil ich erfolgreich war?
Merz’ Unbeliebtheitswerte sprechen eine deutliche Sprache. Wenn fast neunzig Prozent der Bürger mit ihm unzufrieden sind, dann liegt das nicht nur an einzelnen Fehlentscheidungen. Es liegt auch an dieser unsäglichen Haltung: An der arroganten Abgehobenheit, an der Anmaßung, die eigene Weltsicht sei die einzig richtige, kombiniert mit der Weigerung, jegliche Signale aus der Realität aufzunehmen. Die Konsequenzen dieses Realitätsverlusts im Kanzleramt tragen wir alle – in Form von ausbleibenden Investitionen, abwandernden Talenten und einer immer tieferen Spaltung zwischen denen, die schaffen, und denen, die nur verteilen wollen. Nein, Herr Merz: Nicht die Unternehmer müssen häufiger in Talkshows erscheinen, sondern es wäre an der Zeit, dass die Politik endlich aufhört, die Unternehmer als Feindbild zu behandeln! Bis dahin bleibt die Golfplatz-Nummer nicht nur ein peinlicher Ausrutscher. Sie ist ein weiteres Symbol einer defekten Kanzlerschaft – und der Ignoranz eines Mannes, der die diejenigen nicht ansatzweise versteht, auf deren Rücken das gesamte Land steht. Und genau deshalb muss diese Kanzlerschaft dringend enden.
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13 Kommentare
Der einen beim Tennis, der andere beim Golfen … Die politische Elite bewegt sich im Milieu der Bessergestellten … Netzwerken auf Kosten der Steuerzahler? – Mann könnte nur noch über sieben Beete …
Ist der Golfplatz nicht ein Ort, an dem sich manche Treffen, um sich während des Spiels auch über Geschäfte zu unterhalten und diese ggf. auch dort abschließen? Quasi das Nützliche mit dem Angenehmen in ruhiger Atmosphäre verbinden?
Wie hieß es seiner Zeit in der Werbung so schön … der schwimmt sogar in Milch und in Kombination mit dem Zitat: Gewogen und für zu leicht befunden (Daniel 5,25-27), wird ein Schuh draus 😉
In diesem Sinne wünsche ich morgen allen einen schönen Sonntag auf dem Golfplatz.
@Merz’ Golfplatz-Nummer
ist das nicht der wichtigste Sport der Politiker in Berlin – ich meine, da war doch was ?
Auf der anderen Seite, wenn ich mich recht erinnere, hat Sir Francis Drake, als er die Meldung von dem Auftauchen der spanischen Armada erhielt, auch erst sein Spiel – Golf oder Boule – sorgsam beendet !
Alle die nichts können, spielen
Golf.
Der Berliner spielt doch auch
Golf.
Gibt es eigentlich beim Golf
auch Elfmeter???
@Wenn der Kanzler die Realität nicht mehr wahrnimmt
na ja – seien „Berater“ – was ja für Betrüger und Verräter steht – werden ihm was anderes erzählen.
Auf der anderen Seite dürfte es ihm als Blackrock-Plünderer auch egal seien – er kann nicht aus dem Amt gekegelt werden, und seine letzte Aufgabe ist die Plünderung der Sparkonten, zusammen mit Leyen – angeblich 9 Billionen Teuronen, habe ich mal gehört !
Und dann verbrannte Erde hinterlassen !
Und da ist er auf dem besten Weg – das läßt sich noch diurch einen Krieg – da wird dann nciht gewählt – oder einen Bürgerkrieg steigern, Militär, Polizei und Justiz sind ja – nicht zuletzt nach den politischen Säuberungen unter Faeser – stramm linksextrem und werden den Bolschewiken ordentlich Konkurrenz machen in punkto Übergriffe auf die Bürger.
Ich sehe es als Fakt an, das ihn die Reaität bei seinen Aufgaben nicht interessiert – er muß nur seine Mission erfüllen !
Stichwort Neidkultur:
Wenn heute einer in Diskussionen mit fundiertem Wissen argumentiert, wird er von den Haltungshelden und den Unwissenden entweder lächerlich gemacht oder verbal als quasi Ausätziger behandelt.
Das hat aber mit Kultur im eigentlichen Sinne nichts zu tun. Das ist Unvernunft.
Homo Sapiens? – Wohl eher Homo Stupidus.
😜
Nachtrag:
Für die Dummschwätzer sind die Gescheiten die Dummschwätzer, und sie selbst sind die Gescheiten. Als Beweis führen sie an: „Wir sind mehr.“
Noch Fragen?
😜
Schon seine großmäulige, jenseits jeglicher Realität, angekündigte Steuererklärung auf dem Bierdeckel im Jahr 2003 hat ihn als Sprücheklopfer entlarvt.
Nach den äußerst lukrativen Interimsjahren in Diensten des Schwarzen Felsens (wahrscheinlich bis zum heutigen Tag) scheint er jetzt komplett frei zu drehen.
Im Übrigen sagt man ja, dass sich mit zunehmendem Alter, zumal unter Stress, der wahre Charakter eines Menschen immer mehr herausschält.
Dieser arrogante Schwätzer ist der beste Beweis dafür.
Vielleicht wird Merz auf dem Golfplatz mit dem Golfschläger ,,endbereichert“ von Merkels exotischen Adoptivsöhnen aus tausendundeiner Nacht…
https://www.youtube.com/shorts/68AuMY4i3pM
Warum hat keiner die Frage gestellt, warum Merz am Samstag auf dem Golfplatz ist, anstelle sich um die brennenden Probleme im Land zu kümmern?
sch-merz lass nach … hau ab du lügenbeutel mit noch-kanzlerstatus… lies grundgesetz §20 absatz 4… alice hau rein.,…
Selbst wenn diese „Kanzlerschaft“ vorzeitig enden sollte, was kommt danach?
Wieder eine arrogante Politpfeife von denen wir schon genug gesehen haben?
Solange der „Wähler“, der ja angeblich mündig sein soll, auf die Lügen der Blockparteien
hereinfällt und die Alternativen als teuflische Nazis sieht, kann und wird sich nichts
ändern. Es muss wohl noch schlimmer kommen in Buntland bis auch der letzte
Bunzelbürger begreift, das ein Wechsel dringend erforderlich ist.
„Statt die tieferen Ursachen anzusprechen – die Neidkultur, die immer aggressiver werdende Umverteilungsrhetorik, das Misstrauen gegenüber Eigentum und Leistung –, bleibt er bei einem oberflächlichen Appell an mehr „Präsenz“. “
Ich finde es sehr seltsam,dass Sie eines der größten Probleme des westlichen Kapitalismus, welches seit der Finanzkrise von vielen Finanzwissenschaftlern sehr intensiv diskutiert wird, überhaupt nie erwähnen in Ihren Artikeln. Und zwar das völlig marode und extrem fehlerhafte Finanzsystem, welches die westlichen Staatschefs schon beim Beschluss des G-20 Gipfels 2009 eigentlich reparieren und in Ordnung bringen wollten, aber bis heute dieses Problem nicht behoben haben.
Schon in der Finanzkrise wurde sehr oft darauf hingewiesen, warum die Superreichen 1% immer reicher werden und warum die Zahl der Multi-Millionäre und Milliardäre vor allem in den Krisenzeiten stark steigt.
USA: Milliardäre steigern ihr Vermögen während Corona um 2 Billionen Dollar
https://diefreiheitsliebe.de/wirtschaft/usa-milliardaere-steigern-vermoegens-waehrend-corona-um-2-billionen-dollar/
Sind die USA und Großbritannien etwa auch Sozialisten, wenn diese zwei Staaten für die Rettung der Banken in der Finanzkrise 2008/2009 Billionen ausgeben, während der Mittelstand und die Unterschicht in den Krisen (siehe Finanzkrise oder Coronakrise) verarmen und teilweise sogar auf der Straßen leben müssen? Soll das etwa auch Sozialismus sein?
Das hat mit Sozialismus überhaupt nichts zu tun, sondern etwas mit unserem maroden Finanzsystem und weil unsere Politiker extrem riskante Finanzwetten an den Finanzmärkten zulassen, wo dann mit vielen Billionen Summen bei sehr riskoreichen Wetten gezockt und jongliert wird und wenn es dann schief läuft, dann soll der Steuerzahler bzw. der Staat einspringen.
Wenn Gewinne privatisiert werden und die Verluste, Schulden und Risiken (der Banken und der Finanzindustrie) auf die Gesellschaft ausgelagert werden, so wie es beispielsweise in der Finanzkrise der Fall war, dann hat das überhaupt nichts mit Sozialismus zu tun. Genauso läuft es aber schon seit der Finanzkrise 2008/2009 !
Und zwar in den meisten westlichen Industrieländern. Und nicht nur in Deutschland, in Großbritannien oder in USA.
Dauert nicht mehr lange, dann haben wir in Deutschland die gleichen Verhältnisse wie in den USA, was Begriffsverwirrung angeht. Nur zur Erinnerung, in den USA werden selbst Soros, H.Clinton, Obama, Biden und fälschlicherweise als radikale linke Kommunisten abgestempelt.
Obama war übrigens neben dem US republikanischen US-Präsidenten R.Reagan (Lieblingspräsident von Trump) der neoliberalste US Präsident in den letzten 44 Jahren. Trotzdem wurde nur Obama in den USA unzählige Male als linker muslimischer Kommunist abgestempelt.Und was G.Soros angeht.
Der steht schon seit Jahrzehnten auf der Liste von Staatsfeinden bei den russischen Sowjet-Kommunisten und Stalinisten ganz oben.
Überall sind die Sozialisten schuld. Wer sonst? Warum haben die USA solch astronomische Staatsschulden? Sind daran auch Sozialisten schuld? Nur zur Info: Auch die Ex-Präsidenten Trump und G.W. Bush (beide Republikaner, die Kommunisten hassen wie die Pest) haben sehr viele neue Staatsschulden angehäuft, sodass die Staatsschuldenquote enorm angestiegen ist.Dabei behaupten die US-Republikaner ständig, dass die neue große Staatsschulden nur Kommunisten machen würden. Die Republikaner würden nie neue Schulden machen.Völliger Blödsinn!
https://nius.de/kommentar/news/diese-punkte-machen-deutlich-warum-auch-trump-kritik-verdient
Zum Thema westliches Finanzsystem
Fakt ist: Je mehr die Zentralbanken-CHefs im Westen neues billiges Geld drucken und in die Märkte pumpen, desto mehr von diesem Geld kommt bei den oberen 1% um sie zu bereichern. Dieses billige Geld macht nur die oberen 1% und die Finanzindustrie reicher.Die normale arbeitende Bevölkerung profitiert kaum davon. Das westliche Finanzsystem ist völlig aus den Fugen geraten. Und seit dem Ende der Finanzkrise 2008/2009 geht diese Schere zwischen den 1% und den unteren ärmeren Schichten immer weiter auseinander. DIeses neue Geld, welches von den Zentralbanken in die Märkte gepumpt wird, kommt bei den unteren Schichten kaum noch an.
Das Finanzsystem die Finanzindustrie hat sich von der Realwirtschaft komplett entkoppelt.
Ich erinnere mich noch sehr gut , wie die WIWO (Wirtschaftszeitschrift WirtschaftsWoche) Anfang der 2010-er ständig auf diese paradoxe Ungerechtigkeiten hingewiesen hat, dass Banken trotz geringer Eigenkapitalquoten überall an den Finanzmärkten rumzocken konnten, ohne dabei den Bankrott der eigenen Finanzinstitute befürchten zu müssen, während beispielsweise normale Unternehmen aus der Realwirtschaft großes Polster eine hohe Quote an Eigenkapital brauchen, um nicht pleite zu gehen.
Mehrere US-Professoren und US-Wissenschaftler hatten mal in der Finanzkrise darauf hingewiesen und auch schon Ende 2010-er erneut mit Zahlen,Diagrammen und Fakten darauf hingewiesen und belegt , wie seit den 1970-er Jahren Jahren bis heute das Geldmengenwachstum und der Gesamtwert der Güter in den westlichen Industrieländern, und vor allem in den USA sich entwickelt haben.DIe Kurven gehen sehr weit auseinander .Dabei darf das eiegtnlich gar nicht sein. Das Problem ist halt, dass die Zentralbanken immer mehr immer neues billiges Geld in die Märkte pumpen, doch davon profitieren fast nur noch die oberen reichsten 1% und die Finanzindustrie.Bei der Realwirtschaft kommt davon immer weniger etwas an.
Insbesondere bei den Klein- und Mittelständischen Unternehmen.
Die KI sagt dazu:
„Die Entwicklung der Geldmenge und des Gesamtwertes der Güter (Bruttoinlandsprodukt, BIP) verlief seit den 1970er-Jahren stark divergierend. Während die reale Gütermenge moderat wuchs, ist die Geldmenge infolge der lockeren Geldpolitik der Zentralbanken (Quantitative Easing) drastisch explodiert.“
„Die 2000er bis 2020er-Jahre (Finanzkrisen und Corona):Um systemische Krisen abzuwenden, fluteten die Zentralbanken den Markt mit Liquidität. Die Geldmenge entkoppelte sich massiv vom realen Wirtschaftswachstum. Beispielsweise hat sich die Geldmenge M3 im Euroraum seit Einführung des Euro mehr als verdreifacht.“
In den USA entwickelte sich dieses Bild von 2000er bis 2020er-Jahre sehr ähnlich wie im EUROraum.
Der US-Präsident Trump will übrigens genau die gleichen Fehler wiederholen wie seine AMtsvorgänger. Er will einen neuen Zentralbank-Chef als Nachfolger für Jerome Powell ernennen. Trumps neu favorisierter FED-Chef soll nach dem Willen Trump’s noch viel mehr billiges Geld in die Finanzmärkte pumpen.
Nur zur Erinnerung:
Der frühere US- FED-Chef 2006 – 2014
Ben Bernanke bekam sogar für seine desaströse fatale Geldpolitik völlig zu Unrecht den Wirtschaftsnobelpreis im Jahre 2022
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/700644/verantwortlich-fuer-milliardenverluste-nobelpreis-fuer-ex-fed-chef-ist-blanker-hohn
Trump will, dass der neue FED-Chef die gleichen Fehler wiederholt wie die früheren
US-Zentralbanken-Chefs der FED Ben Bernanke und Alan Greenspan.
Dabei klang das bei Donald Trump kurz vor seinem ersten Amtsantritt als US-Präsident 2017 noch ganz ganz anders.